Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie – Geodienstleister des Bundes


21 Februar, 2018

Frankfurt am 15.03.2018, 16.00 Uhr

EINLADUNG | Informationsbesuch

Schon im Jahr 2014 hatten wir Gelegenheit das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie zu besuchen. Aufgrund der großen Nachfrage habe ich mich um einen neuen Termin bemüht und freue mich, dass es wieder gelungen einen Termin für einen erneuten Besuch zu bekommen.

In der Selbstdarstellung des Bundesamtes heißt es: Geodätische und kartographische Produkte sind heute so selbstverständlich wie der Strom aus der Steckdose. Am deutlichsten zeigt sich dies bei den weit verbreiteten Navigationssystemen, in denen digitale Kartenwerke und satellitengestützte Verfahren zur Bestimmung der eigenen Position nutzbringend zusammengeführt werden. Wie entstehen digitale Karten? Grundlage sind digitale Geoinformationen, die aus Luft- und Satellitenbildern abgeleitet und anschließend visualisiert, d.h. anschaulich dargestellt werden. Woher kommen die Positionen? Selbstverständlich vom GPS – aber wo ist das Koordinatensystem? So einfach das zeichnerisch auf dem Papier geht, so komplex erweist es sich in der Realität. Bei heutigen Genauigkeitsansprüchen sind sogar die Verschiebung der Kontinente und die Drehgeschwindigkeit der Erde zu berücksichtigen. Auch die Frage nach der Nullmarke für Geländehöhen ist zu klären. Tatsächlich beruhen Planungen und Entscheidungen im öffentlichen und im privaten Bereich sehr häufig auf derartigen Geoinformationen, also auf Daten verschiedenster Art, die sich auf räumliche Positionen beziehen. Dies gilt in gleichem Maße für den Tunnelbau, für die Festlegung von Biotopen und für die Einsatzplanung in Krisenfällen.

Es ist mir eine besondere Freude, den Präsidenten des Bundesamtes Professor Kutterer für einen Vortrag in den Räumen der denkmalgeschützten, aufwendig restaurierten Palais-artigen Villa Mumm wiederum gewonnen zu haben. Villa Mumm oder der heutigen Sitz des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) wurde im Jahr 1902 vom Hermann Mumm von Schwarzenstein erbaut. In der Villa befinden sich heute die Diensträume des Amtspräsidenten, Sitzungs- und Repräsentationsräume sowie die Kantine.

Der Präsident wird uns eine Einführung in die Arbeitsweise und die Funktion des Bundesamtes geben. Danach werden Dr.-Ing. Martin Lenk und Dr.-Ing. Johannes Bouman uns in die Kartenproduktion des BKG im Wandel der Zeit – Trends und Entwicklungen und neue Produkte sowie die GNSS-Satellitenpositionierung einführen. Bitte machen Sie auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis auf diesen einmalige Exkursion in einer historischen Villa die auch kleine Oper genannt wird, aufmerksam. Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung per Telefon, Fax oder E-Mail bis zum 10. März 2018 erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Anmeldung

Veranstaltung am 15. März 2018 in Frankfurt

 

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