Wie klingt Freiheit? Welche Rolle spielen Musik, Kunst und Kultur im Kampf um Bürgerrechte und Demokratie? Und was können wir aus der Geschichte amerikanischer Protestbewegungen für unsere Gegenwart lernen?
Vom 4. bis 6. November 2026 verwandelt sich Nijmegen in einen lebendigen Treffpunkt fĂĽr alle, die sich fĂĽr amerikanische Geschichte, Kultur und Politik sowie die transatlantischen Beziehungen begeistern.
Unter dem Motto „Woodstock aan de Waal“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Kulturfestival mit Konzerten, Ausstellungen, Lesungen und öffentlichen Diskussionen. Parallel dazu findet vom 4. bis 6. November an der Radboud-Universität die internationale wissenschaftliche Konferenz American Protest Cultures statt.
Im Jahr des 250. Jubiläums der amerikanischen Unabhängigkeit und in der Woche der US-Zwischenwahlen richtet das Programm den Blick auf die bewegte Geschichte amerikanischer Protestkulturen – von der Bürgerrechtsbewegung über feministische und indigene Freiheitskämpfe bis hin zu aktuellen Debatten über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Teilhabe.
Zu den kulturellen Höhepunkten gehören Konzerte des ADAM Quartetts, des Kammerchors Audite Nova und des Symfonieorkest Nijmegen. Ein besonderes Ereignis ist die Welturaufführung einer musikalischen Vertonung eines Gedichts von Renée Good, die im Januar 2026 in Minneapolis durch Schüsse eines ICE-Beamten ums Leben kam.
Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter Stephen Tuck, Stefania Milan und Wilfried Raussert, eröffnen neue Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart amerikanischer Protestbewegungen.
Alle Mitglieder der Deutschen Atlantischen Gesellschaft (DAG) sind herzlichst eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen!
Ganz besonders möchten wir Ihnen zwei Höhepunkte ans Herz legen: die feierliche Eröffnung der Ausstellung Tides of Change: Caribbean Protest in the Age of »Yankee Imperialism« am Donnerstag, dem 5. November, um 18 Uhr, mit anschließendem Empfang, sowie die Keynote von Prof. Dr. Wilfried Raussert zum Thema „Protest and Music“ am Freitag, dem 6. November um 11 Uhr, die spannende Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen amerikanischer Musik, politischem Protest und gesellschaftlichem Wandel verspricht.
Beide Veranstaltungen bieten eine wunderbare Gelegenheit, amerikanische Geschichte und Kultur aus neuen Perspektiven kennenzulernen, mit internationalen Gästen ins Gespräch zu kommen und den transatlantischen Austausch in persönlicher Atmosphäre zu vertiefen.
FĂĽr die Teilnahme bitten wir um eine kurze Anmeldung bei unserem Regionalleiter Prof. Dr. Frank Mehring unter fmehring@gmail.com.
Für Mitglieder der Deutschen Atlantischen Gesellschaft (DAG) ist die Teilnahme an den Keynote-Vorträgen sowie an der feierlichen Ausstellungseröffnung mit anschließender Verkostung kostenfrei. Für die Kulturveranstaltungen ist eine separate Buchung erforderlich.



