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NATO Talk 2025

Am 6. November 2025 wurde das Hotel Adlon Kempinski in Berlin erneut zum Ort sicherheitspolitischer Debatten: 

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Unter der Leitfrage „Die NATO mit weniger USA? – Was die Europäer jetzt tun müssen“ luden die Deutsche Atlantische Gesellschaft (DAG) und das George C. Marshall European Center for Security Studies (GCMC) zur NATO Talk-Konferenz 2025 ein. Eine Videobotschaft von NATO-Generalsekretär Mark Rutte und die Keynote Address von Botschafter Boris Ruge setzten die Leitplanken für vier Panels mit klaren Befunden und konkreten Aufträgen für die Stärkung des europäischen Pfeilers der NATO.

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Auftakt im Hotel Adlon: Appell an gesellschaftliche Debatte

Bundesminister a. D. Christian Schmidt, DAG-Präsident und Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, eröffnete die Konferenz mit dem Appell, Sicherheitspolitik aus der Fachblase heraus in die Breite der Gesellschaft zu tragen. Schmidt begrüßte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie, Bundeswehr und Wissenschaft und auch viele Studierende. Er machte deutlich, worum es der Deutschen Atlantischen Gesellschaft geht: Sicherheitspolitische Debatten betreffen uns alle in unserem eigenen Leben. „Everything is local“, denn diese Debatten gehören dorthin, wo Informationsbedarf, Sorgen und Meinungen aufeinandertreffen. Die NATO Talk-Konferenz, seit 2008 das Flagship-Event der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, bietet dafür ein offenes Forum. Brigadegeneral a. D. Rolf Wagner, Deutscher Stellvertretender Direktor des George C. Marshall European Center for Security Studies (GCMC), knüpfte an: Das GCMC hat seinen Auftrag der Lage immer wieder angepasst, von der Heranführung postsowjetischer Staaten in den neunziger Jahren über Krisenmanagement und Terrorismusbekämpfung in den Zweitausenderjahren bis zum wieder aufgeflammten strategischen Wettbewerb der Großmächte und der Thematik hybrider Bedrohungen seit 2014. Mit „GCMC 4.0“ richtet sich das Zentrum nun auf eine europäisch geführte Abschreckung und Verteidigung aus; Einsichten aus dem NATO Talk 2025 fließen in diese Weiterentwicklung ein.

Videobotschaft von NATO-Generalsekretär Mark Rutte:
„We can only be secure together!“

Den inhaltlichen Auftakt setzte eine Videobotschaft von NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Rutte bedauerte, nicht persönlich in Berlin sein zu können, und verband seinen Dank an die Veranstalter mit einer klaren Botschaft: Das Engagement der USA in der Allianz bleibt „rock solid“. Zugleich sei mehr europäische Verantwortung geboten, „everyone doing their fair share“. Die USA bleiben tief in die europäische Sicherheit eingebunden, erwarten aber mehr Eigenleistung der Europäer: Investitionen, Produktionskapazitäten und eine robuste industrielle Basis. Rutte würdigte Deutschlands Rolle als Schlüsselland und unterstrich die wachsende Bedeutung der Zusammenarbeit von NATO und EU. Sein Schlussgedanke: „We can only be secure and successful when Europe and North America stand strong together in NATO – and that will not change.“

Grundsatzrede von Botschafter Boris Ruge: Den europäischen Pfeiler in der Allianz stärken

In der anschließenden Grundsatzrede zeichnete Botschafter Boris Ruge, Beigeordneter Generalsekretär der NATO für Politische Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, ein nüchternes Lagebild: „Die Lage ist ernst“. Er erinnerte daran, dass es in Deutschland lange den ehrlichen Wunsch nach Partnerschaft mit Russland gegeben habe. Putins Kurs seit Mitte der 2000er Jahre – von seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 über die russische Invasion Georgiens 2008 und die Besetzung der Krim 2014 bis zur Großinvasion der Ukraine 2022 – habe diesen Weg jedoch versperrt und das gute Verhältnis zu Moskau im Nachhinein als Wunschdenken entlarvt.

Russland bleibe die größte und unmittelbarste Bedrohung für das Bündnis; auch nach einem möglichen Kriegsende werde Europa Gefahren abwehren müssen – und zwar sowohl konventionelle als auch nukleare und hybride. Ruge betonte zugleich die positive Verschiebung in der öffentlichen Wahrnehmung: Die NATO werde in Deutschland so breit unterstützt wie selten zuvor. Die Zukunft der Allianz liege in einer handlungsfähigen europäischen Säule: Es gelte nun Fähigkeiten schneller aufzubauen, industrielle Leistungsfähigkeit zu steigern, politische Geschlossenheit zu sichern und die USA strategisch eingebunden zu halten. Genau dafür, so Ruge, leiste die DAG einen wichtigen Beitrag, indem sie NATO-Themen in die Gesellschaft trägt.

