Europa steht sicherheitspolitisch unter Druck. Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert an, die Eskalationen im Nahen Osten senden Schockwellen bis nach Europa, weltweit verschärfen sich Konflikte neue Machtkonstellationen entstehen.
In seinem Buch „Was wollen wir? Was können wir?“ beschreibt Roderich Kiesewetter vor diesem Hintergrund eine gefährliche Versuchung: Wenn Politik schnell handeln will, wird mit zusätzlichem Geld oft „mehr vom Alten“ beschafft, statt Strukturen, Prozesse und Fähigkeiten konsequent an ein verändertes Gefechtsfeld anzupassen. Genau darüber wollen wir sprechen, klar, kontrovers und mit Blick auf konkrete Entscheidungen.
Die Deutsche Atlantische Gesellschaft Nordhessen lädt zu einem Abend ein, der Buchvorstellung und sicherheitspolitische Debatte verbindet. Roderich Kiesewetter MdB (CDU), Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe Auswärtiges, eröffnet mit einer Lesepassage und einem Impuls. Anschließend diskutieren wir die Kernfrage seines Buches:
Was wollen wir? Was können wir?
Was wollen wir, was können wir, und was muss jetzt politisch entschieden werden, damit Freiheit und Selbstbestimmung nicht zum Prinzip Hoffnung werden?
Mariam Kublashvili, Präsidentin der Jungen Deutschen Atlantischen Gesellschaft, moderiert den Abend. Die Politikwissenschaftlerin arbeitet als politische Referentin im Berliner Verbindungsbüro des Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina, Bundesminister a.D. Christian Schmidt.
Nach der Diskussion freuen wir uns auf persönliche Gespräche in entspannter Runde bei einem Getränk und einem kleinen Snack.



