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Aufzeichnung aus Hamburg: Die Zukunft der Transatlantischen Zusammenarbeit – US-Präsidentschaftswahl 2020

Aus unse­rer gemein­sa­men Rei­he mit der Gesell­schaft für Sicher­heits­po­li­tik: »Alte Freun­de – Neue Part­ner«.

Die Zukunft der trans­at­lan­ti­schen Zusam­men­ar­beit

Mit den USA ver­bin­det die Welt die­ser Tage Bil­der von mensch­li­cher Tra­gö­die im Zuge der Pan­de­mie, dra­ma­ti­schem wirt­schaft­li­chen Ein­bruch und wüten­den Demons­tran­ten, die den Vor­wurf des sys­te­mi­schen Ras­sis­mus und der Unge­rech­tig­keit erhe­ben. Doch bereits vor dem Aus­bruch der Pan­de­mie hat das Agie­ren Prä­si­dent Donald Trumps die inter­na­tio­na­le Poli­tik ver­än­dert und auch ins­be­son­de­re die trans­at­lan­ti­schen Bezie­hun­gen her­aus­ge­for­dert. Vor die­sem Hin­ter­grund wird in den USA in weni­gen Wochen die Prä­si­dent­schafts­wahl statt­fin­den, die in jeder Hin­sicht rich­tungs­wei­send ist – für das Land, für Euro­pa und die Welt.

Eine Wie­der­wahl des amtie­ren­den Prä­si­den­ten Donald Trump und damit eine Bestä­ti­gung sei­ner „America-First“-Politik wür­de das trans­at­lan­ti­sche Ver­hält­nis wohl nach­hal­tig ver­än­dern. Doch auch ein Sieg Joe Bidens bedeu­te­te kei­nes­falls die Rück­kehr zu trans­at­lan­ti­scher Nor­ma­li­tät. In Zei­ten, da bei­de Sei­ten mit sich selbst beschäf­tigt sind und Ame­ri­ka sich als glo­ba­le Schutz- und Ord­nungs­macht zuneh­mend zurück­zieht, stellt die US-Wahl somit eine his­to­ri­sche Her­aus­for­de­rung für Euro­pa dar. Wie kön­nen Euro­pä­er und Ame­ri­ka­ner es schaf­fen, aus ihrer alten Freund­schaft inmit­ten von tek­to­ni­schen Ver­schie­bun­gen in der Welt­po­li­tik des 21. Jahr­hun­derts eine neue Part­ner­schaft zu schmie­den?

Die­se Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­ti­on mit dem NDR Info statt. NDR Info zeich­net die Ver­an­stal­tung auf und strahlt sie in einer Zusam­men­fas­sung am 12. Okto­ber um 20:30 Uhr in der Sen­de­rei­he „Das Forum“ auf NDR aus.

Mit den Exper­tIn­nen:

Dr. Josef Braml
Lei­ter Ame­ri­ka-Pro­gramm, Deut­sche Gesell­schaft für Aus­wär­ti­ge Poli­tik

Dr. Andrew Den­i­son
Direk­tor, Trans­at­lan­tic Net­works

Mode­ra­ti­on:

Georg Schwar­te
NDR-Kor­re­spon­dent im ARD-Haupt­stadt­stu­dio

Auf­zeich­nung vom 08. Okto­ber 2020 um 19:00 Uhr

Zu Gast:

Dr. Andrew B. Denison

Direktor von Transatlantic Networks

Dr. Andrew B. Denison ist Direktor von Transatlantic Networks. Er wirkt seit über 15 Jahren regelmäßig als Kommentator und Experte in Funk und Fernsehen mit und ist Gast in Talkshows wie Presseclub (ARD), Internationaler Frühschoppen (Phoenix), Quergefragt (SWR), Hart aber fair (WDR), Talk in Berlin (n-tv), Talk vor Mitternacht (NDR), Phoenix Runde, Morgenmagazin (ARD/ZDF), Talk im Hangar 7 (servus tv), DeutschlandRadio Kultur, NDR Info, Maybrit Illner (ZDF) und Anne Will (ARD).

Dr. Denison ist bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte ausgewogen und verständlich zu kommunizieren. Dabei scheut er sich nicht, seine eigene Meinung klarzustellen und zu verteidigen.

Dr. Denison beschäftigt sich mit der Rolle der Vereinigten Staaten in der sich erweiternden Atlantischen Gemeinschaft. Hierbei liegt sein Schwerpunkt im Bereich der Globalisierung und Geostrategie. Die hiermit verbundenen Tätigkeiten reichen von wissenschaftlichen Forschungsaufträgen bis zur politischen Bildung und Medienarbeit. In diesem Zusammenhang arbeitet Dr. Denison mit verschiedenen Einrichtungen in Europa und den Vereinigten Staaten zusammen.

Dr. Denison promovierte an der Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins Universität in Washington D.C., seinen Magister machte er an der Universität Hamburg und seinen “Bachelor of Arts” an der University of Wyoming.

Der überzeugte Transatlantiker Andrew Denison, aufgewachsen und tief verwurzelt im Cowboystaat Wyoming, ist passionierter Fahrradfahrer und Bergwanderer, Ehemann und Vater zweier Söhne.

Dr. Josef Braml

Dr. Josef Braml arbeitet seit Oktober 2006 bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), zunächst als Geschäftsführender Herausgeber und Redakteur des Jahrbuch Internationale Politik und seit Juni 2019 als Leiter des Amerika-Programms. Seit Januar 2020 ist er zudem der Generalsekretär der Deutschen Gruppe der Trilateralen Kommission.

Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Projektleiter des Aspen Institute Berlin, Visiting Scholar am German-American Center, Consultant der Weltbank, Guest Scholar der Brookings Institution, Congressional Fellow der American Political Science Association (APSA) und legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus.

Josef Braml wurde 2001 an der Universität Passau in den Fächern Politikwissenschaft, Soziologie und Französische Kulturwissenschaft promoviert. Er hat Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau und der Université de Nice – Sophia Antipolis studiert sowie 1987 eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind: amerikanische Weltordnungsvorstellungen und transatlantische Beziehungen; Sicherheits-, Energie- und Handelspolitik der USA; wirtschaftliche und innenpolitische Rahmenbedingungen amerikanischer Außenpolitik; vergleichende Governance-Analyse, u.a. deutsches und US-Regierungssystem, Religion und Politik in den USA, Deutsche und amerikanische Think Tanks.

Braml veröffentlichte zahlreiche Monographien, Aufsätze in Sammelbänden und Fachzeitschriften sowie publizistische Beiträge: .

Moderation:

Georg Schwarte

NDR-Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio

Geboren 04. September 1967
Volontariat und Redakteur Westfälische Nachrichten
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte M.A.
1996-2000 Landeskorrespondent Hessen für den Deutschlandfunk
2000-2002 Redakteur NDR Info
2002-2007 Washington-Korrespondent für die ARD
2007-2014 Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin
2014-2019 Studioleiter ARD-Hörfunkstudio New York
Ab 2019 Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin

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Bild0357 DGAP https://dgap.org/sites/default/files/user-uploads/Braml_Josef.jpg
DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 21.01.2020: Portrait von Georg Schwarte (NDR Hörfunk). Fotoshooting von ARD-Korrespondenten im ARD-Hauptstadtstudio. Foto: © Jens Jeske für ARD Hauptstadtstudio © ARD-Hauptstadtstudio/Jens
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