Europa steht sicherheitspolitisch unter Druck. Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert an, die Eskalationen im Nahen Osten wirken bis nach Europa und weltweit verschärfen sich Konflikte, während neue Machtkonstellationen entstehen. Die Frage, wie Europa seine Sicherheit und Handlungsfähigkeit gewährleisten kann, wird damit immer dringlicher.
In seinem Buch „Was wollen wir? Was können wir?“ beschreibt Roderich Kiesewetter vor diesem Hintergrund eine zentrale Herausforderung der europäischen Sicherheitspolitik: Zusätzliche Investitionen allein reichen nicht aus, wenn Strukturen, Prozesse und militärische Fähigkeiten nicht konsequent an die veränderte sicherheitspolitische Lage angepasst werden. Es geht darum, politische Ziele klar zu definieren und die notwendigen Entscheidungen für ihre Umsetzung zu treffen. Welche sicherheitspolitischen Ziele verfolgt Deutschland, welche Fähigkeiten braucht Europa und welche politischen Entscheidungen sind notwendig, um Freiheit und Selbstbestimmung auch künftig zu sichern?
Die Deutsche Atlantische Gesellschaft und der Föhrde Club zu Kiel laden im Rahmen der „Atlantischen Gespräche“ zu einem Abend ein, der Buchvorstellung und sicherheitspolitische Debatte verbindet.
Wir freuen uns auf einen anregenden Abend und eine offene Diskussion.



