AbrĂŒstung ist notwendig, solange es Waffen gibt, insbesondere Nuklearwaffen. Was aber wird aus dem von Donald Trump 2019 gekĂŒndigten INF-Vertrag? Welche Bedeutung wird der am 22. November dieses Jahres von den USA verlassene »Open Skies«-Vertrag zukĂŒnftig noch haben? Und wie werden der »President-elect« Joe Biden und der russische PrĂ€sident Wladimir Putin den im Februar 2021 auslaufenden »New START«-Vertrag mit neuem Leben fĂŒllen â falls sie ihn denn ĂŒberhaupt verlĂ€ngern werden?
Die globale Gesundheit, der Klimawandel, Migration und Menschenrechte â das sind groĂe Sicherheitsfragen fĂŒr die Zukunft der Menschheit. Das Leid und die Zerstörung, die der Menschheit durch die Gefahren der Atomwaffen drohen, verdienen aber unsere ebenso groĂe Aufmerksamkeit, sagt Dr. Klaus Scharioth.
Unser Podcast-Gast hat als langjĂ€hriger politischer Direktor und Leiter der Politischen Abteilung im AuswĂ€rtigen Amt, als StaatssekretĂ€r und von 2006 bis 2011 als Botschafter die groĂen und kleinen AbrĂŒstungsvertrĂ€ge ĂŒber Jahrzehnte intensiv begleitet. Im gemeinsamen GesprĂ€ch fragen Dr. Klaus Scharioth und Atlantic-Talk-Moderator Oliver Weilandt, welche Konzepte und welche Argumente in den zukĂŒnftigen Verhandlungen der zwei mit Abstand gröĂten AtommĂ€chte, USA und Russland, aufeinanderprallen könnten.
Und dann ist da ja auch die grundsĂ€tzliche Frage nach dem Nebeneinander von hehren AbrĂŒstungszielen und gleichzeitig geforderten Erhöhungen von RĂŒstungsetats. Können Strategien, die nach globaler Sicherheit suchen, einen Ausweg aus solchen WidersprĂŒchen weisen? Und wer ist willens und auch in der Lage, solche Strategien zu entwickeln und umzusetzen? Sind solche globalen Strategien vielleicht Fragen, die sich auch die NATO als politisches und militĂ€risches SicherheitsbĂŒndnis stellen wird â jetzt, wo eine High-Level-Group ĂŒber die Reform der NATO berĂ€t?







