Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.

Autoren, Gäste und Moderatoren

Bei unseren Veranstaltungen, in unseren Publikationen und Podcasts sind zahlreiche Autorinnen und Autoren, Gäste, Moderatorinnen und Moderatoren beteiligt, die wir Ihnen im Folgenden gerne vorstellen möchten: 

Leiter, Politische Abteilung der Botschaft der Ukraine in Berlin

Gesandter-Botschaftsrat Maksym Yemelianov

Seit 2021 leitet Herr Gesandter Maksym Yemelianov die politische Abteilung der Botschaft der Ukraine in Berlin. Früher arbeitete der ukrainische Diplomat in Großbritannien und im Außenministerium in Kyjiw, wo er auch für die Umsetzung der Minsker Abkommen zur Lösung des Konflikts in der Ostukraine zuständig war.

Research Assistant, Military Expenditure and Arms Production Programme, SIPRI

Alexandra Marksteiner

Alexandra Marksteiner is a Research Assistant with the Military Expenditure and Arms Production Programme at the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Among her areas of focus are developments in the arms industry and the transatlantic burden-sharing debate. Before joining SIPRI, she worked for the Brookings Institution, UN Department of Peace Operations and German Federal Foreign Office. She holds a Master’s degree in Strategic Studies and International Economics from the Johns Hopkins School of Advanced International Studies (SAIS) in Washington, DC.

Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes e.V.

Oberst André Wüstner

Oberst André Wüstner ist 1974 geboren und wohnt in Montabaur (Rheinland-Pfalz). Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Der gebürtige Unterfranke ist seit 1994 Soldat des Heeres und durchlief im Rahmen seines Werdegangs bereits verschiedenste Stabs-, Ausbildungs- und Führungsverwendungen auf unterschiedlichen Ebenen. Er war mehrfach in Auslandseinsätzen wie beispielsweise im Kosovo sowie in Afghanistan, wo er als unmittelbarer Vorgesetzter Verantwortung für Leib und Leben der ihm anvertrauten Soldaten auch in extremen Gefahrensituationen trug. Er hat unter anderem den Lehrgang Generalstabs-/Admiralstabsdienst mit internationaler Beteiligung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg absolviert. Von 2008 bis 2013 führte er das höchste soldatische Beteiligungsgremium beim Bundesministerium für Verteidigung, den Gesamtvertrauenspersonenausschuss. Im November 2009 haben ihn die Delegierten der 18. Hauptversammlung des Deutschen BundeswehrVerbandes zum zweiten stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Im November 2013 wählten ihn die Delegierten der 19. Hauptversammlung des Deutschen BundeswehrVerbandes zum DBwV-Bundesvorsitzenden. Die 20. Hauptversammlung wählte André Wüstner im November 2017 erneut zum Bundesvorsitzenden.

Leiterin, Außen- und Sicherheitspolitik, Akademie für Politik und Zeitgeschehen, Hanns-Seidel-Stiftung, München

Andrea Rotter

Andrea Rotter leitet das Referat für Außen- und Sicherheitspolitik der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in München. Zuvor forschte sie in der Forschungsgruppe Amerika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin und lehrte an der Professur für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen der Universität Regensburg. 2018 war sie Visiting Fellow am German Marshall Fund of the United States (GMF) und American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University in Washington D.C. und gehört seit 2019 dem Vorstand von WIIS.de (Women in International Security Deutschland) an. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Weltraumsicherheitspolitik, der US-amerikanischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie der transatlantischen Sicherheitskooperation.

Lehrstuhl für Auslandswissenschaften im Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg / Direktor Deutsch-Amerikanisches Institut Nürnberg

Prof. em. Dr. Andreas Falke

Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Amerikanistik in Göttingen, Miami, USA und St. Louis, USA folgten für Andreas Falke eine Promotion sowie eine Habilitation in Politikwissenschaften an der Universität Göttingen. Im Zuge von Forschungsaufenthalten in den USA war er Thyssen-Stipendiat an der Library of Congress, Visiting Fellow an der Brookings Institution (Washington D. C.) und Kennedy Memorial Fellow an der Harvard University. Von 1992 bis 2002 war er Principal Economic Specialist an der amerikanischen Botschaft in Bonn und Berlin, worauf er Lehrstuhlinhaber für Auslandswissenschaft (Englischsprachige Kulturen mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialordnung) an der Universität Erlangen-Nürnberg wurde. Seit 2004 ist er zudem Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts, Nürnberg. Andreas Falke ist Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA), Mitglied des Herausgebergremiums der Amerikastudien und seit 2015 auch Mitglied im Beirat der Stiftung Bayerisches Amerika Haus München und Mitglied der Bayrischen Amerika Akademie.

Leiter des Meinungsressorts der Frankfurter Rundschau

Andreas Schwarzkopf

Andreas Schwarzkopf leitet das Ressort Meinung der Frankfurter Rundschau. Er ist seit 2000 Redakteur der FR und mit den Schwerpunkten Außen- und Verteidigungspolitik. Er reiste dafür in die USA, mehrfach nach Afghanistan, Georgien, Rumänien, Bulgarien und in die Türkei. Er moderiert seit rund 15 Jahren Podiumsdiskussionen.

Direktor von Transatlantic Networks

Dr. Andrew B. Denison

Dr. Andrew B. Denison promovierte an der Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins Universität in Washington D.C., seinen Magister machte er an der Universität Hamburg und seinen “Bachelor of Arts” an der University of Wyoming. Der überzeugte Transatlantiker Andrew Denison, aufgewachsen und tief verwurzelt im Cowboystaat Wyoming, ist passionierter Fahrradfahrer und Bergwanderer, Ehemann und Vater zweier Söhne. Er wirkt seit über 15 Jahren regelmäßig als Kommentator und Experte in Funk und Fernsehen mit und ist Gast in Talkshows wie Presseclub (ARD), Internationaler Frühschoppen (Phoenix), Quergefragt (SWR), Hart aber fair (WDR), Talk in Berlin (n-tv), Talk vor Mitternacht (NDR), Phoenix Runde, Morgenmagazin (ARD/ZDF), Talk im Hangar 7 (servus tv), DeutschlandRadio Kultur, NDR Info, Maybrit Illner (ZDF) und Anne Will (ARD).

Ehemalige Hohe Repräsentantin der UNO für Abrüstungsfragen (2012 – 2015) und ehemalige Beigeordnete Generalsekretärin für politische Angelegenheiten der Vereinten Nationen (2008 – 2012)

Dr. Angela Kane

Angela Kane, an expert in political relations and negotiations, peace operations and disarmament, spent over 30 years in senior positions at the United Nations. Her last positions were as Assistant Secretary-General for Political Affairs, Under-Secretary-General for Management, and High Representative for Disarmament.
She is currently a Senior Fellow at the Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation, and Vice President of the International Institute for Peace in Vienna.
She teaches at the Paris School of International Affairs/SciencesPo and at Tsinghua University Schwarzman Scholars in Beijing. She is the Chair of the United Nations University Council in Tokyo and the Co-Chair of the Regional Council on the Korean Peninsula of the World Economic Forum. She is a member of the Group of Eminent Persons, Comprehensive Test Ban Treaty Organization, as well as a Member of the Group of Eminent Persons for Substantive Advancement for Nuclear Disarmament (Japan). She is also a Member of the European Leadership Network; and serves on a variety of NGO Boards in Europe, North America, and Asia.

Botschafterin, Französische Botschaft in Berlin

Botschafterin Anne-Marie Descôtes

Botschafterin Descôtes wurde 1994 ins französische Außenministerium berufen und war dort 1997 zunächst vorrangig für EU-Außenbeziehungen und dann in der Abteilung für europäische Zusammenarbeit für EU-Innenangelegenheiten verantwortlich, bevor sie Fachberaterin im persönlichen Beraterstab des Ministers für europäische Angelegenheiten, Pierre Moscovici, wurde (1997–2001). Von 2001 bis 2005 war sie als Fachberaterin für die EU-Erweiterung, Mittel- und Südosteuropa in der Ständigen Vertretung Frankreichs bei der Europäischen Union in Brüssel tätig. Danach war sie Beraterin des französischen Botschafters in Washington, D.C. für Europafragen und in Angelegenheiten der ehemaligen UdSSR (2005–2008) und anschließend, von 2008 bis 2013, Direktorin der Agence pour l’enseignement français à l’étranger (Agentur für das französische Auslandsschulwesen, AEFE). Als Leiterin der Generalabteilung Globalisierung, Kultur, Bildung und internationale Entwicklung im französischen Außenministerium war sie 2013–2017 für das Netzwerk der Generaldirektion, seine Akteure und Partner verantwortlich sowie für deren Einsatz im Dienste der Wirtschafts- und Einflussdiplomatie, der Umwelt und der nachhaltigen Entwicklung. Am 6. Juni 2017 wurde Anne-Marie Descôtes zur Botschafterin Frankreichs in Deutschland berufen.

Referatsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2009-2017)

Dr. Antonio Pflüger

Zentralasienexpertin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)

Dr. Beate Eschment

Dr. Beate Eschment ist Zentralasienexpertin und seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS. Sie hat 1992 an der Universität Hannover über ein Thema der russischen Geschichte promoviert. Seitdem beschäftigt sie sich vor allem mit der Gegenwart der zentralasiatischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Wichtigste Stationen dabei waren die Stiftung Wissenschaft und Politik in Ebenhausen, das Zentralasien-Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin, das Institut für Orientalistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Von 2008 bis 2019 war sie Redakteurin der Zentralasien-Analysen. Dr. Eschment hat in Almaty, Kasachstan, an der Deutsch-Kasachischen Universität und der Al-Farabi-Universität sowie in Bischkek, Kirgistan, an der Universität für Humanwissenschaften sowie an diversen deutschen Universitäten Lehraufgaben wahrgenommen.

