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Dauerkrise in Osteuropa. Hat die Diplomatie noch eine Chance?

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Ist es nur ein SĂ€belrasseln oder droht Europa wirklich ein Krieg? Seit Monaten hĂ€lt die Ukraine-Krise die Welt in Atem. Wladimir Putins zentrale Forderung nach einem Ende der „Open Door“-Policy der NATO bleibt nach der Antwort der Allianz auf Russlands „Vertragsentwurf“ aus dem Dezember unerfĂŒllt. Moskau erhĂ€lt seinen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine weiterhin aufrecht, wĂ€hrend die NATO im Gegenzug die Bereitschaft ihrer EinsatzkrĂ€fte erhöht. Ist nun eine Zuspitzung zu befĂŒrchten? Welche diplomatischen Auswege  gibt es angesichts dieser festgefahrenen Situation? Wie können die westlichen BĂŒndnispartner weiterhin geeint auftreten? Und wird Deutschland zunehmend zum unsicheren Partner, der sich weigert, der Ukraine auch mit Waffen zu helfen?

Wir freuen uns, Dmitrij V. Trenin (Carnegie Moscow Center), Generalleutnant Hans-Werner Wiermann (Generaldirektor des Internationalen MilitĂ€rstabs der NATO in BrĂŒssel) und Maksym Yemelianov (Gesandter-Botschaftsrat an der Ukrainischen Botschaft in Berlin) und Kerstin Klein (Korrespondentin ARD-Studio Washington) fĂŒr die Diskussion begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen.

Die Veranstaltung wird live ĂŒbertragen und Sie sind herzlich eingeladen, ĂŒber Zoom teilzunehmen und Ihre Fragen einzureichen.

ANMELDUNG ĂŒber diesen Link!

Veranstaltungsdetails

Datum:
10. Februar 2022
Zeit:
18:30 – 20:00
Website:
https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN__Plif5fJRDm5Y9Tvu3agXg
Zu Gast:

Dmitrij V. Trenin

Direktor, Carnegie Moscow Center

Dmitrij Trenin ist seit der GrĂŒndung des Carnegie Moscow Center dort tĂ€tig. Er ist Direktor, Vorsitzender des Forschungsrats und des Programms fĂŒr Außen- und Sicherheitspolitik. Im Jahr 1993 schied er aus der russischen Armee aus. Von 1993 bis 1997 war Trenin als Senior Research Fellow am Institute of Europe in Moskau tĂ€tig. Im Jahr 1993 war er Senior Research Fellow am NATO Defense College in Rom. Von 1972 bis 1993 diente er in den sowjetischen und russischen StreitkrĂ€ften, wo er u.a. als Verbindungsoffizier in der Abteilung fĂŒr Außenbeziehungen der Gruppe der sowjetischen StreitkrĂ€fte (stationiert in Potsdam) und von 1985 bis 1991 als Mitarbeiter der Delegation bei den amerikanisch-sowjetischen AtomwaffengesprĂ€chen in Genf tĂ€tig war. Außerdem unterrichtete er von 1986 bis 1993 an der Abteilung fĂŒr Kriegsstudien des MilitĂ€rinstituts.

Gesandter-Botschaftsrat Maksym Yemelianov

Leiter, Politische Abteilung der Botschaft der Ukraine in Berlin

Seit 2021 leitet Herr Gesandter Maksym Yemelianov die politische Abteilung der Botschaft der Ukraine in Berlin. FrĂŒher arbeitete der ukrainische Diplomat in Großbritannien und im Außenministerium in Kyjiw, wo er auch fĂŒr die Umsetzung der Minsker Abkommen zur Lösung des Konflikts in der Ostukraine zustĂ€ndig war.

Generalleutnant Hans-Werner Wiermann

Generaldirektor des Internationalen MilitĂ€rstabs der NATO in BrĂŒssel

Generalleutnant Hans-Werner Wiermann trat 1976 in die Bundeswehr ein. Er war unter anderem Referent im BMVG und im AuswĂ€rtigen Amt. 2013 bis 2015 war er Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, von 2015 bis 2019 war er Deutscher MilitĂ€rischer Vertreter im NATO u. EU MilitĂ€rausschuss. Seit 2019 ist er Generaldirektor des Internationalen MilitĂ€rstabs der NATO in BrĂŒssel.

Kerstin Klein

Korrespondentin, ARD-Studio Washington

Kerstin Klein (42) wechselt zum 1. Januar 2021 nach Washington und tritt als ARD-Fernsehkorrespondentin die Nachfolge von Claudia Buckenmaier an. Kerstin Klein stammt aus Wittlich. Sie studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Amerikanistik in Mainz und Arlington, Virginia. 2004 kam sie fĂŒr ihr Volontariat zum NDR und arbeitete seitdem vor allem als Reporterin und Redakteurin fĂŒr die aktuellen ARD-Sendungen wie die tagesschau und zuletzt als Redaktionsleiterin von NDR Info im NDR Fernsehen. Außerdem berichtete sie als Vertretungs-Korrespondentin aus London, Singapur, Peking und Washington.

Moderation:

Werner Sonne

Journalist und Autor

Werner Sonne begann seine Karriere 1964 als Zeitungsredakteur und Reporter beim Kölner Stadtanzeiger. Im Anschluss daran arbeitete er fĂŒr United Press International (UPI) in Bonn, bevor er zwischen 1968 und 1981 dreizehn Jahre lang als Korrespondent fĂŒr den WDR in Bonn und Washington tĂ€tig war. Im Jahr 1982 wurde Sonne Stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen in Köln. Nach 1984 war er zwanzig Jahre lang als Korrespondent der ARD in Warschau, Bonn, Washington und zuletzt in Berlin tĂ€tig. Von 2004 bis 2012 war er Berliner Studioleiter des ARD-Morgenmagazins.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Dario Weilandt

Leiter Kommunikation und Digitale Medien
LennĂ©straße 11 · 10785 Berlin
030 20649-134
030 20649-136