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SUMMARY:Abschreckung im 21. Jahrhundert: Nuklearstrategie im Zeitalter des Umbruchs
DESCRIPTION:Die Veranstaltung ist ausgebucht – Sie können sich nicht mehr anmelden. \nDie globale Sicherheitsordnung befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umbrüche: Der strategische Wettbewerb zwischen Großmächten verschärft sich\, neue Technologien verändern militärische Fähigkeiten in rasantem Tempo und bestehende Rüstungskontrollregime geraten zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund steht auch die Logik nuklearer Abschreckung vor grundlegenden Herausforderungen. \nDie Podiumsdiskussion „Deterrence in the 21st Century: Nuclear Strategy in an Age of Disruption“ bringt Expert*innen aus Politik\, Wissenschaft und Praxis zusammen\, um die Zukunft nuklearer Abschreckung zu beleuchten. \nIm Zentrum der Diskussion steht die Frage\, wie nukleare Abschreckung in einer Welt gleichzeitiger Krisen und wachsender Unsicherheit funktionieren kann. Dabei wird beleuchtet\, welche Risiken neue Technologien wie Cyberfähigkeiten\, Künstliche Intelligenz oder auch Hyperschallwaffen bergen\, wie strategische Rivalitäten zwischen Großmächten die globale Stabilität beeinflussen\, welche Rolle Europa dabei spielt und welche Chancen es für Rüstungskontrolle und Risikoreduktion unter den aktuellen politischen Bedingungen gibt. \nDie Veranstaltung bietet einen Raum für fundierte Analysen\, kritische Fragen und eine offene Debatte über die Herausforderungen nuklearer Strategie im 21. Jahrhundert. \nDie Veranstaltung findet auf Englisch und unter der Chatham-House-Regel statt. \nWir freuen uns darauf\, Sie vor Ort begrüßen zu dürfen.
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LOCATION:The Aspen Institute Germany – Atrium conference room\, Friedrichstraße 60\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:4 Jahre Krieg in der Ukraine
DESCRIPTION: \n  \nMit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine seit Februar 2022 ist die Bedeutung von Cyberangriffen und Desinformation deutlich sichtbar geworden. Angriffe auf staatliche Institutionen\, kritische Infrastrukturen und digitale Netzwerke gehören heute ebenso zum Instrumentarium moderner Kriegsführung wie auch gezielte Einflussoperationen in sozialen Medien. Ziel ist dabei nicht nur die Schwächung militärischer Fähigkeiten\, sondern auch die Verunsicherung der Bevölkerung und die Einflussnahme auf politische Entscheidungen. \nWelche Lehren kann Deutschland und insbesondre Thüringen aus den Erfahrungen der Ukraine ziehen? Wie können Staat und Gesellschaft resilienter gegenüber Cyberangriffen und allgemeiner Desinformation werden? Und welche Rolle spielt die deutsche Gesamtverteidigung in einer zunehmend hybridgeprägten Sicherheitsordnung? \nDarüber diskutieren wir mit Vasyl Vitenko UA Gesellschaft\, Kerry Hoppe Bundesvorstand FDP und Reserveoffizierin\, Till Mayer Kriegsreporter\, OTL i.G. Thilo Geiger\, Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim IFSH. Moderation Thomas Nagel Medienakademie Kulmbach.
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LOCATION:Rathaus Erfurt\, Festsaal\, Juri-Gagarin-Ring 116 B\, Erfurt\, 99084
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SUMMARY:Resilienz und nationale Sicherheit (Teil 1) - Das Beispiel Finnland -
DESCRIPTION:  \n  \nSicherheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen und bildet die Grundlage für das Überleben und die Stabilität in jeder Gesellschaft. Schutz nach außen und Schutz nach innen sind nach unserer Verfassung in erster Linie Aufgaben des Staats und seiner Organe. \nBei Betrachtung der Realität mit den vielfältigen Risiken und Bedrohungen der Sicherheit z.B. durch äußere Gewalt und Einflussnahme\, Naturkatastrophen\, Großschadensereignissen oder Versorgungsengpässen wird klar\, dass es eine gesamtstaatliche Aufgabe\, auch der einzelnen Bürger ist\, durch Stärkung der Resilienz den Gefahren zu begegnen. \nIn einer ersten Veranstaltung wollen wir am Beispiel Finnlands aufzeigen\, wie gesamtstaatliche Resilienz und Gefahrenabwehr funktionieren kann. \nHierzu konnten wir Professor Dr. Christian Führer gewinnen\, der sich intensiv mit den staatlichen und zivilen Sicherheitsvorkehrungen in den skandinavischen Staaten befasst. Er steht Ihnen nach seinen Ausführungen zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung. Gerne lade ich Sie mit Ihren Angehörigen und Freunden\, auch im Namen der Kooperationspartner\, zu dieser Veranstaltung herzlich ein.  Bitte melden Sie sich bis spätestens Donnerstag\, 10. September 2026 über den Link unseres Kooperationspartners GSP an und geben dabei in der Rubrik „Bemerkungen“ die Namen aller weiteren Teilnehmer an. \nZur Einfahrt in das Kasernengelände ist außerdem die Angabe des Kfz-Kennzeichens\, des Fahrzeugtyps und der ‑farbe erforderlich.
