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SUMMARY:Amerikanische Protestkultur erleben
DESCRIPTION:Wie klingt Freiheit? Welche Rolle spielen Musik\, Kunst und Kultur im Kampf um Bürgerrechte und Demokratie? Und was können wir aus der Geschichte amerikanischer Protestbewegungen für unsere Gegenwart lernen? \nVom 4. bis 6. November 2026 verwandelt sich Nijmegen in einen lebendigen Treffpunkt für alle\, die sich für amerikanische Geschichte\, Kultur und Politik sowie die transatlantischen Beziehungen begeistern. \nUnter dem Motto „Woodstock aan de Waal“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Kulturfestival mit Konzerten\, Ausstellungen\, Lesungen und öffentlichen Diskussionen. Parallel dazu findet vom 4. bis 6. November an der Radboud-Universität die internationale wissenschaftliche Konferenz American Protest Cultures statt. \nIm Jahr des 250. Jubiläums der amerikanischen Unabhängigkeit und in der Woche der US-Zwischenwahlen richtet das Programm den Blick auf die bewegte Geschichte amerikanischer Protestkulturen – von der Bürgerrechtsbewegung über feministische und indigene Freiheitskämpfe bis hin zu aktuellen Debatten über Demokratie\, gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Teilhabe. \nZu den kulturellen Höhepunkten gehören Konzerte des ADAM Quartetts\, des Kammerchors Audite Nova und des Symfonieorkest Nijmegen. Ein besonderes Ereignis ist die Welturaufführung einer musikalischen Vertonung eines Gedichts von Renée Good\, die im Januar 2026 in Minneapolis durch Schüsse eines ICE-Beamten ums Leben kam. \nInternationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler\, darunter Stephen Tuck\, Stefania Milan und Wilfried Raussert\, eröffnen neue Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart amerikanischer Protestbewegungen. \nDas Programm finden Sie hier. \n  \nAlle Mitglieder der Deutschen Atlantischen Gesellschaft (DAG) sind herzlichst eingeladen\, an den Veranstaltungen teilzunehmen! \nGanz besonders möchten wir Ihnen zwei Höhepunkte ans Herz legen: die feierliche Eröffnung der Ausstellung Tides of Change: Caribbean Protest in the Age of »Yankee Imperialism« am Donnerstag\, dem 5. November\, um 18 Uhr\, mit anschließendem Empfang\, sowie die Keynote von Prof. Dr. Wilfried Raussert zum Thema „Protest and Music“ am Freitag\, dem 6. November um 11 Uhr\, die spannende Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen amerikanischer Musik\, politischem Protest und gesellschaftlichem Wandel verspricht. \nBeide Veranstaltungen bieten eine wunderbare Gelegenheit\, amerikanische Geschichte und Kultur aus neuen Perspektiven kennenzulernen\, mit internationalen Gästen ins Gespräch zu kommen und den transatlantischen Austausch in persönlicher Atmosphäre zu vertiefen. \nFür die Teilnahme bitten wir um eine kurze Anmeldung bei unserem Regionalleiter Prof. Dr. Frank Mehring unter fmehring@gmail.com. \nFür Mitglieder der Deutschen Atlantischen Gesellschaft (DAG) ist die Teilnahme an den Keynote-Vorträgen sowie an der feierlichen Ausstellungseröffnung mit anschließender Verkostung kostenfrei. Für die Kulturveranstaltungen ist eine separate Buchung erforderlich.
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SUMMARY:4. Mittagsgespräch an Bord mit Rudolf Lange
DESCRIPTION:Nuklearwaffen sind wieder Gesprächsthema: Putin droht von Zeit zu Zeit mit einem Einsatz\, der Iran soll daran gehindert werden\, sie fertig zu entwickeln\, und die Diskussion um eine europäische Nuklearstreitmacht erreicht eine ungeahnte Neuauflage. Können wir uns noch auf den Schutz durch amerikanische Nuklearwaffen verlassen? Wäre eine glaubwürdige Abschreckung allein durch europäische Fähigkeiten gewährleistet und welchen Beitrag dazu könnte die Bundeswehr erbringen? \nIn der öffentlichen Diskussion über diese Fragen stehen oft diffuse Angstgefühle in krassem Widerspruch zu den tatsächlichen Gegebenheiten. Umso wichtiger ist es\, sich mit diesem Thema nüchtern und faktenbasiert auseinanderzusetzen. \nUnser Gast\, Konteradmiral a.D. und Senator a.D. Rudolf Lange\, der ehemalige Kommandeur der Führungsakademie\, hat nicht nur während seiner fünfjährigen Zeit als militärpolitischer Berater von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl\, sondern auch als Verteidigungsattaché an der deutschen Botschaft in Washington tiefe Einblicke in diese existentielle Thematik gewinnen können. \nDie Teilnahme verpflichtet zur Bestellung eines Mittagessens (Pannfisch\, Labskaus oder Holsteiner Schnitzel; jeweils ca. 25\,00 EUR). Die Gastronomie berechnet zusätzlich den halben Eintritt für das Museumsschiff (= 4\,50 € pro Person). \nVerbindliche Anmeldung bitte bis spätestens 30. Oktober 2026.
