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Konfliktraum Ostsee

Hybride Bedrohungen und sicherheitspolitische Herausforderungen fĂĽr die Anrainerstaaten

 

 

Schöne Strände, Schären und Fjorde – vor allem im Sommer ist die Ostsee ein beliebtes Urlaubsziel. Gleichzeitig zählt sie zu den bedeutendsten Wirtschafts- und Verkehrsräumen Europas: Waren- und Fährverkehr, Energieversorgung und digitale Kommunikation sind eng mit der maritimen Infrastruktur der Region verknüpft.

In den vergangenen Jahren ist die Ostsee jedoch zunehmend zum Schauplatz eines Konflikts geworden, der unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges ausgetragen wird. Beschädigte Unterseekabel und Pipelines, Drohnenüberflüge über Hafen- und Industrieanlagen sowie verdächtige Aktivitäten auf See sind längst keine isolierten Ereignisse mehr, sondern Ausdruck hybrider Bedrohungen gegen Europa.

Was hinter solchen Vorfällen steckt, warum Kritische Infrastruktur zunehmend in den Fokus staatlicher und nichtstaatlicher Akteure gerät und welche sicherheitspolitischen Herausforderungen sich daraus insbesondere für die Anrainerstaaten der Ostsee ergeben, sind zentrale Fragen, die dieser Vortrag beleuchtet.

AnschlieĂźendes Q&A

Veranstaltungsdetails

Datum:
25. September 2026
Zeit:
17:00 – 18:30
Website:
https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_QMeTnCaLQVq6W3tQmKQ6yg

Veranstalter

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung
Zu Gast:

Kapitänleutnant Julian Schmidt-Thomée

Jugendoffizier der Bundeswehr

Kapitänleutnant Julian Schmidt-Thomée ist Jugendoffizier der Bundeswehr. In vorherigen Verwendungen war er unter anderem als Operationsdienstoffizier und Waffeneinsatzoffizier auf einer Korvette eingesetzt. Zudem nahm er an der Operation BALTIC SENTRY sowie an der UN-Mission UNIFIL teil.

Henrik Schilling

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Maritime Strategie und Sicherheit, Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel

Henrik Schilling ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK). Er studierte Politikwissenschaft sowie Internationale Politik und Internationales Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf kritischer maritimer Infrastruktur, deutschen Marineoperationen und europäischer maritimer Strategie. Er ist Projektverantwortlicher des „German Navy Fleet Tracker“ und publiziert regelmäßig zu Fragen maritimer Sicherheit.