Bei unseren Veranstaltungen, in unseren Publikationen und Podcasts sind zahlreiche Autorinnen und Autoren, Gäste, Moderatorinnen und Moderatoren beteiligt, die wir Ihnen im Folgenden gerne vorstellen möchten:

Dr. Felix Heiduk
Dr. Felix Heiduk wurde am 29. November 1976 in Deutschland geboren. Im Juli 2003 erwarb er sein Diplom in und im Mai 2008 seinen Doktortitel in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seine Dissertation trug den Titel "Staatsschwäche und Machtpolitik: Indonesien zwischen Desintegration und defekter Demokratie - der Fall Aceh". Derzeit ist er Leiter der Forschungsabteilung Asien bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, eine Position, die er seit 2022 innehat. Zuvor war er am selben Institut als Senior Associate und Associate sowie als Dozent am Department of Political Science and International Studies der University of Birmingham tätig. Er hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht und wurde als Redner zu mehreren internationalen Konferenzen und Institutionen eingeladen. Er beherrscht Deutsch, Englisch, Französisch und Bahasa Indonesia.

Gesandter-Botschaftsrat Maksym Yemelianov
Seit 2021 leitet Herr Gesandter Maksym Yemelianov die politische Abteilung der Botschaft der Ukraine in Berlin. Früher arbeitete der ukrainische Diplomat in Großbritannien und im Außenministerium in Kyjiw, wo er auch für die Umsetzung der Minsker Abkommen zur Lösung des Konflikts in der Ostukraine zuständig war.

Agnieszka Brugger MdB
2004 Abitur am Mallinckrodt Gymnasium Dortmund; seit 2004 Studium an der
Universität Tübingen: Politikwissenschaft, öffentliches Recht und
Philosophie, seit 2021 im Bachelorstudiengang Politikwissenschaften mit
Nebenfach Öffentliches Recht; April 2006 bis Oktober 2009 Stipendiatin der
Heinrich-Böll-Stiftung.
Seit März 2004 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen; Oktober 2005 bis
September 2007 Hochschulpolitisches Engagement an der Universität Tübingen,
unter anderem im AStA und im Akademischen Senat; November 2005 bis Mai 2008
Mitglied im Kreisvorstand Bündnis 90/Die Grünen KV Tübingen; Mai 2007 bis
Oktober 2009 Sprecherin Grüne Jugend Baden-Württemberg; 2009 bis 2015 und
2019 bis 2021 Mitglied im Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen
Baden-Württemberg.
Seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages; seit Januar 2018
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende; Januar 2018 bis September 2021
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende & Koordinatorin des Arbeitskreises IV
für Europa, Außenpolitik und auswärtige Kulturpolitik, Menschenrechte und
humanitäre Hilfe, globale Struktur- und Entwicklungspolitik, Sicherheits-
und Friedenspolitik, Zivile Krisenprävention und Abrüstung.

Alexandra Marksteiner
Alexandra Marksteiner is a Research Assistant with the Military Expenditure and Arms Production Programme at the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Among her areas of focus are developments in the arms industry and the transatlantic burden-sharing debate. Before joining SIPRI, she worked for the Brookings Institution, UN Department of Peace Operations and German Federal Foreign Office. She holds a Master’s degree in Strategic Studies and International Economics from the Johns Hopkins School of Advanced International Studies (SAIS) in Washington, DC.

Alicia Walz
Alicia Walz ist Preisträgerin des Jürgen-Bornemann-Zukunftspreises der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und YATA Germany. Aktuell durchläuft sie als Rechtsreferendarin am Landgericht Aachen die finale Etappe ihrer Ausbildung. Sie hat ihr Studium der Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden und Seoul absolviert. Ihre Masterarbeit befasste sich mit „Rechtlichen und Ökonomischen Aspekten der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik“. Das Studium wurde von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der EBS Universität gefördert. Ihrem Interesse an der Europäischen Union geht sie seit 2016 als Mitglied der Jungen Europäischen Föderalisten und Vorstandsmitglied der Regionalgruppe Köln nach.

Alisa Vogt
Alisa Vogt ist Programmleiterin im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung in Berlin. Sie ist für das Munich Young Leaders-Programm und das Körber Netzwerk Außenpolitik verantwortlich. Von 2016 bis 2020 arbeitete sie in der Körber-Stiftung in verschiedenen Funktionen für den Berlin Pulse, den Bergedorfer Gesprächskreis und die Veranstaltungsreihe Politische Frühstücke. Zuvor war sie Projektassistentin bei der Münchner Sicherheitskonferenz.
Alisa Vogt hat einen MA in Lateinamerikastudien von der Freien Universität Berlin und einen BA in Internationalen Beziehungen und Management von der OTH Regensburg mit Studienaufenthalten an der PUC Minas in Belo Horizonte und der Sorbonne Nouvelle in Paris.

Oberst André Wüstner
Oberst André Wüstner ist 1974 geboren und wohnt in Montabaur (Rheinland-Pfalz). Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Der gebürtige Unterfranke ist seit 1994 Soldat des Heeres und durchlief im Rahmen seines Werdegangs bereits verschiedenste Stabs-, Ausbildungs- und Führungsverwendungen auf unterschiedlichen Ebenen. Er war mehrfach in Auslandseinsätzen wie beispielsweise im Kosovo sowie in Afghanistan, wo er als unmittelbarer Vorgesetzter Verantwortung für Leib und Leben der ihm anvertrauten Soldaten auch in extremen Gefahrensituationen trug. Er hat unter anderem den Lehrgang Generalstabs-/Admiralstabsdienst mit internationaler Beteiligung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg absolviert. Von 2008 bis 2013 führte er das höchste soldatische Beteiligungsgremium beim Bundesministerium für Verteidigung, den Gesamtvertrauenspersonenausschuss.
Im November 2009 haben ihn die Delegierten der 18. Hauptversammlung des Deutschen Bundeswehr Verbandes zum zweiten stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Im November 2013 wählten ihn die Delegierten der 19. Hauptversammlung des Deutschen BundeswehrVerbandes zum DBwV-Bundesvorsitzenden. Die 20. Hauptversammlung wählte André Wüstner im November 2017 erneut zum Bundesvorsitzenden. Bei der 21. Hauptversammlung des DBwV im Dezember 2021 wurde André Wüstner zum dritten Mal an die Spitze des Verbandes gewählt.

Andrea Rotter
Andrea Rotter leitet das Referat für Außen- und Sicherheitspolitik der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in München. Zuvor forschte sie in der Forschungsgruppe Amerika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin und lehrte an der Professur für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen der Universität Regensburg. 2018 war sie Visiting Fellow am German Marshall Fund of the United States (GMF) und American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University in Washington D.C. und gehört seit 2019 dem Vorstand von WIIS.de (Women in International Security Deutschland) an. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Weltraumsicherheitspolitik, der US-amerikanischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie der transatlantischen Sicherheitskooperation.

Prof. em. Dr. Andreas Falke
Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Amerikanistik in Göttingen, Miami, USA und St. Louis, USA folgten für Andreas Falke eine Promotion sowie eine Habilitation in Politikwissenschaften an der Universität Göttingen. Im Zuge von Forschungsaufenthalten in den USA war er Thyssen-Stipendiat an der Library of Congress, Visiting Fellow an der Brookings Institution (Washington D. C.) und Kennedy Memorial Fellow an der Harvard University. Von 1992 bis 2002 war er Principal Economic Specialist an der amerikanischen Botschaft in Bonn und Berlin, worauf er Lehrstuhlinhaber für Auslandswissenschaft (Englischsprachige Kulturen mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialordnung) an der Universität Erlangen-Nürnberg wurde. Seit 2004 ist er zudem Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts, Nürnberg. Andreas Falke ist Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA), Mitglied des Herausgebergremiums der Amerikastudien und seit 2015 auch Mitglied im Beirat der Stiftung Bayerisches Amerika Haus München und Mitglied der Bayrischen Amerika Akademie.

Andreas Schwarzkopf
Andreas Schwarzkopf leitet das Ressort Meinung der Frankfurter Rundschau. Er ist seit 2000 Redakteur der FR und mit den Schwerpunkten Außen- und Verteidigungspolitik. Er reiste dafür in die USA, mehrfach nach Afghanistan, Georgien, Rumänien, Bulgarien und in die Türkei. Er moderiert seit rund 15 Jahren Podiumsdiskussionen.