Vorsitzender des Center for European Policy Analysis (CEPA)

Generalleutnant a.D. Ben Hodges

Kommandierender General der United States Army Europe (2014−2017)

Botschafter a.D.

Janusz Reiter

Janusz Reiter studierte Germanistik an der Universität Warschau. Nach dem Studium arbeitete Reiter ab 1977 als Redakteur für die polnische Tageszeitung Zycie Warszawy. 1990 wurde er zum Botschafter Polens in Deutschland ernannt und war bis 1995 in Bonn tätig, wobei er eine große Rolle bei der Neugestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen spielte. 1996 gründete Reiter das Zentrum für Internationale Beziehungen, einen unabhängigen Thinktank für Außen- und Sicherheitspolitik in Polen. 2005 wurde er zum polnischen Botschafter in den USA ernannt. Ende 2007 kehrte er nach Polen zurück und übernahm die Position des polnischen Sondergesandten für Klimawandel. Er war außerdem als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Medienunternehmens Presspublica tätig. Im Dezember 2010 kehrte Janusz Reiter als Präsident an das Zentrum für Internationale Beziehungen zurück. Heute bekleidet er dort die Position des Vorstandsvorsitzenden.

Professor für Internationale Politik, Universität der Bundeswehr München

Prof. Dr. Carlo Masala

Prof. Dr. Carlo Masala studierte 1988-1992 an den Universitäten Köln und Bonn Politikwissenschaften, Deutsche und Romanische Philologie. 1996 wurde er mit einer Arbeit über die deutsch-italienischen Beziehungen im Zeitraum von 1963-1969 promoviert und im Dezember 2002 wurde ihm die venia legendi für das Fach Politische Wissenschaften verliehen.

Nach einer Professurvertretung im SS 2003 am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig Maximilians Universität München, wechselte er Anfang 2004 zum NATO Defense College nach Rom wo er, zunächst als Research Advisor und ab 2006 als Deputy Director, in der dortigen Forschungsabteilung tätig war.

Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte führten ihn in den letzten zehn Jahren in die Vereinigten Staaten (Ann Arbor, Chicago, Washington, Monterey), nach Großbritannien (Shrivenham), die Slowakei (Matje Belt University), Italien (Rom und Florenz) sowie an die Eastern Mediterranean University auf Zypern.

Im März 2007 erhielt er den Ruf auf die Professur für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München und hat diese zum 1. Juli 2007 angenommen.

Prof. Masala ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Politik (ZfP), der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) und der Zeitschrift für Strategische Analysen (ZfSA). Ferner ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, des NATO Defence Colleges sowie der Clausewitz Gesellschaft.

Director & CEO, DGAP

Cathryn Clüver Ashbrook

Cathryn Clüver Ashbrook is a German and American national and the founding Executive Director of the Future of Diplomacy Project at the Harvard Kennedy School (HKS), which examines the challenges to negotiation and statecraft in the 21st century. In January 2018, she was named Executive Director of the Project on Europe and the Transatlantic Relationship. From 2011-2017, she served as the Executive Director of the India and South Asia Program at the Belfer Center for Science and International Affairs at HKS, a program which ended formal activities in 2018. Her areas of expertise include EU-US relations – including trade and security policy – and digital public policy in urban and national contexts. She served on the management team of the European Policy Centre in Brussels, where she was the Deputy Editor of its public policy journal, Challenge Europe and the think tank’s Communications Director, before joining Roland Berger Strategy Consultants as Senior Journalist and consultant in 2005. In 2009 she served in the second Bloomberg mayoral administration.

Präsident der Initiative Junge Transatlantiker

Chris Becker

Chris Becker (Jahrgang 1995) ist in der Nähe der Ramstein Air Base aufgewachsen und lebt in Berlin. Seit September 2020 ist er Präsident der Initiative junger Transatlantiker. Daneben ist er Security Policy Advisor für EPIS und Gründer des Munich Lunch Club. Chris Becker dient beruflich in der Bundeswehr (OSLw-Abschlussjahrgang 2017) und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten.

Christian Gottschalk
Redakteur mit Schwerpunkt Asien, Russland und China, Stuttgarter Zeitung

Christian Gottschalk

Christian Gottschalk. Geboren 1967 in Darmstadt, wohnt Christian Gottschalk seit seinem vierten Lebensjahr im Schwabenland. Nach Freischwimmer, Führerschein und Abitur folgten das Jurastudium in Tübingen und das Referendariat in Stuttgart. Nach dem 2. Staatsexamen ging es zum Volontariat zur Stuttgarter Zeitung, danach als Redakteur in die Ressorts Lokales, Politik und Redaktionelle Koordination. Seit 2007 ist Gottschalk Mitglied der außenpolitischen Redaktion mit Schwerpunkt Asien, Russland und China. Ebenso wichtig sind ihm rechtliche Themen, vor allem wenn sie beim Bundesverfassungsgericht oder dem Bundesgerichtshof angesiedelt sind. Er liebt das Reisen und das Speisen. Mehrfach ist er im Reich der Mitte unterwegs und müht sich – vergeblich –, die Sprache in ihren Grundzügen zu erfassen.

Emeritus der Universität Bonn

Prof. Dr. Christian Hacke

Christian Hacke, geboren 1943, promovierte 1974 an der Freien Universität Berlin. Er wirkte von 1980 bis 2000 als Professor für Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg. In den Jahren 2000 bis 2008 hatte er den Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Zeitgenössische Geschichte an der Universität Bonn inne, wo er zu Internationalen Beziehungen mit speziellem Fokus auf amerikanische und deutsche Außenpolitik sowie zu Geschichte und Theorie der Internationalen Bedingungen lehrte und forschte. Professor Hacke hat mehrere Bücher veröffentlicht, vor allem zu US- und deutscher Außenpolitik. Als einer der führenden Politikwissenschaftler in Deutschland äußert er sich heute häufig in Formaten des ARD, wie der Tagesschau oder „Hart aber fair“, oder in Zeitungen wie der Zeit oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft

Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina Christian Schmidt BM a.D.

Christian Schmidt studierte Rechtswissenschaften in Erlangen und Lausanne. 1974 trat er in die CSU ein, deren stellvertretender Vorsitzender er von 2011 bis 2017 war. Von 1990 bis 2021 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und unter anderem Mitglied des Auswärtigen und ides Verteidigungsausschusses. Von 2002 bis 2005 war er Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und im Anschluss bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. 2014 wurde er zum Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft ernannt; ein Amt, das er bis 2018 bekleidete. Zuvor war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Schmidt war stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung. Seit 2006 ist er zudem Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. 2021 trat er das Amt als Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina an.

 
YATA Germany

Christina Forsbach

YATA Germany
Vorsitzender des Board of Trustees der Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz

Botschafter Dr. Christoph Heusgen

Botschafter Dr. Christoph Heusgen ist Beamter und Diplomat. Ab 2005 war er der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und von 2017 bis zum Juni 2021 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen. Im April 2019 und im Juli 2020 leitete er turnusgemäß als Präsident die Sitzungen des UN-Sicherheitsrats. Mittlerweile ist Botschafter Heusgen Honorarprofessor an der Universität St. Gallen, an der er – neben Stationen in Statesboro (USA) und Paris – von 1973-1980 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte und promovierte. 2022 löst er Botschafter Wolfgang Ischinger als Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz ab.

Leiterin des ARD-Fernsehstudios in Washington, D.C.

Claudia Buckenmaier

Claudia Buckenmaier wuchs im schwäbischen Hechingen auf. In Tübingen und Frankfurt am Main studierte sie Politikwissenschaft und Germanistik, worauf sie ein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) anschloss. Ab 1993 war sie dort freie Mitarbeiterin im Programmbereich Zeitgeschehen/Fernsehen. 1997 wurde sie beim NDR feste Redakteurin in der Auslandsredaktion und moderierte die Sendung Weltbilder. Ab 1999 war sie Redakteurin des NDR im ARD-Hauptstadtstudio Berlin.
Auslandserfahrung sammelte Buckenmaier, als sie 2006 vertretungsweise als Korrespondentin im ARD-Fernsehstudio London (NDR) arbeitete. Von Juli 2007 bis Juli 2012 war Claudia Buckenmaier Leiterin des ARD-Studios Stockholm und berichtete für die ARD aus Skandinavien und dem Baltikum. Seit Juli 2012 war sie Leiterin der Auslandsredaktion des NDR in Hamburg. Seit Juli 2017 ist sie ARD-Korrespondentin in Washington. Seit dem 1. Januar 2021 leitet Buckenmaier das Studio in Washington.

Referatsleiter Krisenprävention/ Stabilisierung, Auswärtiges Amt

Clemens Hach

Chefredakteur des Magazins Zenith – Zeitschrift für den Orient

Daniel Gerlach

Senior Public Policy Associate, Twitter Dublin & Berlin; Mitbegründer @codetekt

Daniel Weimert

Seit 2020 arbeitet Daniel Weimert als Senior Public Policy Associate für Twitter in Dublin und Berlin. Zuvor beschäftigte er sich als Mercator Fellow mit Strategien gegen Desinformation im NATO Kompetenzzentrum in Riga, bei der Europäischen Kommission in Brüssel und beim Atlantic Council in Washington DC. Daniel studierte in Berlin, San Diego und Paris und ist Mitgründer der gemeinnützigen Organisation codetekt e.V.

