Der Taiwan Konflikt – Status quo


3 November, 2017

Hamburg am 23.11.2017, 19.00 Uhr

EINLADUNG | Vortrag

Seit über einem halben Jahrhundert streiten die Volksrepublik China und die Republik China über den Status der Insel Taiwan. Die VR China (Festlandchina) betrachtet Taiwan als „untrennbaren Bestandteil des chinesischen Territoriums“ (oft ungenau als abtrünnige Provinz beschrieben), während die Republik China auf Taiwan sich als souveränen Staat sieht. Beide Staaten haben den Anspruch auf das Recht der internationalen Alleinvertretung Gesamt-Chinas erhoben (Ein-China-Politik). In den 1950er Jahren wurde der Taiwan-Konflikt militärisch ausgetragen, ab den 1980ern folgte ein Prozess der allmählichen Annäherung, der hauptsächlich auf wirtschaftlichen Interessen basierte. Wie sieht die aktuelle Lage in diesem fernen Winkel der Erde aus? Inwiefern bedroht die weiterhin brisante Situation den Frieden in der Region? Und was bedeutet der Taiwan-Konflikt für Deutschland? Diese Fragen diskutiert mit Ihnen Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh, Leiter der Taipeh Vertretung in Berlin und Repräsentant Taiwans in Deutschland. Geboren 1955 in Keelung in Taiwan, studierte er Germanistik und promovierte 1987 in Neuere Literaturwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum. Von 1987 bis 2016 war er Dozent und Professor bei der Abteilung für deutsche Sprache und Kultur an der Soochow University und von 2007 bis 2008 Minister des Regierungspresseamts von Taiwan. Er moderierte acht Jahre lang eine taiwanesische Talkshow auf FormosaTV und schrieb von 2003 bis 2005 Kolumnen für die Liberty Times in Taiwan.

Die Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V., der Taiwan-Freundeskreis Bambusrunde e.V. und die Deutsch-Taiwanesische Juristenvereinigung laden Sie zu diesem Vortrag mit anschließender Diskussion herzlich ein.

 

ANMELDEFORMULAR

Veranstaltung am 23. November in Hamburg

 

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