Die Friedliche Revolution in der DDR, die deutsche Wiedervereinigung und das Ende des Kalten Krieges veränderten die internationale Ordnung grundlegend. Christoph Eichhorn erlebte diese historischen Umbrüche zwischen 1989 und 1992 als Diplomat an der deutschen Botschaft in Moskau unmittelbar mit. Er beobachtete, wie die sowjetische Führung auf die Entwicklungen in Deutschland reagierte und welche politischen Weichenstellungen das Verhältnis zwischen Russland, Europa und den Vereinigten Staaten nachhaltig prägten.
Auch nach dem Ende des Kalten Krieges blieb Europa für die USA von zentraler strategischer Bedeutung. Die transatlantische Partnerschaft entwickelte sich im Rahmen der NATO weiter, während eine Annäherung zwischen Russland und dem Westen zunächst möglich erschien. Heute stehen die Beziehungen angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der veränderten amerikanischen Außenpolitik vor grundlegenden Herausforderungen.
Wie hat sich das Verhältnis zwischen Russland, den USA und Europa seit dem Ende des Kalten Krieges verändert. Welche historischen Entwicklungen prägen die heutige Sicherheitsordnung. Und welche Perspektiven ergeben sich daraus für die Zukunft Europas.
Diesen Fragen widmet sich Botschafter a. D. Christoph Eichhorn im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und der Point Alpha Stiftung.
Christoph Eichhorn blickt auf vier Jahrzehnte im diplomatischen Dienst zurück. Neben seinen Stationen in Moskau und Washington war er deutscher Botschafter in Estland von 2015 bis 2019 und in Bulgarien von 2019 bis 2022. Darüber hinaus war er unter anderem im Leitungsstab des Auswärtigen Amts sowie in der Abrüstungs- und Rüstungskontrollpolitik tätig.
Die Deutsche Atlantische Gesellschaft und die Point Alpha Stiftung laden herzlich zum Vortrag mit anschlieĂźender Diskussion ein.
Um Anmeldung per Telefon oder E‑Mail bei der Point Alpha Stiftung wird gebeten.