Dr. Andrew B. Denison
Dr. Andrew B. Denison promovierte an der Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins Universität in Washington D.C., seinen Magister machte er an der Universität Hamburg und seinen “Bachelor of Arts” an der University of Wyoming. Der überzeugte Transatlantiker Andrew Denison, aufgewachsen und tief verwurzelt im Cowboystaat Wyoming, ist passionierter Fahrradfahrer und Bergwanderer, Ehemann und Vater zweier Söhne. Er wirkt seit über 15 Jahren regelmäßig als Kommentator und Experte in Funk und Fernsehen mit und ist Gast in Talkshows wie Presseclub (ARD), Internationaler Frühschoppen (Phoenix), Quergefragt (SWR), Hart aber fair (WDR), Talk in Berlin (n-tv), Talk vor Mitternacht (NDR), Phoenix Runde, Morgenmagazin (ARD/ZDF), Talk im Hangar 7 (servus tv), DeutschlandRadio Kultur, NDR Info, Maybrit Illner (ZDF) und Anne Will (ARD).

Dr. Angela Kane
Angela Kane, an expert in political relations and negotiations, peace operations and disarmament, spent over 30 years in senior positions at the United Nations. Her last positions were as Assistant Secretary-General for Political Affairs, Under-Secretary-General for Management, and High Representative for Disarmament.
She is currently a Senior Fellow at the Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation, and Vice President of the International Institute for Peace in Vienna.
She teaches at the Paris School of International Affairs/SciencesPo and at Tsinghua University Schwarzman Scholars in Beijing. She is the Chair of the United Nations University Council in Tokyo and the Co-Chair of the Regional Council on the Korean Peninsula of the World Economic Forum. She is a member of the Group of Eminent Persons, Comprehensive Test Ban Treaty Organization, as well as a Member of the Group of Eminent Persons for Substantive Advancement for Nuclear Disarmament (Japan). She is also a Member of the European Leadership Network; and serves on a variety of NGO Boards in Europe, North America, and Asia.

Botschafterin Anne-Marie Descôtes
Botschafterin Descôtes wurde 1994 ins französische Außenministerium berufen und war dort 1997 zunächst vorrangig für EU-Außenbeziehungen und dann in der Abteilung für europäische Zusammenarbeit für EU-Innenangelegenheiten verantwortlich, bevor sie Fachberaterin im persönlichen Beraterstab des Ministers für europäische Angelegenheiten, Pierre Moscovici, wurde (1997–2001). Von 2001 bis 2005 war sie als Fachberaterin für die EU-Erweiterung, Mittel- und Südosteuropa in der Ständigen Vertretung Frankreichs bei der Europäischen Union in Brüssel tätig. Danach war sie Beraterin des französischen Botschafters in Washington, D.C. für Europafragen und in Angelegenheiten der ehemaligen UdSSR (2005–2008) und anschließend, von 2008 bis 2013, Direktorin der Agence pour l’enseignement français à l’étranger (Agentur für das französische Auslandsschulwesen, AEFE). Als Leiterin der Generalabteilung Globalisierung, Kultur, Bildung und internationale Entwicklung im französischen Außenministerium war sie 2013–2017 für das Netzwerk der Generaldirektion, seine Akteure und Partner verantwortlich sowie für deren Einsatz im Dienste der Wirtschafts- und Einflussdiplomatie, der Umwelt und der nachhaltigen Entwicklung. Am 6. Juni 2017 wurde Anne-Marie Descôtes zur Botschafterin Frankreichs in Deutschland berufen.

PD Dr. Antje Nötzold
Thema des Vortrages: From Star Wars to Space Warfare? Die neue Dimension des Weltraums in Krisen und Kriegen
Die strategische Relevanz des Weltraums hat sich in der geopolitischen Rivalität zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China vervielfacht. Im Wettbewerb um die Rolle der globalen Ordnungsmacht werden daher staatlich kontrollierte militärische und technologische Fähigkeiten im Weltraum von entscheidender Bedeutung sein. Gleichzeitig wird in der Ukraine gerade auch der wachsende Einfluss nichtstaatlicher Akteure im Weltraum und damit in bewaffneten Konflikten deutlich – Beispiel Space X und Starlink. So führt „New Space“ zu massiven Machtverschiebungen weg von Staaten und hin zu nichtstaatlichen Akteuren, und so haben sich Technologieunternehmen zu wichtigen Akteuren mit geopolitischer Verantwortung entwickelt - in Frieden und Krieg.
PD Dr. Antje Nötzold ist Associate Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Non-Resident Fellow am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University, Washington DC. Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz.


Dr. Beate Eschment
Dr. Beate Eschment ist Zentralasienexpertin und seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS. Sie hat 1992 an der Universität Hannover über ein Thema der russischen Geschichte promoviert. Seitdem beschäftigt sie sich vor allem mit der Gegenwart der zentralasiatischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Wichtigste Stationen dabei waren die Stiftung Wissenschaft und Politik in Ebenhausen, das Zentralasien-Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin, das Institut für Orientalistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Von 2008 bis 2019 war sie Redakteurin der Zentralasien-Analysen. Dr. Eschment hat in Almaty, Kasachstan, an der Deutsch-Kasachischen Universität und der Al-Farabi-Universität sowie in Bischkek, Kirgistan, an der Universität für Humanwissenschaften sowie an diversen deutschen Universitäten Lehraufgaben wahrgenommen.

Generalleutnant a.D. Ben Hodges
Kommandierender General der United States Army Europe (2014−2017)

Prof. Dr. Boris Vormann
Boris Vormann ist Professor für Politikwissenschaft und Leiter der Politikabteilung am Bard College Berlin. Seine Forschung befasst sich mit Nationalismus, Demokratie und Globalisierung in transatlantischer Perspektive. Als Experte kommentiert er die US-amerikanische Innen- und Außenpolitik regelmäßig in den Medien. Vormann ist Mitherausgeber des Handbuch Politik USA, das in dritter, vollständig aktualisierter Fassung im kommenden Jahr veröffentlicht wird. In diesem Frühjahr ist seine Monographie "Das Versprechen der Gleichheit: Legitimation und die Grenzen der Demokratie" (Campus 2022, mit Christian Lammert) erschienen.

Janusz Reiter
Janusz Reiter studierte Germanistik an der Universität Warschau. Nach dem Studium arbeitete Reiter ab 1977 als Redakteur für die polnische Tageszeitung Zycie Warszawy. 1990 wurde er zum Botschafter Polens in Deutschland ernannt und war bis 1995 in Bonn tätig, wobei er eine große Rolle bei der Neugestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen spielte. 1996 gründete Reiter das Zentrum für Internationale Beziehungen, einen unabhängigen Thinktank für Außen- und Sicherheitspolitik in Polen. 2005 wurde er zum polnischen Botschafter in den USA ernannt. Ende 2007 kehrte er nach Polen zurück und übernahm die Position des polnischen Sondergesandten für Klimawandel. Er war außerdem als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Medienunternehmens Presspublica tätig. Im Dezember 2010 kehrte Janusz Reiter als Präsident an das Zentrum für Internationale Beziehungen zurück. Heute bekleidet er dort die Position des Vorstandsvorsitzenden.

Prof. Dr. Carlo Masala
Prof. Dr. Carlo Masala studierte 1988-1992 an den Universitäten Köln und Bonn Politikwissenschaften, Deutsche und Romanische Philologie. 1996 wurde er mit einer Arbeit über die deutsch-italienischen Beziehungen im Zeitraum von 1963-1969 promoviert und im Dezember 2002 wurde ihm die venia legendi für das Fach Politische Wissenschaften verliehen.
Nach einer Professurvertretung im SS 2003 am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig Maximilians Universität München, wechselte er Anfang 2004 zum NATO Defense College nach Rom wo er, zunächst als Research Advisor und ab 2006 als Deputy Director, in der dortigen Forschungsabteilung tätig war.
Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte führten ihn in den letzten zehn Jahren in die Vereinigten Staaten (Ann Arbor, Chicago, Washington, Monterey), nach Großbritannien (Shrivenham), die Slowakei (Matje Belt University), Italien (Rom und Florenz) sowie an die Eastern Mediterranean University auf Zypern.
Im März 2007 erhielt er den Ruf auf die Professur für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München und hat diese zum 1. Juli 2007 angenommen.
Prof. Masala ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Politik (ZfP), der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) und der Zeitschrift für Strategische Analysen (ZfSA). Ferner ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, des NATO Defence Colleges sowie der Clausewitz Gesellschaft.

Cathryn Clüver Ashbrook (tbc)
Cathryn Clüver Ashbrook is a German and American national and the founding Executive Director of the Future of Diplomacy Project at the Harvard Kennedy School (HKS), which examines the challenges to negotiation and statecraft in the 21st century. In January 2018, she was named Executive Director of the Project on Europe and the Transatlantic Relationship. From 2011-2017, she served as the Executive Director of the India and South Asia Program at the Belfer Center for Science and International Affairs at HKS, a program which ended formal activities in 2018. Her areas of expertise include EU-US relations – including trade and security policy – and digital public policy in urban and national contexts. She served on the management team of the European Policy Centre in Brussels, where she was the Deputy Editor of its public policy journal, Challenge Europe and the think tank’s Communications Director, before joining Roland Berger Strategy Consultants as Senior Journalist and consultant in 2005. In 2009 she served in the second Bloomberg mayoral administration.

