NS-Raubkunst und dessen Konsequenzen


19 Februar, 2019

Frankfurt am 26.03.2019, 19.00 Uhr

EINLADUNG | Vortrag

Ein nachwirkendes Element des 2. Weltkriegs ist das Thema Raubkunst. Nicht nur die den jüdischen Mitbürgern von den Nazi geraubten Kunstgegenstände sondern auch die Mitnahme der Siegermächte spielen dabei eine Rolle. Dieser Krieg war ein historisch beispielloser Angriff auf die Menschlichkeit, eine Zerstörung aller kulturellen Ideale, die die Aufklärung hervorgebracht hatte, ein Absturz, wie es ihn bis dahin nicht gegeben hatte. Er war Europas Armageddon.

Nach Kriegsende beginnen die Alliierten mit dem Wiederaufbau. Der Haushaltsausschuss im amerikanischen Abgeordnetenhaus schätzt den Wert der Kunstschätze, die sich die Nazis in ganz Europa unrechtmäßig angeeignet haben, auf mehr als 20 Milliarden Mark.

Alle Kunstwerke wurden ab Juli 1945 in drei sogenannten Central Art Collecting Points in München, Wiesbaden und Marburg gesammelt. Historiker sichten die Kunstwerke, sie versuchen die einstigen Besitzer zu ermitteln und ihnen die Werke zurückzugeben.

Es ist mir eine große Freude, dass ich zu dem Thema „NS-Raubkunst und dessen Konsequenzen“ als Referentin Frau Prof. Dr. Ulli Seegers, Professur für Kunstvermittlung und Kunstmanagement an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und im Institut für Kunstgeschichte Düsseldorf, gewinnen konnte. Sie gilt als Deutschlands beste „Kunstdetektivin“ und leitete von 2001-2008 die Art Loss Register (Deutschland) GmbH (Köln), die sehr erfolgreich nach gestohlenen Gemälden sucht. Bei ihrem Vortrag erzählt sie uns anhand von Präsentationen von ihrer Arbeit und erklärt im Gespräch, welche Konsequenzen NS-Kunstraub und Kunstfälscher für uns haben.

Die Veranstaltung wird im Auktionshaus Arnold stattfinden. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis spätestens 19. März 2019. Ich erlebe zurzeit einen großen Zuspruch und ein überragendes Interesse an den Veranstaltungen der Deutschen Atlantischen Gesellschaft in Frankfurt am Main. Bitte unterstützen Sie mich bei der Arbeit und machen Sie die Veranstaltungen in Ihrem Freundeskreis bekannt. Ich würde mich sehr freuen, Sie ab 18:30 Uhr begrüßen zu dürfen.

ANMELDEFORMULAR

Veranstaltung am 26. März 2019 in Frankfurt

Erklärung

Ich bin damit einverstanden, dass die Daten elektronisch gespeichert werden, um von der Gesellschaft auf weitere Veranstaltungen aufmerksam gemacht und über ihre Arbeit informiert zu werden. Wenn diese Informationen nicht mehr gewünscht sind, wird die Gesellschaft dies nach entsprechender Mitteilung beachten (§ 28, Abs. 4 BDSG).

Im Rahmen der Veranstaltung können Bild- und Tonaufnahmen für Dokumentationszwecke gemacht werden. Mit ihrer Teilnahme erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass sie auf solchen, auch für die Veröffentlichung im Internet und in sonstigen Medien vorgesehenen Übertragungen, Video-Aufzeichnungen oder Fotografien abgebildet werden.

 

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