Panel 1: Zur strategischen Lage – in Europa und weltweit (Moderation: Nora Müller)

S. E. Oleksii Makeiev (Botschafter der Ukraine in Deutschland), Dr. Norbert Röttgen MdB (stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion), Dr. Mikko Huotari (Direktor MERICS) und Dr. Margarete Klein (Forschungsgruppenleiterin Osteuropa und Eurasien, SWP) spannten den Bogen von der Abschreckung Russlands bis hin zum Aufstieg Chinas. Dr. Klein bezeichnete Russlands Vorgehen als eine Kriegsführung, die lange vor dem ersten Schuss beginnt: mit Subversion, Sabotage und Desinformation. Sie warnte, der russische Aufwuchs auf rund 1,5 Millionen Soldaten deute über die Ukraine hinaus: Moskaus Ziel sei eine europäische Neuordnung ohne die USA. Verlässlich vorbeugen könne Europa nur, wenn die Ukraine selbst abschreckungsfähig werde. Botschafter Makeiev schilderte die Frontlage mit enormen russischen Verlusten und betonte: Deutschland liefere zwar die meisten Flugabwehrsysteme, doch reine Abwehr reiche nicht. Es müsse auch gegen Abschussrampen und Munitionsdepots vorgegangen werden. Faktisch sei die Ukraine in den Bereichen von Ausbildung, Logistik und Strukturen längst eng in das NATO-Bündnis eingebunden.

Dr. Röttgen hob die Rolle von Drohnen für eine glaubwürdige Abschreckung hervor und bezeichnete Europas Entschlossenheit als den Schlüssel, um eine Ausweitung des Krieges zu verhindern. Die USA müssten militärisch präsent bleiben, Europa jedoch den konventionellen Teil der Abschreckung schultern: „First things first“.

Dr. Huotari beschrieb China als zentralen Ermöglicher des russischen Krieges. Zudem sei das Land auf dem Weg dazu, eine nukleare Großmacht zu werden. Europas Verteidigungsfähigkeit dürfe nicht länger an chinesischen Zulieferungen hängen, nötig sei eine europäische „Warpspeed“-Anstrengung bei kritischen Rohstoffen.

Panel 2: Europa allein zu Haus – Abkehr der USA von Europa? (Moderation: Anna Engelke)

Jan Tadeusz Tombiński (Geschäftsträger a. i. Polens in Deutschland), Dr. Patrick Keller (Leiter Zentrum Sicherheit und Verteidigung, DGAP), Prof. Dr. Hans-Werner Sinn (ehemaliger Präsident ifo-Institut) und Jessica Berlin (Senior Fellow, CEPA) diskutierten über das komplexe Thema der Lastenteilung in Europa. Tombiński forderte, Europa müsse seine Streitkräfte selbst zukunftsfähig machen, denn Europa sei reich und stark genug. Russlands Krieg ziele nicht nur auf ukrainische Regionen ab, sondern auf die europäische Ordnung insgesamt. Er regte deshalb einen harten Kern der europäischen Verteidigung (um Frankreich, Deutschland, Polen und Großbritannien, und unter Einbindung der Ukraine) an und forderte weniger Reaktivität und mehr proaktives Handeln. 

Dr. Keller sah die politische Botschaft aus Washington nüchtern: Die USA bleiben, denken aber transaktional. Europas Pfeiler in der NATO müsse militärisch belastbar werden, Lücken bei Munition, Luftverteidigung und Präzisionslenkflugkörpern müssten endlich geschlossen werden. Denn Investieren heiße nicht „Schutzgeld“ zahlen, sondern in die eigene Sicherheit zu investieren.

Prof. Dr. Sinn warb für einen europäischen Verteidigungsbund mit gemeinsamer Armee und einem zentralen Oberkommando. Seiner Meinung nach sei politische Einigung schneller zu schaffen als technische Harmonisierung. Diese historische Chance dürfe man nicht verstreichen lassen: Es gelte nun, den Rockzipfel der Geschichte zu ergreifen, wie Bundeskanzler Kohl es etwa bei der Schaffung der gemeinsamen Währung getan habe.