Chris Becker
Chris Becker (Jahrgang 1995) ist in der Nähe der Ramstein Air Base aufgewachsen und lebt in Berlin. Seit September 2020 ist er Präsident der Initiative junger Transatlantiker. Daneben ist er Security Policy Advisor für EPIS und Gründer des Munich Lunch Club. Chris Becker dient beruflich in der Bundeswehr (OSLw-Abschlussjahrgang 2017) und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten.

Christian Gottschalk
Christian Gottschalk. Geboren 1967 in Darmstadt, wohnt Christian Gottschalk seit seinem vierten Lebensjahr im Schwabenland. Nach Freischwimmer, Führerschein und Abitur folgten das Jurastudium in Tübingen und das Referendariat in Stuttgart. Nach dem 2. Staatsexamen ging es zum Volontariat zur Stuttgarter Zeitung, danach als Redakteur in die Ressorts Lokales, Politik und Redaktionelle Koordination. Seit 2007 ist Gottschalk Mitglied der außenpolitischen Redaktion mit Schwerpunkt Asien, Russland und China. Ebenso wichtig sind ihm rechtliche Themen, vor allem wenn sie beim Bundesverfassungsgericht oder dem Bundesgerichtshof angesiedelt sind. Er liebt das Reisen und das Speisen. Mehrfach ist er im Reich der Mitte unterwegs und müht sich – vergeblich –, die Sprache in ihren Grundzügen zu erfassen.

Prof. Dr. Christian Hacke
Christian Hacke, geboren 1943, promovierte 1974 an der Freien Universität Berlin. Er wirkte von 1980 bis 2000 als Professor für Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg. In den Jahren 2000 bis 2008 hatte er den Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Zeitgenössische Geschichte an der Universität Bonn inne, wo er zu Internationalen Beziehungen mit speziellem Fokus auf amerikanische und deutsche Außenpolitik sowie zu Geschichte und Theorie der Internationalen Bedingungen lehrte und forschte. Professor Hacke hat mehrere Bücher veröffentlicht, vor allem zu US- und deutscher Außenpolitik. Als einer der führenden Politikwissenschaftler in Deutschland äußert er sich heute häufig in Formaten des ARD, wie der Tagesschau oder „Hart aber fair“, oder in Zeitungen wie der Zeit oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina BM a.D. Christian Schmidt
Christian Schmidt studierte Rechtswissenschaften in Erlangen und Lausanne. 1974 trat er in die CSU ein, deren stellvertretender Vorsitzender er von 2011 bis 2017 war. Von 1990 bis 2021 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und unter anderem Mitglied des Auswärtigen und ides Verteidigungsausschusses. Von 2002 bis 2005 war er Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und im Anschluss bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. 2014 wurde er zum Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft ernannt; ein Amt, das er bis 2018 bekleidete. Zuvor war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Schmidt war stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung. Seit 2006 ist er zudem Präsident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. 2021 trat er das Amt als Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina an.

Dr. Christina Forsbach
Christina Forsbach ist Referentin in der Begabtenförderung/Studienförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zuvor beschäftigte sie sich in ihrer Promotion mit einem Vergleich der US-amerikanischen und der EU-Demokratieförderagenden in Tunesien vor, während und nach dem sogenannten „Arabischen Frühling“. Für die Arbeit, die bei Nomos erschien, hat sie umfangreiche Feldforschung durchgeführt.

Christina Moritz
Die Berliner Politologin Christina Moritz forscht und promoviert zu ihrem Modell für einen deutschen Nationalen Sicherheitsrat, das sie 2016 erstmals vorgestellt hat. Die Expertin setzt sich in Fachpublikationen und Vorträgen für die Schaffung der Institution ein.

Botschafter Dr. Christoph Heusgen
Botschafter Dr. Christoph Heusgen ist Beamter und Diplomat. Ab 2005 war er der außen- und sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und von 2017 bis zum Juni 2021 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen. Im April 2019 und im Juli 2020 leitete er turnusgemäß als Präsident die Sitzungen des UN-Sicherheitsrats. Mittlerweile ist Botschafter Heusgen Honorarprofessor an der Universität St. Gallen, an der er – neben Stationen in Statesboro (USA) und Paris – von 1973-1980 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte und promovierte. 2022 löst er Botschafter Wolfgang Ischinger als Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz ab.


Claudia Buckenmaier
Claudia Buckenmaier wuchs im schwäbischen Hechingen auf. In Tübingen und Frankfurt am Main studierte sie Politikwissenschaft und Germanistik, worauf sie ein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) anschloss. Ab 1993 war sie dort freie Mitarbeiterin im Programmbereich Zeitgeschehen/Fernsehen. 1997 wurde sie beim NDR feste Redakteurin in der Auslandsredaktion und moderierte die Sendung Weltbilder. Ab 1999 war sie Redakteurin des NDR im ARD-Hauptstadtstudio Berlin.
Auslandserfahrung sammelte Buckenmaier, als sie 2006 vertretungsweise als Korrespondentin im ARD-Fernsehstudio London (NDR) arbeitete. Von Juli 2007 bis Juli 2012 war Claudia Buckenmaier Leiterin des ARD-Studios Stockholm und berichtete für die ARD aus Skandinavien und dem Baltikum. Seit Juli 2012 war sie Leiterin der Auslandsredaktion des NDR in Hamburg. Seit Juli 2017 ist sie ARD-Korrespondentin in Washington. Seit dem 1. Januar 2021 leitet Buckenmaier das Studio in Washington.

Dr. Claudia Major
Dr. Claudia Major ist Leiterin der Abteilung Internationale Sicherheit am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit. Zuvor arbeitete bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, dem IPA-Netzwerk Berlin im Bereich Public Affairs, als Fellow beim European Foreign and Security Policy Studies Program, als Dozentin am Institut d'Etudes Politiques/Sciences Po Paris und am Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien in Paris. Nach ihrer Zeit in Paris folgte sie 2008 einem Anruf des Zentrums für Sicherheitsstudien an der ETH Zürich, wo sie bis 2009 blieb. Seit 2010 ist Frau Dr. Major Mitglied des Beirats für Zivile Krisenprävention des Auswärtigen Amtes, dem sie seither angehört.



Daniel Weimert
Seit 2020 arbeitet Daniel Weimert als Senior Public Policy Associate für Twitter in Dublin und Berlin. Zuvor beschäftigte er sich als Mercator Fellow mit Strategien gegen Desinformation im NATO Kompetenzzentrum in Riga, bei der Europäischen Kommission in Brüssel und beim Atlantic Council in Washington DC. Daniel studierte in Berlin, San Diego und Paris und ist Mitgründer der gemeinnützigen Organisation codetekt e.V.

Daniela Hobel
Daniela Hobel studiert seit September 2018 „Sociology, Politics & Economics“ an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. In den vergangenen Jahren absolvierte sie redaktionelle Praktika, unter anderem beim Zweiten Deutschen Fernsehens und beim Katapult Magazin. Außerdem verbrachte Frau Hobel mehrere Monate in Peru und hospitierte dort einer Schule sowie einem Heim für Menschen mit Behinderung.
Seit ihrem ersten Semester an der Zeppelin Universität ist sie Teil des gemeinnützigen Vereins Club of International Politics e.V. und seit Januar 2020 dessen Vorstandsvorsitzende. Für internationale Politik interessiert sie sich schon seit ihrer Schulzeit. Aus diesem Grund war es für Frau Hobel selbstverständlich, sich auch in ihrer Studienzeit ehrenamtlich in diesem Bereich und bei der Eventplanung und Koordinierung im Studierendenwerk zu engagieren. Durch ihre Teilnahme am NATO Talk around the Brandenburger Tor und die Ausrichtung verschiedener Veranstaltungsformate mit Fokus auf internationale Politik, liegt ihr besonderes Interesse im Bereich der multilateralen Zusammenarbeit und der Außenpolitik.

Prof. Dr. Daniela Schwarzer
Prof. Dr. Daniela Schwarzer leitet die Open Society Foundations in Europa und Eurasien und ist Honorarprofessorin für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie Senior Fellow am Belfer Center der Harvard Kennedy School. Seit 2020 ist Daniela Schwarzer zudem Sonderberaterin des Hohen Vertreters der Europäischen Kommission, Josep Borrell. Sie berät regelmäßig nationale Regierungen in Europafragen. Von 2016-2021 war sie Direktorin und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, deren strategische und inhaltliche Neuaufstellung sie verantwortete. Davor wirkte sie als Forschungsdirektorin im Vorstand des German Marshall Fund of the United States und leitete zudem sein Berliner Büro und Europaprogramm. Zuvor war sie acht Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, wo sie von 2008 bis 2013 die Forschungsgruppe Europäische Integration leitete und Leitartiklerin und Frankreichkorrespondentin der Financial Times Deutschland. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehört: Final Call. Wie Europa sich zwischen den USA und China behaupten kann, Campus Verlag, 2021.