Vorsitzende des Club of International Politics, Zeppelin-Universität Friedrichshafen

Daniela Hobel

Daniela Hobel studiert seit September 2018 „Sociology, Politics & Economics“ an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. In den vergangenen Jahren absolvierte sie redaktionelle Praktika, unter anderem beim Zweiten Deutschen Fernsehens und beim Katapult Magazin. Außerdem verbrachte Frau Hobel mehrere Monate in Peru und hospitierte dort einer Schule sowie einem Heim für Menschen mit Behinderung.
Seit ihrem ersten Semester an der Zeppelin Universität ist sie Teil des gemeinnützigen Vereins Club of International Politics e.V. und seit Januar 2020 dessen Vorstandsvorsitzende. Für internationale Politik interessiert sie sich schon seit ihrer Schulzeit. Aus diesem Grund war es für Frau Hobel selbstverständlich, sich auch in ihrer Studienzeit ehrenamtlich in diesem Bereich und bei der Eventplanung und Koordinierung im Studierendenwerk zu engagieren. Durch ihre Teilnahme am NATO Talk around the Brandenburger Tor und die Ausrichtung verschiedener Veranstaltungsformate mit Fokus auf internationale Politik, liegt ihr besonderes Interesse im Bereich der multilateralen Zusammenarbeit und der Außenpolitik.

Geschäftsführende Direktorin für Europa und Eurasien, Open Society Foundations

Prof. Dr. Daniela Schwarzer

Prof. Dr. Daniela Schwarzer leitet die Open Society Foundations in Europa und Eurasien und ist Honorarprofessorin für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie Senior Fellow am Belfer Center der Harvard Kennedy School. Seit 2020 ist Daniela Schwarzer zudem Sonderberaterin des Hohen Vertreters der Europäischen Kommission, Josep Borrell. Sie berät regelmäßig nationale Regierungen in Europafragen. Von 2016-2021 war sie Direktorin und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, deren strategische und inhaltliche Neuaufstellung sie verantwortete. Davor wirkte sie als Forschungsdirektorin im Vorstand des German Marshall Fund of the United States und leitete zudem sein Berliner Büro und Europaprogramm. Zuvor war sie acht Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, wo sie von 2008 bis 2013 die Forschungsgruppe Europäische Integration leitete und Leitartiklerin und Frankreichkorrespondentin der Financial Times Deutschland. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehört: Final Call. Wie Europa sich zwischen den USA und China behaupten kann, Campus Verlag, 2021.

Dr. Danyal Bayaz MdB

Danyal Bayaz (* 15. Oktober 1983 in Heidelberg) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmensberater und Politiker (Bündnis 90/Die Grünen).

Abteilungsleiter Politik im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)

Dr. Detlef Wächter

Detlef Wächter studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Jura in Bonn und Cambridge und erlangte 1990 den Master in Philosophie an der Universität Cambridge. 1994 trat Wächter in den Auswärtigen Dienst ein und absolvierte bis 1995 den Vorbereitungsdienst für den höheren auswärtigen Dienst. Nach einer ersten Verwendung im Auswärtigen Amt in Bonn führten ihn seine ersten Auslandseinsätze von 1997 bis 1999 an die Deutsche Botschaft in Kairo und von 1999 bis 2002 an die Botschaft in Helsinki. Nach einer Aufgabe in der politischen Abteilung des Auswärtigen Amts (zu der Zeit bereits in Berlin) war Wächter 2005 bis 2007 Mitglied der Deutschen Vertretung bei der NATO.
Von 2007 bis 2010 leitete Wächter im Bundeskanzleramt ein Referat für Sicherheitspolitik mit Zuständigkeit für USA, Kanada, Westeuropa und die Türkei. Anschließend wechselte er an die deutsche Botschaft in Washington, wo er bis 2014 blieb. Es folgte ein Einsatz im Außenministerium als Leiter der für Nordamerika zuständigen Abteilung. Von 2015 bis 2015 wirkte Wächter wiederum im Bundeskanzleramt als Leiter der Abteilung Sicherheitspolitik für die NATO-Staaten. Im Jahr 2017 wurde Wächter zum Botschafter in Tansania ernannt. Er blieb dort bis 2019 und folgte dann Géza Andreas von Geyr, welcher als Botschafter nach Russland ging, als Abteilungsleiter Politik im Verteidigungsministerium.

Journalist, Moderator (Inforadio rbb)

Dietmar Ringel

Dietmar Ringel wurde 1958 in Leipzig geboren und ist seit 1984 beim Hörfunk. Los ging es im DDR-Rundfunk, zunächst in der Außenpolitik, später beim Jugendsender DT64. Nach den spannenden Wendejahren kamen Erfahrungen beim Privatfunk hinzu. Mit kurzen Ausflügen zu MDR-Info und Antenne Brandenburg, arbeitet Dietmar Ringel seit 1998 beim Inforadio, mit dem die Deutsche Atlantische Gesellschaft regelmäßig Kooperationsveranstaltungen durchführt.

Austauschoffizier in der Generaldirektion für internationale Beziehungen und Strategie im französischen Streitkräfteministerium

Oberst i.G. Dirk Hamann

Oberst i.G. Dirk Hamann ist seit nahezu zwei Jahrzehnten mit militärpolitischen Themen der Bundeswehr, der NATO und der EU befasst. Nach Verwendungen in Brüssel, Berlin und Paris hat er 2017 die ersten Maßnahmen der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung in der Republik Niger vor Ort begleitet, bevor er im Einsatzführungskommando der Bundeswehr den Einsatz deutscher Soldaten in Mali (Schwerpunkt MINUSMA) koordinierte. Derzeit verantwortet er als Austauschoffizier in der Generaldirektion für internationale Beziehungen und Strategie im französischen Streitkräfteministerium die französische Positionen zu den EU Operationen / Missionen auf dem Balkan, in Somalia und in Mali. Ein einjähriger Studienaufenthalt am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik erlaubte ihm 2018 zu den Auswirkungen ausländischer Interventionen auf die Demokratie in Mali zu forschen.

Direktor, Carnegie Moscow Center

Dmitrij V. Trenin

Dmitrij Trenin ist seit der Gründung des Carnegie Moscow Center dort tätig. Er ist Direktor, Vorsitzender des Forschungsrats und des Programms für Außen- und Sicherheitspolitik. Im Jahr 1993 schied er aus der russischen Armee aus. Von 1993 bis 1997 war Trenin als Senior Research Fellow am Institute of Europe in Moskau tätig. Im Jahr 1993 war er Senior Research Fellow am NATO Defense College in Rom. Von 1972 bis 1993 diente er in den sowjetischen und russischen Streitkräften, wo er u.a. als Verbindungsoffizier in der Abteilung für Außenbeziehungen der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte (stationiert in Potsdam) und von 1985 bis 1991 als Mitarbeiter der Delegation bei den amerikanisch-sowjetischen Atomwaffengesprächen in Genf tätig war. Außerdem unterrichtete er von 1986 bis 1993 an der Abteilung für Kriegsstudien des Militärinstituts.

Forschungsgruppe EU/Europa, Stiftung Wissenschaft und Politik

Dr. agr. Bettina Rudloff

Bettina Rudloff wurde an der Universität Bonn als Agrarökonomin promoviert und forscht derzeit bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin, SWP, zu den Schwerpunkten nachhaltige Handels- und Investitionspolitik, wirtschaftliche Resilienz und kritische Infrastrukturen und berät dazu europäische und deutsche politische Institutionen. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises „Welternährung“ von BMEL und BMZ und des strategischen Begleitkreises am BMZ im Schwerpunkt „Eine Welt ohne Hunger“. Jüngst entwickelte sie Empfehlungen im Begleitprozess T7 der Think Tanks zu G7 zum Umgang mit den ernährungsrelevanten Folgen des Ukrainekriegs.

Leiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Dr. Claudia Major

Dr. Claudia Major ist Leiterin der Abteilung Internationale Sicherheit am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit. Zuvor arbeitete bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, dem IPA-Netzwerk Berlin im Bereich Public Affairs, als Fellow beim European Foreign and Security Policy Studies Program, als Dozentin am Institut d'Etudes Politiques/Sciences Po Paris und am Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien in Paris. Nach ihrer Zeit in Paris folgte sie 2008 einem Anruf des Zentrums für Sicherheitsstudien an der ETH Zürich, wo sie bis 2009 blieb. Seit 2010 ist Frau Dr. Major Mitglied des Beirats für Zivile Krisenprävention des Auswärtigen Amtes, dem sie seither angehört.

Forscherin an der Fakultät für Politikwissenschaft und Diplomatie der Vytautas-Magnus-Universität

Emilija Pundziūtė-Gallois

Dr. Emilija Pundziūtė-Gallois ist Forscherin an der Fakultät für Politikwissenschaft und Diplomatie der Vytautas-Magnus-Universität und Absolventin des französischen Instituts für internationale Studien (CERI, Sciences Po).

Hauptgeschäftsführer des BDSV

Dr. Hans Christoph Atzpodien

Dr. Hans Christoph Atzpodien ist Hauptgeschäftsführer des BDSV.

President Emeritus, American Institute for Contemporary German Studies, Washington D.C.

