Bei unseren Veranstaltungen, in unseren Publikationen und Podcasts sind zahlreiche Autorinnen und Autoren, GÀste, Moderatorinnen und Moderatoren beteiligt, die wir Ihnen im Folgenden gerne vorstellen möchten:
Gesandter-Botschaftsrat Maksym Yemelianov
Seit 2021 leitet Herr Gesandter Maksym Yemelianov die politische Abteilung der Botschaft der Ukraine in Berlin. FrĂŒher arbeitete der ukrainische Diplomat in GroĂbritannien und im AuĂenministerium in Kyjiw, wo er auch fĂŒr die Umsetzung der Minsker Abkommen zur Lösung des Konflikts in der Ostukraine zustĂ€ndig war.
I.E. Frau Adriana-Loreta StÄnescu
Seit 2021 ist I.E. Frau Adriana-Loreta StÄnescu die AuĂerordentliche und BevollmĂ€chtigte Botschafterin von RumĂ€nien in der Bundesrepublik Deutschland. Zwischen 2017 und 2021 diente sie als Generaldirektorin im AuĂenministerium von RumĂ€nien, wo sie die Abteilung fĂŒr die Beziehungen mit den LĂ€ndern der Ăstlichen Nachbarschaft leitete und als Sonderbeauftragte fĂŒr die Ăstliche Partnerschaft tĂ€tig war. In den Jahren 2016 bis 2017 bekleidete sie ebenfalls die Position der Generaldirektorin im AuĂenministerium von RumĂ€nien, wo sie die Abteilung fĂŒr Regionale Angelegenheiten leitete und erneut als Sonderbeauftragte fĂŒr die Ăstliche Partnerschaft fungierte.
Agnieszka Brugger MdB
Agnieszka Brugger, geb. Malczak, ist stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion BĂNDNIS 90/Die GrĂŒnen und Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie wurde 1985 in Legnica, Polen, geboren und ist seit 2009 Abgeordnete.
Zuvor engagierte sie sich in der GrĂŒnen Jugend Baden-WĂŒrttemberg und im Landesvorstand der GrĂŒnen. Sie studierte Politikwissenschaft, Ăffentliches Recht und Philosophie an der UniversitĂ€t TĂŒbingen. In der Fraktion koordiniert sie den Fachbereich Internationales und Menschenrechte. Brugger ist Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie im Gemeinsamen Ausschuss und Stellvertreterin im AuswĂ€rtigen Ausschuss.
Botschafterin Alda Vanaga
Alda Vanaga begann ihren Dienst im lettischen AuĂenministerium im Jahr 1992. In ihrer beruflichen Laufbahn war sie unter anderem auĂerordentliche und bevollmĂ€chtigte Botschafterin der Republik Lettland in DĂ€nemark und Portugal sowie nichtansĂ€ssige Botschafterin in Brasilien. Sie war auch Direktorin der EU- und Koordinierungsabteilung, Direktorin der Konsularabteilung und stellvertretende StaatssekretĂ€rin-Verwaltungsdirektorin. Botschafterin Vanaga studierte an der Juristischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Lettlands und erwarb sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss. Sie spricht Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch und Portugiesisch. Seit dem 22. August 2022 ist sie auĂerordentliche und bevollmĂ€chtigte Botschafterin der Republik Lettland in der Bundesrepublik Deutschland.
Dr. Alexandra Dienes
Dr. Alexandra Dienes ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des RegionalbĂŒros fĂŒr Zusammenarbeit und Frieden in Europa der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Sitz in Wien. Sie hat an der UniversitĂ€t von Amsterdam in Politikwissenschaft promoviert und arbeitet zu auĂen- und sicherheitspolitischen Themen im OSZE Raum. Sie leitet den âSecurity Radarâ, die auĂenpolitische Umfragestudie der Stiftung, die 2019, 2022 und 2023 auf der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz prĂ€sentiert wurde.
Alexandra Marksteiner
Alexandra Marksteiner is a Research Assistant with the Military Expenditure and Arms Production Programme at the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Among her areas of focus are developments in the arms industry and the transatlantic burden-sharing debate. Before joining SIPRI, she worked for the Brookings Institution, UN Department of Peace Operations and German Federal Foreign Office. She holds a Masterâs degree in Strategic Studies and International Economics from the Johns Hopkins School of Advanced International Studies (SAIS) in Washington, DC.
Alicia Walz
Alicia Walz ist PreistrĂ€gerin des JĂŒrgen-Bornemann-Zukunftspreises der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und YATA Germany. Aktuell durchlĂ€uft sie als Rechtsreferendarin am Landgericht Aachen die finale Etappe ihrer Ausbildung. Sie hat ihr Studium der Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der EBS UniversitĂ€t fĂŒr Wirtschaft und Recht in Wiesbaden und Seoul absolviert. Ihre Masterarbeit befasste sich mit âRechtlichen und Ăkonomischen Aspekten der europĂ€ischen AuĂen- und Sicherheitspolitikâ. Das Studium wurde von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der EBS UniversitĂ€t gefördert. Ihrem Interesse an der EuropĂ€ischen Union geht sie seit 2016 als Mitglied der Jungen EuropĂ€ischen Föderalisten und Vorstandsmitglied der Regionalgruppe Köln nach.
Alisa Vogt
Alisa Vogt ist Programmleiterin im Bereich Internationale Politik der Körber-Stiftung in Berlin. Sie leitet die Programme Körber Netzwerk AuĂenpolitik und Munich Young Leaders. Zuvor war sie Projektassistentin bei der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz.
Alisa Vogt hat einen MA in Lateinamerikastudien von der Freien UniversitÀt Berlin und einen BA in Internationalen Beziehungen und Management von der OTH Regensburg mit Studienaufenthalten an der PUC Minas in Belo Horizonte und der Sorbonne Nouvelle in Paris.
Oberst AndrĂ© WĂŒstner (tbc)
Oberst AndrĂ© WĂŒstner ist seit 1994 Soldat des Heeres und durchlief zahlreiche FĂŒhrungs-, Stabs- und Ausbildungsfunktionen, unter anderem im Kosovo und in Afghanistan. Er absolvierte den Generalstabslehrgang an der FĂŒhrungsakademie der Bundeswehr. Von 2008 bis 2013 leitete er den Gesamtvertrauenspersonenausschuss beim BMVg. Seit 2013 ist er Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes, zuletzt bestĂ€tigt im Dezember 2021.
Andrea Rotter
Andrea Rotter leitet das Referat fĂŒr AuĂen- und Sicherheitspolitik der Akademie fĂŒr Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in MĂŒnchen. Zuvor forschte sie in der Forschungsgruppe Amerika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin und lehrte an der Professur fĂŒr Internationale Politik und transatlantische Beziehungen der UniversitĂ€t Regensburg. 2018 war sie Visiting Fellow am German Marshall Fund of the United States (GMF) und American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University in Washington D.C. und gehört seit 2019 dem Vorstand von WIIS.de (Women in International Security Deutschland) an. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Weltraumsicherheitspolitik, der US-amerikanischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie der transatlantischen Sicherheitskooperation.
Prof. em. Dr. Andreas Falke
Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und Amerikanistik in Göttingen, Miami, USA und St. Louis, USA folgten fĂŒr Andreas Falke eine Promotion sowie eine Habilitation in Politikwissenschaften an der UniversitĂ€t Göttingen. Im Zuge von Forschungsaufenthalten in den USA war er Thyssen-Stipendiat an der Library of Congress, Visiting Fellow an der Brookings Institution (Washington D. C.) und Kennedy Memorial Fellow an der Harvard University. Von 1992 bis 2002 war er Principal Economic Specialist an der amerikanischen Botschaft in Bonn und Berlin, worauf er Lehrstuhlinhaber fĂŒr Auslandswissenschaft (Englischsprachige Kulturen mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialordnung) an der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg wurde. Seit 2004 ist er zudem Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts, NĂŒrnberg. Andreas Falke ist Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Amerikastudien (DGfA), Mitglied des Herausgebergremiums der Amerikastudien und seit 2015 auch Mitglied im Beirat der Stiftung Bayerisches Amerika Haus MĂŒnchen und Mitglied der Bayrischen Amerika Akademie.
