Wie ist die Lage in Afrin/Nordsyrien zu beurteilen?


6 Februar, 2018

Magdeburg am 28.02.2018, 18.00 Uhr

EINLADUNG | Podium

Im Gefolge des sogenannten „Arabischen Frühlings“ sind auch in Syrien 2011 Proteste gegen Baschar al-Assad ausgebrochen. Seitdem ist das Land nicht mehr zur Ruhe gekommen. Spätestens seit dem Eintreten fremder Mächte in den Konflikt ist die Lage in dem zerrissenen Land zunehmend unübersichtlich. Große Teile des Landes waren in der Hand des sogenannten „Islamischen Staates“, wobei aktuell der IS mit Hilfe kurdischer Milizen (YPG) zurück gedrängt werden konnte. So zum Beispiel in der mehrheitlich von Kurden bewohnten Region Afrin in Nordsyrien, in der der IS durch Unterstützung in Form von Waffenlieferungen und von US-Spezialkräften erfolgreich bekämpft wurde und bescheidene Anfänge eines normalen Lebens erkennbar waren.

Am 20. Januar des Jahres startete die Türkei die Operation „Olivenzweig“ mit dem Ziel die kurdischen Milizen in der Region zu zerschlagen, da die YPG von türkischer Seite als verlängerter Arm der AKP gesehen und als Terrororganisation bezeichnet wird. Wie sieht die Lage in der Region wirklich aus?

Ich lade Sie herzlich ein, sich von Kamal Sido, dem Nahostexperten der Gesellschaft für bedrohte Völker einen Einblick in die derzeitige Situation geben zu lassen und mit ihm zu diskutieren. Sido wuchs im kurdischen Teil Syriens auf. Von 1980 bis 1989 studierte er in Moskau Geschichte und Orientalistik. Er lebt seit 1990 in Deutschland und ist vereidigter Dolmetscher bzw. Übersetzer für Kurdisch, Arabisch und Russisch. Über Ihre Zusage würde ich mich sehr freuen.

ANMELDEFORMULAR

Veranstaltung am 28. Februar 2018 in Magdeburg

 

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