Dr. Danyal Bayaz MdB
Danyal Bayaz (* 15. Oktober 1983 in Heidelberg) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmensberater und Politiker (Bündnis 90/Die Grünen).

David Frank
David Frank ist Mitglied der Jungen DAG (Deutschen Atlantischen Gesellschaft) und seit 2015 in der Offizierslaufbahn der Bundeswehr. Nach den Ausbildungsanteilen in Hammelburg (OA-Btl) und Dresden (OSH) hat er ein Studium in Internationales Recht und Politik an der Bundeswehr Universität in München abgeschlossen. In seiner Master-Arbeit hat er sich intensiv mit Hybrider Kriegsführung und Europäischer Sicherheitspolitik auseinandergesetzt. Es folgte die Ausbildung zum IT-Truppenoffizier (OL 3 in Pöcking) und seine jetzige Verwendung als IT-Projektmanagement Offizier im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz.

Dr. Detlef Wächter
Detlef Wächter studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Jura in Bonn und Cambridge und erlangte 1990 den Master in Philosophie an der Universität Cambridge. 1994 trat Wächter in den Auswärtigen Dienst ein und absolvierte bis 1995 den Vorbereitungsdienst für den höheren auswärtigen Dienst. Nach einer ersten Verwendung im Auswärtigen Amt in Bonn führten ihn seine ersten Auslandseinsätze von 1997 bis 1999 an die Deutsche Botschaft in Kairo und von 1999 bis 2002 an die Botschaft in Helsinki. Nach einer Aufgabe in der politischen Abteilung des Auswärtigen Amts (zu der Zeit bereits in Berlin) war Wächter 2005 bis 2007 Mitglied der Deutschen Vertretung bei der NATO.
Von 2007 bis 2010 leitete Wächter im Bundeskanzleramt ein Referat für Sicherheitspolitik mit Zuständigkeit für USA, Kanada, Westeuropa und die Türkei. Anschließend wechselte er an die deutsche Botschaft in Washington, wo er bis 2014 blieb. Es folgte ein Einsatz im Außenministerium als Leiter der für Nordamerika zuständigen Abteilung. Von 2015 bis 2015 wirkte Wächter wiederum im Bundeskanzleramt als Leiter der Abteilung Sicherheitspolitik für die NATO-Staaten. Im Jahr 2017 wurde Wächter zum Botschafter in Tansania ernannt. Er blieb dort bis 2019 und folgte dann Géza Andreas von Geyr, welcher als Botschafter nach Russland ging, als Abteilungsleiter Politik im Verteidigungsministerium.

Dietmar Ringel
Dietmar Ringel wurde 1958 in Leipzig geboren und ist seit 1984 beim Hörfunk. Los ging es im DDR-Rundfunk, zunächst in der Außenpolitik, später beim Jugendsender DT64. Nach den spannenden Wendejahren kamen Erfahrungen beim Privatfunk hinzu. Mit kurzen Ausflügen zu MDR-Info und Antenne Brandenburg, arbeitet Dietmar Ringel seit 1998 beim Inforadio, mit dem die Deutsche Atlantische Gesellschaft regelmäßig Kooperationsveranstaltungen durchführt.

Oberst i.G. Dirk Hamann
Oberst i.G. Dirk Hamann ist seit nahezu zwei Jahrzehnten mit militärpolitischen Themen der Bundeswehr, der NATO und der EU befasst. Nach Verwendungen in Brüssel, Berlin und Paris hat er 2017 die ersten Maßnahmen der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung in der Republik Niger vor Ort begleitet, bevor er im Einsatzführungskommando der Bundeswehr den Einsatz deutscher Soldaten in Mali (Schwerpunkt MINUSMA) koordinierte. Derzeit verantwortet er als Austauschoffizier in der Generaldirektion für internationale Beziehungen und Strategie im französischen Streitkräfteministerium die französische Positionen zu den EU Operationen / Missionen auf dem Balkan, in Somalia und in Mali. Ein einjähriger Studienaufenthalt am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik erlaubte ihm 2018 zu den Auswirkungen ausländischer Interventionen auf die Demokratie in Mali zu forschen.

Dmitrij V. Trenin
Dmitrij Trenin ist seit der Gründung des Carnegie Moscow Center dort tätig. Er ist Direktor, Vorsitzender des Forschungsrats und des Programms für Außen- und Sicherheitspolitik. Im Jahr 1993 schied er aus der russischen Armee aus. Von 1993 bis 1997 war Trenin als Senior Research Fellow am Institute of Europe in Moskau tätig. Im Jahr 1993 war er Senior Research Fellow am NATO Defense College in Rom. Von 1972 bis 1993 diente er in den sowjetischen und russischen Streitkräften, wo er u.a. als Verbindungsoffizier in der Abteilung für Außenbeziehungen der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte (stationiert in Potsdam) und von 1985 bis 1991 als Mitarbeiter der Delegation bei den amerikanisch-sowjetischen Atomwaffengesprächen in Genf tätig war. Außerdem unterrichtete er von 1986 bis 1993 an der Abteilung für Kriegsstudien des Militärinstituts.

Dr. agr. Bettina Rudloff
Bettina Rudloff wurde an der Universität Bonn als Agrarökonomin promoviert und forscht derzeit bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin, SWP, zu den Schwerpunkten nachhaltige Handels- und Investitionspolitik, wirtschaftliche Resilienz und kritische Infrastrukturen und berät dazu europäische und deutsche politische Institutionen. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises „Welternährung“ von BMEL und BMZ und des strategischen Begleitkreises am BMZ im Schwerpunkt „Eine Welt ohne Hunger“. Jüngst entwickelte sie Empfehlungen im Begleitprozess T7 der Think Tanks zu G7 zum Umgang mit den ernährungsrelevanten Folgen des Ukrainekriegs.

Emilija Pundziūtė-Gallois
Dr. Emilija Pundziūtė-Gallois ist Forscherin an der Fakultät für Politikwissenschaft und Diplomatie der Vytautas-Magnus-Universität und Absolventin des französischen Instituts für internationale Studien (CERI, Sciences Po).

Dr. Hakan Akbulut
Dr. Hakan Akbulut ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet für Politikwissenschaft an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) in Kaiserslautern. Er forscht, publiziert und lehrt zu Fragen der türkischen Innen- wie Außenpolitik sowie zu Fragen der nuklearen Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung. Er arbeitete lange Zeit am Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) in Wien und war Forschungsassistent am Vienna Center for Disarmament and Nonproliferation (VCDNP). Er hat zuletzt gemeinsam mit Dr. Steffen Hagemann und Dr. Anja Opitz den Sammelband mit dem Titel „Umbruch, Zerfall und Restauration − Der Nahe Osten im Spannungsfeld regionaler Akteure und externer Mächte“ bei Nomos herausgegeben.

Dr. Hans Christoph Atzpodien
Dr. Hans Christoph Atzpodien ist Hauptgeschäftsführer des BDSV.

Dr. Jackson Janes
Jackson Janes ist Senior Fellow des German Marshall Fund und emeritierter Präsident des American Institute for Contemporary German Studies an der Johns Hopkins University in Washington DC, der er seit 1989 angehört. Dr. Janes hat sich über viele Jahre in zahlreichen Funktionen für deutsch-amerikanische Angelegenheiten engagiert. Er war Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Tübingen (1977-1980) und leitete anschließend das europäische Büro des German Marshall Fund of the United States in Bonn (1980-1985). Bevor er zur AICGS kam, war er Direktor für Programmentwicklung am University Center for International Studies an der Universität von Pittsburgh (1986-1988). Außerdem war er von 1999-2000 Vorsitzender des Programms für deutschsprachige Gebiete in Europa am Foreign Service Institute in Washington, DC, und von 2005-2010 Präsident der Internationalen Vereinigung für das Studium der deutschen Politik.

Dr. Malte Lierl
Dr. Malte Lierl ist Research Fellow am GIGA-Institut für Afrika-Studien in Hamburg. Er hat einen Ph.D. in Politikwissenschaft von der Yale University und erforscht die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft in Afrika. Seit einigen Jahren leitet er das REGLAB-Projekt (Recherche expérimentale sur la gouvernance locale au Burkina Faso), das neue Ansätze erprobt, um die Leistungsfähigkeit von Lokalregierungen und die Demokratie auf lokaler Ebene in Burkina Faso zu stärken.

