In Gedenken an den in Burg bei Magdeburg geborenen preuĂischen General Carl von Clausewitz, der das militĂ€rstrategische Denken in Deutschland und weit darĂŒber hinaus maĂgeblich beeinflusst hat, veranstalten die Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V., die Clausewitz-Gesellschaft e.V. und die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund seit 2010 in Berlin die Clausewitz-StrategiegesprĂ€che.
Die neue MilitĂ€rstrategie der Bundeswehr leitet sich aus der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung vom Juni 2023 und den Verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR) des Bundesministeriums fĂŒr Verteidigung vom November 2023 ab. Beide bestimmen die grundlegende Neuausrichtung der deutschen Sicherheitspolitik als Antwort auf die sicherheitspolitische âZeitenwendeâ und die Bedrohung der europĂ€ischen Sicherheitsarchitektur durch Russland. Die VPR legen die strategischen PrioritĂ€ten der Verteidigungspolitik fest, formulieren Landes- und BĂŒndnisverteidigung als den Kernauftrag der Bundeswehr und beschreiben ihre weiteren AuftrĂ€ge. DarĂŒber hinaus formulieren sie Vorgaben fĂŒr die Gesamtkonzeption militĂ€rischer Verteidigung und die Grundlagen fĂŒr eine leistungsfĂ€hige Bundeswehr der Zukunft. Die neue MilitĂ€rstrategie der Bundeswehr baut auf diesen VPR auf. Sie stellt damit ein Novum fĂŒr die Bundeswehr dar, die sich auf der strategischen Ebene multinational bisher vor allem am strategischen Konzept der NATO und den drei Kernfunktionen der Allianz orientiert hat: Abschreckung und Verteidigung, KrisenprĂ€vention und âmanagement sowie kooperative Sicherheit.
Welches sind die wesentlichen Elemente der neuen MilitĂ€rstrategie der Bundeswehr und auf welche strategischen Bereiche ist sie fokussiert? In welchem VerhĂ€ltnis steht sie u.a. zum Neuen Strategischen Konzept der NATO aus dem Jahr 2022 und den daraus abgeleiteten Vorgaben fĂŒr die Rolle der Bundeswehr im Rahmen der Verteidigung des BĂŒndnisgebiets und der NATO-StreitkrĂ€fteplanung (New Force Model, Regionale VerteidigungsplĂ€ne, militĂ€rische FĂ€higkeitsziele und UmfĂ€nge) sowie dem Strategischen Kompass der EuropĂ€ischen Union aus dem Jahr 2022? Welche Auswirkungen ergeben sich aus der neuen MilitĂ€rstrategie u.a. fĂŒr die kĂŒnftige Personalstruktur der Bundeswehr? Welche Auswirkungen ergeben sich daraus fĂŒr die Zivilgesellschaft, insbesondere fĂŒr die Wirtschaft?
Die Clausewitz-Gesellschaft, die Deutsche Atlantische Gesellschaft und die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund freuen sich, die etablierte Reihe der Clausewitz-StrategiegesprĂ€che fortfĂŒhren zu können. Mit Herrn Flottillenadmiral Christian Bock (Unterabteilungsleiter II im BMVg fĂŒr MilitĂ€rstrategie, EinsĂ€tze und Operationen), Herrn Ministerialrat Markus Paulick (Ziviler Leiter der Arbeitsgruppe Wehrdienst im BMVg) und Frau StaatssekretĂ€rin Stefanie Pötzsch (StaatssekretĂ€rin im Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt) konnten kompetente Diskutanten gewonnen werden. General a.D. Erhard BĂŒhler, PrĂ€sident der Clausewitz-Gesellschaft, wird die Diskussion moderieren. Zum anschlieĂenden Empfang sind Sie herzlich eingeladen.
Jetzt anmelden
Sind Sie bereits angemeldet?