Generalmajor Andreas Henne
Generalmajor Andreas Henne ist Soldat der Panzertruppe seit 1986 und schloss das Studium an der BundeswehruniversitĂ€t MĂŒnchen als Diplom-Staatswissenschaftler ab. Nach Truppen- und Lehrverwendungen absolvierte er die Generalstabsausbildung in Hamburg. Es folgten Verwendungen in der Truppe und in StĂ€ben sowie im politischen Bereich, bevor er der erste Kommandeur des Landeskommandos Berlin wurde. Nach seiner Verwendung als Kommandeur Territoriale UnterstĂŒtzungselemente und stellvertretender Kommandeur Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin wurde er 10/2022 in seiner jetzigen Verwendung eingesetzt. Er sammelte Einsatzerfahrung im Kosovo.
Botschafter Andreas Michaelis
Andreas Michaelis ist seit August 2023 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er trat 1989 in den AuswĂ€rtigen Dienst ein und war vor seiner aktuellen TĂ€tigkeit unter anderem Botschafter Deutschlands in Israel, StaatssekretĂ€r des AuswĂ€rtigen Amts und Botschafter im Vereinigten Königreich von GroĂbritannien und Nordirland.
Dr. Andreas Reinicke
Dr. Andreas Reinicke ist promovierter Jurist und Direktor des Deutschen Orient Instituts in Berlin. Er war als deutscher Diplomat zuvor in Tel Aviv und New York stationiert und spĂ€ter Leiter des deutschen Vertretungs BĂŒros in Ramallah sowie Botschafter in Syrien und Tunis. 2012 und 2013 war er EU â Sonderbeauftragter fĂŒr den Nahost â Friedensprozess.
Andreas Schwarzkopf
Andreas Schwarzkopf leitet das Ressort Meinung der Frankfurter Rundschau. Er ist seit 2000 Redakteur der FR und mit den Schwerpunkten AuĂen- und Verteidigungspolitik. Er reiste dafĂŒr in die USA, mehrfach nach Afghanistan, Georgien, RumĂ€nien, Bulgarien und in die TĂŒrkei. Er moderiert seit rund 15 Jahren Podiumsdiskussionen.
Dr. Andrew B. Denison
Dr. Andrew B. Denison promovierte an der Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins UniversitĂ€t in Washington D.C., seinen Magister machte er an der UniversitĂ€t Hamburg und seinen âBachelor of Artsâ an der University of Wyoming. Der ĂŒberzeugte Transatlantiker Andrew Denison, aufgewachsen und tief verwurzelt im Cowboystaat Wyoming, ist passionierter Fahrradfahrer und Bergwanderer, Ehemann und Vater zweier Söhne. Er wirkt seit ĂŒber 15 Jahren regelmĂ€Ăig als Kommentator und Experte in Funk und Fernsehen mit und ist Gast in Talkshows wie Presseclub (ARD), Internationaler FrĂŒhschoppen (Phoenix), Quergefragt (SWR), Hart aber fair (WDR), Talk in Berlin (n-tv), Talk vor Mitternacht (NDR), Phoenix Runde, Morgenmagazin (ARD/ZDF), Talk im Hangar 7 (servus tv), DeutschlandRadio Kultur, NDR Info, Maybrit Illner (ZDF) und Anne Will (ARD).
Dr. Angela Kane
Angela Kane, an expert in political relations and negotiations, peace operations and disarmament, spent over 30 years in senior positions at the United Nations. Her last positions were as Assistant Secretary-General for Political Affairs, Under-Secretary-General for Management, and High Representative for Disarmament.
She is currently a Senior Fellow at the Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation, and Vice President of the International Institute for Peace in Vienna.
She teaches at the Paris School of International Affairs/SciencesPo and at Tsinghua University Schwarzman Scholars in Beijing. She is the Chair of the United Nations University Council in Tokyo and the Co-Chair of the Regional Council on the Korean Peninsula of the World Economic Forum. She is a member of the Group of Eminent Persons, Comprehensive Test Ban Treaty Organization, as well as a Member of the Group of Eminent Persons for Substantive Advancement for Nuclear Disarmament (Japan). She is also a Member of the European Leadership Network; and serves on a variety of NGO Boards in Europe, North America, and Asia.
Anke PlÀttner
Anke PlĂ€ttner ist Journalistin fĂŒr WDR Berlin und das ARD Morgenmagazin
Anna Engelke
Anna Engelke ist seit Juli 2024 Leiterin der Gemeinschaftsredaktion Radio im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Sie ist Host des sicherheitspolitischen Podcast StreitkrÀfte und Strategien des NDR. Von 2017 bis 2022 war sie Sprecherin von BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier. Als Hörfunk-Korrespondentin des NDR hat sie in Washington, Berlin und Bonn gearbeitet. Engelke begann ihre journalistische Laufbahn beim NDR.
Botschafterin Anne SipilÀinen
Anne SipilĂ€inen, geboren am 1. Oktober 1961 in Lappee, Finnland, ist eine erfahrene Diplomatin mit einem Abschluss in Politikwissenschaften von der UniversitĂ€t Helsinki. Sie hat mehrere hohe Positionen im finnischen AuĂenministerium innegehabt, darunter die Rolle der UnterstaatssekretĂ€rin fĂŒr AuĂen- und Sicherheitspolitik sowie fĂŒr Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit. SipilĂ€inen vertrat Finnland im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee der EU und war stĂ€ndige Vertreterin Finnlands bei der WesteuropĂ€ischen Union. Seit 2019 dient sie als Botschafterin von Finnland in Deutschland. FĂŒr ihre Arbeit wurde sie mit dem GroĂen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland und dem Komturkreuz des Ordens des Löwen von Finnland ausgezeichnet.
Botschafterin Anne-Marie DescĂŽtes
Botschafterin DescĂŽtes wurde 1994 ins französische AuĂenministerium berufen und war dort 1997 zunĂ€chst vorrangig fĂŒr EU-AuĂenbeziehungen und dann in der Abteilung fĂŒr europĂ€ische Zusammenarbeit fĂŒr EU-Innenangelegenheiten verantwortlich, bevor sie Fachberaterin im persönlichen Beraterstab des Ministers fĂŒr europĂ€ische Angelegenheiten, Pierre Moscovici, wurde (1997â2001). Von 2001 bis 2005 war sie als Fachberaterin fĂŒr die EU-Erweiterung, Mittel- und SĂŒdosteuropa in der StĂ€ndigen Vertretung Frankreichs bei der EuropĂ€ischen Union in BrĂŒssel tĂ€tig. Danach war sie Beraterin des französischen Botschafters in Washington, D.C. fĂŒr Europafragen und in Angelegenheiten der ehemaligen UdSSR (2005â2008) und anschlieĂend, von 2008 bis 2013, Direktorin der Agence pour lâenseignement français Ă lâĂ©tranger (Agentur fĂŒr das französische Auslandsschulwesen, AEFE). Als Leiterin der Generalabteilung Globalisierung, Kultur, Bildung und internationale Entwicklung im französischen AuĂenministerium war sie 2013â2017 fĂŒr das Netzwerk der Generaldirektion, seine Akteure und Partner verantwortlich sowie fĂŒr deren Einsatz im Dienste der Wirtschafts- und Einflussdiplomatie, der Umwelt und der nachhaltigen Entwicklung. Am 6. Juni 2017 wurde Anne-Marie DescĂŽtes zur Botschafterin Frankreichs in Deutschland berufen.
PD Dr. habil. Annegret Bendiek
Dr. habil. Annegret Bendiek ist Senior Fellow der Forschungsgruppe: EU/Europa der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Dort ist sie seit 2005 tÀtig und hat verschiedene Positionen innegehabt, darunter stellvertretende Leiterin der Forschungsgruppe EU/Europa. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen digitale Geopolitik, EU Cyberdiplomatie und Cybersicherheitsgesetze. Bendiek leitet auch das Projekt "European Repository of Cyber Incidents" (EuRepoC). Sie ist Mitglied des Fachbeirats "Europa/Transatlantik" der Heinrich-Böll-Stiftung.
PD Dr. Antje Nötzold
Thema des Vortrages: From Star Wars to Space Warfare? Die neue Dimension des Weltraums in Krisen und Kriegen
Die strategische Relevanz des Weltraums hat sich in der geopolitischen RivalitĂ€t zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China vervielfacht. Im Wettbewerb um die Rolle der globalen Ordnungsmacht werden daher staatlich kontrollierte militĂ€rische und technologische FĂ€higkeiten im Weltraum von entscheidender Bedeutung sein. Gleichzeitig wird in der Ukraine gerade auch der wachsende Einfluss nichtstaatlicher Akteure im Weltraum und damit in bewaffneten Konflikten deutlich â Beispiel Space X und Starlink. So fĂŒhrt âNew Spaceâ zu massiven Machtverschiebungen weg von Staaten und hin zu nichtstaatlichen Akteuren, und so haben sich Technologieunternehmen zu wichtigen Akteuren mit geopolitischer Verantwortung entwickelt - in Frieden und Krieg.
