‚Die neue Völkerwanderung‘ und die Folgen für unsere Sicherheit


6 November, 2017

Frankfurt am 21.11.2017, 19.00 Uhr

EINLADUNG | Vortrag

Wir freuen uns sehr, Sie am 21. November zu einem weiteren spannenden Vortrag einladen zu dürfen bei dem dieses Mal Flucht und Migration aus Afrika nach Europa im Fokus stehen. Unser renommierter Redner Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate hat mit seinem Buch „Die neue Völkerwanderung. Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten“ Ende letzten Jahres eine treffende Analyse der aktuellen Situation geliefert. Bei unserer Veranstaltung wird er seine wichtigsten Erkenntnisse mit Ihnen teilen und gerne auf Ihre Fragen antworten.

Nicht nur Menschen aus dem Nahen Osten, sondern auch vom afrikanischen Kontinent sind in steigendem Maße zu Flucht und Migration nach Europa getrieben. Die hiesigen Herausforderungen, die mit der Masseneinwanderung einhergehen, werden schwer zu bewältigen sein und haben nicht zuletzt auch sicherheitspolitische Implikationen.

Afrikas Geburtenrate explodiert. Bis 2050 könnten fast 2,5 Milliarden den Kontinent bewohnen. Korruption und Massenarbeitslosigkeit treiben die Jugend auf eine gefährliche Reise nach Europa. 1950 lebten in Afrika etwa 230 Millionen Menschen, das war ein Zehntel der Erdbevölkerung. Heute sind es 1,2 Milliarden. Die Bevölkerung ist extrem jung, und die Geburtenrate liegt weiter außergewöhnlich hoch, daher wird die Zahl drastisch weiterwachsen. Im Jahr 2050 dürften es fast 2,5 Milliarden Afrikaner sein, so die nach oben revidierte Schätzung der Vereinten Nationen. 2100 könnten es 4,4 Milliarden sein also 40% der Erdbevölkerung.

Es gäbe durchaus Potentiale in Afrika, dem Elend zu entkommen. Asien hat es vorgemacht, die dortige junge Bevölkerung hat in kurzer Zeit eine beachtliche industrielle Entwicklung getragen. Einige Wirtschaftszweige, etwa die Mobilfunkbranche, wachsen rasant in Afrika. Die Urbanisierung bietet auch Chancen. Afrikas Landwirtschaft hätte mit riesigen fruchtbaren Ackerlandflächen die Chance, alle gut zu ernähren, nur ist ihre Produktivität sehr gering. Hinzu kommen Agrarkrisen durch Enteignungen unter Diktator Mugabe. Anderswo haben subventionierte europäische Agrarexporte afrikanische Märkte kaputt gemacht. Hier trifft der Vorwurf zu, dass der Westen eine Mitschuld an den Problemen trägt.

Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate, einer der besten Kenner des afrikanischen Kontinents, beschreibt die Ursachen dieser Massenflucht und appelliert an die europäischen Staaten, ihre Afrikapolitik, auch im eigenen Interesse, grundlegend zu ändern. Zu den reformbedürftigen Politikfeldern zählt Dr. Asfa-Wossen wirtschaftspolitische Fragen, wie Handelsbarrieren und Agrarprotektionismus, ebenso wie der fragliche Umgang mit afrikanischen Gewaltherrschern. Ein fortwährendes Ignorieren der Situation könnte andernfalls in einer Katastrophe enden – für Afrika und Europa. Zu dieser Einsicht ist zuletzt auch die Bundesregierung gelangt, die kürzlich ihre Afrikapolitik vollkommen überarbeitet hat. Der sogenannte „Marshallplan mit Afrika“ soll die Erfolglosigkeit der bisherigen Entwicklungspolitik durchbrechen und Fluchtursachen bekämpfen.

Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate ist langjähriger Afrika-Berater deutscher Unternehmen. Der äthiopisch-deutsche Bestsellerautor und politische Analyst ist bestens mit der Situation vertraut und hat seine Expertise in zahlreichen Veröffentlichungen bewiesen.

Die Veranstaltung wird im Frankfurter Presseclub stattfinden. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis spätestens 19. November 2017. Wir würden uns sehr freuen, Sie ab 18.30 Uhr begrüßen zu dürfen.

ANMELDEFORMULAR

Veranstaltung am 21. November in Frankfurt

 

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