Dr. Muriel Asseburg
Dr. Muriel Asseburg ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Deutsches Institut für internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen auf Konfliktdynamiken und Friedensbemühungen im Nahen Osten (insbesondere Israel/Palästina und Syrien); deutscher, europäischer und amerikanischer Nahostpolitik; sowie Fragen von Staatsbildung, politischer Reformen und Sicherheit im östlichen Mittelmeerraum. Sie ist seit 2017 im internationalen Beirat von Mediterranean Politics, seit 2019 im Wissenschaftlichen Komitee des Middle East Directions Programme des European University Institute in Florenz und seit 2020 Mitglied im Expertenforum Asyl und Migration beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). In den vergangenen Jahren hat sie an der SWP drittmittelgeförderte Forschungsprojekte zu „Transformation, Elitenwandel und neuer sozialer Mobilisierung in der arabischen Welt“ (2012-2015) und zur „Fragmentierung Syriens“ (2014-2015) geleitet. 2014-2020 war sie zudem im Beirat des Doktorandenprogramms der Zeit-Stiftung "Trajectories of change. Ph.D. Scholarships in Humanities and Social Sciences", Zuvor hatte sie sechs Jahre lang (2006-2012) die Forschungsgruppenleitung inne. Asseburg hat Politikwissenschaft, Völkerrecht und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und dort im Jahr 2000 promoviert. Sie hat u.a. in Jerusalem, Ramallah, Damaskus und Beirut gelebt und gearbeitet bzw. studiert.

General a.D. Egon Ramms
Egon Ramms, 1948 in Datteln Westfalen geboren, ist General a. D. des Heeres der Bundeswehr. Er war vom 26. Januar 2007 bis zum 29. September 2010 Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command in Brunssum und somit einer der ranghöchsten deutschen Soldaten in der NATO. Zuvor hatte er in Stettin als Generalleutnant das Kommando über das Multinationale Korps Nordost. Egon Ramms ist unter anderem Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Silber und Gold und des Komturkreuzes des Verdienstordens der Republik Polen.

Dr. Ellinor Zeino
Dr. Ellinor Zeino ist seit Ende 2018 Leiterin des Auslandsbüros Afghanistan der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kabul. Zuvor war sie Associate Director einer privaten Beratungsfirma für Sicherheitsanalysen zum Nahen Osten/Afrika und Leiterin des Krisen- und Lagezentrums. Sie hat viele Jahre in der internationalen Zusammenarbeit und Feldforschung in Marokko, Mauretanien, Ägypten, den UAE und Saudi-Arabien gearbeitet. In ihrer jetzigen Funktion in Afghanistan konzentriert sie sich auf Track-I,5/II-Dialoge, Vertrauensbildung und regionale Sicherheitswahrnehmungen.
An der Universität Hamburg und dem GIGA German Institute of Global and Area Studies wurde sie zum Thema „Saudi-Arabiens und Irans Irakpolitik“ promoviert. Sie hat einen Magisterabschluss in Politik, Recht und Wirtschaft der Universität Passau sowie einen fachspezifischen Sprachabschluss in Arabisch für Juristen.

Botschafterin Dr. Emily Haber
Dr. Emily Margarethe Haber ist promovierte Historikerin und seit Juni 2018 Deutsche Botschafterin in den Vereinigten Staaten. Vor ihrer Versetzung nach Washington, D.C. war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen im Auswärtigen Amt in Berlin tätig. 2009 wurde sie zur Politischen Direktorin und 2011 zur Staatssekretärin ernannt. Sie war jeweils die erste Frau auf diesen Posten. Anschließend wurde sie an das Bundesinnenministerium abgeordnet, wo sie als Staatssekretärin von 2014 bis 2018 für innere Sicherheit und Migrationspolitik zuständig war. Frau Haber verfügt über langjährige Erfahrung mit Russland und der ehemaligen Sowjetunion. Sie war mehrfach an der Deutschen Botschaft Moskau eingesetzt, u.a. als Leiterin der Politischen Abteilung. Im Auswärtigen Amt in Berlin leitete sie u.a. das OSZE-Referat und war Beauftragte für den West-Balkan.

Esther Saoub
Esther Saoub berichtet im Radio, Fernsehen und Netz für ARD, SWR und ARTE – kurze und lange Formate, gelegentlich auch Kommentare in den Tagesthemen, mit den Schwerpunkten Religionen, Migration, Nahost. Mit ihrer journalistischen Arbeit wurde sie nominiert für den Deutschen Radiopreis und den Reemtsma-Liberty-Award. 2014 erhielt sie mit mehreren anderen Autoren den Grimme-Online-Award, 2016 mit einem Kollegen den Journalistenpreis der Diakonie Baden-Württemberg. Esther Saoub lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

François Rivasseau
François Rivasseau ist ein französischer Jurist und Botschafter a.D. Derzeit unterrichtet er Internationale Beziehungen an der Kedge Business School in seiner Heimatstadt Bordeaux.

Dr. Franziska Brantner MdB
Franziska Brantner ist seit 2013 im Bundestag. Zuvor war sie vier Jahre Europa-Abgeordnete. Die gebürtige Baden-Württembergerin hat Politikwissenschaften und Volkswirtschaft studiert, ist Sozialwissenschaftlerin und machte Abschlüsse in Paris und New York. Promoviert hat sie in Mannheim zur Reformfähigkeit der Vereinten Nationen. Von Dezember 2013 bis September 2017 Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, von März 2014 bis September 2017 Vorsitzende des Unterausschusses Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln; 2013 – 2017 stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Seit Feb. 2018 europapolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union und stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss.


Dr. Fritz Felgentreu
Dr. Fritz Felgentreu ist seit September 2013 für den Wahlkreis Berlin-Neukölln Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit Beginn 2018 ist er sicherheits- und verteidigungspolitischer Sprecher und Sprecher des Untersuchungsausschusses der SPD-Bundestagsfraktion. Zwischen 2001 und 2011 war Dr. Fritz Felgentreu Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, zudem dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender und rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Landesverbandes Berlin des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen-Atlantischen Gesellschaft. Zudem ist er seit November 2015 Vorsitzender des Deutsch-Moldauischen Forums e.V. und gehört ferner dem Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik an.

Georg Schwarte
Geboren 04. September 1967
Volontariat und Redakteur Westfälische Nachrichten
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte M.A.
1996-2000 Landeskorrespondent Hessen für den Deutschlandfunk
2000-2002 Redakteur NDR Info
2002-2007 Washington-Korrespondent für die ARD
2007-2014 Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin
2014-2019 Studioleiter ARD-Hörfunkstudio New York
Ab 2019 Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin

Dr. Gerlinde Groitl
Die Politikwissenschaftlerin an der Universität Regensburg beschäftigt sich mit sicherheitspolitischen Strategiestudien, Großmachtkonkurrenzen und Weltordnungsfragen.

Gesine Weber
Gesine Weber ist Programmkoordinatorin im Pariser Büro des GMFs, wo sie für die Sicherheits- und Verteidigungsprogrammierung, die Koordinierung der Studie Transatlantic Trends und die Leitung der Pariser Sektion des Young Transatlantic Network (YTN) zuständig ist. Ihre Arbeit und Veröffentlichungen konzentrieren sich auf europäische Sicherheit und Verteidigung, einschließlich der Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien und der GSVP, der deutsch-französischen Beziehungen und des geopolitischen Dreiecks EU-USA-China.

Prof. Dr. Gisela Müller-Brandeck-Bocquet
Gisela Müller-Brandeck-Bocquet ist Professorin für Europaforschung und Internationale Beziehungen an der Universität Würzburg und Jean-Monnet-Lehrstuhlinhaberin.
Auf ihr Studium der Politischen Wissenschaften am Institut d'Etudes Politiques in Grenoble/Frankreich und am Geschwister-Scholl-Institut in München folgte 1986 eine Promotion bei Prof. Dr. Kurt Sontheimer mit einer Arbeit über "Technologiefolgenabschätzung“ und eine Mitarbeit als Akademische Rätin am Geschwister Scholl-Institut am Lehrstuhl von Prof. Sontheimer. 1995 habilitierte sich Müller-Brandeck-Bocquet mit der Schrift "Die institutionelle Dimension der Umweltpolitik. Eine vergleichende Untersuchung zu Frankreich, Deutschland und der Europäischen Union" (Nomos-Verlag, Baden-Baden 1996). Nach zwei Stationen als Vertretungsprofessorin ist sie nun seit 1999 Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Würzburg.

