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Zur Zukunft der NATO nach der doppelten Zeitenwende: Deutschlands neue SchlĂŒsselrolle und Konsequenzen fĂŒr unsere zivile und militĂ€rische Gesamtverteidigung

Nach der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz im Februar 2025 war das Entsetzen ĂŒber die „doppelte Zeitenwende“ groß: Nicht nur hat Putis Russland mit seinem vierjĂ€hrigen Abnutzungs- und Vernichtungskrieg gegen die Ukraine alle Grundlagen der europĂ€ischen Friedensordnung von 1990 zerstört und die Mitgliedstaaten in NATO und EU zu einer ungeahnten AufrĂŒstung gezwungen. Sondern zugleich hat auch Trumps disruptive Politik alle gewohnte Sicherheit durch die NATO als das von den USA angefĂŒhrte mĂ€chtigste BĂŒndnis der Geschichte erschĂŒttert.

In diesem Jahr war der Ton in MĂŒnchen freundlicher, das Bekenntnis der USA zu bleibender Verbundenheit mit Europa deutlicher, und trotz fortbestehender substanzieller GegensĂ€tze, wie sie in den Reden von Bundeskanzler Merz und US-Außenminister Rubio zum Ausdruck kamen, wurde dies mit Erleichterung aufgenommen.

Aber zugleich ist klar: Die USA stehen nur noch in Teilbereichen, wie der erweiterten nuklearen Abschreckung, fĂŒr den Schutz Europas zur VerfĂŒgung; im konventionellen Bereich werden die EuropĂ€er sich kĂŒnftig aus eigener Kraft gegen die Bedrohung durch Putins Russland schĂŒtzen mĂŒssen. Deutschland fĂ€llt dabei eine SchlĂŒsselrolle zu – sowohl als eine der FĂŒhrungsnationen in NATO und EU, als bevölkerungsreichstes Land mit der leistungsfĂ€higsten Wirtschaft, mit der perspektivisch stĂ€rksten Armee und RĂŒstungsindustrie, und auch als zentrale Drehscheibe fĂŒr Verteidigungsoperationen in Europa.

Daraus ergeben sich Fragen: Zerbricht der transatlantische Verbund an Trumps disruptiver Politik, und kann eine „europĂ€ischere“ NATO uns vor Putins Russland schĂŒtzen? Wie verĂ€ndert Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine die Sicherheitslage in Europa und worauf mĂŒssen wir uns danach einstellen? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus fĂŒr die zivile und militĂ€rische Gesamtverteidigung in Deutschland?

Zu dieser Veranstaltung, die das Forum Hamburg der Deutschen Atlantischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Landesbereich II Niedersachsen und Bremen der Gesellschaft fĂŒr Sicherheitspolitik durchfĂŒhrt, lade ich Sie herzlich ein.

Anmeldungen sind fĂŒr diese Veranstaltung nicht mehr möglich

Veranstaltungsdetails

Datum:
23. MĂ€rz 2026
Zeit:
19:00 – 21:00

Veranstaltungsort

Museumsschiff Rickmer Rickmers
LandungsbrĂŒcken, Ponton 1a
20359 Hamburg
Deutschland
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Mehr Informationen
Zu Gast:

Brigadegeneral a.D. Rainer Meyer zum Felde

Deutscher Vertreter im NATO-Ausschuss fĂŒr Verteidigungspolitik und Planung (2013 – 2017)
Weitere Informationen erhalten Sie von:

Oberstleutnant d. R. Roger Zörb

Beisitzer · Regionalkreisleiter
Forum Hamburg

Michael Simon

BĂŒroleitung · Referent
Wenzelgasse 42 · 53111 Bonn
0228 – 62 50 31
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