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SUMMARY:Die USA nach den Midterms
DESCRIPTION:Einen Tag nach den Zwischenwahlen in den USA am 3. November richtet dieser Vortrag den Blick auf die Kräfte hinter Donald J. Trump. Die MAGA-Bewegung („Make America Great Again“) bestimmt die Republikanische Partei inzwischen maßgeblich und stützt sich in erheblichem Umfang auf religiös-fundamentalistische Strömungen aus dem protestantischen wie dem katholischen Lager. Kritiker befürchten\, dass Teile der Bewegung einen autoritären Umbau des Staates anstreben\, der demokratische Institutionen schrittweise schwächt. Wie weit reicht dieser Einfluss\, und wie gefährdet ist die amerikanische Demokratie? Diesen Fragen geht Klaus Prömpers nach\, der als ZDF-Korrespondent unter anderem das Studio in New York geleitet hat und die Entwicklung der US-Gesellschaft bis heute eng verfolgt. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Fragen und Diskussion. \nDie Deutsche Atlantische Gesellschaft lädt gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung\, Landesbüro Sachsen-Anhalt\, zu dieser Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei. \nBitte melden Sie sich bis zum 4. November 2026 an.
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SUMMARY:Cyber als Dimension moderner Konflikte
DESCRIPTION:Cyberangriffe gehören heute zum Instrumentarium staatlicher Machtpolitik. Sie können Kommunikation stören\, kritische Infrastruktur treffen\, Informationen beschaffen oder gezielt Unsicherheit erzeugen. Oft bleibt dabei unklar\, wer hinter einem Angriff steht\, welches Ziel verfolgt wird und wie ein solcher Vorfall politisch und sicherheitspolitisch einzuordnen ist. \nWas bedeutet das für Deutschland und seine Partner? Wie lassen sich Cyberoperationen in bestehende Vorstellungen von Abschreckung und Verteidigung einordnen? Welche Rolle spielen NATO und EU\, und wie gut sind Staat\, Streitkräfte\, Wirtschaft und kritische Infrastruktur auf Angriffe vorbereitet? \nDie Veranstaltung nimmt Cyber als Dimension moderner Konflikte in den Blick und diskutiert\, welche politischen und sicherheitspolitischen Antworten darauf erforderlich sind. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur offenen Fragerunde und Diskussion mit den Referenten. Danach laden wir zu einem Get-together bei Kaltgetränken und zum weiteren persönlichen Austausch ein. \nDie im Rahmen der Veranstaltung geäußerten Einschätzungen und Positionen geben ausschließlich die persönliche Meinung der Referenten wieder.
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SUMMARY:Russland im fünften Kriegswinter
DESCRIPTION:Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Jahr 2022 haben sich zahlreiche Annahmen über den weiteren Verlauf des Krieges als kurzlebig erwiesen. Technologische Entwicklungen\, neue Waffensysteme und vermeintliche „Game Changer“ wurden immer wieder als mögliche Wendepunkte bewertet\, häufig jedoch schon nach wenigen Monaten relativiert. Umso wichtiger ist der Blick auf die langfristigen Faktoren\, die Russlands Kriegsführung und strategische Handlungsfähigkeit bestimmen. \nWie ist die Entwicklung Russlands nach mehr als vier Jahren Krieg einzuordnen. Welche wirtschaftlichen\, demografischen\, gesellschaftlichen und außenpolitischen Faktoren prägen das Land. Welche militärischen Anpassungen sind zu beobachten und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Sicherheit Europas und Deutschlands. \nDarüber diskutieren Alexey Yusupov\, Leiter des Russlandprogramms und des Regionalbüros Osteuropa der Friedrich Ebert Stiftung\, und Oberst Arndt Günther vom Landeskommando Thüringen. \nAlexey Yusupov richtet den Blick auf die strukturellen Grundlagen russischer Macht und Kriegsführung. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit\, die demografische und gesellschaftliche Entwicklung sowie Russlands Bündnis und Außenpolitik. Oberst Arndt Günther ordnet die militärische Entwicklung ein und zeigt auf\, wie sich Bedrohungslagen und Verteidigungskonzepte verändern. \nGemeinsam gehen beide der Frage nach\, welche Bedrohung von Russland mittel und langfristig für Europa ausgeht und welche Schlussfolgerungen Deutschland daraus für seine eigene Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit ziehen muss. \nModeriert wird der Abend von Alex Huth (MDR).