Jessica Berlin kritisierte Europas Versäumnisse der vergangenen zwei Jahrzehnte und rief zu größerer Entschlossenheit auf: Die Ukrainer hätten „mehr für Europas Sicherheit getan als Europa selbst“. Auf eine Nachfrage aus dem Publikum hin stellte sie das Leitmotiv dar: „Keiner in der NATO möchte Russland angreifen. Im Gegenteil. Wir möchten ein Russland, das wohlhabend, sicher und frei ist, aber wenn die Russen das selber nicht wollen und uns angreifen, werden wir uns verteidigen. Aber wir greifen sie nicht an!“

Als Brücke in den Nachmittag verlieh Dr. Karl Lamers, Ehrenmitglied des Vorstands der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, den Dr. Karl A. Lamers Peace-Prize. Für ihre Essays ausgezeichnet wurden Malte Lauterbach, Amelie Sieber, Theresa Scheule, Leutnant Sebastian Wagenbrenner und Jan-Hendrik Mannsperger.

Panel 3: Aufrüstung Europas – ein neuer transatlantischer ‚Deal‘? (Moderation: Dr. Jana Puglierin)

In einem Impuls erinnerte Botschafter a. D. Prof. Dr. h.c. Wolfgang Ischinger daran, dass die Idee der Lastenteilung alt sei, der Erwartungsdruck der USA aber deutlich gewachsen sei. Spätestens seit 2014 sei „neuer Deal“ notwendig, der Abhängigkeiten reduziere. Macrons Idee strategischer Autonomie sei „verführerisch schön“, inmitten eines Krieges mit einer Nuklearmacht aber kaum realistisch. Europa müsse seine konventionellen wie nuklearen Abhängigkeiten verringern, denn dass die Ausgaben für rund 60 Prozent der europäischen Beschaffungen in den USA landen, sei politisch nicht dauerhaft nachhaltig. Neben konsequenter Unterstützung der Ukraine – auch mithilfe eingefrorener russischer Vermögen – forderte Ischinger ein klareres westliches Messaging: Öffentliche Zögerlichkeit wirke wie Schwäche; ein starkes Signal sähe beispielsweise aus wie „Ab morgen früh 7 Uhr stehen der Ukraine 140 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung. Punkt.“

Anschließend rückte das Panel die industrielle Umsetzung der so genannten Zeitenwende in den Mittelpunkt: Dr. Patrick Fitschen (MBDA) machte deutlich, dass militärische Schlagkraft nur mit einer europäischen industriellen Basis zu haben sei: mit Industrie, Innovation, Stückzahlen und verlässlicher Kooperation. Europa brauche „Schild und Schwert“, also Luftverteidigung und präzise Wirkmittel, und zwar seriell produziert und mit klaren Zusagen für fünf bis zehn Jahre je Fähigkeit. Dafür sei Großbritannien zentral. Jan Techau sah den Den Haager Gipfel der NATO als Etappenerfolg, ohne dass jedoch die Grundfragen gelöst worden seien. Europas Problem sei weniger Washington als Europa selbst: Es brauche endlich den „Deal mit uns selbst“: der Ukraine zu geben, was sie zum Erfolg braucht, mit der Zeitenwende ernst zu machen und ein eigenes Konzept vorzulegen, wie europäische Sicherheit von Europa selbst gemanagt werden könne. Das „heavy lifting“ lasse sich nicht nach Brüssel delegieren, die Hauptstädte müssten Verantwortung übernehmen.

Metin Hakverdi MdB, der wegen einer namentlichen Abstimmung im Deutschen Bundestag erst später zur Diskussion dazustoßen konnte, betonte, die NATO müsse europäischer werden, damit sie transatlantisch bleiben könne. Der Druck nehme nicht ab, denn die Phase, in der andere Akteure für Europas Sicherheit sorgten, sei vorbei. Entscheidend sei, dass alle Vorschläge klar als Abschreckung gegenüber Russland verstanden werden und dass Europa und die USA wechselseitig investierten. Am Ende, so Hakverdi, würden die Kapitalmärkte darüber urteilen, wie glaubwürdig Europa wirklich ist.

Panel 4: Folgen für Deutschland und die Bundeswehr (Junge DAG / YATA Germany; Moderation: Leonhard Simon)

Organisiert von der Jungen DAG, führte Leonhard Simon, Generalsekretär der Youth Atlantic Treaty Organisation (YATA) und Präsident der Jungen DAG, durch Panel 4 mit dem Titel „Folgen für Deutschland und die Bundeswehr“ mit Nico Lange (Senior Fellow, Münchner Sicherheitskonferenz), Agnieszka Brugger MdB (stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Wiegold (Journalist, „Augen geradeaus!“) und Sophie Witte (Non-Resident Fellow, Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel/ISPK). 

