Mit dem Einmarsch in die Ukraine im Februar hat Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin die bisherige europĂ€ische Sicherheitsordnung unwiderruflich erschĂŒttert und uns EuropĂ€er gezwungen, Antworten auf Fragen zu finden, die jahrzehntelang keine Rolle zu spielen schienen. Seit der Invasion ist Europa vor völlig neue Herausforderungen gestellt.
Die transatlantische Reaktion zeigt bisher eine bemerkenswerte Geschlossenheit: Neben nationalen Waffenlieferungen unterstĂŒtzen jetzt insgesamt 2,5 Milliarden Euro Hilfe die ukrainischen StreitkrĂ€fte im Rahmen der EuropĂ€ischen FriedensfazilitĂ€t. Die EuropĂ€ische Union hat sich auf mehrere Sanktionspakete geeinigt, unter anderem gegen russische Kohle, und ein schrittweises Importverbot fĂŒr russisches Ăl ist eine beschlossene Sache. NATO-VerbĂŒndete verstĂ€rken ihre Ostflanke erheblich und mit Finnland und Schweden klopfen bereits zwei potenzielle neue Mitglieder an die TĂŒr des BĂŒndnisses. Inmitten dieser beispiellosen europĂ€ischen und transatlantischen diplomatischen AktivitĂ€t mĂŒssen wir uns fragen:
Wie viel haben die EuropĂ€er bisher erreicht und welche Lehren können bereits aus der ersten Reaktion des Westens gezogen werden? Welche Rolle können Europa, die EU und die NATO spielen, um eine diplomatische Lösung des Krieges herbeizufĂŒhren â oder mĂŒssen wir zu dem Schluss kommen, dass nur eine entschlossene militĂ€rische Reaktion den Krieg beenden wird? Wir freuen uns sehr, fĂŒr diese Diskussion den Bundesminister a.D. Sigmar Gabriel als Experten gewonnen zu haben. Sigmar Gabriel, geboren 1959 in Goslar, war von 2009 bis 2017 Bundesvorsitzender der SPD und von 2013 bis 2018 Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. AuĂerdem war er u.a. von Dezember 2013 bis Januar 2017 Bundesminister fĂŒr Wirtschaft und Energie und von Januar 2017 bis MĂ€rz 2018 Bundesminister des AuswĂ€rtigen. Seit 2018 ist er Vorsitzender der Atlantik-BrĂŒcke.
Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung und Diskussion ein!
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung in PrÀsenz und in Kooperation mit dem Amerikazentrum Hamburg stattfindet und bereits um 18:00 Uhr beginnt.