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SUMMARY:Schild und Schwert: Die russischen Geheimdienste. Grundlagen und Aspekte ihrer Operationen in Deutschland und in der EU
DESCRIPTION:Russische Nachrichtendienste sind in Deutschland und der Europäischen Union aktiv. Wie sind sie aufgebaut\, und mit welchen Mitteln arbeiten sie? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Oberst a.D. Reiner Haunreiter. Er war über 25 Jahre im Militärischen Nachrichtenwesen der Bundeswehr tätig\, zuletzt an der Deutschen Botschaft in Moskau. \nDie Deutsche Atlantische Gesellschaft lädt gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung\, der Gesellschaft für Sicherheitspolitik\, dem Deutschen BundeswehrVerband\, dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr und dem Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern zu dieser Veranstaltung ein. \nAnmeldungen bis zum 04. November 2026 per E‑Mail an LKdoMVEinladungsmanagement@Bundeswehr.org oder telefonisch unter 0385 511‑3003 bzw. 0385 511‑3006 \nSoldatinnen und Soldaten werden gebeten im Dienstanzug Grundform an der Veranstaltung teilzunehmen.
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SUMMARY:Amerika\, wie ich es sehe – Ein Land zwischen Hoffnung und Spaltung
DESCRIPTION:Die Vereinigten Staaten befinden sich in einer Phase tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Polarisierung\, institutionelle Spannungen und wirtschaftliche Herausforderungen prägen das öffentliche Leben ebenso wie bemerkenswerte Innovationskraft\, demokratische Erneuerungsprozesse und eine weiterhin außergewöhnliche gesellschaftliche Resilienz. Diese Gleichzeitigkeit von Krise und Hoffnung macht die USA zu einem Land im Übergang – und zu einem zentralen Faktor für Europa und die transatlantische Partnerschaft. \nHerr Fred Irwin\, Ehrenpräsident der AmCham Germany\, wird seine persönliche Perspektive auf die gegenwärtige Lage der Vereinigten Staaten darlegen. Als langjähriger Gestalter der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen verfügt er über eine seltene Kombination aus strategischer Urteilskraft\, politischer Erfahrung und tiefem Verständnis für die Funktionsweise amerikanischer Institutionen. \nEr wird auf die Fragen eingehen\, die ihm seit Jahren von vielen seiner deutschen Freunde gestellt werden: Wie konnte es zu dieser Spaltung kommen? Welche strukturellen Faktoren prägen die amerikanische Demokratie? Welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfte wirken stabilisierend? Und was bedeutet dies für die Zukunft der transatlantischen Beziehungen? \nSein Vortrag verbindet persönliche Beobachtung mit analytischer Tiefe und ordnet die Entwicklungen in einen größeren historischen und geopolitischen Kontext ein. \nDie transatlantischen Beziehungen stehen vor neuen Herausforderungen: geopolitische Verschiebungen\, wirtschaftliche Transformation\, technologische Konkurrenz und gesellschaftliche Polarisierung. Gerade deshalb ist der Austausch mit Persönlichkeiten wie Herrn Irwin wertvoll. Menschen\, die Entwicklungen nicht nur beobachten\, sondern über Jahrzehnte aktiv mitgestaltet haben. \nSein Vortrag bietet Orientierung\, Einordnung und Impulse für alle\, die sich für internationale Politik\, Wirtschaft und die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft interessieren. \nWir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme und einen Abend mit wertvollen transatlantischen Impulsen. \nWir bitten um verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 5. November 2026.
