Frischer Wind aus Paris? Zur Bedeutung der Reformpolitik des neuen französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron für die EU und die NATO


14 Juni, 2017

Magdeburg am 05.07.2017, 18.30 Uhr

EINLADUNG | Vortrag

Die allseits beschworene Vision Europa scheint spätestens seit dem Votum der Briten über den Austritt aus der EU seine Strahlkraft vollends eingebüßt zu haben. Dabei hatten die Finanzkrise und das Flüchtlingsproblem gerade erst die Titelseiten der Zeitungen verlassen. Zu allem Überfluss bemüht sich die neue US-Administration unter Donald Trump nicht um die Union sondern fordert von den Europäern einen größeren Beitrag zu Verteidigungsanstrengungen unter dem Dach der NATO und einen fairen Ausgleich beim Handel. Wenn selbst die sonst so vorsichtig-diplomatische Bundeskanzlerin Europa auffordert sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, spricht dies für akuten Handlungsbedarf.
Erleichtert war zumindest die Mehrheit der Europäer, dass in den Niederlanden und insbesondere auch in Frankreich die Europagegner bei den Wahlen nicht zum Zuge kamen. Die Achse Berlin-Paris war stets Rückhalt der Union und mit der Wahl des bekennenden Europäers Emmanuel Macron scheint neuer Schwung in die Gemeinschaft zu kommen. Welche Auswirkungen hat die Wahl Macrons zum französischen Staatspräsidenten auf EU und NATO? Bekommt die Vision Europa mit ihm ein neues Gesicht?
Ich lade Sie herzlich ein, diesen Fragen mit Professor Dr. Reiner Marcowitz nachzugehen. Marcowitz studierte Geschichte und Germanistik an der Universität zu Köln. Er promovierte 1992 mit einer Arbeit über die Einstellung von Unionsparteien und SPD zur Außenpolitik Charles de Gaulles. 1999 habilitierte er sich an der TU Dresden und hat einen Lehrstuhl an der Universität Lothringen. Machen Sie gerne auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis auf diese Veranstaltung aufmerksam. Über Ihre Zusage würde ich mich sehr freuen.

ANMELDEFORMULAR

Veranstaltung am 05. Juli 2017 in Magdeburg

 

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