PD Dr. Antje Nötzold ist Associate Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-UniversitÀt Bonn und Non-Resident Fellow am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University, Washington DC. Aktuell arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz.
Antonia Hmaidi
Antonia Hmaidi ist Senior Analyst am Mercator Institute for China Studies (MERICS). Ihr Fokus liegt auf der Geopolitik von Technologie, Chinas technischer EigenstĂ€ndigkeit sowie Cybersicherheit. Zuvor arbeitete sie als Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung und bei der GIZ. Sie verfĂŒgt ĂŒber einen Bachelor in Politik und Wirtschaft Ostasiens von der Ruhr-UniversitĂ€t Bochum und der Renmin-UniversitĂ€t in Beijing sowie einen Master in Internationale Beziehungen vom IHEID in Genf und Neu-Delhi.
Artur Weigandt
Artur Weigandt wurde 1994 im kasachischen Uspenka geboren. Er ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Studierte in Frankfurt am Main Ăsthetik, mit lĂ€ngeren Aufenthalten in Prag, Kyjiw und Tbilissi. Er ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in MĂŒnchen und schreibt fĂŒr verschiedene Medien wie F.A.Z., ZEITmagazin, ZEIT und WELT. 2021 wĂ€hlte ihn das Medium Magazin zu den Top-30- Journalisten. 2023 erschien sein RomandebĂŒt Die VerrĂ€ter bei Hanser Berlin; zuletzt arbeitete er als Ăbersetzer bei der Leopard-1-Ausbildung ukrainischer Soldaten, woraus das autobiografisch-politische Buch âFĂŒr euch wĂŒrde ich kĂ€mpfen â Mein Bruch mit dem Pazifismusâ hervorging.
Major (d. R.) Arye Sharuz Shalicar
Arye Sharuz Shalicar ist ein deutsch-persisch-israelischer Politikwissenschaftler, Publizist, Schriftsteller und Regierungsmitarbeiter. Er diente seit 2009 als offizieller Sprecher der israelischen VerteidigungsstreitkrÀfte und hat den Rang eines Majors. Seit 2017 arbeitet er als Abteilungsleiter in der israelischen Regierung.
Dr. Beate Eschment
Dr. Beate Eschment ist Zentralasienexpertin und seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS. Sie hat 1992 an der UniversitĂ€t Hannover ĂŒber ein Thema der russischen Geschichte promoviert. Seitdem beschĂ€ftigt sie sich vor allem mit der Gegenwart der zentralasiatischen Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Wichtigste Stationen dabei waren die Stiftung Wissenschaft und Politik in Ebenhausen, das Zentralasien-Seminar der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, das Institut fĂŒr Orientalistik der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg und die Forschungsstelle Osteuropa an der UniversitĂ€t Bremen. Von 2008 bis 2019 war sie Redakteurin der Zentralasien-Analysen. Dr. Eschment hat in Almaty, Kasachstan, an der Deutsch-Kasachischen UniversitĂ€t und der Al-Farabi-UniversitĂ€t sowie in Bischkek, Kirgistan, an der UniversitĂ€t fĂŒr Humanwissenschaften sowie an diversen deutschen UniversitĂ€ten Lehraufgaben wahrgenommen.
Bennet Weber
Bennet Weber lebt in Kassel und besucht derzeit die gymnasiale Oberstufe. Er interessiert sich fĂŒr Politik und diskutiert leidenschaftlich ĂŒber gesellschaftliche Verantwortung. Als junger Mensch, der zu den ersten JahrgĂ€ngen gehört, die vom neuen Wehrdienstgesetz unmittelbar betroffen sind, steht er stellvertretend fĂŒr eine Generation, die vor neuen Fragen steht: Pflicht oder Freiwilligkeit? Haltung oder Anpassung? Distanz oder Bereitschaft? Bennet wird in der Veranstaltung nicht nur die Position eines SchĂŒlers vertreten, sondern auch ganz persönliche Gedanken und Empfindungen teilen â darĂŒber, wie es ist, wenn Politik plötzlich konkret wird und der eigene Name auf einem Fragebogen der Bundeswehr steht. Seine Perspektive ist ehrlich, reflektiert und ein wichtiger Impuls fĂŒr das GesprĂ€ch zwischen den Generationen.
Botschafter Boris Ruge
Boris Ruge ist seit 2023 Beigeordneter GeneralsekretĂ€r der NATO fĂŒr politische Angelegenheiten und Sicherheitspolitik. Nach einem Studium der Geschichte an der UniversitĂ€t zu Köln und der University of North Carolina at Chapel Hill sowie einem Diplom in internationalen Beziehungen am Bologna Center der Johns Hopkins University trat er 1989 in den AuswĂ€rtigen Dienst ein. Sein Schwerpunkt liegt auf Sicherheits- und StabilitĂ€tspolitik.
Prof. Dr. Boris Vormann
Boris Vormann ist Professor fĂŒr Politikwissenschaft und Leiter der Politikabteilung am Bard College Berlin. Seine Forschung befasst sich mit Nationalismus, Demokratie und Globalisierung in transatlantischer Perspektive. Als Experte kommentiert er die US-amerikanische Innen- und AuĂenpolitik regelmĂ€Ăig in den Medien. Vormann ist Mitherausgeber des Handbuch Politik USA, das in dritter, vollstĂ€ndig aktualisierter Fassung im kommenden Jahr veröffentlicht wird. In diesem FrĂŒhjahr ist seine Monographie "Das Versprechen der Gleichheit: Legitimation und die Grenzen der Demokratie" (Campus 2022, mit Christian Lammert) erschienen.
Janusz Reiter
Janusz Reiter studierte Germanistik an der UniversitĂ€t Warschau. Nach dem Studium arbeitete Reiter ab 1977 als Redakteur fĂŒr die polnische Tageszeitung Zycie Warszawy. 1990 wurde er zum Botschafter Polens in Deutschland ernannt und war bis 1995 in Bonn tĂ€tig, wobei er eine groĂe Rolle bei der Neugestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen spielte. 1996 grĂŒndete Reiter das Zentrum fĂŒr Internationale Beziehungen, einen unabhĂ€ngigen Thinktank fĂŒr AuĂen- und Sicherheitspolitik in Polen. 2005 wurde er zum polnischen Botschafter in den USA ernannt. Ende 2007 kehrte er nach Polen zurĂŒck und ĂŒbernahm die Position des polnischen Sondergesandten fĂŒr Klimawandel. Er war auĂerdem als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Medienunternehmens Presspublica tĂ€tig. Im Dezember 2010 kehrte Janusz Reiter als PrĂ€sident an das Zentrum fĂŒr Internationale Beziehungen zurĂŒck. Heute bekleidet er dort die Position des Vorstandsvorsitzenden.
Prof. Dr. Carlo Masala
Prof. Dr. Carlo Masala studierte 1988-1992 an den UniversitĂ€ten Köln und Bonn Politikwissenschaften, Deutsche und Romanische Philologie. 1996 wurde er mit einer Arbeit ĂŒber die deutsch-italienischen Beziehungen im Zeitraum von 1963-1969 promoviert und im Dezember 2002 wurde ihm die venia legendi fĂŒr das Fach Politische Wissenschaften verliehen.
Nach einer Professurvertretung im SS 2003 am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig Maximilians UniversitĂ€t MĂŒnchen, wechselte er Anfang 2004 zum NATO Defense College nach Rom wo er, zunĂ€chst als Research Advisor und ab 2006 als Deputy Director, in der dortigen Forschungsabteilung tĂ€tig war.
Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte fĂŒhrten ihn in den letzten zehn Jahren in die Vereinigten Staaten (Ann Arbor, Chicago, Washington, Monterey), nach GroĂbritannien (Shrivenham), die Slowakei (Matje Belt University), Italien (Rom und Florenz) sowie an die Eastern Mediterranean University auf Zypern.
