Russland: Vom strategischen Partner zur strategischen Herausforderung


21 Januar, 2019

Hannover am 04.02.2019, 17.00 Uhr

EINLADUNG | Vortrag

Deutschland und Russland können sich schon wegen ihrer gemeinsamen Geschichte nicht gleichgültig sein. Die deutsch-russischen Beziehungen waren stets von widersprüchlichen Gefühlen geprägt, wobei sich Bewunderung, Abneigung, Angst und romantische Zuneigung vermischten. Beide Länder befanden sich nach dem Zerfall des Ostblocks in einem Prozess der Annäherung, der über die wirtschaftliche und außenpolitische Kooperation hinausreichte. Von einer „strategischen Partnerschaft“ war die Rede. Die Bundesrepublik ist seitdem durch kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen in vielen russischen Städten präsent. Kontakte entstanden durch den Tourismus und den Wissenschaftsaustausch aber auch über persönliche Verbindungen zu Russlanddeutschen. Nach der Annexion der Krim und der Aggression gegenüber der Ukraine scheint nicht nur ein neues Zeitalter in den deutsch-russischen Beziehungen und in der internationalen Politik angebrochen zu sein. Zugleich werden die Erwartungen an die traditionell der Diplomatie verpflichtete deutsche Außenpolitik größer. Voraussetzung für eine effektive Diplomatie ist jedoch eine koordinierte Positionsfindung mit allen europäischen Partnern. Dialog oder klare Worte? Was ist der richtige Weg in den Beziehungen zu Russland? Sind Wirtschaftssanktionen, das Ausweisen von Diplomatinnen oder die Kürzung von EU-Geldern die richtigen Maßnahmen? Und: Wie kann unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen der Dialog aufrechterhalten werden? Diese und viele weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und unseren Gästen auf dem Podium gemeinsam diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Begrüßung

Alptekin Kirci, Regionalleiter der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, Region Hannover

Urban Überschär, Leiter des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung

Einführung

Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport

Impulsvortrag

Ulrich Brandenburg, Botschafter a.D.

Podiumsdiskussion und Diskussion mit dem Publikum

Ulrich Brandenburg

Dr. phil. Margarete Klein, Forschungsgruppenleiterin Osteuropa und Eurasien bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Boris Pistorius

Moderation

Dr. h.c. Heino Wiese, Geschäftsführender Gesellschafter der Wiese Consult GmbH, Honorarkonsul der Russischen Föderation in Hannover

Ende der Veranstaltung und Ausklang

ANMELDEFORMULAR

Bitte melden Sie sich ausschließlich unter dem Link https://www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=232112 an oder nutzen Sie den Antwortbogen auf der Einladung.

ANFAHRT

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