Trump‘s Amerika – Deutschlands Europa – Stand der transatlantischen Beziehungen


27 Juni, 2017

Bonn am 12.07.2017, 19.30 Uhr

EINLADUNG | Vortrag

Die Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA hat hüben wie drüben Analysten überrascht. Dass sich dieser Präsident nicht so einhegen lässt, wie es nach der Wahl allseits prophezeit wurde, sorgt insbesondere in Europa für Aufregung. Wenn selbst die sonst so vorsichtig-diplomatische Bundeskanzlerin Europa auffordert sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, spricht dies für akuten Handlungsbedarf. Schließlich hat Donald Trump als erster US-Präsident seit Bestehen der NATO in seiner Ansprache beim NATO-Gipfel in Brüssel nicht ausdrücklich die Verpflichtung des Beistandsartikels 5 erneuert.

Dabei steckt die EU selbst in einer Krise. Die allseits beschworene Vision Europa scheint spätestens seit dem Votum der Briten über den Austritt aus der EU seine Strahlkraft vollends eingebüßt zu haben. Dabei hatten die Finanzkrise und das Flüchtlingsproblem gerade erst die Titelseiten der Zeitungen verlassen. Zu allem Überfluss bemüht sich die neue US-Administration unter Donald Trump nicht um die Union sondern fordert von den Europäern einen größeren Beitrag zu Verteidigungsanstrengungen unter dem Dach der NATO und einen fairen Ausgleich beim Handel.

Sicher ist, der neue US-Präsident macht es den Europäern nicht leicht. Allerdings kann diese Konstellation die EU zu längst überfälligem Handeln zwingen. Eine neue Ausgestaltung der transatlantischen Beziehungen ist angesichts der sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unumgänglich. Welche Rolle die neue US-Administration dabei einnimmt und was Europa von seinem wichtigsten Bündnispartner zu erwarten hat, darauf erhoffen wir uns Antworten von Andrew B. Denison.

Seit 2001 leitet Denison sein Beratungsunternehmen Transatlantic Networks mit Sitz in Königswinter. Als Kommentator für transatlantische Themen wird er zu Diskussionen im Fernsehen eingeladen. Denison erhielt im Jahr 1985 einen Bachelor-Abschluss an der University of Wyoming in International Studies und besuchte anschließend die Universität Hamburg, wo er 1988 ein Studium der Politikwissenschaft als Magister abschloss. 1991 ging er zur Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn und forschte zur Außen- und Sicherheitspolitik der SPD. 1995 wurde Denison an der Johns Hopkins University in European Studies promoviert. Ab 1995/96 arbeitete er für zwei Jahre an der Universität Bonn.

Ich würde mich sehr freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

ANMELDEFORMULAR

Veranstaltung am 12. Juli 2017 in Bonn

 

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