Im MĂ€rz 2007 erhielt er den Ruf auf die Professur fĂŒr Internationale Politik an der UniversitĂ€t der Bundeswehr MĂŒnchen und hat diese zum 1. Juli 2007 angenommen.
Prof. Masala ist Mitherausgeber der Zeitschrift fĂŒr Politik (ZfP), der Zeitschrift fĂŒr Internationale Beziehungen (ZIB) und der Zeitschrift fĂŒr Strategische Analysen (ZfSA). Ferner ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesakademie fĂŒr Sicherheitspolitik, des NATO Defence Colleges sowie der Clausewitz Gesellschaft.
Cathryn ClĂŒver Ashbrook
Cathryn ClĂŒver Ashbrook is a German and American national and the founding Executive Director of the Future of Diplomacy Project at the Harvard Kennedy School (HKS), which examines the challenges to negotiation and statecraft in the 21st century. In January 2018, she was named Executive Director of the Project on Europe and the Transatlantic Relationship. From 2011-2017, she served as the Executive Director of the India and South Asia Program at the Belfer Center for Science and International Affairs at HKS, a program which ended formal activities in 2018. Her areas of expertise include EU-US relations â including trade and security policy â and digital public policy in urban and national contexts. She served on the management team of the European Policy Centre in Brussels, where she was the Deputy Editor of its public policy journal, Challenge Europe and the think tankâs Communications Director, before joining Roland Berger Strategy Consultants as Senior Journalist and consultant in 2005. In 2009 she served in the second Bloomberg mayoral administration.
Chris Becker
Chris Becker (Jahrgang 1995) ist in der NĂ€he der Ramstein Air Base aufgewachsen und lebt in Berlin. Seit September 2020 ist er PrĂ€sident der Initiative junger Transatlantiker. Daneben ist er Security Policy Advisor fĂŒr EPIS und GrĂŒnder des Munich Lunch Club. Chris Becker dient beruflich in der Bundeswehr (OSLw-Abschlussjahrgang 2017) und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten.
Christian Gottschalk
Christian Gottschalk. Geboren 1967 in Darmstadt, wohnt Christian Gottschalk seit seinem vierten Lebensjahr im Schwabenland. Nach Freischwimmer, FĂŒhrerschein und Abitur folgten das Jurastudium in TĂŒbingen und das Referendariat in Stuttgart. Nach dem 2. Staatsexamen ging es zum Volontariat zur Stuttgarter Zeitung, danach als Redakteur in die Ressorts Lokales, Politik und Redaktionelle Koordination. Seit 2007 ist Gottschalk Mitglied der auĂenpolitischen Redaktion mit Schwerpunkt Asien, Russland und China. Ebenso wichtig sind ihm rechtliche Themen, vor allem wenn sie beim Bundesverfassungsgericht oder dem Bundesgerichtshof angesiedelt sind. Er liebt das Reisen und das Speisen. Mehrfach ist er im Reich der Mitte unterwegs und mĂŒht sich â vergeblich â, die Sprache in ihren GrundzĂŒgen zu erfassen.
Prof. Dr. Christian Hacke
Christian Hacke, geboren 1943, promovierte 1974 an der Freien UniversitĂ€t Berlin. Er wirkte von 1980 bis 2000 als Professor fĂŒr Politikwissenschaft an der Helmut-Schmidt-UniversitĂ€t der Bundeswehr in Hamburg. In den Jahren 2000 bis 2008 hatte er den Lehrstuhl fĂŒr Politikwissenschaft und Zeitgenössische Geschichte an der UniversitĂ€t Bonn inne, wo er zu Internationalen Beziehungen mit speziellem Fokus auf amerikanische und deutsche AuĂenpolitik sowie zu Geschichte und Theorie der Internationalen Bedingungen lehrte und forschte. Professor Hacke hat mehrere BĂŒcher veröffentlicht, vor allem zu US- und deutscher AuĂenpolitik. Als einer der fĂŒhrenden Politikwissenschaftler in Deutschland Ă€uĂert er sich heute hĂ€ufig in Formaten des ARD, wie der Tagesschau oder âHart aber fairâ, oder in Zeitungen wie der Zeit oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Prof. Dr. Christian Lammert
Christian Lammert ist Professor fĂŒr Politikwissenschaft mit Schwerpunkt nordamerikanische politische Systeme am John-F.-Kennedy-Institut der Freien UniversitĂ€t Berlin. Seine Forschung fokussiert sich auf soziale Ungleichheit, Staat-Markt-Beziehungen sowie Sozial- und Gesundheitspolitik im transatlantischen Vergleich. Zudem ist er PrĂ€sident der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Amerikastudien und engagiert sich in mehreren transatlantischen Gremien zur StĂ€rkung des deutsch-amerikanischen Austauschs.
Bundesminister a. D. Christian Schmidt
Bundesminister a. D. Christian Schmidt trat 2021 das Amt des Hohen ReprĂ€sentanten fĂŒr Bosnien und Herzegowina an und ist seit 2006 PrĂ€sident der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Seit 1990 war er Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Von 2002 bis 2005 war er Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und im Anschluss bis 2013 Parlamentarischer StaatssekretĂ€r beim Bundesminister der Verteidigung. 2014 wurde er zum Bundesminister fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft ernannt; ein Amt, das er bis 2018 bekleidete. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung.
Dr. Christina Catherine Krause
Dr. Christina Forsbach
Christina Forsbach ist Referentin in der Begabtenförderung/Studienförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zuvor beschĂ€ftigte sie sich in ihrer Promotion mit einem Vergleich der US-amerikanischen und der EU-Demokratieförderagenden in Tunesien vor, wĂ€hrend und nach dem sogenannten âArabischen FrĂŒhlingâ. FĂŒr die Arbeit, die bei Nomos erschien, hat sie umfangreiche Feldforschung durchgefĂŒhrt.
Christina Moritz
Die Berliner Politologin Christina Moritz forscht und promoviert zu ihrem Modell fĂŒr einen deutschen Nationalen Sicherheitsrat (NSR), das sie 2016 erstmals vorgestellt hat. Die Expertin setzt sich in Fachpublikationen und VortrĂ€gen fĂŒr die Schaffung der Institution ein.
Ambassador Dr. Christoph Heusgen
Dr. Christoph Heusgen joined the diplomatic service in 1988 and was Permanent Representative of Germany to the United Nations between 2017 and 2021. In April 2019 and July 2020, he chaired the sessions of the UN Security Council as president on a rotational basis. Prior to this appointment and since 2005, Heusgen was the Foreign Policy and Security Adviser to Federal Chancellor Angela Merkel. He served as Director of the Policy Unit for High Representative Javier Solana in the General Secretariat of the Council of the European Union from 1999 to 2005.
Heusgen is a graduate of the University of Saint Gallen in Switzerland and studied at Georgia Southern College in the United States and at the Sorbonne in Paris. He earned a post-graduate degree from the University of Saint Gallen where he is currently teaching Political Science.
In 2022, he succeeded Ambassador Wolfgang Ischinger as the chairman of the Munich Security Conference.
Dr. Christoph von Marschall
Christoph von Marschall schreibt seit 1991 fĂŒr Der Tagesspiegel und ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion. Seit 2005 hat er unter vier US-PrĂ€sidenten (George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump, Joe Biden und erneut Trump) mit Zugangspass zum WeiĂen Haus aus den USA berichtet. Sein jĂŒngstes Buch "Der Schwarze Dienstag. Warum ein Krieg mit Russland droht und wie die Bundesregierung ihn verhindern kannâ hat er in einem Sabbatical am Woodrow Wilson Center Washington recherchiert.
General Christopher G. Cavoli
From 2022 to 2025 General Christopher G. Cavoli assumed duties as Commander of the U.S. European Command and Supreme Allied Commander Europe. General Cavoli previously served as Commander of the consolidated U.S. Army Europe and Africa October 2020 through June 2022. From January 2018 until the consolidation, General Cavoli served as the commander of U.S. Army Europe. Commissioned into the Infantry in 1987, General Cavoli has served in a wide variety of positions throughout the United States, Europe and Asia. He also served as the Deputy Commander of Regional Command West in Herat, Afghanistan, and as the Deputy Commanding General for Operations at the 82nd Airborne Division. General Cavoliâs staff experience includes service as the Director for Russia on the Joint Staff, Deputy Executive Assistant for the Chairman of the Joint Chiefs of Staff, and Director of the Chief of Staff of the Armyâs Coordination Group.