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LOCATION:Kirchfeldkaserne\, An der Trift 15\, Karlsruhe\, 76149\, Deutschland
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SUMMARY:Was tun\, wenn die Weltordnung wankt?
DESCRIPTION:Was tun\, wenn internationale Ordnungen ins Wanken geraten? \nBotschafter a.D. Christoph Eichhorn erlebte als Diplomat den Mauerfall und die friedliche Revolution 1989 an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau. Er arbeitete an Orten\, als dort gerade Geschichte geschrieben wurde: in Moskau\, als die Sowjetunion zerbrach; am 11. September in Washington\, als sich Terroristenflugzeuge in die Türme des World Trade Centers und das Pentagon stürzten; als Rüstungskontroll-Beauftragter\, als Russland 2014 die Krim annektierte und deutsche Geiseln nahm; und als deutscher Botschafter im digitalen Spitzenland Estland und IT-Hub Bulgarien. Vier Jahrzehnte Außenpolitik von innen. Welche Eindrücke und Erfahrungen können heute nützlich sein für unsere deutschen und europäischen Interessen in der wankenden internationalen Ordnung?
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LOCATION:Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker in Schwerin\, Johannes-Stelling-Straße 29\, Schwerin\, 19053
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SUMMARY:Die aktuelle Situation im Mittleren Osten aus Sicht Israels
DESCRIPTION:Wie bewertet Israel die aktuelle Situation im Mittleren Osten? Im Rahmen des Schweriner Sicherheitsdialogs spricht Ron Prosor\, Botschafter des Staates Israel in Deutschland\, über die Entwicklungen und Herausforderungen in der Region. \nDer Schweriner Sicherheitsdialog ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Konrad-Adenauer-Stiftung\, der Gesellschaft für Sicherheitspolitik\, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft\, des Deutschen BundeswehrVerbandes\, des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr und des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V. \nAnmeldung: Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. \nBitte melden Sie sich bis zum 4. September 2026 unter folgender E‑Mail an LKdoMVEinladungsmanagement@Bundeswehr.org. \nOhne vorherige Anmeldung ist kein Einlass möglich. \nBitte führen Sie zum Einlass ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mit und halten Sie dieses zur Kontrolle bereit.