Gordon Repinski
Geboren 1977, arbeitete der Absolvent der Deutschen Journalistenschule fünf Jahre als Korrespondent beim "Spiegel" (u.a. in Washington D.C. und Berlin). Zuletzt leitete der ausgezeichnete Journalist (Otto-Brenner-Preis 2010, Arthur-Burns-Preis 2011) das Haupstadtbüro des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Bei ThePioneer kümmert er sich u.a. um SPD, Grüne und die Weltpolitik.

Dr. Gudrun Wacker
Dr. Gudrun Wacker ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Asien der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Ihre Forschung konzentriert sich auf Chinas Außen- und Sicherheitspolitik, die Beziehungen zwischen EU und China, Sicherheitsarchitektur im asiatisch-pazifischen Raum und Indo-Pazifik sowie Taiwan. Sie ist derzeit Delegierte der EU in der Expert and Eminent Persons Group des ASEAN Regional Forum.
Neueste Publikation: Hanns Günther Hilpert, Alexandra Sakaki, Gudrun Wacker (Hg.): Vom Umgang mit Taiwan, SWP-Studie 2022/S 04, 06.04.2022, 98 Seiten, https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2022S04_Taiwan.pdf

Gunter Schubert
Gunter Schubert hält seit 2003 den Lehrstuhl für Greater China Studies am Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen und ist Gründer und Direktor des 2008 gegründeten European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT). Außerdem ist er assoziierter Professor an der Graduate School of East Asian Studies der FU Berlin. Schwerpunkte seiner Forschung sind lokale Politikimplementierung in China, das Verhältnis von Privatsektor und Staat in China, Chinas Außen- bzw. Globalpolitik, Sino-taiwanische Beziehungen und taiwanische Innenpolitik. Prof. Schubert führt jedes Jahr mehrmonatige Feldforschungsreisen nach China, Taiwan und Hongkong durch.

Gustav C. Gressel
Gustav C. Gressel ist seit November 2014 Senior Policy Fellow im Wider Europe Programme des European Council on Foreign Relations (ECFR) in Berlin. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf militärischen und strategischen Fragen in Osteuropa, insbesondere dem Krieg in der Ukraine. Von 2006 bis 2014 war Gustav Gressel Referent für Internationale Sicherheitspolitik und Strategie im Büro für Sicherheitspolitik des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport in Wien und von 2003 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Beauftragten für Strategische Studien im selben Büro. Dieser Tätigkeit ging eine fünfjährige Dienstzeit im österreichischen Bundesheer voraus. Nebenbei nahm er Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Internationalen Institut für Liberale Politik Wien sowie Redaktionstätigkeiten in der Wiener Kulturzeitschrift „David“ war.
Gustav C. Gressel studierte Politikwissenschaft an der Universität Salzburg und schloss am 09. Dezember 2014 sein Doktorat in Strategischen Studien an der Zrinyi Miklos National Defence University in Budapest (heute National University of Public Service, Budapest) ab. Gustav C. Gressel ist verheiratet, spricht fließend Deutsch und Englisch und kann sich in Spanisch und Polnisch ausdrücken.

Hana Rydza
Geb. 1992 in Pistian/Slowakei. 2012–2018 Bachelor- und Master-Studium der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte und Ostmitteleuropa an der Humboldt-Universität zu Berlin. 09/2014–03/2019 studentische Hilfskraft von Prof. Dr. Herfried Münkler am Lehrstuhl Theorie der Politik, HU Berlin. 11/2018–03/2019 Mitarbeit am Projekt »Deutsch-Tschechische Beziehungen in Zahlen«, gefördert durch die Assoziation für internationale Fragen (AMO), Prag und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), Berlin. Seit 07/2011 Übersetzungsarbeiten für PhDr. Gabriel Fusek, CSc., Archäologisches Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, Neutra (Slowakisch–Deutsch). Seit April 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO in der Nachwuchsgruppe »Ostmitteleuropa im Vergleich«.

Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Gießmann
Hans Joachim Giessmann ist Direktor Emeritus der Berghof Foundation und Associate Professor an der Universität Hamburg. Von 2008 bis 2019 war er Executive Director der Berghof Foundation. Zuvor war er stellvertretender wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg. Von 2009 bis 2014 war er Mitglied des Global Advisory Council for Terrorism des Weltwirtschaftsforums und von 2011 bis 2012 Vorsitzender des Rates.
Seit 2014 unterstützt er den afghanischen Friedensprozess, derzeit mit Schwerpunkt auf den Verhandlungen in Doha zwischen den Delegationen der Islamischen Republik Afghanistan und der Taliban-Bewegung. Darüber hinaus unterstützt er die Bemühungen nationaler Akteure um die Wiederherstellung des Friedens und die Etablierung eines Nationalen Dialogprozesses in Äthiopien.
Als Autor, Herausgeber oder Mitherausgeber hat er 35 Bücher und mehr als 300 wissenschaftliche Artikel mit Übersetzungen in mehr als 10 Sprachen veröffentlicht. Er ist weltweit in den Medien präsent, in den USA zum Beispiel bei CNN, ABC NBC, NPR, Washington Post und der Los Angeles Times. Hans J. Giessmann ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.


Generalleutnant Hans-Werner Wiermann
Generalleutnant Hans-Werner Wiermann trat 1976 in die Bundeswehr ein. Er war unter anderem Referent im BMVG und im Auswärtigen Amt. 2013 bis 2015 war er Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, von 2015 bis 2019 war er Deutscher Militärischer Vertreter im NATO u. EU Militärausschuss. Seit 2019 ist er Generaldirektor des Internationalen Militärstabs der NATO in Brüssel.

Prof. Dr. Haya Shulman
Prof. Dr. Haya Shulman ist seit Februar 2022 Professorin im Fachbereich Informatik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie leitet die Abteilung Cybersecurity Analytics and Defences (CAD) am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt und ist zudem Leiterin des Forschungsbereichs Analytics Based Cybersecurity am Nationalen Forschungszentrum für Angewandte Cybersicherheit ATHENE sowie stellvertretende Repräsentantin von Fraunhofer SIT bei ATHENE.

Lieutenant General (ret.) Heinrich Brauss
Heinrich Brauß ist Generalleutnant a. D. der Bundeswehr und war von Oktober 2013 bis Juli 2018 Beigeordneter NATO-Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning) im Internationalen Stab der NATO in Brüssel wie auch Vorsitzender des Defence Policy and Planning Committee des Nordatlantikrats. Seit Oktober 2018 ist Brauß Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. General Brauß ist Leiter der jährlichen NATO Talk-Konferenz der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und Verfasser der Publikation „NATO 2030 – Erfahrung · Herausforderung · Zukunft".

Henning Otte MdB
Henning Otte ist ordentliches Mitglied des Verteidigungsausschusses und stellvertretendes Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages. Zudem ist er ordentliches Mitglied in der Parlamentarischen Versammlung der NATO und Delegationsmitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung.

Minister Herbert Reul
Herbert Reul, geboren am 31. August 1952, ist ein deutscher Politiker (CDU) und seit dem 30. Juni 2017 Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen. 1985 bis 2004 gehörte Reul dem Landtag Nordrhein-Westfalen an, war von 1985 bis 1991 schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und zuletzt einer ihrer stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Von 2004 gehörte er dem Europäischen Parlament an und war dort von Januar 2012 bis Juni 2017 Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament. Seit dem 1. Juni 2022 ist Reul erneut Mitglied des Landtages von NRW. Er wurde als Kandidat im Landtagswahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis II direkt gewählt.

Professor Dr. Dr. h. c. Ilona Kickbusch
Ilona Kickbusch wird weltweit für ihren Beitrag zur Gesundheitsförderung und globalen Gesundheit anerkannt. Derzeit ist sie außerordentliche Professorin am Graduierteninstitut für internationale und Entwicklungsstudien in Genf und Vorsitzende des Global Health Centre. Sie ist auch Direktorin von kickbusch health consult. In Anerkennung ihrer Beiträge zur Innovation in der Regierungsführung für globale Gesundheit und globale Gesundheitsdiplomatie wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Ine Marie Eriksen Søreide
Ine Marie Eriksen Søreide is a Norwegian politician from the Conservative Party (Høyre) and has since 2005 been a Member of Parliament. Currently Eriksen Søreide chairs the Parliamentary Standing Committee on Foreign Affairs and Defence. Eriksen Søreide served as Norway’s first female Minister of Foreign Affairs (2017-2021) and was the Norwegian Minister of Defence from 2013-2017. She has also been a delegate to the United Nations General Assembly, led the parliamentary delegation for the European Parliament, and led the European Committee in the Norwegian Parliament. Eriksen Søreide holds a Cand.jur from the University of Tromsø.