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SUMMARY:NATO Talk 2026
DESCRIPTION:In diesem Jahr steht der NATO Talk unter dem Leitgedanken „Zwischen Westalgie und Vision – die Zukunft der europäischen Verteidigung«. \nGemeinsam mit unserem Partner\, dem George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen\, möchten wir insbesondere diejenigen sicherheitspolitischen Entwicklungen in den Blick nehmen\, die für die Zukunft der europäischen Verteidigung und die transatlantische Partnerschaft von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören die Frage nach der Zukunft des „alten Westens“\, die strategischen Herausforderungen an der östlichen NATO-Flanke und die Implikationen neuer Verteidigungskonzepte\, die wachsende Verantwortung Deutschlands für die europäische Sicherheit sowie die Frage\, wie Deutschland junge Menschen für die Themen Sicherheit\, Resilienz und Gesamtverteidigung gewinnen kann.\nWir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf vier hochrangig und kompetent besetzte Diskussionsrunden im gediegenen Ambiente des altehrwürdigen Hotels Adlon Kempinski. \nInformationen zum Programm und die Möglichkeit zur digitalen Teilnahme finden Sie hier. \n  \n\n  \nThis year’s NATO Talk is themed “Between Nostalgia for the West and Vision—The Future of European Defense.” \nTogether with our partner\, the George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen\, we would like to focus in particular on those developments in security policy that are of special significance for the future of European defense and the transatlantic partnership. These include the question of the future of the “old West\,” the strategic challenges on NATO’s eastern flank\, the implications of new defense concepts\, Germany’s growing responsibility for European security\, and the question of how Germany can engage young people on the topics of security\, resilience\, and total defense.\nWe are once again looking forward to four high-level and expert-led panel discussions this year in the elegant setting of the venerable Hotel Adlon Kempinski. \nInformation about the program and the option to participate digitally are available here.
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SUMMARY:Erfurt im Dunkeln
DESCRIPTION:  \n  \nStromausfälle\, Cyberangriffe und gezielte Sabotage kritischer Infrastruktur können innerhalb kurzer Zeit erhebliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben haben. Wenn Energieversorgung\, Kommunikationsnetze oder wichtige Versorgungssysteme ausfallen\, geraten nicht nur staatliche und kommunale Strukturen unter Druck. Auch Krankenhäuser\, Unternehmen und private Haushalte müssen auf solche Krisensituationen vorbereitet sein. \nDie zunehmende Vernetzung unserer Gesellschaft schafft neue Möglichkeiten\, erhöht aber zugleich ihre Verwundbarkeit. Hybride Bedrohungen richten sich deshalb längst nicht mehr ausschließlich gegen staatliche Institutionen oder militärische Strukturen. Sie können unmittelbar den Alltag der Bevölkerung treffen und stellen Kommunen\, Betreiber kritischer Infrastruktur sowie Hilfs- und Katastrophenschutzorganisationen vor neue Herausforderungen. \nWie gut wäre Erfurt auf einen länger andauernden Ausfall kritischer Infrastruktur vorbereitet. Welche Vorsorge können Stadt und Bevölkerung treffen. Wie arbeiten Katastrophenschutz\, Hilfsorganisationen und Energieversorger im Krisenfall zusammen. Und welche Verantwortung trägt jeder Einzelne für die eigene Vorsorge. \nDarüber diskutieren Vertreter aus Kommunalpolitik\, Katastrophenschutz\, Technischem Hilfswerk und Energiewirtschaft. Gemeinsam wollen wir der Frage nachgehen\, wie staatliche\, kommunale und individuelle Vorsorge zusammenspielen müssen\, damit unsere Gesellschaft auch unter außergewöhnlichen Belastungen handlungsfähig bleibt.
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SUMMARY:Was wollen wir? Was können wir?