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LOCATION:Wichernsaal der Diakonie Schwerin\, Körnerstraße 7\, Schwerin\, 19055
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SUMMARY:70 Jahre Deutsche Atlantische Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Deutsche Atlantische Gesellschaft begeht in diesem Jahr ihr 70‑jähriges Bestehen. \nSeit 1956 setzt sich die DAG dafür ein\, das Verständnis für die Ziele und Werte der NATO zu vertiefen und den sicherheitspolitischen Dialog in Deutschland zu fördern. Als unabhängige\, überparteiliche Institution schafft sie Raum für Austausch über die Bedeutung von Freiheit\, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im transatlantischen Bündnis. \nAus diesem Anlass laden wir Sie sehr herzlich zu unserer Jubiläumsveranstaltung ein. \nDie NATO ist seit über 75 Jahren das erfolgreichste sicherheitspolitische Bündnis der Welt. Sie garantiert ihren Mitgliedstaaten Frieden\, Stabilität und Sicherheit und bildet das Fundament der europäischen und transatlantischen Zusammenarbeit. Die Deutsche Atlantische Gesellschaft begleitet diese Entwicklung seit ihrer Gründung und trägt dazu bei\, sicherheitspolitische Fragen transparent\, verständlich und öffentlich zugänglich zu machen. \nWir freuen uns außerordentlich\, an diesem besonderen Abend zwei hochrangige Ehrengäste begrüßen zu dürfen: Herrn Omid Nouripour MdB\, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Brigadegeneral Holger Radmann\, Kommandeur des Landeskommandos Hessen. \nDas Vorwort übernimmt Bundesminister a. D. Christian Schmidt\, Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. \nGemeinsam möchten wir mit Ihnen auf 70 Jahre transatlantische Partnerschaft zurückblicken\, aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen beleuchten und den Dialog zwischen Politik\, Wissenschaft und Gesellschaft weiter stärken. Gleichzeitig wollen wir den Blick nach vorn richten und darüber sprechen\, welche Entwicklungen\, Chancen und Risiken die Zukunft des transatlantischen Bündnisses prägen werden – und welche Rolle die Deutsche Atlantische Gesellschaft dabei einnehmen kann. \nDer Einlass beginnt um 17:30 Uhr. Das Haus ist barrierefrei. Bitte beachten Sie\, dass eine Einlasskontrolle stattfindet und der Zutritt ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich ist. \nIhre Teilnahme würde uns sehr freuen und diesem Jubiläum einen würdigen Rahmen verleihen. \nIhre Ava Nouripour
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LOCATION:Frankfurter Goethe-Haus\, Großer Hirschgraben 23-25\, Frankfurt\, Hessen\, 60311\, Deutschland
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SUMMARY:65 Jahre gemeinsam in Niedersachsen
DESCRIPTION:Mit der Veranstaltung „65 Jahre gemeinsam in Niedersachsen – eine deutsch-türkische Erfolgsgeschichte“ würdigen wir die Lebensleistung der ersten türkischstämmigen Gastarbeiter*innen und beleuchten ihre Bedeutung für Niedersachsen. Gemeinsam mit Ministerpräsident Olaf Lies\, Yusuf Arikan\, Generalkonsul der Republik Türkei\, Maximilian Schmidt\, Geschäftsführer von Arbeit und Leben Niedersachsen und Sachsen-Anhalt\, Seyhan Öztürk\, Vorsitzende der Föderation Türkischer Elternvereine in Niedersachsen e. V.\, und Macit Karaahmetoğlu\, Präsident der Deutsch-Türkischen Gesellschaft\, blicken wir auf 65 Jahre deutsch-türkisches Zusammenleben zurück und diskutieren über Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft. \nNeben Grußworten und einer Podiumsdiskussion erwartet die Gäste die Ehrung türkischstämmiger Gastarbeiter*innen. Die Moderation übernimmt Martin Brüning. Für die musikalische Begleitung und den festlichen Ausklang sorgt die Band „Anatolian Goes Jazz“. Anschließend lädt ein Get-together bei Fingerfood zum persönlichen Austausch ein. \nDer Besuchereingang befindet sich über den Innenhof des Künstlerhauses in der Sophienstraße 2\, 30159 Hannover.
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LOCATION:Cumberlandsche Bühne\, Prinzenstraße 9\, Hannover\, 30159
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SUMMARY:Das Innovationsökosystem der Bundeswehr - von der Idee zur Truppe
DESCRIPTION:Am 01. Dezember 2025 wurde das Innovationszentrum der Bundeswehr mit Hauptsitz in Erding in Dienst gestellt. Es verbindet Militär\, Start-ups\, Industrie und Wissenschaft\, um neue Technologien wie Drohnen oder KI schneller und praxisnah für die Truppe nutzbar zu machen. Der Leiter des Innovationszentrums\, Herr Flottillenadmiral Christian Bock wird zu folgendem Thema vortragen und diskutieren: „Das Innovationsökosystem der Bundeswehr –  von der Idee zur Truppe“. Dabei wird er den neuen Weg zu einer Kooperation aller Beteiligten bei der Entwicklung eines Produkts bis Einführung bei der Bundeswehr erläutern. \nDas Forum Hamburg der Deutschen Atlantischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Freundeskreis Ausbildung ausländischer Offizier an der Führungsakademie der Bundeswehr lädt Sie herzlich zu diesem Informationsvortrag ein. \nUm verbindliche Zusage bis 13. September 2026 wird gebeten. Bitte beachten Sie\, dass der Einlass nur nach Anmeldung und mit einem gültigen Ausweispapier möglich ist. Teilnehmer aus Staaten\, die nicht der EU angehören\, bitten wir um einen vorherigen Hinweis. Gäste sind uns wie immer herzlich willkommen!
