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SUMMARY:Wahlen im Visier
DESCRIPTION:Webinar mit Vorträgen und Q&A \n \n  \n  \nDesinformation ist zu einer zentralen Herausforderung für demokratische Meinungsbildungsprozesse geworden. Besonders im Umfeld von Wahlen können falsche und manipulierte Informationen politische Akteure diskreditieren und Zweifel an der Integrität demokratischer Verfahren säen. Die Bundestagswahl 2025 hat gezeigt\, dass koordinierte Desinformationskampagnen und digitale Einflussoperationen auch in Deutschland eine konkrete Herausforderung darstellen. Zugleich zeigen Untersuchungen\, dass bei nahezu allen im Jahr 2024 weltweit abgehaltenen Wahlen manipulative Informationspraktiken dokumentiert wurden. \nVor diesem Hintergrund richtet sich der Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Beide Wahlen finden in einem politisch und gesellschaftlich angespannten Umfeld statt\, in dem digitale Informationsräume eine immer größere Rolle für die politische Meinungsbildung spielen. Damit stellt sich auch die Frage\, welche Bedeutung Desinformation im Vorfeld der Wahlen gewinnen kann. \nDie Veranstaltung „Wahlen im Visier – Desinformation vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt“ bringt Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Gemeinsam mit der Medienanstalt Sachsen-Anhalt\, dem Center für Monitoring\, Analyse und Strategie (CeMAS) und der Bertelsmann Stiftung werden aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Monitoring eingeordnet und auf die bevorstehenden Landtagswahlen bezogen. \nIm Mittelpunkt steht zunächst die Frage\, was Desinformation überhaupt ist und wie sie sich von Fehlinformation oder politischer Zuspitzung unterscheidet. Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf aktuelle Erkenntnisse aus der Beobachtung digitaler Informationsräume: Welche Narrative\, Verbreitungswege und digitalen Einflussstrategien sind zu beobachten? Und welche Entwicklungen zeichnen sich mit Blick auf Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ab? \nDaran anschließend geht es um konkrete Handlungsmöglichkeiten. Wie können sich demokratische Akteure und insbesondere Wählerinnen und Wähler vor Desinformation schützen? Wie lassen sich manipulative Inhalte erkennen und Quellen kritisch prüfen? Und wie kann ein bewusster Umgang mit Informationen die eigene Widerstandsfähigkeit gegenüber Desinformation stärken? \nDie digitale Veranstaltung verbindet fachliche Impulse mit einer gemeinsamen Diskussion und bietet anschließend Raum für Fragen aus dem Publikum.
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SUMMARY:Desinformation und Extremismus
DESCRIPTION:Seit der COVID-19-Pandemie stehen Politik\, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden vor einer Entwicklung\, die sich nur schwer in klassische Extremismuskategorien einordnen lässt. Ereignisse wie der Sturm auf den Reichstag im August 2020 oder die Aufdeckung der mutmaßlichen Umsturzpläne der Patriotischen Union im Jahr 2022 haben gezeigt\, dass sich neue Formen politischer Radikalisierung und Mobilisierung herausbilden. Dabei treten Akteursgruppen in Erscheinung\, die sich aus unterschiedlichen politischen und ideologischen Milieus zusammensetzen und durch gemeinsame Verschwörungserzählungen\, Desinformation sowie ihre Vernetzung über soziale Medien verbunden sind. \nZwischen Querdenken-Bewegung\, Reichsbürger-Szene und internationalen Verschwörungsnarrativen wie QAnon entstehen hybride Netzwerke\, die traditionelle Grenzen zwischen politischem Extremismus\, Verschwörungsglauben und digitaler Mobilisierung zunehmend verschwimmen lassen. Dies wirft grundlegende sicherheitspolitische auf: Handelt es sich hierbei um eine neue hybride Bedrohungslage? Welche Rolle spielen soziale Medien bei Radikalisierungsprozessen? Und welchen Einfluss haben Desinformation und digitale Kommunikationsräume auf die Entstehung politischer Gewalt? \nDer Vortrag geht diesen Fragen anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse nach. Er zeichnet die Radikalisierung und Vernetzung heterogener Online-Milieus vom Sturm auf den Reichstag bis zum Umsturzversuch der Patriotischen Union empirisch nach und ordnet diese Entwicklungen in die Forschung zu Extremismus\, politischer Gewalt und digitaler Kommunikation ein. Darüber hinaus werden zentrale Konzepte wie Radikalisierung durch soziale Medien\, Radikalisierung unabhängig von sozialen Medien sowie die Wirkungsmechanismen von Desinformation verständlich erläutert. \nIm Anschluss erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit\, das erworbene Wissen in einer praktischen Übung anzuwenden. Gemeinsam werden typische Strategien und Muster der Verbreitung von Desinformation in sozialen Medien analysiert\, um deren Erkennung und kritische Einordnung im digitalen Alltag zu stärken.
