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Zwischen UnterstĂĽtzung und ZurĂĽckhaltung: Die transatlantische Partnerschaft im Ukraine-Krieg

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Der Ukraine-Krieg geht nun in sein fünftes Jahr, ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. Gleichzeitig deutet die politische Tendenz in den USA, besonders in der Regierung unter Donald Trump, auf eine zunehmend zurückhaltende Haltung gegenüber der Ukraine hin. Diese Entwicklungen wirken sich direkt auf die transatlantischen Beziehungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten aus. Während viele europäische Staaten die Ukraine klar unterstützen, stehen die USA hingegen nicht eindeutig an ihrer Seite. Diese unterschiedlichen Perspektiven werfen zentrale Fragen über die zukünftige Rolle der transatlantischen Partnerschaft und die europäische Sicherheitsordnung auf.

Der Atlantic Talk am 12. Mai beleuchtet die aktuellen geopolitischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und analysiert ihre Auswirkungen auf die transatlantische Partnerschaft. Im Fokus stehen Fragen zur strategischen Ausrichtung der US-Politik, zur Rolle Europas bei der Gestaltung einer nachhaltigen Friedensordnung für die Ukraine sowie zu möglichen politischen Szenarien für ein Ende des Krieges.

Eine Anmeldung fĂĽr die Veranstaltung ist erforderlich. Bitte melden Sie sich und Begleitpersonen einzeln an.

Der Einlass ab 17:30 Uhr. Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis mit. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass keine sperrigen Gegenstände mitgeführt werden können.

Veranstaltungsdetails

Datum:
12. Mai 2026
Zeit:
18:30 – 20:00

Veranstaltungsort

Presse- und Besucherzentrum des Bundespresseamtes
Reichstagufer 14
10117 Berlin
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Zu Gast:

Nico Lange

Direktor des IRIS Instituts fĂĽr Risikoanalysen und Internationale Sicherheit, Senior Fellow beim Center for European Policy Analysis

Nico Lange ist Gründer und Direktor des IRIS Instituts für Risikoanalysen und Internationale Sicherheit sowie Senior Fellow für Transatlantische Sicherheit und Verteidigung beim Center for European Policy Analysis in Washington D.C. Er studierte Politik-, Kommunikationswissenschaften und Informatik an der Universität Greifswald und schloss mit einem Magister ab. Zuvor war er in Leitungspositionen bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, in der Saarländischen Staatskanzlei, als Leiter des Leitungsstabs im Bundesministerium der Verteidigung und bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

Dr. Marco Overhaus

Stellvertretender Forschungsgruppenleiter Amerika, Stiftung Wissenschaft und Politik

Dr. Marco Overhaus ist stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe Amerika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Er arbeitet dort im Schwerpunkt zu den USA, der US-amerikanischen Verteidigungspolitik und den transatlantischen Beziehungen. Zuvor war er für den Planungsstab sowie das Nordamerika-Referat im Auswärtigen Amt, für die RAND Corporation in Washington D.C. und für das Französische Institut für Internationale Angelegenheiten (IFRI) in Paris tätig. Dr. Overhaus promovierte im Fach Politikwissenschaft an der Universität Trier und studierte Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen an der Universität Potsdam sowie an der University of California in San Diego.

Dr. Simon Schlegel

Direktor Ukraine-Programm, Zentrum Liberale Moderne

Dr. Simon Schlegel leitet seit Anfang 2025 das Ukraine-Programm beim Zentrum Liberale Moderne. Zuvor war er Senior Analyst für die International Crisis Group in Kyjiw. Frühere Stationen in der humanitären Hilfe, dem Zivilen Friedendienst und als Sozialwissenschaftler führten ihn nach Kyijw und Odesa. Er erlangte 2016 seinen Doktortitel am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle.

Moderation:

Sina-Maria Schweikle

Verteidigungspolitische Korrespondentin im Berliner ParlamentsbĂĽro, SĂĽddeutsche Zeitung

Sina-Maria Schweikle hat nach Abschluss ihres Studiums in München von 2019 bis 2021 in Libanon gearbeitet - erst für eine politische Stiftung, dann für eine humanitäre Hilfsorganisation. Dort hat sie auch angefangen, journalistisch zu arbeiten. Seit 2022 ist sie bei der Süddeutschen Zeitung, seit März 2024 als verteidigungspolitische Korrespondentin im Berliner Parlamentsbüro.