Dr. Jackson Janes

Jackson Janes ist Senior Fellow des German Marshall Fund und emeritierter Präsident des American Institute for Contemporary German Studies an der Johns Hopkins University in Washington DC, der er seit 1989 angehört. Dr. Janes hat sich über viele Jahre in zahlreichen Funktionen für deutsch-amerikanische Angelegenheiten engagiert. Er war Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Tübingen (1977-1980) und leitete anschließend das europäische Büro des German Marshall Fund of the United States in Bonn (1980-1985). Bevor er zur AICGS kam, war er Direktor für Programmentwicklung am University Center for International Studies an der Universität von Pittsburgh (1986-1988). Außerdem war er von 1999-2000 Vorsitzender des Programms für deutschsprachige Gebiete in Europa am Foreign Service Institute in Washington, DC, und von 2005-2010 Präsident der Internationalen Vereinigung für das Studium der deutschen Politik.

Dr. Malte Lierl

Dr. Malte Lierl ist Research Fellow am GIGA-Institut für Afrika-Studien in Hamburg. Er hat einen Ph.D. in Politikwissenschaft von der Yale University und erforscht die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft in Afrika. Seit einigen Jahren leitet er das REGLAB-Projekt (Recherche expérimentale sur la gouvernance locale au Burkina Faso), das neue Ansätze erprobt, um die Leistungsfähigkeit von Lokalregierungen und die Demokratie auf lokaler Ebene in Burkina Faso zu stärken.

Senior Fellow der Forschungsgruppe: Naher / Mittlerer Osten und Afrika, SWP

Dr. Muriel Asseburg

Dr. Muriel Asseburg ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Deutsches Institut für internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen auf Konfliktdynamiken und Friedensbemühungen im Nahen Osten (insbesondere Israel/Palästina und Syrien); deutscher, europäischer und amerikanischer Nahostpolitik; sowie Fragen von Staatsbildung, politischer Reformen und Sicherheit im östlichen Mittelmeerraum. Sie ist seit 2017 im internationalen Beirat von Mediterranean Politics, seit 2019 im Wissenschaftlichen Komitee des Middle East Directions Programme des European University Institute in Florenz und seit 2020 Mitglied im Expertenforum Asyl und Migration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). In den vergangenen Jahren hat sie an der SWP drittmittelgeförderte Forschungsprojekte zu „Transformation, Elitenwandel und neuer sozialer Mobilisierung in der arabischen Welt“ (2012-2015) und zur „Fragmentierung Syriens“ (2014-2015) geleitet. 2014-2020 war sie zudem im Beirat des Doktorandenprogramms der Zeit-Stiftung "Trajectories of change. Ph.D. Scholarships in Humanities and Social Sciences", Zuvor hatte sie sechs Jahre lang (2006-2012) die Forschungsgruppenleitung inne. Asseburg hat Politikwissenschaft, Völkerrecht und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und dort im Jahr 2000 promoviert. Sie hat u.a. in Jerusalem, Ramallah, Damaskus und Beirut gelebt und gearbeitet bzw. studiert.

Oberbefehlshaber des NATO Allied Joint Force Command (2007- 2010)

General a.D. Egon Ramms

Beisitzer · Forumsprecher
Bonner Forum

Egon Ramms, 1948 in Datteln Westfalen geboren, ist General a. D. des Heeres der Bundeswehr. Er war vom 26. Januar 2007 bis zum 29. September 2010 Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command in Brunssum und somit einer der ranghöchsten deutschen Soldaten in der NATO. Zuvor hatte er in Stettin als Generalleutnant das Kommando über das Multinationale Korps Nordost. Egon Ramms ist unter anderem Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Silber und Gold und des Komturkreuzes des Verdienstordens der Republik Polen.

 
Leiterin Auslandsbüro Afghanistan, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Dr. Ellinor Zeino

Dr. Ellinor Zeino ist seit Ende 2018 Leiterin des Auslandsbüros Afghanistan der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kabul. Zuvor war sie Associate Director einer privaten Beratungsfirma für Sicherheitsanalysen zum Nahen Osten/Afrika und Leiterin des Krisen- und Lagezentrums. Sie hat viele Jahre in der internationalen Zusammenarbeit und Feldforschung in Marokko, Mauretanien, Ägypten, den UAE und Saudi-Arabien gearbeitet. In ihrer jetzigen Funktion in Afghanistan konzentriert sie sich auf Track-I,5/II-Dialoge, Vertrauensbildung und regionale Sicherheitswahrnehmungen.
An der Universität Hamburg und dem GIGA German Institute of Global and Area Studies wurde sie zum Thema „Saudi-Arabiens und Irans Irakpolitik“ promoviert. Sie hat einen Magisterabschluss in Politik, Recht und Wirtschaft der Universität Passau sowie einen fachspezifischen Sprachabschluss in Arabisch für Juristen.

Abteilungsleiterin Religion und Welt beim SWR

Esther Saoub

Esther Saoub berichtet im Radio, Fernsehen und Netz für ARD, SWR und ARTE – kurze und lange Formate, gelegentlich auch Kommentare in den Tagesthemen, mit den Schwerpunkten Religionen, Migration, Nahost. Mit ihrer journalistischen Arbeit wurde sie nominiert für den Deutschen Radiopreis und den Reemtsma-Liberty-Award. 2014 erhielt sie mit mehreren anderen Autoren den Grimme-Online-Award, 2016 mit einem Kollegen den Journalistenpreis der Diakonie Baden-Württemberg. Esther Saoub lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.


Parlamentarische Geschäftsführerin, Europapolitische Sprecherin und Obfrau im Ausschuss für Europäische Angelegenheiten, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

Dr. Franziska Brantner MdB

Franziska Brantner ist seit 2013 im Bundestag. Zuvor war sie vier Jahre Europa-Abgeordnete. Die gebürtige Baden-Württembergerin hat Politikwissenschaften und Volkswirtschaft studiert, ist Sozialwissenschaftlerin und machte Abschlüsse in Paris und New York. Promoviert hat sie in Mannheim zur Reformfähigkeit der Vereinten Nationen. Von Dezember 2013 bis September 2017 Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, von März 2014 bis September 2017 Vorsitzende des Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln; 2013 – 2017 stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Seit Feb. 2018 europapolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union und stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss.

Mitglied des Deutschen Bundestages (2013-2021); Bundesvorsitzender des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. (seit 2021)

Dr. Fritz Felgentreu

Beisitzer

Dr. Fritz Felgentreu ist seit September 2013 für den Wahlkreis Berlin-Neukölln Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit Beginn 2018 ist er sicherheits- und verteidigungspolitischer Sprecher und Sprecher des Untersuchungsausschusses der SPD-Bundestagsfraktion. Zwischen 2001 und 2011 war Dr. Fritz Felgentreu Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, zudem dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender und rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Landesverbandes Berlin des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen-Atlantischen Gesellschaft. Zudem ist er seit November 2015 Vorsitzender des Deutsch-Moldauischen Forums e.V. und gehört ferner dem Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik an.

 
NDR-Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio

Georg Schwarte

Geboren 04. September 1967
Volontariat und Redakteur Westfälische Nachrichten
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte M.A.
1996-2000 Landeskorrespondent Hessen für den Deutschlandfunk
2000-2002 Redakteur NDR Info
2002-2007 Washington-Korrespondent für die ARD
2007-2014 Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin
2014-2019 Studioleiter ARD-Hörfunkstudio New York
Ab 2019 Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin

Politikwissenschaftlerin

Dr. Gerlinde Groitl

Die Politikwissenschaftlerin an der Universität Regensburg beschäftigt sich mit sicherheitspolitischen Strategiestudien, Großmachtkonkurrenzen und Weltordnungsfragen.

Programmkoordinatorin, The German Marshall Fund, Paris

Gesine Weber

Gesine Weber ist Programmkoordinatorin im Pariser Büro des GMFs, wo sie für die Sicherheits- und Verteidigungsprogrammierung, die Koordinierung der Studie Transatlantic Trends und die Leitung der Pariser Sektion des Young Transatlantic Network (YTN) zuständig ist. Ihre Arbeit und Veröffentlichungen konzentrieren sich auf europäische Sicherheit und Verteidigung, einschließlich der Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien und der GSVP, der deutsch-französischen Beziehungen und des geopolitischen Dreiecks EU-USA-China.

Inhaberin der Professur für Europaforschung und Internationale Beziehungen an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Prof. Dr. Gisela Müller-Brandeck-Bocquet

Gisela Müller-Brandeck-Bocquet ist Professorin für Europaforschung und Internationale Beziehungen an der Universität Würzburg und Jean-Monnet-Lehrstuhlinhaberin.
Auf ihr Studium der Politischen Wissenschaften am Institut d'Etudes Politiques in Grenoble/Frankreich und am Geschwister-Scholl-Institut in München folgte 1986 eine Promotion bei Prof. Dr. Kurt Sontheimer mit einer Arbeit über "Technologiefolgenabschätzung“ und eine Mitarbeit als Akademische Rätin am Geschwister Scholl-Institut am Lehrstuhl von Prof. Sontheimer. 1995 habilitierte sich Müller-Brandeck-Bocquet mit der Schrift "Die institutionelle Dimension der Umweltpolitik. Eine vergleichende Untersuchung zu Frankreich, Deutschland und der Europäischen Union" (Nomos-Verlag, Baden-Baden 1996). Nach zwei Stationen als Vertretungsprofessorin ist sie nun seit 1999 Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Würzburg.

