Die sicherheitspolitische âZeitenwendeâ in Europa rĂŒckt die zivil-militĂ€rische Zusammenarbeit verstĂ€rkt in den Fokus der Vorbereitungen auf den Ernstfall. Sie steht fĂŒr das koordinierte Zusammenwirken von zivilen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen mit den StreitkrĂ€ften im Rahmen der Gesamtverteidigung Deutschlands â beispielsweise zum Schutz kritischer Infrastruktur, dem Zivilschutz und der Versorgung der Bevölkerung oder zur UnterstĂŒtzung verbĂŒndeter StreitkrĂ€fte beim Aufmarsch. Angesichts neuer Bedrohungen â unter anderem hybride Konfliktszenarien oder Cyber-Angriffe â kommt es besonders darauf an, dass Zivilgesellschaft und StreitkrĂ€fte gemeinsam die Resilienz und Sicherheit des Landes stĂ€rken.
Welche Rollen haben Bundeswehr und zivile Akteure und Hilfsorganisationen? Sind die ZustĂ€ndigkeiten, etwa zwischen dem Innenâ, dem Verteidigungs- und dem Gesundheitsministerium, zwischen Bund, LĂ€ndern und Kommunen, aber auch zwischen den zivilen Behörden, der Bundeswehr und NATO-Partnern, klar geregelt? Welche Investitionen und Reformen sind nötig, und wie kann sichergestellt werden, dass Deutschland auch im Ernstfall widerstandsfĂ€hig bleibt?
Wir freuen uns, mit Leon Eckert MdB (BĂŒndnis 90/Die GRĂNEN), Generalleutnant a.D. Martin Schelleis (Bundesbeauftragter fĂŒr Krisenresilienz, Sicherheitspolitik und Zivil-MilitĂ€rische Zusammenarbeit bei den Maltesern in Deutschland) und Helena Quis (Projektverantwortliche im Programm âEuropas Zukunftâ der Bertelsmann Stiftung) kompetente Stimmen fĂŒr unsere Diskussion gewonnen zu haben. Die Diskussion moderiert Sina-Maria Schweikle (Korrespondentin im Berliner ParlamentsbĂŒro der SĂŒddeutschen Zeitung.
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