PARTNERSHIP IN LEADERSHIP: A NEW BEGINNING

Bericht der Task For­ce „Zukunft der trans­at­lan­ti­schen Beziehungen”
bei der Hen­ry-Kis­sin­ger-Pro­fes­sur für Sicher­heits- und Stra­te­gie­for­schung der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn:

Mit dem Antritt von Joe Biden als 46. Prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten wird Ame­ri­ka sei­ne Füh­rungs­rol­le in der Welt neu aus­rich­ten. Damit bie­tet sich für Euro­pa und Ame­ri­ka die Mög­lich­keit, ein neu­es Kapi­tel in den trans­at­lan­ti­schen Bezie­hun­gen auf­zu­schla­gen. Dies er- öff­net für Deutsch­land und für Nord­rhein-West­fa­len die Chan­ce, neue Ideen ein­zu­brin­gen und ihre Stra­te­gien an die sich ver­än­dern­de Wirk­lich­keit anzu­pas­sen. Die vor­han­de­nen Instru­men­te der poli­ti­schen und wirt- schaft­li­chen Gestal­tung kön­nen über­prüft und die Schwer­punk­te des Han­delns neu defi­niert werden.

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Ein Beitrag von:

Janusz Reiter

Botschafter a.D.

Janusz Reiter studierte Germanistik an der Universität Warschau. Nach dem Studium arbeitete Reiter ab 1977 als Redakteur für die polnische Tageszeitung Zycie Warszawy. 1990 wurde er zum Botschafter Polens in Deutschland ernannt und war bis 1995 in Bonn tätig, wobei er eine große Rolle bei der Neugestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen spielte. 1996 gründete Reiter das Zentrum für Internationale Beziehungen, einen unabhängigen Thinktank für Außen- und Sicherheitspolitik in Polen. 2005 wurde er zum polnischen Botschafter in den USA ernannt. Ende 2007 kehrte er nach Polen zurück und übernahm die Position des polnischen Sondergesandten für Klimawandel. Er war außerdem als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Medienunternehmens Presspublica tätig. Im Dezember 2010 kehrte Janusz Reiter als Präsident an das Zentrum für Internationale Beziehungen zurück. Heute bekleidet er dort die Position des Vorstandsvorsitzenden.

Cathryn Clüver Ashbrook

Director & CEO, DGAP & Executive Director, Project on Europe and the Transatlantic Relationship, Harvard Belfer Center Cambridge

Cathryn Clüver Ashbrook is a German and American national and the founding Executive Director of the Future of Diplomacy Project at the Harvard Kennedy School (HKS), which examines the challenges to negotiation and statecraft in the 21st century. In January 2018, she was named Executive Director of the Project on Europe and the Transatlantic Relationship. From 2011-2017, she served as the Executive Director of the India and South Asia Program at the Belfer Center for Science and International Affairs at HKS, a program which ended formal activities in 2018. Her areas of expertise include EU-US relations – including trade and security policy – and digital public policy in urban and national contexts. She served on the management team of the European Policy Centre in Brussels, where she was the Deputy Editor of its public policy journal, Challenge Europe and the think tank’s Communications Director, before joining Roland Berger Strategy Consultants as Senior Journalist and consultant in 2005. In 2009 she served in the second Bloomberg mayoral administration.

Prof. Dr. Stefan Fröhlich

Politikwissenschaftler und Professor für Internationale Beziehungen

Stefan Fröhlich (* 1958 in Bonn) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Professor für Internationale Beziehungen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Schwerpunkte seiner Arbeit sind deutsche Außenpolitik, amerikanische Außenpolitik und transatlantische Beziehungen, die europäische Außen- und Sicherheitspolitik sowie Internationale Politische Ökonomie.

BM a.D. Christian Schmidt MdB

Präsident der DAG; Bundesminister a. D.; Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina

BM a.D. Christian Schmidt MdB studierte Rechtwissenschaften in Erlangen und Lausanne. 1974 trat er in die CSU ein, deren stellvertretender Vorsitzender er von 2011 bis 2017 war. Seit 1990 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und war unter anderem Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Verteidigungsausschuss. Von 2002 bis 2005 war er Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und im Anschluss bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. 2014 wurde er zum Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft ernannt; ein Amt, das er bis 2018 bekleidete. Zuvor war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Aktuell ist er Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung. Seit 2006 ist er zudem Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. 2021 trat er das Amt als Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina an.

Prof. Dr. Ulrich Stefan Schlie

Direktor des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) und Inhaber der Henry-Kissinger-Professur für Sicherheits- und Strategieforschung der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn

Ulrich Stefan Schlie (* 27. Mai 1965 in Nürnberg) ist ein Historiker und politischer Beamter. Er hat sein Studium der Mittelalterlichen und Neueren Geschichte, der Politikwissenschaft und der Romanistik 1991 mit dem Grad des Magister Artium an der Universität Bonn abgeschlossen. Schlie wurde 1992 an der Universität Bonn mit einer Arbeit über „Geheimgespräche mit dem Gegner. Die Westmächte und die Friedensfrage im Zweiten Weltkrieg“ promoviert. Er trat nach einer zweijährigen Tätigkeit in der Stiftung Wissenschaft und Politik in Ebenhausen/Isar 1993 als Angehöriger des 48. Attachélehrgangs in den Auswärtigen Dienst ein. Von 2012 bis 2014 war er Ministerialdirektor der Leiter der Abteilung Politik im Bundesministerium der Verteidigung, Berlin, von 2005 bis 2012 Leiter Planungsstab des Bundesministers der Verteidigung. Er habilitierte sich im Februar 2020 mit einer Arbeit zum strategischen Wandel der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland seit 1949 an der Andrássy Universität Budapest. Seit April 2020 ist Schlie Inhaber der Henry-Kissinger-Professur für Sicherheits- und Strategieforschung und Direktor des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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Janusz Reiter Chairman of the Board of the Centre for International Relations
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