Claudia Buckenmaier
Claudia Buckenmaier wuchs im schwĂ€bischen Hechingen auf. In TĂŒbingen und Frankfurt am Main studierte sie Politikwissenschaft und Germanistik, worauf sie ein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) anschloss. Ab 1993 war sie dort freie Mitarbeiterin im Programmbereich Zeitgeschehen/Fernsehen. 1997 wurde sie beim NDR feste Redakteurin in der Auslandsredaktion und moderierte die Sendung Weltbilder. Ab 1999 war sie Redakteurin des NDR im ARD-Hauptstadtstudio Berlin.
Auslandserfahrung sammelte Buckenmaier, als sie 2006 vertretungsweise als Korrespondentin im ARD-Fernsehstudio London (NDR) arbeitete. Von Juli 2007 bis Juli 2012 war Claudia Buckenmaier Leiterin des ARD-Studios Stockholm und berichtete fĂŒr die ARD aus Skandinavien und dem Baltikum. Seit Juli 2012 war sie Leiterin der Auslandsredaktion des NDR in Hamburg. Seit Juli 2017 ist sie ARD-Korrespondentin in Washington. Seit dem 1. Januar 2021 leitet Buckenmaier das Studio in Washington.
Dr. Claudia Major
Claudia Major ist Expertin fĂŒr internationale Sicherheitspolitik. Sie studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie und promovierte in Politikwissenschaft. Nach Stationen bei der Deutsche Gesellschaft fĂŒr AuswĂ€rtige Politik, als Fellow im European Foreign and Security Policy Studies Program sowie als Dozentin an der Sciences Po Paris und am European Union Institute for Security Studies arbeitete sie viele Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, zuletzt als Leiterin der Abteilung Internationale Sicherheit. Seit 2025 ist sie Senior Vice President fĂŒr Transatlantische Sicherheit beim GMF.
Dr. Claudia Schmucker
Dr. Claudia Schmucker leitet das Zentrum fĂŒr Geopolitik, Geoökonomie und Technologie der Deutschen Gesellschaft fĂŒr AuswĂ€rtige Politik (DGAP). Zuvor verantwortete sie fast zwei Jahrzehnte das Programm âGlobalisierung und Weltwirtschaftâ. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf internationaler Handels- und Wirtschaftspolitik, insbesondere den transatlantischen Beziehungen, der WTO sowie G7/G20-Prozessen.
Daniel Baumann
Daniel Baumann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Zeppelin UniversitĂ€t und forscht zu internationalen Organisationen und Exekutiv-Administrations-Beziehungen. In seiner Dissertation analysiert er Machtstrukturen im UN-Sicherheitsrat mithilfe von Text Mining. Er studierte Politikwissenschaft in Bamberg und Konstanz mit Schwerpunkt Internationale Verwaltung und Konfliktmanagement. Berufliche Stationen fĂŒhrten ihn u. a. zur Bayerischen Vertretung bei der EU und zum Fraunhofer-Institut fĂŒr System- und Innovationsforschung.
Daniel Beck
Daniel Beck ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Lehrstuhl fĂŒr Internationale Beziehungen and der Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t Magdeburg. Er verfĂŒgt ĂŒber einen Master-Abschluss in Friedens- und Konfliktforschung (UniversitĂ€t Magdeburg) und einen Bachelorabschluss in Geschichte und Politikwissenschaft (UniversitĂ€t Freiburg), wobei er wĂ€hrend seines Studiums und der Promotion Aufenthalte in Sydney und Bergen absolvierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich politischem Humor, poststrukturalistischen AnsĂ€tzen AnsĂ€tze und visueller Kommunikation. Insbesondere der strategische Einsatz von Humor durch staatliche Akteure zum Zweck der LegitimitĂ€t in der internationalen Politik steht im Mittelpunkt seiner Arbeit. Von 2018 bis 2021 war er Sprecher der Jungen AFK, der Vertretung junger WissenschaftlerInnen in der Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Friedens- und Konfliktforschung (AFK).
Daniel Weimert
Daniel Weimert ist MitgrĂŒnder der gemeinnĂŒtzigen Organisation codetekt e.V., die das Ziel hat, die Verbreitung von Desinformation einzudĂ€mmen. Seit Juni 2023 arbeitet er als Communications & Government Affairs Manager bei Helsing. Vorher war er als Senior Public Policy Associate bei Twitter in Dublin und Berlin tĂ€tig. Schon als Mercator Fellow beschĂ€ftigte er sich mit Strategien gegen Desinformation, unter anderem im NATO Kompetenzzentrum in Riga, bei der EuropĂ€ischen Kommission in BrĂŒssel und beim Atlantic Council in Washington DC. Daniel Weimert studierte in Berlin, San Diego und Paris.
Prof. Dr. Daniela Schwarzer
Prof. Dr. Daniela Schwarzer leitet die Open Society Foundations in Europa und Eurasien und ist Honorarprofessorin fĂŒr Politikwissenschaft an der Freien UniversitĂ€t Berlin sowie Senior Fellow am Belfer Center der Harvard Kennedy School. Seit 2020 ist Daniela Schwarzer zudem Sonderberaterin des Hohen Vertreters der EuropĂ€ischen Kommission, Josep Borrell. Sie berĂ€t regelmĂ€Ăig nationale Regierungen in Europafragen. Von 2016-2021 war sie Direktorin und GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Deutschen Gesellschaft fĂŒr AuswĂ€rtige Politik, deren strategische und inhaltliche Neuaufstellung sie verantwortete. Davor wirkte sie als Forschungsdirektorin im Vorstand des German Marshall Fund of the United States und leitete zudem sein Berliner BĂŒro und Europaprogramm. Zuvor war sie acht Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, wo sie von 2008 bis 2013 die Forschungsgruppe EuropĂ€ische Integration leitete und Leitartiklerin und Frankreichkorrespondentin der Financial Times Deutschland. Zu ihren jĂŒngsten Veröffentlichungen gehört: Final Call. Wie Europa sich zwischen den USA und China behaupten kann, Campus Verlag, 2021.
Dr. Danyal Bayaz MdB
Danyal Bayaz (* 15. Oktober 1983 in Heidelberg) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmensberater und Politiker (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen).
Dario Weilandt
David Frank
David Frank ist Offizier der Bundeswehr mit einem Masterabschluss in Internationalem Recht und Politik von der UniversitĂ€t der Bundeswehr MĂŒnchen. PrĂ€gende Stationen waren Aufenthalte bei den Vereinten Nationen in New York, an der Deutschen Botschaft in Israel sowie Auslandssemester in Polen und Israel. In der Bundeswehr ĂŒbernahm er personelle und materielle Verantwortung als ZugfĂŒhrer und IT-Projektmanager. Aktuell ist er im Planungsamt der Bundeswehr im Bereich Prozessmanagement und Data Governance tĂ€tig.
Dr. Detlef WĂ€chter
Detlef WĂ€chter studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Jura in Bonn und Cambridge und erlangte 1990 den Master in Philosophie an der UniversitĂ€t Cambridge. 1994 trat WĂ€chter in den AuswĂ€rtigen Dienst ein und absolvierte bis 1995 den Vorbereitungsdienst fĂŒr den höheren auswĂ€rtigen Dienst. Nach einer ersten Verwendung im AuswĂ€rtigen Amt in Bonn fĂŒhrten ihn seine ersten AuslandseinsĂ€tze von 1997 bis 1999 an die Deutsche Botschaft in Kairo und von 1999 bis 2002 an die Botschaft in Helsinki. Nach einer Aufgabe in der politischen Abteilung des AuswĂ€rtigen Amts (zu der Zeit bereits in Berlin) war WĂ€chter 2005 bis 2007 Mitglied der Deutschen Vertretung bei der NATO.
Von 2007 bis 2010 leitete WĂ€chter im Bundeskanzleramt ein Referat fĂŒr Sicherheitspolitik mit ZustĂ€ndigkeit fĂŒr USA, Kanada, Westeuropa und die TĂŒrkei. AnschlieĂend wechselte er an die deutsche Botschaft in Washington, wo er bis 2014 blieb. Es folgte ein Einsatz im AuĂenministerium als Leiter der fĂŒr Nordamerika zustĂ€ndigen Abteilung. Von 2015 bis 2015 wirkte WĂ€chter wiederum im Bundeskanzleramt als Leiter der Abteilung Sicherheitspolitik fĂŒr die NATO-Staaten. Im Jahr 2017 wurde WĂ€chter zum Botschafter in Tansania ernannt. Er blieb dort bis 2019 und folgte dann GĂ©za Andreas von Geyr, welcher als Botschafter nach Russland ging, als Abteilungsleiter Politik im Verteidigungsministerium.