DESCRIPTION:Europa steht sicherheitspolitisch unter Druck. Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert an\, die Eskalationen im Nahen Osten wirken bis nach Europa und weltweit verschärfen sich Konflikte\, während neue Machtkonstellationen entstehen. Die Frage\, wie Europa seine Sicherheit und Handlungsfähigkeit gewährleisten kann\, wird damit immer dringlicher. \nIn seinem Buch „Was wollen wir? Was können wir?“ beschreibt Roderich Kiesewetter vor diesem Hintergrund eine zentrale Herausforderung der europäischen Sicherheitspolitik: Zusätzliche Investitionen allein reichen nicht aus\, wenn Strukturen\, Prozesse und militärische Fähigkeiten nicht konsequent an die veränderte sicherheitspolitische Lage angepasst werden. Es geht darum\, politische Ziele klar zu definieren und die notwendigen Entscheidungen für ihre Umsetzung zu treffen. Welche sicherheitspolitischen Ziele verfolgt Deutschland\, welche Fähigkeiten braucht Europa und welche politischen Entscheidungen sind notwendig\, um Freiheit und Selbstbestimmung auch künftig zu sichern? \nDie Deutsche Atlantische Gesellschaft und der Föhrde Club zu Kiel laden im Rahmen der „Atlantischen Gespräche“ zu einem Abend ein\, der Buchvorstellung und sicherheitspolitische Debatte verbindet. \nWährend des Empfangs gibt es einen Büchertisch. Das Buch kann dort erworben und auf Wunsch signiert werden. \nWir freuen uns auf einen anregenden Abend und eine offene Diskussion.
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LOCATION:Föhrde-Club zu Kiel e.V.\, Waitzstraße 10\, Kiel\, 24105
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SUMMARY:Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit\, Freiheit und politische Bildung
DESCRIPTION:Das XXX. Theodor-Litt-Symposium widmet sich unter dem Titel „Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit\, Freiheit und politische Bildung“ der sicherheitspolitischen Dimension der „Zeitenwende“ und fragt\, welche Folgen die veränderte Bedrohungslage für Gesamtverteidigung\, Staat\, Gesellschaft\, junge Menschen und politische Bildung in Deutschland hat. Spätestens mit dem vom Bundestag am 5. Dezember 2025 verabschiedeten Wehrdienst-Modernisierungsgesetz ist diese Debatte nicht mehr abstrakt: Seit Anfang 2026 erhalten 18-Jährige einen Fragebogen zum Wehrdienst\, für Männer ist die Beantwortung verpflichtend\, für Männer der Geburtsjahrgänge ab dem 1. Januar 2008 gilt zudem wieder die Pflicht zur Musterung; der neue Wehrdienst ist zunächst freiwillig angelegt\, eröffnet aber die Möglichkeit einer späteren „Bedarfswehrpflicht“\, über die der Bundestag erneut entscheiden müsste. Tausende von Jugendlichen protestieren bereits bundesweit gegen die neuen Wehrpflichtpläne. \nDamit stellen sich grundlegende Fragen der Gesamtverteidigung neu: Braucht Deutschland wieder eine Wehrpflicht? Reicht Freiwilligkeit aus\, um die personellen Anforderungen der Bundeswehr zu erfüllen? Wie verhalten sich militärische Erfordernisse\, Zivilschutz\, individuelle Freiheit\, Wehrgerechtigkeit und Generationengerechtigkeit zueinander? Wie können Schule und politische Bildung diese potenziell konfliktreichen Fragen so aufgreifen\, dass Orientierung\, Urteilsfähigkeit und Kontroversität gestärkt werden? Und: Wie kann es gelingen\, junge Menschen in diese Debatte stärker einzubeziehen und ihre Perspektiven gerecht abzubilden? Ziel der Veranstaltung ist es\, zeitgemäße Antworten zu finden und Erfahrungen\, Erwartungen und Deutungen verschiedener Generationen miteinander zu verbinden\, die friedens- und sicherheitspolitische „Zeitenwende“ als gemeinsame gesellschaftliche Herausforderung zu verstehen und Impulse für die politische Bildung zu setzen. \nWir würden uns freuen\, wenn die Veranstaltung Ihr Interesse weckt und wir Sie am 17. November 2026 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig begrüßen dürfen! \nDer Eintritt ist frei – um Anmeldung wird bis zum 13. November 2026 gebeten\, an: litt@deutsche-gesellschaft-ev.de \nSie können die Veranstaltung auch im Livestream über den YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V. verfolgen. \nDas Symposium ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Gesellschaft e. V.\, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung\, der Axel Springer Stiftung\, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e. V. und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. und findet u. a. in Kooperation mit langjährigen Partnern wie der Theodor-Litt-Gesellschaft e. V.\, dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig\, dem Schulmuseum Leipzig und dem Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e. V. statt.
