Informationsveranstaltung des Bundesministeriums der Verteidigung 2018


4 September, 2018

Bonn am 21.09.2018, 09.00 Uhr – 13.00 Uhr

EINLADUNG | Informationsbesuch

Sehr geehrte Damen und Herren,

seitdem unser Land infolge der sicherheitspolitischen Wende Anfang der 1990er Jahre nur noch „von Freunden umzingelt“ war, wurde die von allen Bundesregierungen jährlich ausgeschüttete Friedensdividende zu Lasten der Bundeswehr sehr üppig bemessen – deutlich zu üppig, wie wir zumindest heute wissen. Der überaus enge Finanzrahmen führte nicht nur in mehreren Schritten zu drastischen Reduzierungen des Streitkräfteumfangs, sondern auch zur Konzentration auf die laufenden Stabilisierungseinsätze und zur Aufgabe wichtiger anderer Fähigkeiten. Die Ereignisse des Jahres 2014 führten dann allen Verantwortlichen vor Augen, dass die Vernachlässigung der Landes- und Bündnisverteidigung ein Fehler war, der schnell korrigiert werden sollte. Die NATO fasste auf den Gipfeltreffen 2014 in Wales und 2016 in Warschau entsprechende Beschlüsse. Deutschland erklärte sich nicht nur bereit, wichtige Aufgaben beim (Wieder)-Aufbau entsprechender Fähigkeiten im Bündnis zu übernehmen, sondern die Bundesministerin der Verteidigung leitete national Trendwenden in den Bereichen „Finanzen“, „Personal“ und „Material“ ein. Die Bereitschaft der Politik, ausreichende Finanzmittel dafür bereit zu stellen, hielt sich jedoch in Grenzen. Erst die breit in den Medien dargestellten und diskutierten Ausrüstungsmängel der Bundeswehr führten inzwischen zu einem gewissen Umdenken in Politik und Gesellschaft. Die Forderung, solche Defizite zügig abzubauen, ist zwar weitgehend Allgemeingut geworden; denn auch die Mehrzahl der Wähler sieht ihre Streitkräfte aufgrund eklatanter Einschränkungen der Einsatzbereitschaft nicht gern als dankbares Objekt von Karikaturisten. Der Erkenntnis, dass die erforderliche Trendwende mit einer marginalen Erhöhung des Verteidigungshaushalts schwerlich zu leisten sein wird, verweigern sich jedoch etliche Politiker immer noch. So bleibt es eine offene Frage, inwieweit sich der deutsche Verteidigungshaushalt tatsächlich dem in der NATO vereinbarten 2%-Ziel des BIP annähern wird.

Wir freuen uns außerordentlich, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr, Herr General Eberhard Zorn, der dieses Amt erst seit April bekleidet, den ersten Teil der Veranstaltung persönlich übernehmen wird.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird sodann der Stellvertretende Abteilungsleiter Planung, Generalmajor Christian Badia, näher auf die Fähigkeitsentwicklung der Bundeswehr eingehen.

Zu der Informationsveranstaltung am 21. September 2018 laden wir Sie herzlich in den Moltke-Saal auf der Hardthöhe ein.

ANMELDEFORMULAR

Veranstaltung am 21. September 2018 in Bonn

Erklärung

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Im Rahmen der Veranstaltung können Bild- und Tonaufnahmen für Dokumentationszwecke gemacht werden. Mit ihrer Teilnahme erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass sie auf solchen, auch für die Veröffentlichung im Internet und in sonstigen Medien vorgesehenen Übertragungen, Video-Aufzeichnungen oder Fotografien abgebildet werden.

 

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