Dietmar Ringel
Dietmar Ringel wurde 1958 in Leipzig geboren und ist seit 1984 beim Hörfunk. Los ging es im DDR-Rundfunk, zunĂ€chst in der AuĂenpolitik, spĂ€ter beim Jugendsender DT64. Nach den spannenden Wendejahren kamen Erfahrungen beim Privatfunk hinzu. Mit kurzen AusflĂŒgen zu MDR-Info und Antenne Brandenburg, arbeitet Dietmar Ringel seit 1998 beim Inforadio, mit dem die Deutsche Atlantische Gesellschaft regelmĂ€Ăig Kooperationsveranstaltungen durchfĂŒhrt.
Oberst i.G. Dirk Hamann
Oberst i.G. Dirk Hamann ist seit nahezu zwei Jahrzehnten mit militĂ€rpolitischen Themen der Bundeswehr, der NATO und der EU befasst. Nach Verwendungen in BrĂŒssel, Berlin und Paris hat er 2017 die ersten MaĂnahmen der ErtĂŒchtigungsinitiative der Bundesregierung in der Republik Niger vor Ort begleitet, bevor er im EinsatzfĂŒhrungskommando der Bundeswehr den Einsatz deutscher Soldaten in Mali (Schwerpunkt MINUSMA) koordinierte. Derzeit verantwortet er als Austauschoffizier in der Generaldirektion fĂŒr internationale Beziehungen und Strategie im französischen StreitkrĂ€fteministerium die französische Positionen zu den EU Operationen / Missionen auf dem Balkan, in Somalia und in Mali. Ein einjĂ€hriger Studienaufenthalt am Genfer Zentrum fĂŒr Sicherheitspolitik erlaubte ihm 2018 zu den Auswirkungen auslĂ€ndischer Interventionen auf die Demokratie in Mali zu forschen.
Dmitrij V. Trenin
Dmitrij Trenin ist seit der GrĂŒndung des Carnegie Moscow Center dort tĂ€tig. Er ist Direktor, Vorsitzender des Forschungsrats und des Programms fĂŒr AuĂen- und Sicherheitspolitik. Im Jahr 1993 schied er aus der russischen Armee aus. Von 1993 bis 1997 war Trenin als Senior Research Fellow am Institute of Europe in Moskau tĂ€tig. Im Jahr 1993 war er Senior Research Fellow am NATO Defense College in Rom. Von 1972 bis 1993 diente er in den sowjetischen und russischen StreitkrĂ€ften, wo er u.a. als Verbindungsoffizier in der Abteilung fĂŒr AuĂenbeziehungen der Gruppe der sowjetischen StreitkrĂ€fte (stationiert in Potsdam) und von 1985 bis 1991 als Mitarbeiter der Delegation bei den amerikanisch-sowjetischen AtomwaffengesprĂ€chen in Genf tĂ€tig war. AuĂerdem unterrichtete er von 1986 bis 1993 an der Abteilung fĂŒr Kriegsstudien des MilitĂ€rinstituts.
Dr. agr. Bettina Rudloff
Bettina Rudloff wurde an der UniversitĂ€t Bonn als Agrarökonomin promoviert und forscht derzeit bei der Stiftung fĂŒr Wissenschaft und Politik in Berlin, SWP, zu den Schwerpunkten nachhaltige Handels- und Investitionspolitik, wirtschaftliche Resilienz und kritische Infrastrukturen und berĂ€t dazu europĂ€ische und deutsche politische Institutionen. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises âWelternĂ€hrungâ von BMEL und BMZ und des strategischen Begleitkreises am BMZ im Schwerpunkt âEine Welt ohne Hungerâ. JĂŒngst entwickelte sie Empfehlungen im Begleitprozess T7 der Think Tanks zu G7 zum Umgang mit den ernĂ€hrungsrelevanten Folgen des Ukrainekriegs.
Emilija PundziĆ«tÄ-Gallois
Dr. Emilija PundziĆ«tÄ-Gallois ist Forscherin an der FakultĂ€t fĂŒr Politikwissenschaft und Diplomatie der Vytautas-Magnus-UniversitĂ€t und Absolventin des französischen Instituts fĂŒr internationale Studien (CERI, Sciences Po).
Dr. Hakan Akbulut
Dr. Hakan Akbulut ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet fĂŒr Politikwissenschaft an der Rheinland-PfĂ€lzischen Technischen UniversitĂ€t (RPTU) in Kaiserslautern. Er forscht, publiziert und lehrt zu Fragen der tĂŒrkischen Innen- wie AuĂenpolitik sowie zu Fragen der nuklearen RĂŒstungskontrolle und Nichtverbreitung. Er arbeitete lange Zeit am Ăsterreichischen Institut fĂŒr Internationale Politik (oiip) in Wien und war Forschungsassistent am Vienna Center for Disarmament and Nonproliferation (VCDNP). Er hat zuletzt gemeinsam mit Dr. Steffen Hagemann und Dr. Anja Opitz den Sammelband mit dem Titel âUmbruch, Zerfall und Restauration â Der Nahe Osten im Spannungsfeld regionaler Akteure und externer MĂ€chteâ bei Nomos herausgegeben.
Dr. Hans Christoph Atzpodien
Dr. Hans Christoph Atzpodien ist der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des BDSV (Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie). Nach seinem Studium und seiner Promotion in Rechtswissenschaften an der UniversitĂ€t Bonn arbeitete er in verschiedenen Positionen, darunter als Vorstandsvorsitzender der Business Area Industrial Solutions im Thyssenkrupp-Konzern. Seit 2017 leitet er den BDSV.
Dr. Jackson Janes
Jackson Janes ist Senior Fellow des German Marshall Fund und emeritierter PrĂ€sident des American Institute for Contemporary German Studies an der Johns Hopkins University in Washington DC, der er seit 1989 angehört. Dr. Janes hat sich ĂŒber viele Jahre in zahlreichen Funktionen fĂŒr deutsch-amerikanische Angelegenheiten engagiert. Er war Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts in TĂŒbingen (1977-1980) und leitete anschlieĂend das europĂ€ische BĂŒro des German Marshall Fund of the United States in Bonn (1980-1985). Bevor er zur AICGS kam, war er Direktor fĂŒr Programmentwicklung am University Center for International Studies an der UniversitĂ€t von Pittsburgh (1986-1988). AuĂerdem war er von 1999-2000 Vorsitzender des Programms fĂŒr deutschsprachige Gebiete in Europa am Foreign Service Institute in Washington, DC, und von 2005-2010 PrĂ€sident der Internationalen Vereinigung fĂŒr das Studium der deutschen Politik.
Dr. Malte Lierl
Dr. Malte Lierl ist Research Fellow am GIGA-Institut fĂŒr Afrika-Studien in Hamburg. Er hat einen Ph.D. in Politikwissenschaft von der Yale University und erforscht die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft in Afrika. Seit einigen Jahren leitet er das REGLAB-Projekt (Recherche expĂ©rimentale sur la gouvernance locale au Burkina Faso), das neue AnsĂ€tze erprobt, um die LeistungsfĂ€higkeit von Lokalregierungen und die Demokratie auf lokaler Ebene in Burkina Faso zu stĂ€rken.
Dr. Muriel Asseburg
Dr. Muriel Asseburg ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Sie forscht zu Konflikten und Friedensprozessen im Nahen Osten, insbesondere zu Israel/PalĂ€stina und Syrien, sowie zur Nahostpolitik Deutschlands, Europas und der USA. Asseburg hat in MĂŒnchen Politikwissenschaft, Völkerrecht und Volkswirtschaft studiert und 2000 promoviert. AuĂerdem ist sie Autorin des kĂŒrzlich erschienen Buches "Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza: Hintergrund, Eskalation, Folgen".
General a.D. Egon Ramms
Egon Ramms, 1948 in Datteln Westfalen geboren, ist General a. D. des Heeres der Bundeswehr. Er war vom 26. Januar 2007 bis zum 29. September 2010 Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command in Brunssum und somit einer der ranghöchsten deutschen Soldaten in der NATO. Zuvor hatte er in Stettin als Generalleutnant das Kommando ĂŒber das Multinationale Korps Nordost. Egon Ramms ist unter anderem TrĂ€ger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Silber und Gold und des Komturkreuzes des Verdienstordens der Republik Polen.
