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Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen

 

 

Unter Halle verläuft die „Hallesche Störung«, eine tektonische Bruchlinie. Sie hat das Salz an die Oberfläche gebracht und die Stadt reich gemacht. Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation nimmt diese Bruchlinie zum Ausgangspunkt für einen Abend über die Region: über ihre geologischen, historischen und gesellschaftlichen Schichten, über die Brüche, die sie geprägt haben, und über die Umbrüche, die noch kommen.
Über 90 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kunst und Praxis führen Einzelgespräche von je 30 Minuten. Besucherinnen und Besucher können ein Gespräch für einen Euro buchen. Ausgewählte Gespräche überträgt das Marktradio live.

Für das Projekt „Klartext Sicherheit« der Deutschen Atlantischen Gesellschaft ist Botschafter a.D. Christoph Eichhorn als Experte dabei. Im Auswärtigen Dienst war er ab 1989 in Moskau, nach dem 11. September in Washington und von 2015 bis 2019 Botschafter in Estland. In den Gesprächen mit ihm geht es um zwei Fragen: Kann man politische Umbrüche in der Diplomatie früh erkennen, oder verdecken ihre Regeln, was sich schon abzeichnet? Und wie tragfähig ist die Sicherheitsarchitektur Europas heute?

Einlass ab 17:30 Uhr.

Hinweis: Der Eintritt ist frei und während des gesamten Abends möglich, solange Plätze verfügbar sind. Wer sicher dabei sein möchte, kann sich vorab ein kostenloses Ticket buchen.

Veranstaltungsdetails

Datum:
17. Oktober 2026
Zeit:
18:30 – 22:30

Veranstalter

Veranstaltungsort

Neues Theater
Große Ulrichstraße 51
06108 Halle (Saale)
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Zu Gast:

Botschafter a.D. Christoph Eichhorn

Ehemaliger Deutscher Botschafter in Estland, Bulgarien und Gesandter in Washington

Christoph Eichhorn war deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien und Gesandter in Washington. Seine vier Jahrzehnte Erfahrungen als Diplomat umfassen u.a. neun Jahre in den USA als Gesandter an der deutschen Botschaft und als Austauschdiplomat für Ukraine-Politik im US-Außenministerium. Er erlebte dort die Anschläge des 11. September 2001 und den Irakkrieg. Während der historischen Wende 1989-1992 arbeitete er an der Botschaft Moskau. In Bonn und Berlin war er Redenschreiber u. Parlamentsreferent im Leitungsstab des Bundesaußenministers, leitete das USA / Kanada-Referat und arbeitete als stv. Beauftragter der Bundesregierung für Abrüstung und Rüstungskontrolle während des ersten Überfalls Russlands auf die Ukraine 2014.

Als Key-Note-Speaker berät er heute Unternehmen, Institutionen und Universitäten zu Digitalisierung/Cybersicherheit, Außen- u. Sicherheitspolitik, Geopolitische Faktoren in Business Strategien, Fake News und Desinformation und Intercultural Skills für Unternehmen.

Seine Karriere begann er als Journalist und Moderator für ARD-Hörfunk-Anstalten und Consultant für EU-Projekte. Er studierte Geschichte, Politik, Staats-, Europa- und Völkerrecht in Bonn, Berlin, Brüssel und an der London School of Economics.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Lukas Herzog

Referent
Markgrafenstraße 57 · 10117 Berlin
030 20649-135
030 20649-136