Im Rahmen des Projekts âKlartext Sicherheitâ kamen am 7. Juli zahlreiche GĂ€ste im Rostocker Rathaus zur Veranstaltung âDeutschland und das Baltikum â Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Sicherheit im Ostseeraumâ zusammen. Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie wirtschaftliche Kooperation, politische Partnerschaft und sicherheitspolitische Verantwortung im Ostseeraum gemeinsam gedacht werden können.
Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung lud die Deutsche Atlantische Gesellschaft zum Austausch ĂŒber die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der deutsch-baltischen Zusammenarbeit ein. Gerade die engen Beziehungen zwischen Deutschland und den baltischen Staaten sowie die gewachsene Partnerschaft Mecklenburg-Vorpommerns mit Lettland zeigen, welche Bedeutung dem Ostseeraum als verbindendem Wirtschafts- und Sicherheitsraum zukommt.

Unter der Moderation von PD Dr. Bastian Matteo Scianna diskutierten die Botschafterin der Republik Lettland, Alda Vanaga, Katy Hoffmeister MdL und KapitĂ€nleutnant Julian Schmidt-ThomĂ©e ĂŒber die verĂ€nderte Sicherheitslage in Europa. Im Fokus standen insbesondere hybride Bedrohungen, Desinformation und die Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Die Diskussion machte deutlich, dass Sicherheit im Ostseeraum nicht allein militĂ€risch gedacht werden kann. Kooperation, gesellschaftliche Resilienz und verlĂ€ssliche Partnerschaften sind entscheidende Voraussetzungen fĂŒr StabilitĂ€t und gemeinsame HandlungsfĂ€higkeit.
Besonders eindrĂŒcklich fasste Botschafterin Alda Vanaga die Haltung der baltischen Partner angesichts der aktuellen Herausforderungen zusammen: âKeine Angst, sondern Verantwortung.â Eine prĂ€gnante Botschaft, die den Blick auf die gemeinsame Aufgabe Europas richtet, den sicherheitspolitischen VerĂ€nderungen entschlossen und verantwortungsbewusst zu begegnen.
Auch der Austausch mit dem Publikum zeigte das groĂe Interesse an den Entwicklungen im Ostseeraum und an der Perspektive der baltischen Staaten. Zahlreiche Fragen vertieften die sicherheits- und auĂenpolitischen Aspekte der Diskussion. Beim anschlieĂenden Get-together bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, die GesprĂ€che in persönlicher AtmosphĂ€re fortzufĂŒhren und Kontakte zu vertiefen.