Dr. Ellinor Zeino
Dr. Ellinor Zeino ist seit Ende 2018 Leiterin des AuslandsbĂŒros Afghanistan der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kabul. Zuvor war sie Associate Director einer privaten Beratungsfirma fĂŒr Sicherheitsanalysen zum Nahen Osten/Afrika und Leiterin des Krisen- und Lagezentrums. Sie hat viele Jahre in der internationalen Zusammenarbeit und Feldforschung in Marokko, Mauretanien, Ăgypten, den UAE und Saudi-Arabien gearbeitet. In ihrer jetzigen Funktion in Afghanistan konzentriert sie sich auf Track-I,5/II-Dialoge, Vertrauensbildung und regionale Sicherheitswahrnehmungen.
An der UniversitĂ€t Hamburg und dem GIGA German Institute of Global and Area Studies wurde sie zum Thema âSaudi-Arabiens und Irans Irakpolitikâ promoviert. Sie hat einen Magisterabschluss in Politik, Recht und Wirtschaft der UniversitĂ€t Passau sowie einen fachspezifischen Sprachabschluss in Arabisch fĂŒr Juristen.
Botschafterin a.D. Dr. Emily Haber
Dr. Emily Margarethe Haber ist promovierte Historikerin und war von 2018 - 2023 Deutsche Botschafterin in den Vereinigten Staaten. Vor ihrer Versetzung nach Washington, D.C. war sie in verschiedenen Leitungsfunktionen im AuswĂ€rtigen Amt in Berlin tĂ€tig. 2009 wurde sie zur Politischen Direktorin und 2011 zur StaatssekretĂ€rin ernannt. Sie war jeweils die erste Frau auf diesen Posten. AnschlieĂend wurde sie an das Bundesinnenministerium abgeordnet, wo sie als StaatssekretĂ€rin von 2014 bis 2018 fĂŒr innere Sicherheit und Migrationspolitik zustĂ€ndig war. Frau Haber verfĂŒgt ĂŒber langjĂ€hrige Erfahrung mit Russland und der ehemaligen Sowjetunion. Sie war mehrfach an der Deutschen Botschaft Moskau eingesetzt, u.a. als Leiterin der Politischen Abteilung. Im AuswĂ€rtigen Amt in Berlin leitete sie u.a. das OSZE-Referat und war Beauftragte fĂŒr den West-Balkan.
Erik Kirschbaum
Erik Kirschbaum war Verwaltungsdirektor der RIAS Berlin Kommission. Als Journalist fĂŒr die Nachrichtenagentur Reuters kam er 1989 nach Europa und war seitdem als Korrespondent in Frankfurt, Berlin und Wien tĂ€tig. Zudem berichtete Kirschbaum u.a. fĂŒr die Los Angeles Times, das Time Magazine, Variety, die Chicago Tribune sowie die Washington Times. Er ist zudem hĂ€ufiger Gast zu deutsch-amerikanischen und transatlantischen Themen bei Sendern wie Phoenix, ARD, RBB, BR, MDR, N-TV und Deutsche Welle.
Esther Saoub
Esther Saoub berichtet im Radio, Fernsehen und Netz fĂŒr ARD, SWR und ARTE â kurze und lange Formate, gelegentlich auch Kommentare in den Tagesthemen, mit den Schwerpunkten Religionen, Migration, Nahost. Mit ihrer journalistischen Arbeit wurde sie nominiert fĂŒr den Deutschen Radiopreis und den Reemtsma-Liberty-Award. 2014 erhielt sie mit mehreren anderen Autoren den Grimme-Online-Award, 2016 mit einem Kollegen den Journalistenpreis der Diakonie Baden-WĂŒrttemberg. Esther Saoub lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.
Dr. Eva Högl
Dr. Eva Högl wurde im Mai 2020 vom Deutschen Bundestag zur 13. Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages gewĂ€hlt. Von 2009 bis 2020 war sie Abgeordnete fĂŒr die SPD im Bundestag. Ab 2013 war sie zudem stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.
Dr. Felix Heiduk
Dr. Felix Heiduk wurde am 29. November 1976 in Deutschland geboren. Im Juli 2003 erwarb er sein Diplom in und im Mai 2008 seinen Doktortitel in Politikwissenschaft an der Freien UniversitÀt Berlin. Seine Dissertation trug den Titel "StaatsschwÀche und Machtpolitik: Indonesien zwischen Desintegration und defekter Demokratie - der Fall Aceh". Derzeit ist er Leiter der Forschungsabteilung Asien bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, eine Position, die er seit 2022 innehat. Zuvor war er am selben Institut als Senior Associate und Associate sowie als Dozent am Department of Political Science and International Studies der University of Birmingham tÀtig. Er hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht und wurde als Redner zu mehreren internationalen Konferenzen und Institutionen eingeladen. Er beherrscht Deutsch, Englisch, Französisch und Bahasa Indonesia.
Staatsminister Dr. Florian Herrmann MdL
State Minister Dr. Florian Herrmann has been a member of the Bavarian State Government since March 21, 2018, initially serving as the head of the Bavarian State Chancellery and Minister of State for Federal Affairs. On November 12, 2018, he was reappointed to the cabinet of Minister President Dr. Markus Söder as the head of the Bavarian State Chancellery and Minister of State for Federal and European Affairs and Media. In the context of the COVID-19 pandemic, he was appointed as the COVID Coordinator of the Bavarian State Government. The responsibility for European Affairs and International Relations has been taken over by State Minister Huml since January 11, 2021. Since 2008, the doctorate in law has been a member of the Bavarian State Parliament for the Freising electoral district. In the Bavarian State Parliament, he was chairman of the Committee on Municipal Affairs, Internal Security, and Sports, as well as the spokesman on internal affairs for the CSU parliamentary group until his initial appointment to Minister President Dr. Markus Söder's cabinet. He also chaired several parliamentary inquiry committees.
François Rivasseau
François Rivasseau ist ein französischer Jurist und Botschafter a.D. Derzeit unterrichtet er Internationale Beziehungen an der Kedge Business School in seiner Heimatstadt Bordeaux.
Prof. Dr. Frank Mehring
Prof. Dr. Frank Mehring ist Amerikanist und Professor fĂŒr American Studies an der Radboud-UniversitĂ€t Nijmegen und seit Dezember 2024 PrĂ€sident der Netherlands American Studies Association. Er studierte in GieĂen und promovierte 2001 in Anglistik/Amerikanistik, mit Forschungsstationen u. a. in Madison und an der Harvard University. Seine Arbeit verbindet US-Kulturgeschichte, transkulturelle Perspektiven sowie Musik, Kunst und audiovisuelle Medien.
Dr. Franziska Brantner MdB
Franziska Brantner ist seit 2013 im Bundestag. Zuvor war sie vier Jahre Europa-Abgeordnete. Die gebĂŒrtige Baden-WĂŒrttembergerin hat Politikwissenschaften und Volkswirtschaft studiert, ist Sozialwissenschaftlerin und machte AbschlĂŒsse in Paris und New York. Promoviert hat sie in Mannheim zur ReformfĂ€higkeit der Vereinten Nationen. Von Dezember 2013 bis September 2017 Sprecherin fĂŒr Kinder- und Familienpolitik der Bundestagsfraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, von MĂ€rz 2014 bis September 2017 Vorsitzende des Unterausschusses Zivile KrisenprĂ€vention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln; 2013 â 2017 stellvertretendes Mitglied im AuswĂ€rtigen Ausschuss und im Ausschuss fĂŒr die Angelegenheiten der EuropĂ€ischen Union. Seit Feb. 2018 europapolitische Sprecherin und Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Bundestagsfraktion von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, Mitglied im Ausschuss fĂŒr die Angelegenheiten der EuropĂ€ischen Union und stellvertretendes Mitglied im AuswĂ€rtigen Ausschuss.
Dr. Fritz Felgentreu
Dr. Fritz Felgentreu war von 2013 bis 2021 Mitglied des Deutschen Bundestags in der Fraktion der SPD und Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie im Ausschuss fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Von 2018 bis 2021 war er Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Seine akademische Laufbahn fĂŒhrte ihn zur Promotion und Habilitation in Klassischer und Neulateinischer Philologie. In der Berliner SPD durchlief er verschiedene ParteiĂ€mter, darunter die Position des stellvertretenden Landesvorsitzenden von 2012 bis 2016. Dr. Felgentreu ist Bundesvorsitzender des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V. und Vorstandsmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.
