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Europäische Union – Bilanz 2026 und Ausblick

24. Clausewitz-Strategiegespräche

In Gedenken an den in Burg bei Magdeburg geborenen preuĂźischen General Carl von Clausewitz, der das militärstrategische Denken in Deutschland und weit darĂĽber hinaus maĂźgeblich beeinflusst hat, veranstalten die Clausewitz-Gesellschaft e.V. und die Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V. seit 2010 in Berlin die Clausewitz-Strategiegespräche. In diesem Jahr wird erstmals die Staatskanzlei des Saarlandes ein Clausewitz-Strategiegespräch mit ausrichten.

Am 23. November 2026 wollen wir uns erneut dem Thema Europa zuwenden und eine Bilanz ziehen im sicherheits- und verteidigungspolitischen Bereich angesichts der anhaltenden Umbrüche und Dynamiken in diesem Bereich. Damit knüpft das Strategiegespräch an die Themen anderer zentraler Veranstaltungen der Clausewitz-Gesellschaft an, die sich mit den Sicherheitspolitischen Perspektiven Europas sowie mit den Europäischen Abhängigkeiten und Strategien auseinandergesetzt haben. Im zweiten Clausewitz-Strategiegespräch 2026 wollen wir erörtern, was insbesondere die Europäische Union nach den politischen Weichenstellungen des Jahres 2025, wie sie im „Weißbuch zur europäischen Verteidigung“ und in der Initiative „ReArm Europe / Readiness 2030“ vorgenommen worden sind, bisher erreicht hat.

Welche Wirkungen haben diese Festlegungen bisher entfaltet und welche neuen Möglichkeiten wurden dadurch geöffnet? In welchem Umfang haben die Mitgliedstaaten die Aufforderung zu mehr Kooperation in der Entwicklung militärischer Fähigkeiten tatsächlich aufgenommen und liegen ihre Aktivitäten in den von der EU identifizierten Schwerpunktbereichen? In welchem Maße werden die hierzu erweiterten Kreditrahmen durch die Mitgliedstaaten in der Praxis genutzt? Welches Maß an „mehr Eigenständigkeit“ der EU und ihrer Mitgliedstaaten können wir bereits beobachten? Wie hat sich das institutionelle Verhältnis der EU zur NATO entwickelt? Sind erste Ansätze erkennbar, eine neue Sicherheitsordnung mit einer entsprechend autonomeren Rolle der EU zu entwickeln und darüber hinaus eine neue Ordnungsbegründung für die transatlantischen Beziehungen auf den Weg zu bringen?

Die Clausewitz-Gesellschaft, die Deutsche Atlantische Gesellschaft und die Vertretung des Saarlandes beim Bund freuen sich, die etablierte Reihe der Clausewitz-Strategiegespräche fortführen zu können. Mit Frau Dr. Linn Selle (Alfred-von-Oppenheim-Leiterin, Europa-Zentrum, DGAP, Herrn Dr. Oscar Prust (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Herrn Botschafter a.D. Matthias Sonn (Ehemaliger Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Litauen) konnten kompetente Diskutanten gewonnen werden. General a.D. Erhard Bühler, Präsident der Clausewitz-Gesellschaft, wird die Diskussion moderieren. Zum anschließenden Empfang sind Sie herzlich eingeladen.

BegrĂĽĂźung
Christian Seel, Staatssekretär a.D., Leiter Stabsstelle Strategische Resilienz und Gesamtverteidigung in der Staatskanzlei des Saarlandes
General a.D. Erhard Bühler, Präsident der Clausewitz-Gesellschaft e.V., Commander Allied Joint Forces Command (2019–2020)

Diskussionsteilnehmer
Dr. Linn Selle, Alfred-von-Oppenheim-Leiterin, Europa-Zentrum, DGAP
Dr. Oscar Prust, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprecher der Arms Control and Global Order Forschungsgruppe
Botschafter a.D. Matthias Sonn, ehemaliger Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Litauen, Seniorberater bei der Beratungsgesellschaft BGA Berlin Global Advisors

Moderation
General a.D. Erhard BĂĽhler

Montag, 23. November 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr
Vertretung des Saarlandes beim Bund
In den Ministergärten 4, 10117 Berlin

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Veranstaltungsdetails

Datum:
23. November 2026
Zeit:
18:00 – 19:30

Veranstalter

Veranstaltungsort

Vertretung des Saarlandes beim Bund
In den Ministergärten 4
10117 Berlin
Germany
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Mariam Kublashvili

Kooptierte Beisitzerin · Präsidentin