Europaarmee – Wie realistisch ist diese Forderung?


12 Februar, 2019

Schwerin am 21.02.2019, 20.00 Uhr

EINLADUNG | Vortrag

Wir leben in unsicheren Zeiten. Gefährdungen, z. B. durch internationalen Terrorismus oder Cyberkriminalität, sind herausfordernd; kein Land kann diese Probleme allein bewältigen. Eine größere Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik wäre nicht zuletzt für eine Profilierung und Etablierung der EU als globaler Akteur ein wichtiger Schritt. Doch erweist sich der Aufbau einer Europäischen Verteidigungsunion als äußerst schwierig. Was spricht für, was gegen eine Europa-Armee? Wo steht die gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU? Wenn jedes Land eine eigene Armee unterhält, kostet es in der Summe viel mehr. Welche Einsparpotentiale hat eine Verteidigungsunion? Welche Auswirkungen hätte eine Europaarmee auf das Verhältnis zu Russland? Mit der NATO gibt es bereits eine Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, die meisten EU-Staaten gehören der NATO an. Wäre es nicht wichtiger, die Zusammenarbeit in der NATO voranzutreiben? Die Idee „Europaarmee“ setzt ein großes Miteinander voraus. Ist die innereuropäische Vertrauensbasis dafür stark genug? Was ist von einem Europäischen Sicherheitsrat zu halten, wie er kürzlich von Bundeskanzlerin Merkel vorgeschlagen wurde? Angesichts aktueller Ereignisse wollen wir außerdem nach dem aktuellen Sachstand beim Brexit sowie nach Meinungen und Stimmungen innerhalb der EU fragen.

Der Regionalkreis Schwerin der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. und seine Kooperationspartner laden Sie zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion herzlich ein. Ich würde mich freuen, Sie begrüßen zu können.

Bitte melden Sie sich bei Interesse ausschließlich unter Telefon: 0385 / 511 – 30 03, Fax: 0385 / 511 – 30 09 oder E-mail LKdoMVKdr@Bundeswehr.org an.

ANMELDEFORMULAR

Veranstaltung am 21. Februar 2019 in Schwerin

 

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