Lehrstuhlinhaber Greater China Studies am Asien-Orient-Institut, Universität Tübingen; Gründer & Direktor, European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT)

Gunter Schubert

Gunter Schubert hält seit 2003 den Lehrstuhl für Greater China Studies am Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen und ist Gründer und Direktor des 2008 gegründeten European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT). Außerdem ist er assoziierter Professor an der Graduate School of East Asian Studies der FU Berlin. Schwerpunkte seiner Forschung sind lokale Politikimplementierung in China, das Verhältnis von Privatsektor und Staat in China, Chinas Außen- bzw. Globalpolitik, Sino-taiwanische Beziehungen und taiwanische Innenpolitik. Prof. Schubert führt jedes Jahr mehrmonatige Feldforschungsreisen nach China, Taiwan und Hongkong durch.

Senior Policy Fellow im Wider Europe Programme des European Council on Foreign Relations (ECFR)

Gustav C. Gressel

Gustav C. Gressel ist seit November 2014 Senior Policy Fellow im Wider Europe Programme des European Council on Foreign Relations (ECFR) in Berlin. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf militärischen und strategischen Fragen in Osteuropa, insbesondere dem Krieg in der Ukraine. Von 2006 bis 2014 war Gustav Gressel Referent für Internationale Sicherheitspolitik und Strategie im Büro für Sicherheitspolitik des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport in Wien und von 2003 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Beauftragten für Strategische Studien im selben Büro. Dieser Tätigkeit ging eine fünfjährige Dienstzeit im österreichischen Bundesheer voraus. Nebenbei nahm er Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Internationalen Institut für Liberale Politik Wien sowie Redaktionstätigkeiten in der Wiener Kulturzeitschrift „David“ war.
Gustav C. Gressel studierte Politikwissenschaft an der Universität Salzburg und schloss am 09. Dezember 2014 sein Doktorat in Strategischen Studien an der Zrinyi Miklos National Defence University in Budapest (heute National University of Public Service, Budapest) ab. Gustav C. Gressel ist verheiratet, spricht fließend Deutsch und Englisch und kann sich in Spanisch und Polnisch ausdrücken.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig

Hana Rydza

Geb. 1992 in Pistian/Slowakei. 2012–2018 Bachelor- und Master-Studium der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte und Ostmitteleuropa an der Humboldt-Universität zu Berlin. 09/2014–03/2019 studentische Hilfskraft von Prof. Dr. Herfried Münkler am Lehrstuhl Theorie der Politik, HU Berlin. 11/2018–03/2019 Mitarbeit am Projekt »Deutsch-Tschechische Beziehungen in Zahlen«, gefördert durch die Assoziation für internationale Fragen (AMO), Prag und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), Berlin. Seit 07/2011 Übersetzungsarbeiten für PhDr. Gabriel Fusek, CSc., Archäologisches Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, Neutra (Slowakisch–Deutsch). Seit April 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO in der Nachwuchsgruppe »Ostmitteleuropa im Vergleich«.

Geschäftsführer (2008-2019) der Berghof Foundation; Politikwissenschaftler

Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Gießmann

Beisitzer

Hans Joachim Giessmann ist Direktor Emeritus der Berghof Foundation und Associate Professor an der Universität Hamburg. Von 2008 bis 2019 war er Executive Director der Berghof Foundation. Zuvor war er stellvertretender wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg. Von 2009 bis 2014 war er Mitglied des Global Advisory Council for Terrorism des Weltwirtschaftsforums und von 2011 bis 2012 Vorsitzender des Rates.
Seit 2014 unterstützt er den afghanischen Friedensprozess, derzeit mit Schwerpunkt auf den Verhandlungen in Doha zwischen den Delegationen der Islamischen Republik Afghanistan und der Taliban-Bewegung. Darüber hinaus unterstützt er die Bemühungen nationaler Akteure um die Wiederherstellung des Friedens und die Etablierung eines Nationalen Dialogprozesses in Äthiopien.
Als Autor, Herausgeber oder Mitherausgeber hat er 35 Bücher und mehr als 300 wissenschaftliche Artikel mit Übersetzungen in mehr als 10 Sprachen veröffentlicht. Er ist weltweit in den Medien präsent, in den USA zum Beispiel bei CNN, ABC NBC, NPR, Washington Post und der Los Angeles Times. Hans J. Giessmann ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

 
Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

Dr. Hans-Peter Bartels

Generaldirektor des Internationalen Militärstabs der NATO in Brüssel

Generalleutnant Hans-Werner Wiermann

Generalleutnant Hans-Werner Wiermann trat 1976 in die Bundeswehr ein. Er war unter anderem Referent im BMVG und im Auswärtigen Amt. 2013 bis 2015 war er Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, von 2015 bis 2019 war er Deutscher Militärischer Vertreter im NATO u. EU Militärausschuss. Seit 2019 ist er Generaldirektor des Internationalen Militärstabs der NATO in Brüssel.

Leiterin der Abteilung Cybersecurity Analytics and Defences am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

Prof. Dr. Haya Shulman

Prof. Dr. Haya Shulman ist seit Februar 2022 Professorin im Fachbereich Informatik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie leitet die Abteilung Cybersecurity Analytics and Defences (CAD) am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt und ist zudem Leiterin des Forschungsbereichs Analytics Based Cybersecurity am Nationalen Forschungszentrum für Angewandte Cybersicherheit ATHENE sowie stellvertretende Repräsentantin von Fraunhofer SIT bei ATHENE.

Deutsche Atlantische Gesellschaft

Generalleutnant a.D. Heinrich Brauß

Beisitzer

Heinrich Brauß ist Generalleutnant a. D. der Bundeswehr und war von Oktober 2013 bis Juli 2018 Beigeordneter NATO-Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning) im Internationalen Stab der NATO in Brüssel wie auch Vorsitzender des Defence Policy and Planning Committee des Nordatlantikrats. Seit Oktober 2018 ist Brauß Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. General Brauß ist Leiter der jährlichen NATO Talk-Konferenz der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und Verfasser der Publikation „NATO 2030 – Erfahrung · Herausforderung · Zukunft".

 
Stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses

Henning Otte MdB

Henning Otte ist ordentliches Mitglied des Verteidigungsausschusses und stellvertretendes Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages. Zudem ist er ordentliches Mitglied in der Parlamentarischen Versammlung der NATO und Delegationsmitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung.

Professor Dr. Dr. h. c. Ilona Kickbusch

Ilona Kickbusch wird weltweit für ihren Beitrag zur Gesundheitsförderung und globalen Gesundheit anerkannt. Derzeit ist sie außerordentliche Professorin am Graduierteninstitut für internationale und Entwicklungsstudien in Genf und Vorsitzende des Global Health Centre. Sie ist auch Direktorin von kickbusch health consult. In Anerkennung ihrer Beiträge zur Innovation in der Regierungsführung für globale Gesundheit und globale Gesundheitsdiplomatie wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Verteidigungsministerin (2013–2017) und Außenministerin Norwegens (2017–2021)

Ine Marie Eriksen Søreide

Ine Marie Eriksen Søreide is a Norwegian politician from the Conservative Party (Høyre) and has since 2005 been a Member of Parliament. Currently Eriksen Søreide chairs the Parliamentary Standing Committee on Foreign Affairs and Defence. Eriksen Søreide served as Norway’s first female Minister of Foreign Affairs (2017-2021) and was the Norwegian Minister of Defence from 2013-2017. She has also been a delegate to the United Nations General Assembly, led the parliamentary delegation for the European Parliament, and led the European Committee in the Norwegian Parliament. Eriksen Søreide holds a Cand.jur from the University of Tromsø.

Beauftragter für das Ressort der Hochschulgruppen, Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH)

Jan Johannsmann

Jan Johannsmann arbeitet bei der KPMG AG im Bereich Financial Services. Bereits während seines dualen Studiums an der Hamburg School of Business Administration engagierte er sich unter anderen bei dem Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) als Beauftragter für das Ressort der Hochschulgruppen. Darüber hinaus ist er seit 2015 Mitglied sowie Gründer mehrerer Vereine und Arbeitsgruppen, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Themenfeldern auseinandersetzen.

Leiterin des Berliner Büros & Senior Fellow, European Council on Foreign Relations

Dr. Jana Puglierin

Beisitzerin

Dr. Jana Puglierin ist Senior Fellow und seit Januar 2020 Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations. Sie leitet auch ECFRs Rethink: Europe Projekt, das Kooperation und Zusammenhalt in Europa auf innovative Art erforscht und illustriert. Zuvor war sie Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Bevor Sie zur DGAP kam, arbeitete sie als Beraterin eines Abgeordneten im Bundestag zu den Themen Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung sowie deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik. Sie ist Alumna des Arbeitskreises „Junge Außenpolitiker“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, Mitglied des Vorstands der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und des erweiterten Vorstands von Women in International Security (WIIS.de).

 
Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen

Janis Müller-Späth

Janis Müller-Späth (geboren 1995 in Mainz) studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen, Sicherheits- Friedens- und Konfliktforschung in Würzburg, Luzern, Frankfurt am Main und Darmstadt. Berufliche Erfahrung im außen- und sicherheitspolitischen Bereich konnte er bei der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. sammeln. Im akademischen Kontext setzte er sich mit Fragen der atomaren Abrüstung und den möglichen friedensethischen Implikationen einer europäischen Armee auseinander. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt jedoch in der Entwicklungszusammenarbeit. Derzeit ist er bei der KfW-Entwicklungsbank beschäftigt und befasst sich mit Fragen der internationalen Klimafinanzierung und der Erreichung des 2-Grad Ziels. In diesem Bereich hat sich Janis im Studium mit der Wirksamkeit und Legitimität der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt und konnte Expertisen im internationalen Klimaschutz, der Nachhaltigkeit nationaler Energiewenden und der Wirksamkeit konkreter internationaler Klimaschutzmaßnahmen- und politiken sammeln.

Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen

Janis Wendland

Janis Wendland (geboren 1991 in Bayreuth) studierte Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft und Internationale Studien, Friedens- & Konfliktforschung in Dresden, Frankfurt, Darmstadt und Prag. Seine Studienschwerpunkte lagen auf der deutschen und europäischen Außen- und Sicherheitspolitik, wobei er sich primär mit der Problematik umfassender Strategien zur Friedensstabilisierung in Postkonfliktregionen befasste. Weitere Themenschwerpunkte betrafen die Legitimationsmechanismen bewaffneter nichtstaatlicher Gruppen und militärische Einsatzmotivation in modernen Konfliktgebieten. Praktische Forschungseinblicke zu Fragen militärischer Ethik und moderner Führungsansprüche konnte er am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam erwerben. Zur Förderung sicherheitspolitischer Bildung und der praxisorientierten Ergänzung der theoriebasierten Universitätsinhalte engagiert er sich seit 2018 im Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH).

Lehrbeauftragter für US-Außen- und Sicherheitspolitik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt / Buchautor / Veteran

Jeff Montrose

Jeff Montrose, geboren 1972, ging als Siebzehnjähriger zur US-Armee und wurde 2004/2005 im Irakkrieg als Zugführer, später als stellvertretender Kompaniechef eingesetzt. Aus Gewissensgründen quittierte er den Dienst und lebt seitdem in Deutschland, wo er zunächst als Englischlehrer arbeitete. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter für US-Außen- und Sicherheitspolitik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, seit 2016 auch Gastdozent für US-Außenpolitik an der Universität Hamburg. Im August 2021 erschien im Econ-Verlag sein Buch „In der Wüste des Wahnsinns Was ich im Irakkrieg erlebt und endlich begriffen habe“: Ein schonungsloser Einblick in das Leben als Kampfsoldat und zugleich ein fundiertes Hinterfragen von Sinn und Zweck militärischer Auslandseinsätze.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

Jessica Noll

Jessica Noll ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und arbeitet in einem vom Auswärtigen Amt geförderten Projekt zu Sicherheitssektorreform im Kontext von Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung. Während ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn hat sie für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Transparency International Defence and Security und die Gesellschaftlich für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gearbeitet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört u.a. die Rolle des ägyptischen Militärs in Staat und Gesellschaft sowie Korruption als Herrschaftsstrategie des ägyptischen Regimes. Ihre Forschungen führten sie für längere Aufenthalte nach Kairo, Ägypten und nach Washington, D.C. in die USA. In Washington, D.C. war sie Gastforscherin bei der Organisation „Project on Middle East Democracy“ (POMED).

Direktor, Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK), Herausgeber, Sirius – Zeitschrift für Strategische Analysen

Prof. Dr. Joachim Krause

Joachim Krause (* 1951 in Heide, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er war von 2001 bis 2016 Professor für Internationale Politik am Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ist seit 2002 Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel. Von 2014-2020 war er im Vorstand der Stiftung Wissenschaft und Demokratie. Er ist außerdem Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift für strategische Analysen „Sirius“.

Mitglied des Deutschen Bundestages, CDU

Dr. Johann Wadephul

Rechtsanwalt (Fachanwalt für Medizinrecht und für Sozialrecht). Mitglied des Deutschen Bundestages seit der 17. Wahlperiode (Oktober 2009) im Deutschen Bundestag (19. Wahlperiode). Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Auswärtiges, Verteidigung, Interparlamentarische Konferenz für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP), Europarat. Stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss. Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein. Im Schleswig-Holsteinischen Landtag (Mitglied von 2000 bis 2009). 2005 – 2009 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in der CDU und JU. 1992 – 1996 Landesvorsitzender der Jungen Union Schleswig-Holstein. 1997 – 2000 Generalsekretär der CDU Schleswig-Holstein. 2000 – 2002 Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein. Seit November 2010 Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands. Seit April 2017 Stellvertretender Vorsitzender der MIT Schleswig-Holstein.
1981 Abitur an der Meldorfer Gelehrtenschule, 1982 – 1986 Zeitsoldat der Bundeswehr (Major d. R.), 1986 – 1991 Studium der Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Offizier in der Luftwaffe, Bundestagsabgeordneter (SPD)

Johannes Arlt MdB

Johannes Arlt ist Berufsoffizier und Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Bei der Bundestagswahl 2021 wurde er im Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III als Direktkandidat in den 20. Deutschen Bundestag gewählt.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Sicherheitspolitik Kiel (ISPK)

Johannes Peters, M.A.

Johannes Peters (*1980 in Lübeck) studierte Politikwissenschaft und Neuere Geschichte in Rostock und Kiel. Nach Abschluss seines Studiums mit einer Masterarbeit über die Piraterie am Horn von Afrika, war er als Referent für Sicherheitspolitik beim Verband Deutscher Reeder in Hamburg tätig. In dieser Position verantwortet er die Verbandspositionen zu Piraterie, Massenmigration zur See und den Implikationen der russischen Annexion der Krim. Weiterhin vertrat er den Verband in den relevanten Gremien auf nationaler und EU Ebene, sowie in der IMO.
Seit 2017 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Maritime Strategie & Sicherheit des Instituts für Sicherheitspolitik Universität Kiel (ISPK). Dort betreut er den Bereich Unterwasser Kriegsführung und zeichnet als Projektmanager für das jährliche Kiel International Seapower Symposium (KISS) verantwortlich.
Herr Peters hat zahlreiche maritim-sicherheitspolitische Vorträge im In- und Ausland gehalten, lehrt regelmäßig an der CAU Kiel und der Führungsakademie der Bundeswehr und ist ein gefragter Experte in Rundfunk- und Zeitungsbeiträgen.

Lehrstuhlinhaber für Internationale Beziehungen und europäische Politik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Johannes Varwick

Johannes Varwick (* 28. Februar 1968 in Aschaffenburg) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er ist seit 2013 Lehrstuhlinhaber für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und war von 2019 bis 2021 Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen sicherheitspolitische Grundfragen, die Forschung zur Europäischen Union und Europäisierung, Internationale Organisationen (insbesondere NATO und Vereinte Nationen) sowie Themen etwa aus den Gebieten der deutschen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, des Multilateralismus oder der transatlantischen Beziehungen.

Senior Advisor, US State Department, formally of the National Security Council

John Erath

Promovend Internationale Beziehungen, Universität Oxford

John Helferich

John Nicolas Tecumseh Helferich, geboren 1991, studierte „Medien- und Kommunikationswissenschaft (MKW)“ an der Universität Mannheim und der Western University in London, Ontario (Kanada). Nach Arbeitsstationen in der Erwachsenenbildung und nach journalistischen Tätigkeiten absolvierte er den Masterstudiengang „International Security“ an der Sciences Po Paris mit summa cum laude. Seit Oktober 2020 ist Helferich Promotionsstudent im Fach „International Relations“ am St Antony’s College der University of Oxford. Während der Promotionszeit beschäftigt er sich mit Fragen der europäischen Integration im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Im Zentrum seiner Forschung stehen dabei sowohl die Globale Strategie der Europäischen Union (EU) als auch der Europäische Verteidigungsfonds. Ferner sollen die Ursprünge dieser neuen Verteidigungsinitiativen der EU, welche mit traditionellen Praktiken in diesem Politikbereich zu brechen scheinen, untersucht werden.

Dr. Josef Braml

Josef Braml, geboren 1968, war über 20 Jahre lang in der wissenschaftlichen Politikberatung tätig – bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Aspen Institut, der Brookings Institution, der Weltbank und als legislativer Berater im amerikanischen Abgeordnetenhaus.

Seit Januar 2021 ist er am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn verantwortlich für die Weiterentwicklung eines transatlantischen Forschungs- und Beratungsschwerpunktes. Zudem ist er der Generalsekretär der Deutschen Gruppe der Trilateralen Kommission.

Wiss. Mitarbeiterin des Lehrstuhls Internationale Beziehungen, Christian-Albrechts-Universität Kiel

Dr. Josie-Maire Perkuhn

Policy Fellow, European Leadership Network

Julia Berghofer

Julia Berghofer ist Policy Fellow bei European Leadership Network (ELN). Sie koordiniert das Younger Generation Leaders Network (YGLN) und arbeitet zu nuklearer Rüstungskontrolle und europäischer Sicherheit. Zuvor war sie als Forschungsassistentin in der Forschungsgruppe Sicherheit der Stiftung Wissenschaft und Politik und bei der Münchner Sicherheitskonferenz tätig. Julia Berghofer hat Politik- und Kommunikationswissenschaften (M.A.) in München, Wien und Hamburg studiert. Sie ist Mitglied des Forums Neue Sicherheitspolitik der Heinrich Böll Stiftung, des französischen Réseau nucléaire et stratégie – nouvelle génération sowie Co-Vorsitzende von YGLN. Von 2015-16 war sie Vorstandsmitglied der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und hat als zivilgesellschaftliche Vertreterin an mehreren UN-Konferenzen teilgenommen. Während des Studiums hat Julia Berghofer journalistisch unter anderem für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet.

