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Die Traumwandler: Wie China und die USA in einen neuen Weltkrieg schlittern

Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten, Zbigniew Brzezinski, skizziert die geopolitische Landschaft als eine komplexe Schachpartie, in der die Vormachtstellung eines Landes von seinem geografischen Standort und dem Besitz von Ressourcen abhängt. Die von allen begehrten Ressourcen sind jedoch in der Welt ungleich verteilt, was dazu führt, dass einige Länder naturgemäß besser ausgestattet sind als andere. Ob Nahost oder Ukraine: Die Konflikte in der Welt spitzen sich zu. Sieht denn niemand die große Gefahr für die Menschheit, die auf uns zukommt? Russlands Überfall auf die Ukraine könnte nur der Anfang eines noch größeren Kriegs sein – ein Krieg zwischen China und den USA. Wie können wir verhindern, dass die politischen Führungen dieser Welt als „Traumwandler“ in den Dritten Weltkrieg schlittern?

Es herrscht eine fatalistische Stimmung innerhalb vieler westlicher Eliten und die Angst vor einem bevorstehenden Krieg mit China, als ob der Ukraine-Krieg signalisiert hätte, dass wir uns auf einen noch größeren manichäischen Konflikt vorbereiten müssen, über den wir keine Kontrolle haben.

Aus diesem Anlass und wegen mehrerer Anfragen haben wir einen der besten und renommiertsten Amerika-Kenner, Dr. Josef Braml, gebeten, zu diesem Thema für uns zu referieren. Er ist einer der gefragtesten Experten, wenn es darum geht, in einer unübersichtlichen Welt anschaulich komplexe Sachverhalte auf den Punkt zu bringen.

Josef Braml und sein Co-Autor Mathew Burrows erinnern in ihrem neuen Buch „Die Traumwandler“ daran, dass die Zukunft immer offen ist, und entwickeln drei Szenarien, wie die Welt der nahen Zukunft aussehen könnte: ein schlechtes (ein neuer Kalter Krieg mit massiven Wohlstandsverlusten gerade in den ärmsten Ländern), ein hässliches (der Dritte Weltkrieg) und ein erträgliches (eine reformierte Globalisierung 2.0 mit einer Rückkehr zu globaler Kooperation über alle bestehenden Gräben hinweg). Wer in politischen Szenarien denkt, so lautet der Appell der Autoren, der kann die Stellschrauben besser identifizieren, an denen gedreht werden muss, um ein erträgliches Ergebnis zu erzielen und die Katastrophe zu vermeiden.

Die Veranstaltung wird im Frankfurter Goethe-Haus stattfinden. Die Raumkapazität ist begrenzt. Wir bitten deshalb um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 11. April 2024. Wir würden uns sehr freuen, Sie ab 18.30 Uhr begrüßen zu dürfen.

Anmeldungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich

Veranstaltungsdetails

Datum:
16. April 2024
Zeit:
19:00 – 20:30

Veranstaltungsort

Frankfurter Goethe-Haus
Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt
Hessen
Deutschland
Website:
https://frankfurter-goethe-haus.de/
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Zu Gast:

Dr. Josef Braml

Josef Braml, geboren 1968, war über 20 Jahre lang in der wissenschaftlichen Politikberatung tätig – bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Aspen Institut, der Brookings Institution, der Weltbank und als legislativer Berater im amerikanischen Abgeordnetenhaus.

Seit Januar 2021 ist er am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Universität Bonn verantwortlich für die Weiterentwicklung eines transatlantischen Forschungs- und Beratungsschwerpunktes. Zudem ist er der Generalsekretär der Deutschen Gruppe der Trilateralen Kommission.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Ava Nouripour-Welteke

Regionalkreisleiterin
Forum Frankfurt
Dorotheenstraße 84 · 10117 Berlin
0178 40 44 510
030 20649-136

Michael Simon

Büroleitung · Referent
Wenzelgasse 42 · 53111 Bonn
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