Nico Lange plädierte für Klartext: Die Menschen seien „erwachsen“ und wollten Orientierung. Die Mehrheiten für sicherheitspolitisch Notwendiges seien vorhanden, würden aber durch endlose Debatten verspielt. Wenn massiv mehr Geld fließe, seien ebenso massive Strukturreformen notwendig: in Organisation, Doktrinen-Entwicklung und vor allem in der Ausbildung. Tempo entstehe aber nur durch persönliche Verantwortung, Dezentralisierung und Zutrauen. Zusätzlich müsse der „argumentative Kampf“ geführt werden, auch in Räumen wie TikTok, die man zu lange sich selbst überlassen habe. Auch Frau Brugger monierte das fehlende Tempo bei Fähigkeiten mittlerer und größerer Reichweite, bei Luftverteidigung und elektronischem Kampf. Geld sei nicht mehr der Engpass, sondern die Frage, wie klug es ausgegeben werde. Sorgen bereite ihr insbesondere der verschlüsselte Digitalfunk D‑LBO und eine Bürokratie, die motivierten Menschen Steine in den Weg lege. Wichtig sei der ernsthafte Dialog mit jungen Menschen und der Blick auf die bislang vernachlässigte zivile Säule. 

Der zugeschaltete Thomas Wiegold richtete den Fokus auf so genannte Enabler: Sanitätswesen, Verwundetenversorgung und Zivilschutz müssten mitgedacht werden. Die Bundeswehr dürfe nicht zwischen „tiefem Frieden“ und „großem Krieg“ pendeln. Im Dazwischen brauche es Verantwortungsfähigkeit, bis hin zur Freistellung von Reservisten durch Behörden. Klimaschutz und Bundeswehr seien beides Daseinsvorsorge. Das Junge-DAG-Mitglied Sophie Witte forderte eine grundlegende Reform der Ausbildung. Die Technologie sprinte, die Ausbildung hinke, das zeige auch die hohe Abbrecherquote nach den ersten Monaten in der Truppe. Innovation entstehe nicht durch „Warten auf Sicherheit“, sondern durch Ausprobieren, Verbessern und Verwerfen. Nötig seien klare Entscheidungsrechte, kreative Rekrutierung (inklusive Seiteneinstieg), resilientere Strukturen im Zivilschutz und der Mut, Konflikte auszuhalten, damit Veränderung überhaupt möglich wird.

Wie in allen Panels wurde zum Abschluss das Publikum in die Diskussion einbezogen. Viele junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten ihre Haltung zur Wehrpflicht, und es zeigte sich ein breites Spektrum an Meinungen. Das Panel endete mit einem Appell an Eigenverantwortung und gesellschaftlichen Mut in Politik, Bundeswehr und Öffentlichkeit gleichermaßen.

Schlussfolgerungen: Mehr europäische Eigenleistung, Tempo und Mut

Zum Abschluss der Konferenz dankte der DAG-Präsident Bundesminister a. D. Christian Schmidt den Teilnehmenden für ihre Präsenz und ihr Engagement, würdigte die Organisatoren, Moderierenden und Diskutierenden und überreichte Generalleutnant a. D. Heinrich Brauß als Anerkennung die Medaille der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Brigadegeneral a. D. Rolf Wagner (Deutscher Stellvertretender Direktor, GCMC) hob den Mehrwert der Debatten für die Neuausrichtung der Lehre, etwa im Lehrgang European Defence, hervor und kündigte eine Plattform für den Austausch von Militär und Industrie an.

Generalleutnant a. D. Heinrich Brauß zog eine strategische Bilanz: Die Bedrohung durch Russland und die wachsende Herausforderung China verlangten deutlich mehr europäische Eigenleistung, bei zugleich massiver, anhaltender Unterstützung der Ukraine. Die NATO stärke Abschreckung und Verteidigung mit neuen Plänen, höheren Fähigkeitszielen und stark vergrößerten schnellen Kräften; da die USA ihren Schwerpunkt zunehmend im Indo-Pazifik setzten, müssten die Europäer den Hauptteil der konventionellen Verteidigung schultern, vor allem in Luftverteidigung, unbemannten Systemen und Präzisionswirkung, eng verzahnt mit der unverzichtbaren nuklearen Schutzgarantie seitens der USA. Zugleich rücke die Europäische Union in eine neue Rolle: Die Europäische-Kommission wolle nun mit eigenen finanziellen Instrumenten direkt zur Verteidigung Europas beitragen, ein Schritt, der Industriepolitik, Produktionsraten und Beschaffung bündele und den NATO-Fähigkeitsaufbau flankiere. Für Deutschland verlangte Brauß Tempo bei Fähigkeiten, Produktion und Rüstungsstrategie. Der Personalaufwuchs sei nur mit allgemeiner Erfassung und verpflichtender Musterung eines Jahrgangs erreichbar. 

Abschließend entließ die Tagesmoderatorin Mariam Kublashvili, Vize-Präsidentin der Jungen DAG, das Publikum in den wohlverdienten „Feierabend“ im gediegenen Ambiente des Hotel Adlon Kempinski.

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