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LOCATION:Manfred-Wörner-Zentrum der Führungsakademie der Bundeswehr\, Manteuffelstraße 20\, Hamburg\, 22587
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SUMMARY:Konfliktraum Ostsee
DESCRIPTION:  \n  \nSchöne Strände\, Schären und Fjorde – vor allem im Sommer ist die Ostsee ein beliebtes Urlaubsziel. Gleichzeitig zählt sie zu den bedeutendsten Wirtschafts- und Verkehrsräumen Europas: Waren- und Fährverkehr\, Energieversorgung und digitale Kommunikation sind eng mit der maritimen Infrastruktur der Region verknüpft. \nIn den vergangenen Jahren ist die Ostsee jedoch zunehmend zum Schauplatz eines Konflikts geworden\, der unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges ausgetragen wird. Beschädigte Unterseekabel und Pipelines\, Drohnenüberflüge über Hafen- und Industrieanlagen sowie verdächtige Aktivitäten auf See sind längst keine isolierten Ereignisse mehr\, sondern Ausdruck hybrider Bedrohungen gegen Europa. \nWas hinter solchen Vorfällen steckt\, warum Kritische Infrastruktur zunehmend in den Fokus staatlicher und nichtstaatlicher Akteure gerät und welche sicherheitspolitischen Herausforderungen sich daraus insbesondere für die Anrainerstaaten der Ostsee ergeben\, sind zentrale Fragen\, die dieser Vortrag beleuchtet. \nAnschließendes Q&A
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SUMMARY:Thüringen nach drei Landtagswahlen
DESCRIPTION: \n \n  \nDie Wahlen in Sachsen-Anhalt\, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin finden vor dem Hintergrund einer angespannten internationalen Lage statt. Der Krieg gegen die Ukraine\, hybride Angriffe und die Sorge vor einer weiteren Eskalation mit Russland spielen auch in den politischen Debatten in Ostdeutschland eine wichtige Rolle. \nWenige Tage nach den Wahlen richten wir den Blick auf Thüringen. Wie stark beeinflussen internationale Sicherheitsfragen die politische Stimmung im Land. Welche Rolle spielen Sorgen vor Krieg und Eskalation im Wahlkampf und in der öffentlichen Debatte. Und wie lassen sich Freiheit\, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt unter diesen Bedingungen stärken. \nAuf dem Podium diskutieren Robert-Martin Montag\, Generalsekretär der FDP Thüringen und Mitglied des FDP-Bundesvorstandes\, Bodo Ramelow MdB\, Vizepräsident des Deutschen Bundestages\, Ann-Sophie Bohm\, Landessprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Thüringen\, Dr. Wolfgang Weißkopf MdL\, stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Thüringen\, sowie Andreas Bausewein\, Staatssekretär für Kommunales im Thüringer Ministerium für Inneres\, Kommunales und Landesentwicklung. Die Moderation übernimmt Alex Huth.
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LOCATION:Sportpark Erfurt\, Apoldaer Str. 20\, Erfurt-Gispersleben\, 99091
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SUMMARY:Resilientes Deutschland und Gesamtverteidigung gegen hybride Angriffe und Desinformation
DESCRIPTION:Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigt\, dass Sicherheit heute weit über klassische militärische Bedrohungen hinausgeht. Cyberangriffe\, Sabotage gegen kritische Infrastruktur\, Desinformation und gezielte Einflussnahme gehören längst zum Instrumentarium hybrider Konfliktführung. Auch Deutschland ist zunehmend mit solchen Bedrohungen konfrontiert. Besonders die Staaten an der Nordostflanke der NATO verfügen über langjährige Erfahrungen im Umgang mit hybriden Angriffen. Estland\, Lettland und Litauen\, aber auch Finnland\, Schweden und Polen haben ihre staatlichen Strukturen\, ihre kritische Infrastruktur und ihre Gesellschaft gezielt auf Krisen und Bedrohungslagen vorbereitet. Resilienz und Gesamtverteidigung werden dort als gemeinsame Aufgabe von Staat\, Wirtschaft und Gesellschaft verstanden. \nWelche Erfahrungen lassen sich auf Deutschland übertragen. Wie können Staat und Gesellschaft widerstandsfähiger gegen Cyberangriffe\, Sabotage und Desinformation werden. Welche Rolle spielt die Bevölkerung bei der Gesamtverteidigung. Und was können wir von unseren europäischen Partnern lernen. \nDarüber diskutieren wir mit Botschafter a. D. Christoph Eichhorn. Als deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien sowie in weiteren diplomatischen Funktionen in Washington\, Moskau\, Bonn und Berlin verfügt er über vier Jahrzehnte Erfahrung in der Außen- und Sicherheitspolitik. Unter anderem war er neun Jahre in Washington tätig\, arbeitete im US State Department zu Fragen der Ukraine und war drei Jahre in Moskau eingesetzt. In Bonn und Berlin gehörte er dem Leitungsstab des Außenministers an und war unter anderem stellvertretender Abrüstungsbeauftragter sowie Direktor für die Beziehungen zu den USA und Kanada. \nHeute berät Christoph Eichhorn Unternehmen\, Institutionen und Universitäten zu Digitalisierung\, Cybersicherheit\, Außen- und Sicherheitspolitik sowie Desinformation. Seine Erfahrungen aus Estland und weiteren diplomatischen Stationen machen ihn zu einem ausgewiesenen Gesprächspartner für Fragen gesellschaftlicher und staatlicher Resilienz.