Regional Security Coordinator of the Centre for Eastern Studies (OSW)

Justyna Gotkowska

Justyna Gotkowska ist Koordinatorin des Regionalen Sicherheitsprogramms im Think-Tank Centre for Eastern Studies (OSW) in Warschau, wo sie seit 2008 arbeitet. Sie studierte Sprachwissenschaft, Internationale Beziehungen und Europastudien in Polen und Deutschland. Ihr Schwerpunkt liegt auf regionalen, europäischen und transatlantischen Sicherheitsfragen aus mitteleuropäischer Perspektive. Sie begann ihre Forschung mit dem Schwerpunkt deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik und dehnte ihre Expertise in Verteidigungsfragen auf die nordisch-baltische Region und Mitteleuropa aus. In den letzten Jahren hat sie sich ausführlich mit der Verteidigungs- und Abschreckungshaltung der NATO und der USA an der Ostflanke sowie mit den jüngsten Initiativen der EU im Bereich Sicherheit und Verteidigung aus regionaler Perspektive befasst. Sie hat außerdem über die polnische Sicherheits- und Verteidigungspolitik für das englischsprachige Publikum geschrieben. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel und Veröffentlichungen sowie sicherheitspolitische Kommentatorin für die polnischen und ausländischen Medien.

Strategic Advisor for Cyber Diplomacy/EU Presidency, Auswärtiges Amt; Research Fellow, DGAP

Kaan Sahin

Kaan Sahin ist Research Fellow für Technologie und Außenpolitik bei der DGAP. Er ist derzeit als Strategic Advisor for Cyber Diplomacy/EU Presidency ins Auswärtigen Amt sekundiert. Vor seiner Tätigkeit bei der DGAP war er Berater bei Deloitte im Bereich Cyber Risk und Public Sector. Zuvor befasste er sich als Fellow des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben hauptsächlich mit Strategien zur Bekämpfung von hybriden Bedrohungen. Als Mercator Fellow arbeitete er beim International Institute for Strategic Studies (IISS), für den Special Representative of the OSCE for the South Caucasus, bei Carnegie Europe und in der Strategic Analysis Capability Section im NATO Hauptquartier. Kaan Sahin veröffentlicht zu den Themenschwerpunkten Geopolitik und Technologie (z.B. KI, 5G), Digitale Souveränität, und Außen- und Sicherheitspolitik im Cyberraum. Er und seine Arbeit wurden z.B. im Wall Street Journal, Politico, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt oder Tagesspiegel zitiert. Er studierte Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen sowie Internationale Politik und Friedensforschung an der Universität Tübingen, University of Connecticut und an der Koç University in Istanbul.

Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO (2010–2012), Präsident (2008–2014) sowie Vizepräsident (2017–2020) der Atlantic Treaty Association (ATA)

Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers

Ehrenmitglied
 
Stellvertretende Direktorin, Centre for International Security, Hertie School

Dr. Katharina Emschermann

Dr. Katharina Emschermann ist stellvertretende Direktorin am Centre for International Security der Hertie School in Berlin. Dort leitet sie die Outreach-Arbeit und moderiert den Podcast „Berlin Security Beat“. Ihre Themenschwerpunkte sind die transatlantischen Beziehungen und deutsche sowie europäische Außen- und Sicherheitspolitik. Zuvor war sie außenpolitische Referentin und Interimsbüroleiterin von Jürgen Trittin, MdB. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin hat sie an der Universität Bremen zu sicherheitspolitischen Fragen geforscht und wurde mit einer Arbeit zu (Nicht-)Interventionsrechtfertigungen promoviert.

Unternehmerin und ehem. Teilnehmerin des Parlamentarischen Partnerschafts-Programms

Kathrin Geck

Kathrin Geck ist ehemalige Teilnehmerin des Parlamentarischen Partnerschafts-Programm (PPP) und heute Unternehmerin. Die Akademikerin und frühere Unternehmensberaterin hat vor kurzem die Carl Company GmbH gegründet, die Well-being-Produkte vertreibt. Ursprung dieser Unternehmung war ihr Aufenthalt in New York.
Kathrin Geck hat mit ausgezeichneten Leistungen ihr Masterstudium an der University of St. Andrews an der School of Computer Science abgeschlossen und hält einen Bachelor in Internationaler Betriebswirtschaftslehre, den Sie an der Friedrich-Alexander Universität und Copenhagen-Business School absolviert hat. Zu Beginn Ihres Studiums ist sie von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft aufgenommen worden.

Leiterin des ARD-Hörfunkstudios Washington D.C.

Katrin Brand

Jahrgang 63, gebürtige Nordhessin, gelernte Zeitungsjournalistin, Dipl.-Ing, der Fachrichtung Raumplanung. Schon sehr lange beim WDR-Radio. Moderatorin der WDR 2 „Westzeit“, Korrespondentin im Hauptstadtstudio Berlin, Studioleiterin im WDR/NDR-Studio Brüssel, Studioleiterin im WDR-Studio Berlin, Studioleiterin im ARD-Studio Washington (seit Anfang 2020).

Korrespondentin, ARD-Studio Washington

Kerstin Klein

Kerstin Klein (42) wechselt zum 1. Januar 2021 nach Washington und tritt als ARD-Fernsehkorrespondentin die Nachfolge von Claudia Buckenmaier an. Kerstin Klein stammt aus Wittlich. Sie studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Amerikanistik in Mainz und Arlington, Virginia. 2004 kam sie für ihr Volontariat zum NDR und arbeitete seitdem vor allem als Reporterin und Redakteurin für die aktuellen ARD-Sendungen wie die tagesschau und zuletzt als Redaktionsleiterin von NDR Info im NDR Fernsehen. Außerdem berichtete sie als Vertretungs-Korrespondentin aus London, Singapur, Peking und Washington.

Senior Associate Fellow im Programm Naher Osten und Nordafrika der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik

Staatsministerin a.D. Kerstin Müller

Kerstin Müller ist seit April 2019 Senior Asscoiate Fellow im Programm Naher Osten und Nordafrika der DGAP. Insbesondere der israelisch-palästinensische Konflikt und die deutsch-israelischen Beziehungen stehen seit vielen Jahren im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Zuletzt leitete sie von 2013 bis 2018 als Direktorin das Israelbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv. Zuvor war die studierte Juristin von 1994 bis 2013 für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Deutschen Bundestag. In dieser Zeit war sie von 1994 bis 2002 Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion und in der zweiten Legislaturperiode der rot-grünen Regierungskoalition von 2002 bis 2005 als Staatsministerin im Auswärtigen Amt tätig. Von 2005 bis 2013 war sie als Mitglied des Auswärtigen Ausschuss außenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, sowie stellvertretende Vorsitzende des Unterausschuss für zivile Krisenprävention. Neben ihrer Expertise im Themenbereich Nahost gehören die transatlantischen Beziehungen, sowie die zivile Krisenprävention zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit. Ihre akademische Ausbildung absolvierte die Juristin an der Universität Köln.

Leiterin des Projekts „Geopolitik der Energiewende“, Stiftung Wissenschaft und Politik

Dr. Kirsten Westphal

Ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr & Ehrenmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft

General a.D. Dr. h.c. Klaus Naumann

Ehrenmitglied
 
Ehemaliger Deutscher Botschafter in Washington

Botschafter a.D. Dr. Klaus Scharioth

Beisitzer

Dr. Klaus Scharioth schloss sein Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, Freiburg und Genf mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab, bevor er Internationale Beziehungen und Völkerrecht und Internationale Wirtschaft an der Fletcher School of Law and Diplomacy sowie an der Harvard Law School und der John F. Kennedy School of Government studierte. 1976 trat er in den diplomatischen Dienst ein und leitete von 1993 bis 1996 das Büro des NATO-Generalsekretärs in Brüssel. Im Auswärtigen Amt diente er unter anderem als Referatsleiter Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Unterabteilungsleiter für Internationale Sicherheit und Nordamerika sowie anschließend Politischer Direktor und Leiter der Politischen Abteilung (1999-2002). Vor seiner letzten Verwendung als deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten (2006-2011) war er Staatssekretär des Auswärtigen Amtes (2002-2006).

 
Forschungsgruppenleiterin Amerika bei der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin

Dr. Laura von Daniels

Dr. Laura von Daniels ist seit 2019 Leiterin der Forschungsgruppe Amerika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Sie hat zuvor als Visiting Assistant Professor of Political Economy an der Central European University Budapest und an der Universität der Bundeswehr in Hamburg unterrichtet. Von 2011 bis 2012 war sie als Thyssen Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University. Zuvor forschte sie als DAAD-Stipendiatin an der Princeton University. Zwischen 2006 und 2010 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-geförderten Projekt zu Schuldenkrisen in Schwellen- und Entwicklungsländern an der Hertie School of Governance in Berlin. Für 2021/22 wurde sie von der Münchener Sicherheitskonferenz und der Körber-Stiftung als Munich Young Leader ausgewählt.