Jan Johannsmann
Jan Johannsmann arbeitet bei der KPMG AG im Bereich Financial Services. Bereits während seines dualen Studiums an der Hamburg School of Business Administration engagierte er sich unter anderen bei dem Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) als Beauftragter für das Ressort der Hochschulgruppen. Darüber hinaus ist er seit 2015 Mitglied sowie Gründer mehrerer Vereine und Arbeitsgruppen, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Themenfeldern auseinandersetzen.

Dr. Jana Puglierin
Dr. Jana Puglierin ist Senior Fellow und seit Januar 2020 Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations. Sie leitet auch ECFRs Rethink: Europe Projekt, das Kooperation und Zusammenhalt in Europa auf innovative Art erforscht und illustriert. Zuvor war sie Leiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Bevor Sie zur DGAP kam, arbeitete sie als Beraterin eines Abgeordneten im Bundestag zu den Themen Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung sowie deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik. Sie ist Alumna des Arbeitskreises „Junge Außenpolitiker“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, Mitglied des Vorstands der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und des erweiterten Vorstands von Women in International Security (WIIS.de).

Janis Müller-Späth
Janis Müller-Späth (geboren 1995 in Mainz) studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen, Sicherheits- Friedens- und Konfliktforschung in Würzburg, Luzern, Frankfurt am Main und Darmstadt. Berufliche Erfahrung im außen- und sicherheitspolitischen Bereich konnte er bei der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. sammeln. Im akademischen Kontext setzte er sich mit Fragen der atomaren Abrüstung und den möglichen friedensethischen Implikationen einer europäischen Armee auseinander. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt jedoch in der Entwicklungszusammenarbeit. Derzeit ist er bei der KfW-Entwicklungsbank beschäftigt und befasst sich mit Fragen der internationalen Klimafinanzierung und der Erreichung des 2-Grad Ziels. In diesem Bereich hat sich Janis im Studium mit der Wirksamkeit und Legitimität der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt und konnte Expertisen im internationalen Klimaschutz, der Nachhaltigkeit nationaler Energiewenden und der Wirksamkeit konkreter internationaler Klimaschutzmaßnahmen- und politiken sammeln.

Janis Wendland
Janis Wendland (geboren 1991 in Bayreuth) studierte Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft und Internationale Studien, Friedens- & Konfliktforschung in Dresden, Frankfurt, Darmstadt und Prag. Seine Studienschwerpunkte lagen auf der deutschen und europäischen Außen- und Sicherheitspolitik, wobei er sich primär mit der Problematik umfassender Strategien zur Friedensstabilisierung in Postkonfliktregionen befasste. Weitere Themenschwerpunkte betrafen die Legitimationsmechanismen bewaffneter nichtstaatlicher Gruppen und militärische Einsatzmotivation in modernen Konfliktgebieten. Praktische Forschungseinblicke zu Fragen militärischer Ethik und moderner Führungsansprüche konnte er am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam erwerben. Zur Förderung sicherheitspolitischer Bildung und der praxisorientierten Ergänzung der theoriebasierten Universitätsinhalte engagiert er sich seit 2018 im Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH).

Jeff Montrose
Jeff Montrose, geboren 1972, ging als Siebzehnjähriger zur US-Armee und wurde 2004/2005 im Irakkrieg als Zugführer, später als stellvertretender Kompaniechef eingesetzt. Aus Gewissensgründen quittierte er den Dienst und lebt seitdem in Deutschland, wo er zunächst als Englischlehrer arbeitete. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter für US-Außen- und Sicherheitspolitik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, seit 2016 auch Gastdozent für US-Außenpolitik an der Universität Hamburg. Im August 2021 erschien im Econ-Verlag sein Buch „In der Wüste des Wahnsinns Was ich im Irakkrieg erlebt und endlich begriffen habe“: Ein schonungsloser Einblick in das Leben als Kampfsoldat und zugleich ein fundiertes Hinterfragen von Sinn und Zweck militärischer Auslandseinsätze.

Jessica Noll
Jessica Noll ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und arbeitet in einem vom Auswärtigen Amt geförderten Projekt zu Sicherheitssektorreform im Kontext von Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung. Während ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn hat sie für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Transparency International Defence and Security und die Gesellschaftlich für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gearbeitet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört u.a. die Rolle des ägyptischen Militärs in Staat und Gesellschaft sowie Korruption als Herrschaftsstrategie des ägyptischen Regimes. Ihre Forschungen führten sie für längere Aufenthalte nach Kairo, Ägypten und nach Washington, D.C. in die USA. In Washington, D.C. war sie Gastforscherin bei der Organisation „Project on Middle East Democracy“ (POMED).

Jiffer Bourguignon
Jiffer Bourguignon ist Redakteurin der Publikation „Intereconomics – Review of European Economic Policy“ am Leibniz Information Centre for Economics (ZBW) und Co-Moderatorin des Podcasts „Amerika Übersetzt“ und „Amerika, wir müssen reden!“. Sie hat als Wahl-Beobachterin für die OSZE in der Ukraine, Georgien, Armenien und auf dem gesamten Balkan gearbeitet sowie für die Vereinten Nationen und lokale NGOs in Afghanistan und Kambodscha. Sie erhielt einen Bachelor in International Studies and Anthropology von der University of North Carolina at Chapel Hill und einen Master in International Affairs von der Columbia University, New York, USA.

Prof. Dr. Joachim Krause
Joachim Krause (* 1951 in Heide, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er war von 2001 bis 2016 Professor für Internationale Politik am Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ist seit 2002 Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel. Von 2014-2020 war er im Vorstand der Stiftung Wissenschaft und Demokratie. Er ist außerdem Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift für strategische Analysen „Sirius“.

Dr. Johann Wadephul
Rechtsanwalt (Fachanwalt für Medizinrecht und für Sozialrecht). Mitglied des Deutschen Bundestages seit der 17. Wahlperiode (Oktober 2009) im Deutschen Bundestag (19. Wahlperiode). Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Auswärtiges, Verteidigung, Interparlamentarische Konferenz für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP), Europarat. Stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss. Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein. Im Schleswig-Holsteinischen Landtag (Mitglied von 2000 bis 2009). 2005 – 2009 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in der CDU und JU. 1992 – 1996 Landesvorsitzender der Jungen Union Schleswig-Holstein. 1997 – 2000 Generalsekretär der CDU Schleswig-Holstein. 2000 – 2002 Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein. Seit November 2010 Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands. Seit April 2017 Stellvertretender Vorsitzender der MIT Schleswig-Holstein.
1981 Abitur an der Meldorfer Gelehrtenschule, 1982 – 1986 Zeitsoldat der Bundeswehr (Major d. R.), 1986 – 1991 Studium der Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Johannes Arlt MdB
Johannes Arlt ist Berufsoffizier und Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Bei der Bundestagswahl 2021 wurde er im Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III als Direktkandidat in den 20. Deutschen Bundestag gewählt.

Johannes Peters, M.A.
Johannes Peters (*1980 in Lübeck) studierte Politikwissenschaft und Neuere Geschichte in Rostock und Kiel. Nach Abschluss seines Studiums mit einer Masterarbeit über die Piraterie am Horn von Afrika, war er als Referent für Sicherheitspolitik beim Verband Deutscher Reeder in Hamburg tätig. In dieser Position verantwortet er die Verbandspositionen zu Piraterie, Massenmigration zur See und den Implikationen der russischen Annexion der Krim. Weiterhin vertrat er den Verband in den relevanten Gremien auf nationaler und EU Ebene, sowie in der IMO.
Seit 2017 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Maritime Strategie & Sicherheit des Instituts für Sicherheitspolitik Universität Kiel (ISPK). Dort betreut er den Bereich Unterwasser Kriegsführung und zeichnet als Projektmanager für das jährliche Kiel International Seapower Symposium (KISS) verantwortlich.
Herr Peters hat zahlreiche maritim-sicherheitspolitische Vorträge im In- und Ausland gehalten, lehrt regelmäßig an der CAU Kiel und der Führungsakademie der Bundeswehr und ist ein gefragter Experte in Rundfunk- und Zeitungsbeiträgen.

Prof. Dr. Johannes Varwick
Johannes Varwick (* 28. Februar 1968 in Aschaffenburg) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er ist seit 2013 Lehrstuhlinhaber für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und war von 2019 bis 2021 Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen sicherheitspolitische Grundfragen, die Forschung zur Europäischen Union und Europäisierung, Internationale Organisationen (insbesondere NATO und Vereinte Nationen) sowie Themen etwa aus den Gebieten der deutschen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, des Multilateralismus oder der transatlantischen Beziehungen.


