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SUMMARY:Sicherheitslage im Ostseeraum – brisant?!
DESCRIPTION:Zwischen russischer Aufrüstung\, hybriden Bedrohungen und einer veränderten NATO-Strategie hat sich der Ostseeraum zu einer der sicherheitspolitisch sensibelsten Regionen Europas entwickelt. Die Stationierung deutscher Truppen in Litauen\, die zunehmende Bedeutung der Ostsee für die Bündnisverteidigung sowie wiederholte Sabotagevorfälle gegen kritische Infrastruktur werfen zentrale Fragen nach der zukünftigen Sicherheitsordnung in Nordosteuropa auf. \nWelche sicherheitspolitischen Herausforderungen prägen die Region? Welche Rolle übernehmen Deutschland und die NATO bei der Abschreckung und Verteidigung der Ostflanke? Und welche Bedeutung haben hybride Bedrohungen für die Stabilität im Ostseeraum? \nDiese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung\, bei der Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen einordnen und gemeinsam mit dem Publikum diskutieren. \nAnmeldungen hier.
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SUMMARY:Handlungsfähig in der Krise – die Bundeswehr im Aufwuchs
DESCRIPTION:Viele verfolgen mit großem Interesse\, wie Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius\, das Bundesministerium der Verteidigung und die Bundeswehr die Weichen für den Aufbau der Bundeswehr zur stärksten konventionellen Landstreitkraft der NATO in Europa stellen und diesen Prozess vorantreiben. Der Minister zeigt dabei so viel Präsenz bei der Truppe\, in der Öffentlichkeit und in den Medien wie kaum ein Verteidigungsminister vor ihm. \nEinige Entscheidungen erscheinen nachvollziehbar\, etwa die Absage des Fregattenbaus in den Niederlanden aufgrund der Kosten\, die Entwicklung eines deutsch-französischen Kampfflugzeugs oder die dauerhafte Stationierung einer deutschen Brigade in Litauen. \nBeim Thema Personalgewinnung bleiben jedoch viele Fragen offen. Einerseits wird betont\, dass die Bundeswehr dringend Personal benötigt\, um Abschreckung und Bündnisverteidigung sicherzustellen. Andererseits erscheint der Weg dorthin nicht immer eindeutig. Bis 2030 soll die Bundeswehr von derzeit rund 180.000 Soldatinnen und Soldaten auf insgesamt bis zu 460.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten sowie Reservistinnen und Reservisten anwachsen. Gleichzeitig erhält die Reserve eine neue Rolle\, deren konkrete Ausgestaltung noch nicht vollständig erkennbar ist. Dennoch sieht Verteidigungsminister Pistorius derzeit keinen Bedarf für eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. Für ihn bleibt Freiwilligkeit das „Gebot der nächsten Jahre“. \nIn einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 27. Juni 2026 erklärte er: „Natürlich steht die Frage im Raum: Was\, wenn wir in ein paar Jahren mehr freie Plätze als geeignete Bewerberinnen und Bewerber haben sollten? Es war von Anfang an in der Koalition vereinbart\, dass wir dann gegensteuern müssen.“ \nWas bedeutet das konkret für den Personalaufbau der Bundeswehr? Welche Rolle soll die Reserve künftig übernehmen? Und reicht das freiwillige Modell aus\, um die angestrebten Personalziele zu erreichen? \nDiesen Fragen widmet sich die Veranstaltung am 20. August. Ein ausgewiesener Fachmann wird die aktuellen Entwicklungen einordnen und erläutern\, wie der geplante Personalaufbau gelingen soll. Unser Referent Brigadegeneral Reiland wird unter anderem die sicherheitspolitischen Krisen unserer Zeit\, die Entscheidung zum Aufwuchs der Bundeswehr als Folge davon\, den neuen Wehrdienst als Motor des Aufwuchses sowie Aufwuchs und Offizierkorps behandeln. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion. \nWir lassen den Vortragsabend wie gewohnt mit Gesprächen bei einem Glas Wasser\, Wein und Brezeln mit unserem Referenten ausklingen. \nAnmeldung\nMelden Sie gerne auch Freunde und Bekannte zu unserer Veranstaltung namentlich an. Wir weisen darauf hin\, dass die Raumkapazität begrenzt ist und aufgrund der Zugangskontrolle an der Wache nur Personen an der Veranstaltung teilnehmen können\, die sich zuvor fristgerecht bis zum 13. August 2026 angemeldet haben.
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SUMMARY:Europa in der Polykrise: Souveräner Akteur oder geopolitischer Spielball?
