Deutschlands Rolle in NATO und EU – Auswirkungen auf die Bundeswehr


24 Oktober, 2018

Königswinter am 01.12.2018, 18.00 Uhr

EINLADUNG | Weihnachtsessen

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der Deutschen Atlantischen Gesellschaft lädt das Bonner Forum alle Mitglieder und deren Gäste herzlich zum „Traditionellen Weihnachtsessen“ ein.

Während die NATO nach der Auflösung des Warschauer Paktes ihren Fokus auf Krisenprävention und „Out of Area“-Einsätze legte, ist spätestens nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim die Landes- und Bündnisverteidigung wieder zu einem zentralen Thema des Bündnisses geworden. Im Zuge der Ukraine-Krise beschloss die NATO deshalb, Soldaten nach Polen, Litauen, Lettland und Estland zu verlegen. Die östlichen NATO-Länder sehen Russland zunehmend als Bedrohung. In Deutschland führten diese Entwicklungen zu einer Erhöhung der Vertei-digungsausgaben.

Gleichzeitig werden die seit Jahren bestehenden Forderungen der USA nach einer gerechteren Lastenteilung innerhalb der NATO von Präsident Trump vehementer vorgetragen als je zuvor. Diese Forderungen richten sich insbesondere an Deutschland. Hier – wie auch in anderen Staaten der EU – war zu diesem Zeitpunkt längst die Erkenntnis gereift, dass es die sicherheitspolitische Lage dringend gebietet, Verteidigungsanstrengungen in Europa besser zu koordinieren. Diese Erkenntnis findet u.a. Niederschlag in der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (Permanent Structured Cooperation, PESCO). Unter deren Dach hat Deutschland die Federführung einiger zukunftsweisender Projekte übernommen. Nun kommt es darauf an, diese Bemühungen auch mit den Planungen der NATO zu synchronisieren.

Welche Auswirkungen dies auf die Bundeswehr hat, wird uns der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, darlegen und mit uns darüber diskutieren.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und die Begegnung mit Ihnen.

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Formular auf der Einladung

ANFAHRT

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