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SUMMARY:Abschreckung im 21. Jahrhundert: Nuklearstrategie im Zeitalter des Umbruchs
DESCRIPTION:Die globale Sicherheitsordnung befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umbrüche: Der strategische Wettbewerb zwischen Großmächten verschärft sich\, neue Technologien verändern militärische Fähigkeiten in rasantem Tempo und bestehende Rüstungskontrollregime geraten zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund steht auch die Logik nuklearer Abschreckung vor grundlegenden Herausforderungen. \nDie Podiumsdiskussion „Deterrence in the 21st Century: Nuclear Strategy in an Age of Disruption“ bringt Expert*innen aus Politik\, Wissenschaft und Praxis zusammen\, um die Zukunft nuklearer Abschreckung zu beleuchten. \nIm Zentrum der Diskussion steht die Frage\, wie nukleare Abschreckung in einer Welt gleichzeitiger Krisen und wachsender Unsicherheit funktionieren kann. Dabei wird beleuchtet\, welche Risiken neue Technologien wie Cyberfähigkeiten\, Künstliche Intelligenz oder auch Hyperschallwaffen bergen\, wie strategische Rivalitäten zwischen Großmächten die globale Stabilität beeinflussen\, welche Rolle Europa dabei spielt und welche Chancen es für Rüstungskontrolle und Risikoreduktion unter den aktuellen politischen Bedingungen gibt. \nDie Veranstaltung bietet einen Raum für fundierte Analysen\, kritische Fragen und eine offene Debatte über die Herausforderungen nuklearer Strategie im 21. Jahrhundert. \nDie Veranstaltung findet auf Englisch und unter der Chatham-House-Regel statt. \nBitte registrieren Sie sich bis zum 9. September 2026 unter folgendem Link: Deterrence in the 21st Century: Nuclear Strategy in an Age of Disruption \nDie Plätze werden nach dem Prinzip „first come\, first served“ vergeben\, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bei erfolgreicher Anmeldung bekommen Sie eine Bestätigungsmail von Aspen Institute Germany. \nWir freuen uns darauf\, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
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LOCATION:The Aspen Institute Germany – Atrium conference room\, Friedrichstraße 60\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Resilienz und nationale Sicherheit (Teil 1) - Das Beispiel Finnland -
DESCRIPTION:  \n  \nSicherheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen und bildet die Grundlage für das Überleben und die Stabilität in jeder Gesellschaft. Schutz nach außen und Schutz nach innen sind nach unserer Verfassung in erster Linie Aufgaben des Staats und seiner Organe. \nBei Betrachtung der Realität mit den vielfältigen Risiken und Bedrohungen der Sicherheit z.B. durch äußere Gewalt und Einflussnahme\, Naturkatastrophen\, Großschadensereignissen oder Versorgungsengpässen wird klar\, dass es eine gesamtstaatliche Aufgabe\, auch der einzelnen Bürger ist\, durch Stärkung der Resilienz den Gefahren zu begegnen. \nIn einer ersten Veranstaltung wollen wir am Beispiel Finnlands aufzeigen\, wie gesamtstaatliche Resilienz und Gefahrenabwehr funktionieren kann. \nHierzu konnten wir Professor Dr. Christian Führer gewinnen\, der sich intensiv mit den staatlichen und zivilen Sicherheitsvorkehrungen in den skandinavischen Staaten befasst. Er steht Ihnen nach seinen Ausführungen zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung. Gerne lade ich Sie mit Ihren Angehörigen und Freunden\, auch im Namen der Kooperationspartner\, zu dieser Veranstaltung herzlich ein.  Bitte melden Sie sich bis spätestens Donnerstag\, 10. September 2026 über den Link unseres Kooperationspartners GSP an und geben dabei in der Rubrik „Bemerkungen“ die Namen aller weiteren Teilnehmer an. \nZur Einfahrt in das Kasernengelände ist außerdem die Angabe des Kfz-Kennzeichens\, des Fahrzeugtyps und der ‑farbe erforderlich.
