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Abschreckung im 21. Jahrhundert: Nuklearstrategie im Zeitalter des Umbruchs

Atlantic Talk – Sonderveranstaltung

Die globale Sicherheitsordnung befindet sich in einer Phase tiefgreifender Umbrüche: Der strategische Wettbewerb zwischen Großmächten verschärft sich, neue Technologien verändern militärische Fähigkeiten in rasantem Tempo und bestehende Rüstungskontrollregime geraten zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund steht auch die Logik nuklearer Abschreckung vor grundlegenden Herausforderungen.

Die Podiumsdiskussion â€žDeterrence in the 21st Century: Nuclear Strategy in an Age of Disruption“ bringt Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen, um die Zukunft nuklearer Abschreckung zu beleuchten.

Im Zentrum der Diskussion steht die Frage, wie nukleare Abschreckung in einer Welt gleichzeitiger Krisen und wachsender Unsicherheit funktionieren kann. Dabei wird beleuchtet, welche Risiken neue Technologien wie Cyberfähigkeiten, Künstliche Intelligenz oder auch Hyperschallwaffen bergen, wie strategische Rivalitäten zwischen Großmächten die globale Stabilität beeinflussen, welche Rolle Europa dabei spielt und welche Chancen es für Rüstungskontrolle und Risikoreduktion unter den aktuellen politischen Bedingungen gibt.

Die Veranstaltung bietet einen Raum fĂĽr fundierte Analysen, kritische Fragen und eine offene Debatte ĂĽber die Herausforderungen nuklearer Strategie im 21. Jahrhundert.

Die Veranstaltung findet auf Englisch und unter der Chatham-House-Regel statt.

Bitte registrieren Sie sich bis zum 9. September 2026 unter folgendem Link: Deterrence in the 21st Century: Nuclear Strategy in an Age of Disruption

Wir freuen uns darauf, Sie bei der Veranstaltung begrĂĽĂźen zu dĂĽrfen.

Veranstaltungsdetails

Datum:
10. September 2026
Zeit:
9:00 – 10:30

Veranstalter

Veranstaltungsort

The Aspen Institute Germany – Atrium conference room
FriedrichstraĂźe 60
10117 Berlin
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Zu Gast:

Dr. rer. pol. Karl-Heinz Kamp

Associate Fellow, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Dr. Karl-Heinz Kamp ist Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte. Er studierte Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität Bonn und promovierte an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Nach einem sicherheitspolitischen Stipendium arbeitete er bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in verschiedenen leitenden Funktionen. Anschließend war er Research Director am NATO Defense College in Rom, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und Beauftragter des Politischen Direktors im Bundesministerium der Verteidigung. Er ist Associate Fellow bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und lehrt an der Universität Roma Tre in Rom.

Philipp G. Rombach

Associate, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Philipp G. Rombach ist Associate bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit erweiterter nuklearer Abschreckung, nuklearen Tests sowie dem Zusammenhang zwischen neuen Technologien und nuklearer Führung und Kontrolle. Zuvor war er Research Associate am Center for Global Security Research des Lawrence Livermore National Laboratory, wo er sich mit Abschreckung und der Dynamik nuklearer Eskalation im Weltraum beschäftigte. Philipp G. Rombach hat einen Masterabschluss in Security Studies von der Fletcher School of Law and Diplomacy der Tufts University. In seiner Masterarbeit untersuchte er die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die strategische Stabilität.

Moderation:

Dr. Stormy-Annika Mildner

Direktorin, Aspen Institute Germany

Dr. Stormy-Annika Mildner ist Direktorin des Aspen Institute Germany in Berlin. Als Gastdozentin lehrt sie an der Hertie School im Bereich der politischen Ökonomie. Von 2014 bis 2020 leitete sie das Referat „Außenwirtschaftspolitik“ beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Bis Dezember 2013 war sie Mitglied des Vorstands der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Zuvor war sie bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) tätig. Ihre Promotion verfasste Dr. Mildner an der Freien Universität Berlin zu den wirtschaftlichen und politischen Beweggründen für die Exportkreditfinanzierung in den Vereinigten Staaten.