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SUMMARY:Sonderzug nach Moskau – Geschichte der deutschen Russlandpolitik seit 1990
DESCRIPTION:Seit dem 24. Februar 2022 steht die deutsche Russlandpolitik vor einem Scherbenhaufen. Ihre Strategien sind gescheitert. Ihre Grundüberzeugungen erschüttert. In Deutschland und international wird heftig über sie gestritten. War sie von Anfang an verfehlt? Wie weit reichte der Einfluss Russlands und seiner Netzwerke? Befand sich die Bundesrepublik auf einem Sonderweg? Bastian Matteo Scianna hat bislang unzugängliche Archivbestände ausgewertet. Seine fundierte Analyse zeigt\, dass die Geschichte viel komplexer ist als manchmal dargestellt. Die deutsch-russischen Beziehungen waren besonders und genossen einen hohen Stellenwert. Es gab sogar einen Sonderzug nach Moskau. In Europa stand die Bundesrepublik keineswegs allein. Andere Länder glaubten ebenfalls an « Wandel durch Handel» und wollten mit Russland zusammenarbeiten: Man folgte internationalen Interessen und erkannte zugleich die Grenzen des eigenen Einflusses auf die Entscheidungen des Kremls. Doch die Kritik an Deutschland ist in Teilen gerechtfertigt: Denn man hatte keinen Plan B und keine Strategie für den Ernstfall. Die Bundeswehr verkümmerte. Die Ukraine wurde nicht aufgerüstet. Dialog\, Entspannung und Einbindung waren noble Versuche\, die aber ohne eine glaubwürdige Abschreckungspolitik in der Luft hingen und am Ende zusammen mit energiepolitischen Irrwegen die Sicherheit Europas gefährdeten. \n  \nEintritt frei.
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SUMMARY:Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit\, Freiheit und politische Bildung
DESCRIPTION:Das XXX. Theodor-Litt-Symposium widmet sich unter dem Titel „Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit\, Freiheit und politische Bildung“ der sicherheitspolitischen Dimension der „Zeitenwende“ und fragt\, welche Folgen die veränderte Bedrohungslage für Gesamtverteidigung\, Staat\, Gesellschaft\, junge Menschen und politische Bildung in Deutschland hat. Spätestens mit dem vom Bundestag am 5. Dezember 2025 verabschiedeten Wehrdienst-Modernisierungsgesetz ist diese Debatte nicht mehr abstrakt: Seit Anfang 2026 erhalten 18-Jährige einen Fragebogen zum Wehrdienst\, für Männer ist die Beantwortung verpflichtend\, für Männer der Geburtsjahrgänge ab dem 1. Januar 2008 gilt zudem wieder die Pflicht zur Musterung; der neue Wehrdienst ist zunächst freiwillig angelegt\, eröffnet aber die Möglichkeit einer späteren „Bedarfswehrpflicht“\, über die der Bundestag erneut entscheiden müsste. Tausende von Jugendlichen protestieren bereits bundesweit gegen die neuen Wehrpflichtpläne. \nDamit stellen sich grundlegende Fragen der Gesamtverteidigung neu: Braucht Deutschland wieder eine Wehrpflicht? Reicht Freiwilligkeit aus\, um die personellen Anforderungen der Bundeswehr zu erfüllen? Wie verhalten sich militärische Erfordernisse\, Zivilschutz\, individuelle Freiheit\, Wehrgerechtigkeit und Generationengerechtigkeit zueinander? Wie können Schule und politische Bildung diese potenziell konfliktreichen Fragen so aufgreifen\, dass Orientierung\, Urteilsfähigkeit und Kontroversität gestärkt werden? Und: Wie kann es gelingen\, junge Menschen in diese Debatte stärker einzubeziehen und ihre Perspektiven gerecht abzubilden? Ziel der Veranstaltung ist es\, zeitgemäße Antworten zu finden und Erfahrungen\, Erwartungen und Deutungen verschiedener Generationen miteinander zu verbinden\, die friedens- und sicherheitspolitische „Zeitenwende“ als gemeinsame gesellschaftliche Herausforderung zu verstehen und Impulse für die politische Bildung zu setzen. \nWir würden uns freuen\, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse weckt und wir Sie am 17. November 2026 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig begrüßen dürfen! \nDer Eintritt ist frei – um Anmeldung wird bis zum 13. November 2026 gebeten\, an: litt@deutsche-gesellschaft-ev.de \nSie können die Veranstaltung auch im Livestream über den YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V. verfolgen. \nDas Symposium ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Gesellschaft e. V.\, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung\, der Axel Springer Stiftung\, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e. V. und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. und findet u. a. in Kooperation mit langjährigen Partnern wie der Theodor-Litt-Gesellschaft e. V.\, dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig\, dem Schulmuseum Leipzig und dem Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V. statt.
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SUMMARY:Zwischen Krise und Stabilität: Wie resilient ist unserer Gesellschaft
DESCRIPTION:Die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Kriege und geopolitische Spannungen\, wirtschaftliche Unsicherheiten\, Migration\, Klimawandel\, Digitalisierung und die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz stellen Staaten und Gesellschaften vor große Herausforderungen. Gleichzeitig geraten demokratische Institutionen\, gesellschaftlicher Zusammenhalt und das Vertrauen in politische Prozesse zunehmend unter Druck. \nGerade Europa steht damit vor der Aufgabe\, seine Widerstandsfähigkeit nach innen und außen zu stärken. In einer Zeit\, in der sich die internationale Ordnung verändert und auch die transatlantischen Beziehungen vor neuen Herausforderungen stehen\, gewinnt die Frage nach der Handlungs- und Zukunftsfähigkeit Europas zusätzlich an Bedeutung. Wie können Europa und seine Partner die Grundlagen von Sicherheit\, Freiheit und Wohlstand gemeinsam sichern? \nDoch was macht eine resiliente Gesellschaft eigentlich aus? Wie können Demokratie\, soziale Stabilität und wirtschaftliche Stärke auch in Krisenzeiten bewahrt werden? Und welche Rolle spielen dabei Politik\, Wirtschaft\, Zivilgesellschaft und jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger? \nDiese Fragen stehen im Mittelpunkt des nächsten Erfurter Europagesprächs. Gemeinsam wollen wir diskutieren\, wie widerstandsfähig unsere Gesellschaft gegenüber aktuellen und zukünftigen Krisen ist\, welche Lehren aus den vergangenen Jahren gezogen werden können und welche politischen sowie gesellschaftlichen Voraussetzungen notwendig sind\, um Sicherheit\, Wohlstand und Zusammenhalt langfristig zu sichern – in Deutschland\, Europa und im transatlantischen Raum. \nWir laden Sie herzlich ein\, mit unseren Gästen über Chancen\, Risiken und Handlungsperspektiven für Europa und Deutschland ins Gespräch zu kommen! \n  \nProgramm\n19.30 Uhr – Begrüßung\nMaja Eib\, Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.\nModeration: Eric Marr\, Freier Journalist und Moderator \n19.40 Uhr Impulse und Gespräch\n Marion Walsmann MdEP\, Mitglied des Europäischen Parlamentes (EVP-Fraktion)\nGiedrius Puodžiūnas\, Botschafter der Republik Litauen in Deutschland\nChristoph Eichhorn\, ehem. deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien\, später Gesandter und Diplomat für Ukraine-Politik in Washington\nMarius Lange (tbc)\, stellv. Sprecher Junge GSP Sektion Erfurt \n20.45 Uhr Beantwortung der Fragen aus dem Publikum\n21.30 Uhr Schlusswort
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