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LOCATION:Kirchfeldkaserne\, An der Trift 15\, Karlsruhe\, 76149\, Deutschland
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SUMMARY:Was tun\, wenn die Weltordnung wankt?
DESCRIPTION:Was tun\, wenn internationale Ordnungen ins Wanken geraten? \nChristoph Eichhorn erlebte als Diplomat den Mauerfall und die friedliche Revolution 1989 an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau. Er arbeitete an Orten\, als dort gerade Geschichte geschrieben wurde: in Moskau\, als die Sowjetunion zerbrach; am 11. September in Washington\, als sich Terroristenflugzeuge in die Türme des World Trade Centers und das Pentagon stürzten; als Rüstungskontroll-Beauftragter\, als Russland 2014 die Krim annektierte und deutsche Geiseln nahm; und als deutscher Botschafter im digitalen Spitzenland Estland und IT-Hub Bulgarien. Vier Jahrzehnte Außenpolitik von innen. Welche Eindrücke und Erfahrungen können heute nützlich sein für unsere deutschen und europäischen Interessen in der wankenden internationalen Ordnung?
URL:https://ata-dag.de/veranstaltung/was-tun-wenn-die-weltordnung-wankt-vier-jahrzehnte-diplomatie-und-die-lehren-fuer-deutschland-und-europa/
LOCATION:Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker in Schwerin\, Johannes-Stelling-Straße 29\, Schwerin\, 19053
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SUMMARY:70 Jahre Deutsche Atlantische Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Deutsche Atlantische Gesellschaft begeht in diesem Jahr ihr 70‑jähriges Bestehen. \nSeit 1949 setzt sich die DAG dafür ein\, das Verständnis für die Ziele und Werte der NATO zu vertiefen und den sicherheitspolitischen Dialog in Deutschland zu fördern. Als unabhängige\, überparteiliche Institution schafft sie Raum für Austausch über die Bedeutung von Freiheit\, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im transatlantischen Bündnis. \nAus diesem Anlass laden wir Sie sehr herzlich zu unserer Jubiläumsveranstaltung ein. \nDie NATO ist seit über 75 Jahren das erfolgreichste sicherheitspolitische Bündnis der Welt. Sie garantiert ihren Mitgliedstaaten Frieden\, Stabilität und Sicherheit und bildet das Fundament der europäischen und transatlantischen Zusammenarbeit. Die Deutsche Atlantische Gesellschaft begleitet diese Entwicklung seit ihrer Gründung und trägt dazu bei\, sicherheitspolitische Fragen transparent\, verständlich und öffentlich zugänglich zu machen. \nWir freuen uns außerordentlich\, an diesem besonderen Abend zwei hochrangige Ehrengäste begrüßen zu dürfen: Herrn Omid Nouripour MdB\, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Brigadegeneral Holger Radmann\, Kommandeur des Landeskommandos Hessen. \nDas Vorwort übernimmt Bundesminister a. D. Christian Schmidt\, Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. \nGemeinsam möchten wir mit Ihnen auf 70 Jahre transatlantische Partnerschaft zurückblicken\, aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen beleuchten und den Dialog zwischen Politik\, Wissenschaft und Gesellschaft weiter stärken. Gleichzeitig wollen wir den Blick nach vorn richten und darüber sprechen\, welche Entwicklungen\, Chancen und Risiken die Zukunft des transatlantischen Bündnisses prägen werden – und welche Rolle die Deutsche Atlantische Gesellschaft dabei einnehmen kann. \nDer Einlass beginnt um 17:30 Uhr. Das Haus ist barrierefrei. Bitte beachten Sie\, dass eine Einlasskontrolle stattfindet und der Zutritt ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich ist. \nIhre Teilnahme würde uns sehr freuen und diesem Jubiläum einen würdigen Rahmen verleihen. \nIhre Ava Nouripour
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LOCATION:Frankfurter Goethe-Haus\, Großer Hirschgraben 23-25\, Frankfurt\, Hessen\, 60311\, Deutschland
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SUMMARY:65 Jahre gemeinsam in Niedersachsen
DESCRIPTION:Mit der Veranstaltung „65 Jahre gemeinsam in Niedersachsen – eine deutsch-türkische Erfolgsgeschichte“ würdigen wir die Lebensleistung der ersten türkischstämmigen Gastarbeiter*innen und beleuchten ihre Bedeutung für Niedersachsen. Gemeinsam mit Ministerpräsident Olaf Lies\, Generalkonsul Yusuf Arikan und weiteren Gästen aus Politik und Zivilgesellschaft blicken wir auf die Anfänge der deutsch-türkischen Arbeitsmigration zurück und diskutieren über die Entwicklung der vergangenen 65 Jahre sowie die Zukunft des gemeinsamen Zusammenlebens. \nNeben Grußworten und einer Podiumsdiskussion erwartet die Gäste die Ehrung türkischstämmiger Gastarbeiter*innen. Für die musikalische Begleitung und den festlichen Ausklang sorgt die Band „Anatolian Goes Jazz“. Anschließend lädt ein Get-together bei Fingerfood zum persönlichen Austausch und zu Gesprächen ein. \nDer Besuchereingang befindet sich über den Innenhof des Künstlerhauses in der Sophienstraße 2\, 30159 Hannover.