China-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung

Lea Sahay

Professorin für Internationale Beziehungen an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen

Prof. Dr. Lisbeth Zimmermann

Mitorganisator der Öffentlichkeitsarbeit, Fridays For Future Bonn

Luca Samlidis

Seit 10/2018 Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und interkulturellen Kommunikation an der Universität Bonn.
Seit November 2017 Freier Journalist bei Westfalenpost/Westfälischen Rundschau im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis.
26. Januar 2018 Gastmoderation im bundesweiten Deutschlandfunk (DLF).
27.08.2018 – 05.10.2018 Praktikum in einer Lokalredaktion der Westfalenpost/Westfälischen Rundschau.
November 2018 – 07/2019 Autor beim „Politicum“ (Fachschaftszeitschrift des Instituts für politische Wissenschaft und Soziologie der Uni Bonn).
Seit Dezember 2018 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Seit Dezember 2018 Studentischer Mitarbeiter der IW JUNIOR gGmbH im Bereich „Marketing und Innovation“.
Seit 02/2019 Pressekoordinator „Fridays for Future“ Bonn, teilweise
bundesweite Organisation von Großveranstaltungen (Kongresse, Demonstrationen, Seminare, …).
Seit August 2019 Freier Mitarbeiter (Print/Online/Foto/Video) beim GeneralAnzeiger Bonn

Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kabul

Dr. Magdalena Kirchner

Magdalena Kirchner studierte Politikwissenschaften und Geschichte an der Universität Heidelberg und Aarhus. Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Untersuchung lag auf Konfliktforschung und Außenpolitik im Kontext des internationalen Krisenmanagements. An der Universität Heidelberg arbeitete sie als Dozentin am Institut für Politikwissenschaften, wo sie die Arbeitsgruppe „Konflikte im Mittleren Osten und Maghreb“ leitete. Internationale Arbeitserfahrung sammelte sie in der Türkei, in Israel und Jordanien. Darüber hinaus arbeitete sie als Senior Projektkoordinatorin für die Jugendorganisation der Deutschen Atlantischeb Gesellschaft (Youth Atlantic Treaty Association YATA), wo sie außerdem Beisitzerin des Vorstandes war. 2014 promovierte Kirchner an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg in International Relations and Affairs Grade summa cum laude. Anschließend war sie Associate Fellow der DGAP, Transatlantic Postdoctoral Fellow bei der SWP und der RAND Corporation in Washington D. C.. Von 2018 bis 2019 war Kirchner Chief Operation Officer und Senior Analyst bei CONIAS (Conflict Information and Analysis System) Risk Intelligence, seit Juni 2019 ist sie die Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kabul.

Gründer und Sprecher der unabhängigen AG KRITIS

Manuel Atug

Manuel Atug ist Diplom-Informatiker und als IT-Sicherheitsexperte sowie Berater und Prüfer von KRITIS tätig. Er ist seit über 23 Jahren in der Informationssicherheit tätig und befasst sich ehrenamtlich mit den Themen KRITIS, Hackback, Ethik und Katastrophenschutz.

Absolventin in Global Diplomacy an der SOAS, University of London.

Marie Kapretz

Marie Kapretz hat vor Kurzem ihr Masterstudium in Global Diplomacy an der SOAS, University of London abgeschlossen. Ihre Masterarbeit über innereuropäische Konfliktbewältigung wurde als beste des Jahrgangs und Fachs ausgezeichnet. Marie Kapretz arbeitet seit 2016 für die katalanische Regionalregierung als deren Vertreterin in Deutschland. Zuvor war sie in zivilgesellschaftlichen Interessenvertretungen sowie in der Kommunal- und Regionalpolitik tätig und arbeitete als Unternehmerin im Bereich visuellen Kommunikation. Gleichzeitig setzte sie ihre akademische Ausbildung in der Gruppe „Wise4Women – European Social Innovators“ mit dem Fokus auf weibliches Unternehmertum und transformative Führungsstrategien fort. Marie Kapretz schloss 1999 ihr Studium an der Escola Massana School of Applied Arts in Barcelona ab. Ausgehend von ihren Interessen in den Bereichen Kommunikation, Kultur und Politik liegt ihr Fokus nun auf der Förderung des europäischen Zusammenhalts durch die Überbrückung kultureller Vielfalt. Sie ist zweifache Mutter und lebt in einem mehrsprachigen Kontext zwischen Berlin und Barcelona.

Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdB

Vizepräsidentin

Geb. am 10. März 1958 in Düsseldorf. Verheiratet, drei Kinder. Nach dem Abitur Studium der Publizistik, Politik und Germanistik an der LMU in München und hier auch Promotion zum Dr. phil. Danach über 20 Jahre als Verlagsrepräsentantin im Vertrieb für den Jugendbuchverlag Tessloff tätig. Von 2008 bis 2014 1. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf. Von 2013 - 2019 stellv. FDP-Bundesvorsitzende. Seit 2017 MdB und Sprecherin für Verteidigungspolitik, seit 2021 Vorsitzende des Verteidigungsausschusses. Motorradfahrerin, Verteidigungs- und Außenpolitik. Im Mai 2022 wurde Dr. Strack-Zimmermann zur Vizepräsidentin der Deutschen Atlantischen Gesellschaft gewählt.

 
Professorin für Ost- und Südosteuropäische Geschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Marie-Janine Calic

Marie-Janine Calic (* 10. August 1962 in Berlin) ist Historikerin und Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Politikberaterin. Von 1987 bis 1992 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU und promovierte dort 1992 mit einer Arbeit zur Sozialgeschichte Serbiens in Südosteuropäischer Geschichte. 1992 wechselte sie als wissenschaftliche Referentin zur Stiftung Wissenschaft und Politik nach Ebenhausen bzw. Berlin, wo sie bis 2002 tätig war. 1995 fungierte Calic als Beraterin des UN-Sondergesandten für das ehemalige Jugoslawien in Zagreb, von 1999 bis 2002 als politische Beraterin des Sonderkoordinators des Stabilitätspakts für Südosteuropa in Brüssel. 2004 folgte sie einem Ruf der LMU in München als Professorin für Ost- und Südosteuropäische Geschichte. Sie hatte verschiedene Gastprofessuren inne, unter anderem am College of Europe in Natolin und an der Beijing Foreign Studies University. Calic ist Mitglied des Herausgebergremiums der Zeitschriften Südosteuropa und Südost-Forschungen. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Außenpolitik, Vorsitzende der Michael-Zikic-Stiftung sowie Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung zur Erforschung von Ost- und Südosteuropa des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung. Ferner gehört sie dem Wissenschaftlichen Beirat des European Network Remembrance and Solidarity an.

Professor of International Relations; Director, Centre for International Security, Hertie School

Prof. Marina Henke, PhD

Marina Henke ist Professor of International Relations an der Hertie School und Direktorin des Centre for International Security. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen militärische Interventionen, Friedenssicherung und europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Henke hat an der Princeton University promoviert, ihr Masterstudium an der Sciences Po Paris und der London School of Economics und ihr Bachelorstudium an der Sciences Po Paris abgeschlossen. Bisher war Henke als Assistant Professor an der Northwestern University mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen tätig und arbeitete als Dozentin und Postdoc an der Woodrow Wilson School of Public and International Affairs der Princeton University.

Politische Reporterin, ThePioneer

Marina Kormbaki

Im Sommer 2015 kam Marina Kormbaki in die Hauptstadt, um fortan über Macht und Menschen im Regierungsviertel zu berichten. Die Grünen stehen bei ihr unter besonderer Beobachtung. Ebenso wie die Außenpolitik - weswegen die 38-Jährige auch gern mal Berlin verlässt und sich auf Recherche ins Ausland begibt. Bei ThePioneer, einem Medienformat neuen Typs für partizipativen Politik- und Wirtschaftsjournalismus, ist Kormbaki Co-Autorin des Security Briefing, einem Newsletter zu Geopolitik, Verteidigung und Diplomatie.

Journalistin und Juristin, Istanbul

Marion Sendker

Marion Sendker ist Journalistin, Moderatorin und Diplomjuristin mit Studium in Münster, Rom, Stellenbosch und Köln. Sie hat die Journalistische Nachwuchsakademie der Konrad-Adenauer-Stiftung absolviert, ist Altstipendiatin der Mercator-Stiftung und arbeitet für verschiedene Hörfunk- und Social-Media-Redaktionen im WDR und Deutschlandfunk. Außerdem berichtet sie aus und in der Türkei, unter anderem für Zeit und Zeit Online, die Welt und Welt/N24, den Deutschlandfunk und die türkische Tageszeitung Milliyet. Ihr Schwerpunkt ist Sicherheits- und Außenpolitik. Sie lebt in Istanbul und Köln.

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Porträt Schwarzkopf (c) Frankfurter Rundschau
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Janusz Reiter Chairman of the Board of the Centre for International Relations
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DanielaHobel (c) Daniela Hobel
Trenin Denis Borisov-Ris Carnegie Moscow Center
Claudia Major © ICDS https://icds.ee/wp-content/uploads/2019/10/claudia-major.png
Malte Lierl Malte Lierl
DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 21.01.2020: Portrait von Georg Schwarte (NDR Hörfunk). Fotoshooting von ARD-Korrespondenten im ARD-Hauptstadtstudio. Foto: © Jens Jeske für ARD Hauptstadtstudio © ARD-Hauptstadtstudio/Jens
Hans-Peter Bartels © Thomas Trutschel photothek.net / Deutscher Bundestag zugeschnitten
Jan Johannsmann 2020 Lukas Huckfeldt
Janis Wendland 2020 (c) Janis Wendland
JoachimKrause Faust, Thomas
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KGeck_Berlin1 (c) Kathrin Geck
Kerstin Klein 2020 NDR/ Hendrik Lüders
Pressefoto Strack-Zimmermann David Fischer Rechte bei Strack-Zimmermann
Marina Henke Hertie School
Marion Sendker 2022 Beşir Bayer
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