Reparationen und Aussöhnung nach Kolonialismus und Weltkriegen
aktuelle Aspekte und Verhandlungen


17 Dezember, 2018

Münster am 28.01.2019, 18.30 Uhr

EINLADUNG | Vortrag

Die Reparationsfrage ist ein besonders umstrittenes Kapitel der europäischen Nachkriegsgeschichte. Die Bundesrepublik zahlte bislang 71 Milliarden Euro für von den Nationalsozialisten begangenes Unrecht – pauschal an Staaten, aber auch an einzelne Opfer. Gleich in mehreren europäischen Ländern werden derzeit wieder umfangreiche Forderungen erhoben. Dorfbewohner in Italien und Griechenland, Abgeordnete in Polen, Aktivisten in Namibia werfen der Bundesrepublik vor, nicht ausreichend oder gar keine Entschädigungen gezahlt zu haben. Die Diskussion dreht sich um Schuld, aber es geht auch um Schulden und sehr viel Geld. Ruprecht Polenz, der seit November 2015 offizieller Vertreter der Bundesregierung im Dialog um den Völkermord an den Herero und Nama mit Namibia ist, hat sich bereitgefunden, uns in die komplexe und sensible Thematik der Reparationsforderungen einzuführen. Er wird uns anhand ausgewählter Beispiele einen Einblick in die aktuellen Diskussionen und Verhandlungen zu Fragen von Schuld und Schulden geben.

Von 1996 bis 2006 war Polenz Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Von 1994 bis 2013 war er Abgeordneter des Deutschen Bundestages und zuletzt von 2005 bis 2013 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages. Polenz ist Vorsitzender der christlich-muslimischen Friedensinitiative e.V. und Kuratoriumsmitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft sowie stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums von Aktion Deutschland Hilft e.V., dem Bündnis der Hilfsorganisationen.

Wir laden Sie zu diesem Vortrag mit anschließender Diskussion und kleinem Empfang, der in Kooperation zwischen dem StUstgBtl I. DEU/NLD Corps und der Deutsche Atlantische Gesellschaft sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet wird, herzlich in die Lützow-Kaserne nach Münster-Handorf ein und würden uns freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu können.

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Veranstaltung am 28. Januar 2019 in Muenster

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