Die Zeitenwende seit dem Russischen Angriffskrieg vom 24. Februar 2022 in die Ukraine hat die sicherheitspolitische Lage und damit auch die Bundeswehr in besonderem MaĂe verĂ€ndert. Die BundeswehruniversitĂ€ten sind eine âstrategische Ressourceâ fĂŒr eine attraktive Offizierslaufbahn insbesondere in Zeiten einer akuten Bedrohungslage, die von Russland auf Europa ausgeht. Ăberdies verlangt der Bundesminister der Verteidigung seit der Zeitenwende im Rahmen seiner AbsichtserklĂ€rungen, einen zukunftsfĂ€higen und resilienten militĂ€rischen und zivilen Personalkörper fĂŒr die Bundeswehr mit dem Ziel der VerteidigungsfĂ€higkeit Deutschlands im NATO-BĂŒndnis sicherzustellen.
Das Bundesland Sachsen-Anhalt ist als sog. Durchgangsland von der Bedrohungslage und deren Auswirkungen im Hinblick auf militĂ€rische Operationen auf der europĂ€ischen West-/Ost-Achse im Rahmen der Allianz der BĂŒndnispartner unmittelbar betroffen.
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages kĂŒndigte Nachbesserungen der Wehrdienst-Modernisierungsgesetznovelle im parlamentarischen Verfahren an, damit Deutschland sich verteidigen und seine Zusagen an die NATO erfĂŒllen kann.
Wir laden herzlich zu der öffentlichen Veranstaltung ein. Im Anschluss daran wird es ein âget-togetherâ geben.
Programm
BegrĂŒĂung
Klemens Gutmann, Honorarkonsul, Vorstand der regiocom S.E.
EinfĂŒhrung
Thomas Reitmann, Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.
VortrĂ€ge und anschlieĂende Diskussion
Die Bedeutung der Bundeswehr im NATO-BĂŒndnis aus Landessicht
Lutz-Georg Berkling, Ministerium fĂŒr Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt
VerĂ€nderte Paramenter fĂŒr OffiziersanwĂ€rt:innen an den Hochschulen der Bundeswehr seit der Zeitenwende?
Oberst Ramon Lau, Helmut-Schmidt-UniversitÀt, Hamburg
Herausforderungen an die Bundeswehr unter sicherheitspolitischer Kompetenz und Verantwortung angesichts der aktuellen Bedrohungslage in Europa?
Thomas Röwekamp, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages



