Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.

Filmabend „Civil War“ eröffnet lebendigen transatlantischen Dialog über Demokratie in Kleve

Atlantic Talk Podcast abonnieren:
RSS-Feed Apple Podcast Spotify

Kleve, 1. Juli 2026 – Wie steht es um die Demokratie in den USA – und was bedeutet ihre Entwicklung für Europa? Diese Fragen bewegten rund 70 Besucherinnen und Besucher, die am Mittwochabend den Weg ins Cinema Tichelpark fanden. Die Kombination aus Podiumsdiskussion, Live-Schaltungen in die USA und der anschließenden Vorführung von Alex Garlands Film Civil War machte den Abend zu einem eindrucksvollen Forum für den transatlantischen Austausch.

Schon zu Beginn entwickelte sich eine intensive Diskussion über politische Polarisierung, demokratische Resilienz und die Verantwortung von Medien und Zivilgesellschaft. Besonders bereichernd waren die Beiträge der amerikanischen Gäste Prof. Dr. Eric Sandeen (University of Wyoming) und Heather Ventresco (Anna Maria College, Massachusetts), die unmittelbare Einblicke in die aktuelle gesellschaftliche Stimmung in den Vereinigten Staaten gaben.

Auch das Publikum brachte sich engagiert mit Fragen, Beobachtungen und eigenen Erfahrungen ein. Dadurch entwickelte sich kein klassisches Podiumsgespräch, sondern ein lebendiger Dialog zwischen den Gästen in Kleve sowie den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern aus Wyoming und Massachusetts. Unterschiedliche Perspektiven trafen aufeinander, wurden kritisch hinterfragt und konstruktiv miteinander ins Gespräch gebracht – ganz im Sinne eines offenen demokratischen Austauschs.

Auf dem Podium diskutierten Prof. Dr. Alexander Brand (Hochschule Rhein-Waal), Prof. Dr. Frank Mehring (Radboud Universität Nijmegen), Prof. Dr. Eric Sandeen (University of Wyoming) und Heather Ventresco (Anna Maria College). Die Moderation übernahm Anke Grünspek (ZfsL Krefeld), die das Gespräch souverän leitete und den Austausch zwischen Podium und Publikum förderte.

Im Anschluss griff Alex Garlands vielfach diskutierter Film Civil War (2024) die zuvor erörterten Fragen in einer eindringlichen Zukunftsvision auf. Viele Gäste nutzten auch nach dem Film die Gelegenheit, die Diskussion fortzusetzen. Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie Film, Wissenschaft und Publikum miteinander ins Gespräch kommen können – und wie wichtig gerade in politisch bewegten Zeiten der offene transatlantische Dialog bleibt.

Ein Beitrag von:

Prof. Dr. Frank Mehring

Professor für American Studies, Radboud University Nijmegen

Prof. Dr. Frank Mehring ist Amerikanist und Professor für American Studies an der Radboud-Universität Nijmegen und seit Dezember 2024 Präsident der Netherlands American Studies Association. Er studierte in Gießen und promovierte 2001 in Anglistik/Amerikanistik, mit Forschungsstationen u. a. in Madison und an der Harvard University. Seine Arbeit verbindet US-Kulturgeschichte, transkulturelle Perspektiven sowie Musik, Kunst und audiovisuelle Medien.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Michael Simon

Büroleitung · Referent
Wenzelgasse 42 · 53111 Bonn
0228 – 62 50 31
0228 – 61 66 04

Elisabet Tsirkinidou M.A.

Büroleitung · Referentin
Lennéstraße 11 · 10785 Berlin
030 20649-134
030 20649-136
Bildnachweise für diese Seite
 Copyright
Alexander Brandt Anke Grünspek Frank Mehring Janusz Grünspek Alexander-Brandt-Anke-Gruenspek-Frank-Mehring-3-e1783327913563-150x150.jpg
Frank Mehring www.ru.nl 608452-e1771842987290-150x150.png
Michael Simon © Leonhard Simon michael-simon-150x150.jpg
Foto ET 2023_1 © Leo Simon foto-et-2023_1-150x150.jpg
hakverdi_metin_0-min Photothek Media Lab hakverdi_metin_0-min-scaled-e1761293108276-150x150.jpg
Für Abbildungen, die hier nicht gelistet sind, ist kein Urheber-Nachweis notwendig, oder wir selbst sind der Urheber.
Double Opt-in by Forge12