DESCRIPTION:  \n  \nZu Beginn des Jahres 2026 sieht sich die Europäische Union mit einer komplexen Verdichtung globaler Spannungsfelder konfrontiert. Inmitten dieser „Polykrise“ – geprägt von geopolitischen Verschiebungen\, technologischem Wettbewerb und erodierenden multilateralen Strukturen – steht die europäische Handlungsfähigkeit zunehmend auf dem Prüfstand. Angesichts strategischer Abhängigkeiten\, außenpolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen drängt die Frage nach einer souveränen Neupositionierung. Diese Zäsur wirft grundlegende Fragen zur künftigen Selbstbehauptung und Sicherheit auf\, über die wir mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten und einer anschließenden Fragerunde im Rahmen des 7. UNESCO-Diskussionsforums fachkundig diskutieren möchten.
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SUMMARY:Transatlantischer Stresstest: Die Zukunft der NATO
DESCRIPTION:Die transatlantischen Sicherheitsbeziehungen stehen vor ihrer bislang größten Bewährungsprobe. Trotz vieler aktueller Herausforderungen – vom Krieg Russlands gegen die Ukraine bis hin zum Aufstieg Chinas zur selbstbewussten Weltmacht – muss möglichst rasch eine neue militärische Lastenteilung zwischen den Vereinigten Staaten und ihren NATO-Verbündeten erreicht werden\, die der neuen internationalen Lage umfassend Rechnung trägt. Über diese Entwicklungen spricht der langjährige NATO-Experte Michael Rühle. \nKann die transatlantische Gemeinschaft diesen tiefgreifenden Wandel meistern\, oder wird sie daran zerbrechen? Nachdem zunächst über eine angeblich unvermeidlich gewordene transatlantische Scheidung spekuliert wurde\, ist inzwischen mehr Nüchternheit in die Diskussion eingekehrt. Wie der Gipfel von Ankara einmal mehr gezeigt hat\, bleibt die NATO Dreh- und Angelpunkt der transatlantischen Sicherheitspolitik – allerdings mit einem stetig wachsenden Anteil der Europäer an der gemeinsamen Sicherheitsvorsorge. Transatlantische Differenzen wird es auch künftig geben\, aber sie bleiben beherrschbar\, solange beiden Seiten des Atlantiks bewusst ist\, dass sie einander brauchen.
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SUMMARY:Die Deutsche Marine zwischen Schattenflotte und der Straße von Hormus
DESCRIPTION:Die russische Schattenflotte umgeht westliche Sanktionen und füllt so die russische Kriegskasse. In der Ostsee werden Unterwasserkabel und Pipelines sabotiert\, in der Straße von Hormus treiben Seeminen. Die Freiheit der Seewege und die Sicherheit kritischer Infrastruktur stehen unter Druck wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Die Deutsche Marine steht vor der Aufgabe\, Europas Seewege zu sichern und gleichzeitig den Aufwuchs ihrer eigenen Fähigkeiten voranzutreiben. Doch wie steht es tatsächlich um den Zustand unserer Marine? Und welchen Beitrag kann und muss Deutschland auf den Weltmeeren leisten? \nÜber diese Fragen spricht das Regionalforum Nordhessen der Deutschen Atlantischen Gesellschaft mit Vizeadmiral Axel Deertz\, Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte sowie Stellvertreter des Inspekteurs der Marine. \nDeertz ist Schnellbootfahrer. Er übernahm mehrfach als Kontingentführer bei NATO-Einsätzen im Mittelmeer und in der Ägäis Verantwortung und kommandierte die Standing NATO Maritime Group 2. Im Bundeskanzleramt leitete er den Bundessicherheitsrat. Heute verantwortet er den Aufbau der Marine in einer Zeit\, in der die Bedrohungen auf See so vielfältig sind wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. \nUnter der Schirmherrschaft von Regierungspräsident Mark Weinmeister und Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller laden wir zu einem sicherheitspolitischen Sommerabend am Kasseler Hafen ein. Das Gespräch mit Vizeadmiral Deertz beginnt um 18:00 Uhr. Ab 19:00 Uhr laden wir zu einem sommerlichen Beisammensein am Hafen ein. Kapitän zur See d.R. Jan Hörmann bietet dabei einen kurzen historischen Einblick in die Geschichte des Kasseler Hafens. In entspannter Atmosphäre wollen wir den Abend mit Ihnen ausklingen lassen und ins Gespräch kommen. Für Speisen und Getränke zum Selbstkostenbeitrag ist gesorgt. \nDer Eintritt ist frei\, eine Anmeldung bis 24. August ist erforderlich!
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