Was tun, wenn internationale Ordnungen ins Wanken geraten?
Christoph Eichhorn erlebte als Diplomat den Mauerfall und die friedliche Revolution 1989 an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau. Er arbeitete an Orten, als dort gerade Geschichte geschrieben wurde: in Moskau, als die Sowjetunion zerbrach; am 11. September in Washington, als sich Terroristenflugzeuge in die Türme des World Trade Centers und das Pentagon stürzten; als Rüstungskontroll-Beauftragter, als Russland 2014 die Krim annektierte und deutsche Geiseln nahm; und als deutscher Botschafter im digitalen Spitzenland Estland und IT-Hub Bulgarien. Vier Jahrzehnte Außenpolitik von innen. Welche Eindrücke und Erfahrungen können heute nützlich sein für unsere deutschen und europäischen Interessen in der wankenden internationalen Ordnung?
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