John Helferich
John Nicolas Tecumseh Helferich, geboren 1991, studierte „Medien- und Kommunikationswissenschaft (MKW)“ an der Universität Mannheim und der Western University in London, Ontario (Kanada). Nach Arbeitsstationen in der Erwachsenenbildung und nach journalistischen Tätigkeiten absolvierte er den Masterstudiengang „International Security“ an der Sciences Po Paris mit summa cum laude. Seit Oktober 2020 ist Helferich Promotionsstudent im Fach „International Relations“ am St Antony’s College der University of Oxford. Während der Promotionszeit beschäftigt er sich mit Fragen der europäischen Integration im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Im Zentrum seiner Forschung stehen dabei sowohl die Globale Strategie der Europäischen Union (EU) als auch der Europäische Verteidigungsfonds. Ferner sollen die Ursprünge dieser neuen Verteidigungsinitiativen der EU, welche mit traditionellen Praktiken in diesem Politikbereich zu brechen scheinen, untersucht werden.

Jonathan Tappe
Forschungsthema: Gibt es eine Zeitwende? Und wenn ja, wie viele? Entwicklungen in der deutschen Sicherheitspolitik und wie wir sie quantitativ messen können
Thema des Vortrages: Gibt es eine Zeitwende? Und wenn ja, wie viele? Entwicklungen in der deutschen Sicherheitspolitik und wie wir sie quantitativ messen können
Warum ist deutsche Sicherheitspolitik so wie sie ist? Die meisten akademischen Antworten auf diese Frage diagnostizieren Deutschland einen ausgeprägten geschichtsbedingten Pazifismus und eine entsprechende „Strategische Kultur“. Mithilfe moderner Technologie hat Jonathan Tappe die erste quantitative Studie durchgeführt, um mit einer durch Machine Learning gestützten Analyse die Entwicklung der deutscher „Sicherheitskultur“ der letzten 27 Jahre zu verstehen. Die Einblicke dieser Forschung zeigen uns, wie viel „Zeitenwende“ es im letzten Jahr wirklich gab und inwiefern diese messbar ist. Neue Daten und Methoden erlauben es uns somit, neue Thesen zur deutschen Sicherheitspolitik über drei Jahrzehnte zu formulieren.
Jonathan Tappe hat an der Maastricht University und der Södertörns Högskola einen Bachelor in International Relations und European Studies absolviert. 2020 schloss er einen MSc in War Studies an der Swedish Defence University ab, wo er im Rahmen seiner Abschlussarbeit ein Machine-Learning-Modell zur ersten quantitativen Analyse der deutschen Verteidigungspolitik entwickelte.

Dr. Josef Braml
Josef Braml, geboren 1968, war über 20 Jahre lang in der wissenschaftlichen Politikberatung tätig – bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Aspen Institut, der Brookings Institution, der Weltbank und als legislativer Berater im amerikanischen Abgeordnetenhaus.
Seit Januar 2021 ist er am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn verantwortlich für die Weiterentwicklung eines transatlantischen Forschungs- und Beratungsschwerpunktes. Zudem ist er der Generalsekretär der Deutschen Gruppe der Trilateralen Kommission.

Dr. Josie-Maire Perkuhn

Julia Bartmann
Julia Bartmann ist seit März 2022 Stellvertretende Büroleiterin und Programmkoordinatorin der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul. Zuvor war sie in der Stiftungszentrale in Berlin Referentin im Referat Nahost & Nordafrika und davor im Referat EU & Nordamerika für Projekte zur Türkei & Griechenland, sowie Europäischen Energiewende zuständig. 2022 war sie zudem Fellow im Turkey Europe Future Forum der Stiftung Mercator. Sie studierte Politikwissenschaften in Marburg und Kocaeli (Türkei) und absolvierte anschließend in Kiel die beiden Masterstudiengänge ‚Migration & Diversität‘ und ‚Internationale Politik & Internationales Recht‘ am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht. Ihr Fokus liegt auf dem internationalen & europäischen Menschenrechtssystem, konventionellen & unkonventionellen Formen der politischen Partizipation, Empowerment der Jugend, energy democracy und der geopolitischen Bedeutung von (Energie-)Ressourcen im Mittelmeerraum.

Julia Berghofer
Julia Berghofer ist Policy Fellow bei European Leadership Network (ELN). Sie koordiniert das Younger Generation Leaders Network (YGLN) und arbeitet zu nuklearer Rüstungskontrolle und europäischer Sicherheit. Zuvor war sie als Forschungsassistentin in der Forschungsgruppe Sicherheit der Stiftung Wissenschaft und Politik und bei der Münchner Sicherheitskonferenz tätig. Julia Berghofer hat Politik- und Kommunikationswissenschaften (M.A.) in München, Wien und Hamburg studiert. Sie ist Mitglied des Forums Neue Sicherheitspolitik der Heinrich Böll Stiftung, des französischen Réseau nucléaire et stratégie – nouvelle génération sowie Co-Vorsitzende von YGLN. Von 2015-16 war sie Vorstandsmitglied der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und hat als zivilgesellschaftliche Vertreterin an mehreren UN-Konferenzen teilgenommen. Während des Studiums hat Julia Berghofer journalistisch unter anderem für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet.

Justyna Gotkowska
Justyna Gotkowska ist stellvertretende Direktorin im Think-Tank Centre for Eastern Studies (OSW) in Warschau, wo sie die sicherheits- und verteidigungspolitische Forschung des Zentrums koordiniert. Sie studierte Sprachwissenschaft, Internationale Beziehungen und Europastudien in Polen und Deutschland. Ihr Schwerpunkt liegt auf regionalen, europäischen und transatlantischen Sicherheitsfragen aus mitteleuropäischer Perspektive. Sie begann ihre Forschung mit dem Schwerpunkt deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik und dehnte ihre Expertise in Verteidigungsfragen auf die nordisch-baltische Region und Mitteleuropa aus. In den letzten Jahren hat sie sich ausführlich mit der Verteidigungs- und Abschreckungshaltung der NATO und der USA an der Ostflanke sowie mit den jüngsten Initiativen der EU im Bereich Sicherheit und Verteidigung aus regionaler Perspektive befasst. Sie hat außerdem über die polnische Sicherheits- und Verteidigungspolitik für das englischsprachige Publikum geschrieben. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel und Veröffentlichungen sowie sicherheitspolitische Kommentatorin für die polnischen und ausländischen Medien.

Kaan Sahin
Kaan Sahin ist Research Fellow für Technologie und Außenpolitik bei der DGAP. Er ist derzeit als Strategic Advisor for Cyber Diplomacy/EU Presidency ins Auswärtigen Amt sekundiert. Vor seiner Tätigkeit bei der DGAP war er Berater bei Deloitte im Bereich Cyber Risk und Public Sector. Zuvor befasste er sich als Fellow des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben hauptsächlich mit Strategien zur Bekämpfung von hybriden Bedrohungen. Als Mercator Fellow arbeitete er beim International Institute for Strategic Studies (IISS), für den Special Representative of the OSCE for the South Caucasus, bei Carnegie Europe und in der Strategic Analysis Capability Section im NATO Hauptquartier. Kaan Sahin veröffentlicht zu den Themenschwerpunkten Geopolitik und Technologie (z.B. KI, 5G), Digitale Souveränität, und Außen- und Sicherheitspolitik im Cyberraum. Er und seine Arbeit wurden z.B. im Wall Street Journal, Politico, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt oder Tagesspiegel zitiert. Er studierte Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen sowie Internationale Politik und Friedensforschung an der Universität Tübingen, University of Connecticut und an der Koç University in Istanbul.

Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers
Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers war von 1994 bis 2021 Mitglied des Deutschen Bundestags und vertrat dort den Wahlkreis Heidelberg. Während seiner langjährigen politischen Karriere engagierte er sich auf internationaler Ebene, unter anderem als Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO (2010-2012) und als Präsident (2008-2014) und später als Vizepräsident (2017-2020) der Atlantic Treaty Association (ATA). Zudem war er von 1998 bis 2022 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO. Im Jahr 2021 wurde er zum Honorarkonsul von Estland für Baden-Wüttemberg ernannt. Dank seines umfassenden Fachwissens und seiner langjährigen Erfahrung gilt Prof. Lamers als wichtiger Akteur auf dem Gebiet der Außen- und Sicherheitspolitik.

Dr. rer. pol. Karl-Heinz Kamp
Dr. Karl-Heinz Kamp wurde am 21. Juni 1957 in Bonn geboren. Er studierte von 1980 bis 1985 Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität Bonn. Nach einem sicherheitspolitischen Stipendium arbeitete er von 1989 bis 2003 bei der Konrad-Adenauer-Stiftung als Abteilungsleiter und promovierte 1992 an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Von 2007 bis 2013 war er Research Director am NATO Defense College in Rom. Seit Oktober 2019 ist er Beauftragter des Politischen Direktors im Bundesministerium der Verteidigung. Dr. Kamp ist Mitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.