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SUMMARY:US Midterms 2026 und die Folgen für Deutschland\, Europa und die USA
DESCRIPTION:Die US-Midterm-Wahlen am 3. November 2026 sind weit mehr als Zwischenwahlen zum Kongress. Sie gelten zugleich als wichtiger Stimmungstest für die Politik des Präsidenten und geben Aufschluss darüber\, wie die amerikanische Bevölkerung die politische\, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Landes bewertet. \nWelche Versprechen wurden eingelöst? Wie beurteilen die Wähler die wirtschaftliche Lage und die politische Richtung der Vereinigten Staaten? Und welche Rückschlüsse lassen die Ergebnisse auf die weitere Entwicklung der amerikanischen Innen- und Außenpolitik zu? \nAuch für Deutschland und Europa haben die Midterm-Wahlen in den USA große Bedeutung. In einer Phase tiefgreifender Veränderungen der internationalen Ordnung stellen sich grundlegende Fragen zur Zukunft der transatlantischen Beziehungen\, zur Rolle der USA in der NATO und zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. \nWie verändert sich das politische Kräfteverhältnis in Washington? Welche Folgen ergeben sich daraus für Deutschland und Europa? Und welche Konsequenzen müssen die europäischen Partner für ihre eigene Sicherheit\, Handlungsfähigkeit und wirtschaftliche Stärke ziehen? \nBotschafter Christoph Eichhorn war deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien und Gesandter in Washington. Seine vier Jahrzehnte Erfahrung als Diplomat umfassen unter anderem neun Jahre in den USA als Gesandter an der deutschen Botschaft und als Austauschdiplomat für Ukraine-Politik im US-Außenministerium. Er erlebte dort die Anschläge des 11. September 2001 und den Irakkrieg. Während der historischen Wende von 1989 bis 1992 arbeitete er an der Botschaft in Moskau. In Bonn und Berlin war er Redenschreiber und Parlamentsreferent im Leitungsstab des Bundesaußenministers\, leitete das USA/Kanada-Referat und arbeitete als stellvertretender Beauftragter der Bundesregierung für Abrüstung und Rüstungskontrolle während des ersten russischen Angriffs auf die Ukraine 2014. \nSeine langjährige diplomatische Erfahrung ermöglicht ihm dabei einen differenzierten Blick auf politische Entwicklungen\, der unterschiedliche Interessen\, Positionen und Perspektiven berücksichtigt. \nAls Keynote-Speaker berät er heute Unternehmen\, Institutionen und Universitäten zu Digitalisierung und Cybersicherheit\, Außen- und Sicherheitspolitik\, geopolitischen Faktoren in Unternehmensstrategien\, Fake News und Desinformation sowie Intercultural Skills für Unternehmen. \nSeine Karriere begann er als Journalist für die ARD und als Consultant für EU-Projekte. Er studierte Geschichte\, Politik\, Staats‑\, Europa- und Völkerrecht in Bonn\, Berlin\, Brüssel und an der London School of Economics.
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SUMMARY:Resilientes Deutschland: was tun gegen hybride Angriffe und Desinformation?
DESCRIPTION:Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigt ebenso wie die Drohnenattacke auf dem Flughafen Leipzig: Sicherheit geht heute weit über klassische militärische Bedrohungen hinaus. Cyberangriffe\, Sabotage gegen kritische Infrastruktur und Desinformation gehören längst zum Instrumentarium hybrider Konfliktführung\, auch in Deutschland. Die Staaten an der Nordostflanke der NATO haben Staat\, Wirtschaft und Gesellschaft gezielt auf solche Bedrohungen vorbereitet. Welche ihrer Erfahrungen lassen sich auf Deutschland übertragen\, und welche Rolle spielt die Bevölkerung bei der Gesamtverteidigung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Botschafter a. D. Christoph Eichhorn. Er war deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien und verfügt über vier Jahrzehnte Erfahrung in der Außen- und Sicherheitspolitik. \n\nDie Deutsche Atlantische Gesellschaft lädt gemeinsam mit dem Verein Helfen und Fördern des Rotary Club Ludwigslust e.V. und der Volkshochschule des Landkreises Ludwigslust-Parchim zu dieser Veranstaltung ein. \nAnmeldung: Bis zum 13. November 2026 per E‑Mail an marlen.borowski@kreis-lup.de oder telefonisch unter 03871 722‑4301. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
