Europäisch oder Transatlantisch? – Wohin muss sich die künftige Sicherheits- und Verteidigungspolitik Deutschlands ausrichten?


8 August, 2019

Bonn am 26.09.2019, 18.30 Uhr

EINLADUNG | Vortrag und Diskussion

Dass die Bundesrepublik „Deutschland am Hindukusch verteidigt“ (Peter Struck) wird und bereit sein muss, „mehr zu tun für jene Sicherheit, die ihr von anderen seit Jahrzehnten gewährt wurde“ (Joachim Gauck), sind in den letzten Jahren geflügelte Worte in der außen- und sicherheitspolitischen Debatte geworden.
Doch was heißt das konkret für unsere europäische, multilaterale, transatlantische Bündnispolitik? Wie steht es um die Notwendigkeit eines größeren deutschen Verteidigungsbeitrags? Welche Bedeutung haben feste und handlungsfähige internationale Sicherheitsstrukturen? Brauchen wir eine Renaissance der Landesverteidigung?
Außenpolitik soll nicht nur eine Sache von Experten oder Eliten sein. Wir brauchen den Dialog und das Nachdenken über die Existenzfragen in der Mitte unserer Gesellschaft, in der auch unsere Bundeswehr beheimatet ist. Wir müssen uns darüber verständigen, „wo, wie und wann wir unsre Werte und unsere Sicherheit verteidigen wollen“ (Gauck).
Wir freuen uns daher, dass wir den Inspekteur der Streitkräftebasis, General Schelleis, für einen Impuls aus Sicht der Bundeswehr gewinnen konnten, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Begrüßung:

Dr. Ulrike Hospes
Leiterin Büro Bundesstadt Bonn, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Vortrag:

Generalleutnant Martin Schelleis
Inspekteur der Streitkräftebasis

Moderation:

General a.D. Egon Ramms
Sprecher des Bonner Forums der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V.
ehem. Befehlshaber Allied Joint Force Command Brunssum (NL)

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