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LOCATION:Cumberlandsche Bühne\, Prinzenstraße 9\, Hannover\, 30159
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SUMMARY:Das Innovationsökosystem der Bundeswehr - von der Idee zur Truppe
DESCRIPTION:Am 01. Dezember 2025 wurde das Innovationszentrum der Bundeswehr mit Hauptsitz in Erding in Dienst gestellt. Es verbindet Militär\, Start-ups\, Industrie und Wissenschaft\, um neue Technologien wie Drohnen oder KI schneller und praxisnah für die Truppe nutzbar zu machen. Der Leiter des Innovationszentrums\, Herr Flottillenadmiral Christian Bock wird zu folgendem Thema vortragen und diskutieren: „Das Innovationsökosystem der Bundeswehr –  von der Idee zur Truppe“. Dabei wird er den neuen Weg zu einer Kooperation aller Beteiligten bei der Entwicklung eines Produkts bis Einführung bei der Bundeswehr erläutern. \nDas Forum Hamburg der Deutschen Atlantischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Freundeskreis Ausbildung ausländischer Offizier an der Führungsakademie der Bundeswehr lädt Sie herzlich zu diesem Informationsvortrag ein. \nUm verbindliche Zusage bis 13. September 2026 wird gebeten. Bitte beachten Sie\, dass der Einlass nur nach Anmeldung und mit einem gültigen Ausweispapier möglich ist. Teilnehmer aus Staaten\, die nicht der EU angehören\, bitten wir um einen vorherigen Hinweis. Gäste sind uns wie immer herzlich willkommen!
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LOCATION:Manfred-Wörner-Zentrum der Führungsakademie der Bundeswehr\, Manteuffelstraße 20\, Hamburg\, 22587
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SUMMARY:Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit\, Freiheit und politische Bildung
DESCRIPTION:Das XXX. Theodor-Litt-Symposium widmet sich unter dem Titel „Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit\, Freiheit und politische Bildung“ der sicherheitspolitischen Dimension der „Zeitenwende“ und fragt\, welche Folgen die veränderte Bedrohungslage für Gesamtverteidigung\, Staat\, Gesellschaft\, junge Menschen und politische Bildung in Deutschland hat. Spätestens mit dem vom Bundestag am 5. Dezember 2025 verabschiedeten Wehrdienst-Modernisierungsgesetz ist diese Debatte nicht mehr abstrakt: Seit Anfang 2026 erhalten 18-Jährige einen Fragebogen zum Wehrdienst\, für Männer ist die Beantwortung verpflichtend\, für Männer der Geburtsjahrgänge ab dem 1. Januar 2008 gilt zudem wieder die Pflicht zur Musterung; der neue Wehrdienst ist zunächst freiwillig angelegt\, eröffnet aber die Möglichkeit einer späteren „Bedarfswehrpflicht“\, über die der Bundestag erneut entscheiden müsste. Tausende von Jugendlichen protestieren bereits bundesweit gegen die neuen Wehrpflichtpläne. \nDamit stellen sich grundlegende Fragen der Gesamtverteidigung neu: Braucht Deutschland wieder eine Wehrpflicht? Reicht Freiwilligkeit aus\, um die personellen Anforderungen der Bundeswehr zu erfüllen? Wie verhalten sich militärische Erfordernisse\, Zivilschutz\, individuelle Freiheit\, Wehrgerechtigkeit und Generationengerechtigkeit zueinander? Wie können Schule und politische Bildung diese potenziell konfliktreichen Fragen so aufgreifen\, dass Orientierung\, Urteilsfähigkeit und Kontroversität gestärkt werden? Und: Wie kann es gelingen\, junge Menschen in diese Debatte stärker einzubeziehen und ihre Perspektiven gerecht abzubilden? Ziel der Veranstaltung ist es\, zeitgemäße Antworten zu finden und Erfahrungen\, Erwartungen und Deutungen verschiedener Generationen miteinander zu verbinden\, die friedens- und sicherheitspolitische „Zeitenwende“ als gemeinsame gesellschaftliche Herausforderung zu verstehen