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SUMMARY:Zwischen Krise und Stabilität: Wie resilient ist unserer Gesellschaft
DESCRIPTION:  \n  \nDie Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Kriege und geopolitische Spannungen\, wirtschaftliche Unsicherheiten\, Migration\, Klimawandel\, Digitalisierung und die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz stellen Staaten und Gesellschaften vor große Herausforderungen. Gleichzeitig geraten demokratische Institutionen\, gesellschaftlicher Zusammenhalt und das Vertrauen in politische Prozesse zunehmend unter Druck. \nGerade Europa steht damit vor der Aufgabe\, seine Widerstandsfähigkeit nach innen und außen zu stärken. In einer Zeit\, in der sich die internationale Ordnung verändert und auch die transatlantischen Beziehungen vor neuen Herausforderungen stehen\, gewinnt die Frage nach der Handlungs- und Zukunftsfähigkeit Europas zusätzlich an Bedeutung. Wie können Europa und seine Partner die Grundlagen von Sicherheit\, Freiheit und Wohlstand gemeinsam sichern? \nDoch was macht eine resiliente Gesellschaft eigentlich aus? Wie können Demokratie\, soziale Stabilität und wirtschaftliche Stärke auch in Krisenzeiten bewahrt werden? Und welche Rolle spielen dabei Politik\, Wirtschaft\, Zivilgesellschaft und jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger? \nDiese Fragen stehen im Mittelpunkt des nächsten Erfurter Europagesprächs. Gemeinsam wollen wir diskutieren\, wie widerstandsfähig unsere Gesellschaft gegenüber aktuellen und zukünftigen Krisen ist\, welche Lehren aus den vergangenen Jahren gezogen werden können und welche politischen sowie gesellschaftlichen Voraussetzungen notwendig sind\, um Sicherheit\, Wohlstand und Zusammenhalt langfristig zu sichern – in Deutschland\, Europa und im transatlantischen Raum. \nWir laden Sie herzlich ein\, mit unseren Gästen über Chancen\, Risiken und Handlungsperspektiven für Europa und Deutschland ins Gespräch zu kommen! \n  \nProgramm\n19.30 Uhr – Begrüßung\nMaja Eib\, Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.\nModeration: Eric Marr\, Freier Journalist und Moderator \n19.40 Uhr Impulse und Gespräch\n Marion Walsmann MdEP\, Mitglied des Europäischen Parlamentes (EVP-Fraktion)\nGiedrius Puodžiūnas\, Botschafter der Republik Litauen in Deutschland\nChristoph Eichhorn\, ehem. deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien\, später Gesandter und Diplomat für Ukraine-Politik in Washington\nMarius Lange (tbc)\, stellv. Sprecher Junge GSP Sektion Erfurt \n20.45 Uhr Beantwortung der Fragen aus dem Publikum\n21.30 Uhr Schlusswort
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SUMMARY:Der Westen im Fadenkreuz: Cyberattacken\, Drohnenangriffe\, Desinformationskampagnen
DESCRIPTION:Ein Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. \n  \nProgramm:\nFreitag\, 27. November 2026\nbis 17.00 Uhr – Kaffee\n17.00 – 17.15 Uhr – Begrüßung und Einführung\nFelix Kraft – Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (KAS) und Leiter des Politischen Bildungsforums Hessen \nMichael Simon – Büroleitung Bonn\, Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V. (DAG) \n17.15 – 19.15 Uhr – Kognitiv-hybride Kriegsführung: Die unsichtbare Front\nOberst Sönke Marahrens\, Non-Resident Fellow am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel gGmbH (ISPK) \n19.15 Uhr – Abendessen\nSamstag\, 28. November 2026\nbis 09.00 Uhr – Frühstück\n09.00 – 11.00 Uhr – Schutz und Gefahrenabwehr: Herausforderung Innere Sicherheit\nMartin Rößler\, Staatssekretär\, Hessisches Ministerium des Innern\, für Sicherheit und Heimatschutz \n11.00 – 11.15 Uhr – Kaffeepause\n11.15 – 13.15 Uhr – „Zeitenwende Plus“ für die NATO – Stresstest überstehbar?\nBrigGen a.D. Helmut Dotzler – u.a. ehem. NATO-Offizier und Kommandeur des Landeskommandos Bayern der Bundeswehr\, jetzt Regionalleiter der DAG München und Südbayern \n13.15 – 14.00 Uhr – Mittagessen\, anschließend Abreise\n  \nDiese Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Anmeldungen sind nicht mehr möglich.
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