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Auf dem Weg zu einer neuen Weltordnung?

Die Welt im Krisenmodus: USA, NATO, Russland und China – von der regelbasierten zur machtbasierten Ordnung? Konsequenzen für Deutschlands und Europas Sicherheitspolitik und Diplomatie

Das neue Jahr 2026 war noch keine drei Tage alt, als USA Präsident Donald Trump im Rahmen der militärischen „Operation Southern Speer“ in Venezuela intervenierte, den amtierenden Diktator Maduro und seine Ehefrau festnehmen lieĂź und in die USA verbrachte. Reflexartig begannen die VorwĂĽrfe, die USA habe mit dieser Operation gegen das Völkerrecht verstoĂźen. Aus seiner Vorliebe fĂĽr Grönland macht Donald Trump keinen Hehl. Ob kaufen oder besetzen, er stellt Europa aber auch die NATO vor groĂźe Herausforderungen. Seit Jahresbeginn verschärfen sich die Demonstrationen und Auseinandersetzungen im Iran wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise, des Währungsverfalls und aufgrund des gewalttätigen Vorgehens des Mullah-Regimes gegen Demonstranten. Das repressive RĂ©gime läuft Gefahr gestĂĽrzt zu werden. Russland setzt seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit unverminderter Härte fort. Friedensverhandlungen waren bislang wenig erfolgreich. Putin baut seine Kontakte in die Zentralafrikanische Republik aus. Donald Trumps Friedensplan in Nahost scheint nach der Geiselfreilassung durch die Hamas ins Stocken geraten, die Hamas weigert sich die Waffen abzugeben. Eine ähnliche Situation haben wir im Libanon mit der Hisbollah seit 2006. China beobachtet aufmerksam die Aktivitäten der USA sowie die Geschehnisse in Europa und im Ukrainekrieg. Ende Dezember 2025 fĂĽhrte Xi Ji Ping eine groĂźangelegte MilitärĂĽbung namens „Mission Gerechtigkeit 2025« rund um Taiwan durch. Dies fĂĽhrte zu weiteren geopolitischen Spannungen.

Welchen sicherheitspolitischen Herausforderungen wird Deutschland und Europa angesichts der wachsenden Bedrohung autoritärer Tendenzen und der Destablisierung Europas in diesem neuen Jahr begegnen mĂĽssen. Wird Europa durch die GroĂźmächte noch ernsthaft wahrgenommen? Diese hochspannenden Themenkomplexe möchten wir gemeinsam mit Ihnen beleuchten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI), der Gesellschaft fĂĽr Sicherheitspolitik (GSP), dem dem Verband der Reservisten der Bundeswehr e.V. Landesgruppe Saarland und der Union Stiftung statt.

 

Podiumsdiskussion und Gespräche mit: 

Dr. David Sirakov, Politikwissenschaftler und Direktor der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz e.V. 

Dr. Alexander Friedman, Historiker und Osteuropa-Experte; Publizist u.a. bei der JĂĽdischen Allgemeinen Zeitung, Pioneer bei der Deutschen Welle

Moderation:
Leitender Polizeidirektor a.D. Detlef W. Karioth

Ehemaliger Berater an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen (UN) in New York.

Bringen Sie gerne weitere Gäste und Interessenten zu unserem Vortrag mit!

Unverbindliche Anmeldungen gerne vorab unter detlef.karioth@gsp-sipo.de, der Homepage der Gesellschaft fĂĽr Sicherheitspolitik Homepage GSP Saar.

Veranstaltungsdetails

Datum:
29. Januar 2026
Zeit:
19:00 – 20:30

Veranstaltungsort

Union Stiftung
SteinstraĂźe 10
66115 SaarbrĂĽcken
Deutschland
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Mehr Informationen
Weitere Informationen erhalten Sie von:

Michael Simon

BĂĽroleitung · Referent
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