und Impulse für die politische Bildung zu setzen. \nWir würden uns freuen\, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse weckt und wir Sie am 17. November 2026 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig begrüßen dürfen! \nDer Eintritt ist frei – um Anmeldung wird bis zum 13. November 2026 gebeten\, an: litt@deutsche-gesellschaft-ev.de \nSie können die Veranstaltung auch im Livestream über den YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V. verfolgen. \nDas Symposium ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Gesellschaft e. V.\, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung\, der Axel Springer Stiftung\, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e. V. und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. und findet u. a. in Kooperation mit langjährigen Partnern wie der Theodor-Litt-Gesellschaft e. V.\, dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig\, dem Schulmuseum Leipzig und dem Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V. statt.
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SUMMARY:Zwischen Krise und Stabilität: Wie resilient ist unserer Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Kriege und geopolitische Spannungen\, wirtschaftliche Unsicherheiten\, Migration\, Klimawandel\, Digitalisierung und die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz stellen Staaten und Gesellschaften vor große Herausforderungen. Gleichzeitig geraten demokratische Institutionen\, gesellschaftlicher Zusammenhalt und das Vertrauen in politische Prozesse zunehmend unter Druck. \nGerade Europa steht damit vor der Aufgabe\, seine Widerstandsfähigkeit nach innen und außen zu stärken. In einer Zeit\, in der sich die internationale Ordnung verändert und auch die transatlantischen Beziehungen vor neuen Herausforderungen stehen\, gewinnt die Frage nach der Handlungs- und Zukunftsfähigkeit Europas zusätzlich an Bedeutung. Wie können Europa und seine Partner die Grundlagen von Sicherheit\, Freiheit und Wohlstand gemeinsam sichern? \nDoch was macht eine resiliente Gesellschaft eigentlich aus? Wie können Demokratie\, soziale Stabilität und wirtschaftliche Stärke auch in Krisenzeiten bewahrt werden? Und welche Rolle spielen dabei Politik\, Wirtschaft\, Zivilgesellschaft und jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger? \nDiese Fragen stehen im Mittelpunkt des nächsten Erfurter Europagesprächs. Gemeinsam wollen wir diskutieren\, wie widerstandsfähig unsere Gesellschaft gegenüber aktuellen und zukünftigen Krisen ist\, welche Lehren aus den vergangenen Jahren gezogen werden können und welche politischen sowie gesellschaftlichen Voraussetzungen notwendig sind\, um Sicherheit\, Wohlstand und Zusammenhalt langfristig zu sichern – in Deutschland\, Europa und im transatlantischen Raum. \nWir laden Sie herzlich ein\, mit unseren Gästen über Chancen\, Risiken und Handlungsperspektiven für Europa und Deutschland ins Gespräch zu kommen! \n  \nProgramm\n19.30 Uhr – Begrüßung\nMaja Eib\, Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.\nModeration: Eric Marr\, Freier Journalist und Moderator \n19.40 Uhr Impulse und Gespräch\n Marion Walsmann MdEP\, Mitglied des Europäischen Parlamentes (EVP-Fraktion)\nGiedrius Puodžiūnas\, Botschafter der Republik Litauen in Deutschland\nChristoph Eichhorn\, ehem. deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien\, später Gesandter und Diplomat für Ukraine-Politik in Washington\nMarius Lange (tbc)\, stellv. Sprecher Junge GSP Sektion Erfurt \n20.45 Uhr Beantwortung der Fragen aus dem Publikum\n21.30 Uhr Schlusswort
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