Der 11. Sicherheitsdialog der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und des Landeskommandos Thüringen brachte am 25. Juni zahlreiche Gäste im Victor’s Residenz-Hotel Erfurt zusammen. Im Mittelpunkt des Abends standen zwei der drängendsten Fragen aktueller Sicherheitspolitik: Wie kann Deutschland seine Gesamtverteidigung angesichts hybrider Bedrohungen stärken? Und welche Bedeutung kommt dem Weltraum als sicherheitspolitischer Dimension der Zukunft zu? Die lebhaften Diskussionen zeigten, wie groß das Interesse an diesen Themen ist – sowohl auf dem Podium als auch im Publikum.
Unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Bundeswehr, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr den Anspruch der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und ihrer Partner, sicherheitspolitische Debatten aus den Fachkreisen in die gesellschaftliche Mitte zu tragen.
Das erste Panel widmete sich der Frage, wie Gesamtverteidigung unter den Bedingungen hybrider Bedrohungen gelingen kann. Unter der Leitung von General a.D. Eberhard Zorn diskutierten Thüringens Innenminister Georg Maier, Generalleutnant Alexander Sollfrank, Brigadegeneral Martin Stolte sowie Staatssekretär a.D. Christian Seel über die Herausforderungen einer gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge. Ein zusätzlicher Impuls der Jungen GSP brachte die Perspektive der jüngeren Generation in die Debatte ein.
Im zweiten Panel richtete sich der Blick auf einen sicherheitspolitischen Handlungsraum, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Unter der Moderation von PD Dr. Antje Nötzold diskutierten Generalmajor Michael Traut, Dr. Enrico Fels und Dr. Regina Peldszus über die strategische Rolle des Weltraums für moderne Streitkräfte und internationale Sicherheit.
Auch die anschließende Diskussion mit dem Publikum zeigte das große Interesse an den behandelten Themen. Zahlreiche Fragen griffen sowohl die Herausforderungen hybrider Bedrohungen als auch die sicherheitspolitischen Entwicklungen im Weltraum auf und erweiterten die Perspektiven der Podiumsgäste. Beim anschließenden Empfang bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, die Gespräche in persönlicher Atmosphäre fortzusetzen und Kontakte zu vertiefen.