Prof. Dr. Gary S. Schaal
Generalleutnant a. D. JĂŒrgen-Joachim von Sandrart
JĂŒrgen-Joachim von Sandrart trat 1982 in die Bundeswehr ein und wurde Panzertruppenoffizier. Er studierte Wirtschafts- und Organisationswissenschaften und absolvierte den Generalstabslehrgang. In seiner langen Karriere fĂŒhrte er u.a. das Panzerlehrbataillon 93, die Panzergrenadierbrigade 41 und die 1. Panzerdivision. Von 2021 bis 2024 war er Kommandeur des Multinationalen Korps Nordost in Stettin. Ende MĂ€rz 2025 wurde er nach ĂŒber 40 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet.
Georg Schwarte
Geboren 04. September 1967
Volontariat und Redakteur WestfÀlische Nachrichten
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte M.A.
1996-2000 Landeskorrespondent Hessen fĂŒr den Deutschlandfunk
2000-2002 Redakteur NDR Info
2002-2007 Washington-Korrespondent fĂŒr die ARD
2007-2014 Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin
2014-2019 Studioleiter ARD-Hörfunkstudio New York
Ab 2019 Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio Berlin
Dr. Gerhard Conrad
Dr. Gerhard Conrad (*1954) ist Intelligence Advisor der MĂŒnchener Sicherheitskonferenz und derzeit derzeit Visiting Professor fĂŒr Intelligence Studies am Kingâs College London, Lehre an der Hochschule des Bundes fĂŒr Verwaltung, Berlin, im Master-Studiengang âIntelligence and Security Studies (MISS)â und an der Pariser UniversitĂ€t Sciences Po. Er ist seit 2008 TrĂ€ger des Bundesverdienstkreuz am Bande. Von 2016 bis 2019 leitete er das multinationale EU Intelligence Analysis and Situation Center (EU INTCEN) in BrĂŒssel. Von 1990 bis 2019 war er Beamter im Bundesnachrichtendienst (BND), Analyse und Operationen in Nah-/Mittelost, und Leiter des BND-Leitungsstabs fĂŒr die PrĂ€sidenten Uhrlau und Schindler, Vertreter des Dienstes in Damaskus und London.
Dr. Gerlinde Groitl
Die Politikwissenschaftlerin an der UniversitĂ€t Regensburg beschĂ€ftigt sich mit sicherheitspolitischen Strategiestudien, GroĂmachtkonkurrenzen und Weltordnungsfragen.
Dr. Gerlinde Niehus
Dr. Gerlinde Niehus ist Diplomatin mit ĂŒber 25 Jahren Erfahrung in multilateralen Organisationen wie der NATO und der EuropĂ€ischen Kommission. Sie dient seit 2019 im NATO-Hauptquartier als stellvertretende Direktorin fĂŒr Sicherheitskooperation mit den NATO-PartnerlĂ€ndern. Sie hat in dieser Rolle maĂgebliche Kooperationsreformen zur KrisenprĂ€vention und zur StĂ€rkung der Sicherheits- und VerteidigungskapazitĂ€ten von Partnern weltweit vorangetrieben. FrĂŒhere leitende Positionen umfassen die Leitung der NATO-Kommunikationsabteilung und die Abteilung fĂŒr Ăffentlichkeitsarbeit. Vor ihrer TĂ€tigkeit bei der NATO arbeitete sie fĂŒr deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten und eine politische Stiftung, und leitete das EuropĂ€ische VerbindungsbĂŒro der damaligen Gesellschaft fĂŒr Technische Zusammenarbeit (GTZ). Dr. Niehus promovierte in Internationalen Beziehungen an der UniversitĂ€t MĂŒnster und hat zahlreiche wissenschaftliche Artikel zu internationalen und sicherheitspolitischen Themen veröffentlicht. Sie ist Mitglied von Women in International Security (WIIS) und Alumni der London Business School.
Gesine Weber
Gesine Weber ist Programmkoordinatorin im Pariser BĂŒro des GMFs, wo sie fĂŒr die Sicherheits- und Verteidigungsprogrammierung, die Koordinierung der Studie Transatlantic Trends und die Leitung der Pariser Sektion des Young Transatlantic Network (YTN) zustĂ€ndig ist. Ihre Arbeit und Veröffentlichungen konzentrieren sich auf europĂ€ische Sicherheit und Verteidigung, einschlieĂlich der Beziehungen zwischen der EU und GroĂbritannien und der GSVP, der deutsch-französischen Beziehungen und des geopolitischen Dreiecks EU-USA-China.
Gilda Sahebi
Gilda Sahebi (*1984 in Teheran) ist deutsch-iranische Journalistin, Ărztin und Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet u.âŻa. fĂŒr ARD, Der Spiegel und taz und ist Expertin fĂŒr Iran, Menschenrechte und Nahost. Bekannt wurde sie durch Berichte zu Frauenrechten und politischen Repressionen im Iran sowie durch ihre Kolumne âKrank und Scheinâ. 2022 wurde sie vom medium magazin als beste Politikjournalistin Deutschlands ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.
Prof. Dr. Gisela MĂŒller-Brandeck-Bocquet
Gisela MĂŒller-Brandeck-Bocquet ist Professorin fĂŒr Europaforschung und Internationale Beziehungen an der UniversitĂ€t WĂŒrzburg und Jean-Monnet-Lehrstuhlinhaberin.
Auf ihr Studium der Politischen Wissenschaften am Institut d'Etudes Politiques in Grenoble/Frankreich und am Geschwister-Scholl-Institut in MĂŒnchen folgte 1986 eine Promotion bei Prof. Dr. Kurt Sontheimer mit einer Arbeit ĂŒber "TechnologiefolgenabschĂ€tzungâ und eine Mitarbeit als Akademische RĂ€tin am Geschwister Scholl-Institut am Lehrstuhl von Prof. Sontheimer. 1995 habilitierte sich MĂŒller-Brandeck-Bocquet mit der Schrift "Die institutionelle Dimension der Umweltpolitik. Eine vergleichende Untersuchung zu Frankreich, Deutschland und der EuropĂ€ischen Union" (Nomos-Verlag, Baden-Baden 1996). Nach zwei Stationen als Vertretungsprofessorin ist sie nun seit 1999 Professorin fĂŒr Politikwissenschaft an der UniversitĂ€t WĂŒrzburg.
Gordon Repinski
Geboren 1977, arbeitete der Absolvent der Deutschen Journalistenschule fĂŒnf Jahre als Korrespondent beim "Spiegel" (u.a. in Washington D.C. und Berlin). Zuletzt leitete der ausgezeichnete Journalist (Otto-Brenner-Preis 2010, Arthur-Burns-Preis 2011) das HaupstadtbĂŒro des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Bei ThePioneer kĂŒmmert er sich u.a. um SPD, GrĂŒne und die Weltpolitik.
Dr. Gudrun Wacker
Dr. Gudrun Wacker ist Senior Fellow in der Forschungsgruppe Asien der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Ihre Forschung konzentriert sich auf Chinas AuĂen- und Sicherheitspolitik, die Beziehungen zwischen EU und China, Sicherheitsarchitektur im asiatisch-pazifischen Raum und Indo-Pazifik sowie Taiwan. Sie ist derzeit Delegierte der EU in der Expert and Eminent Persons Group des ASEAN Regional Forum.
Neueste Publikation: Hanns GĂŒnther Hilpert, Alexandra Sakaki, Gudrun Wacker (Hg.): Vom Umgang mit Taiwan, SWP-Studie 2022/S 04, 06.04.2022, 98 Seiten, https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2022S04_Taiwan.pdf
Dr. Guido Steinberg
Dr. Guido Steinberg ist Islamwissenschaftler und forscht an der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Zeitgeschichte des Vorderen Orients, Islamismus und islamistischer Terrorismus. Von 2002 bis 2005 arbeitete er als Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt. Seit 2006 fungiert er als SachverstĂ€ndiger den meisten Verfahren gegen islamistische Terroristen in Deutschland. Zuletzt erschienen von ihm ist ein Buch zum Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien: âKrieg am Golf. Wie der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien die Weltsicherheit gefĂ€hrdet, MĂŒnchen 2020â.


