Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.

„Internationales Engagement post Afghanistan – neue strategische Ausrichtungen fĂŒr NATO und EU!?“

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Abschlussbericht des sicherheitspolitischen Seminars

Zwei Jahrzehnte nach der Ausrufung des ersten NATO-BĂŒndnisfalls im Jahre 2001 verließen die westlichen KrĂ€fte im Sommer 2021 Afghanistan. Eine teils unter chaotischen Bedingungen durchgefĂŒhrte Ruckzugsoperation löste viele Fragen in der internationalen Gesellschaft aus. Wir, YATA Germany, befassten uns gemeinsam mit dem „Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr“ (ZInfoABw) bei unserem jĂ€hrlichen sicherheitspolitischen Seminar mit dem Thema Afghanistan und der Neuausrichtung des internationalen Krisenmanagements. 

Mit Studierenden und jungen BerufstĂ€tigen aus ganz Deutschland und hochrangigen Referent:innen aus Wissenschaft und Politik warfen wir vom 16. bis 18. MĂ€rz den kritischen Blick auf den Afghanistan-Einsatz. Die Expert:innen der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Center for European Policy Studies, Egmont Royal Institute for International Relations, des Bundesverteidigungsministeriums, sowie des Deutschen Bundestags gaben unseren Teilnehmer:innen tiefe Einblicke in die Thematik des Krisenmanagements und der konzeptionellen Neueinstellung der EU- und NATO-SchlĂŒsseldokumente. Unter anderem durften wir Frau Dr. Benedetta Berti begrĂŒĂŸen, die die Abteilung Politikplanung im BĂŒro des GeneralsekretĂ€rs Stoltenberg leitet. Frau Berti berichtete ĂŒber das neue strategische Konzept der NATO direkt aus BrĂŒssel.

Nach den inhaltlichen Inputs und lebendigen Diskussionen beschĂ€ftigten sich die Teilnehmenden mit den Leitfragen unseres sicherheitspolitischen Seminars. Sie forderten die Etablierung von neuen KanĂ€len zum zivil-militĂ€rischen Wissensaustausch und relevante Exit-Strategien und Transparenz zwischen den VerbĂŒndeten. DarĂŒber hinaus waren die Seminarteilnehmenden der Überzeugung, dass eine stĂ€rkere EU gleichsam eine stĂ€rkere NATO bedeutet und die beiden Organisationen die Zusammenarbeit vertiefen mĂŒssten, um den wachsenden und komplexen Herausforderungen gerecht zu werden.

Das diesjĂ€hrige Seminar mussten wir angesichts der Corona-Pandemie erneut digital veranstalten. Trotz allem bemĂŒhten wir uns, FreirĂ€ume fĂŒrs Networking zu schaffen. Wir bedanken uns bei unseren großartigen Referent:innen, Teilnehmenden und unserem Kooperationspartner ZInfoABw fĂŒr die gelungene Veranstaltung und sagen bis zum nĂ€chsten Jahr! 

FĂŒr mehr Infos zur YATA Germany und aktuellen Veranstaltungen könnt ihr uns auf Facebook und Twitter folgen!

Ein Beitrag von:

Mariam Kublashvili

PrÀsidentin, Junge DAG

Mariam Kublashvili ist PrĂ€sidentin der Jungen DAG. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Deutschen Atlantischen Gesellschaft sowie als politische Referentin im Berliner VerbindungsbĂŒro des Hohen ReprĂ€sentanten fĂŒr Bosnien und Herzegowina Bundesminister a.D. Christian Schmidt. Ihren Masterabschluss in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen erwarb sie an der Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg. Berufliche Erfahrung sammelte sie unter anderem in politischen Stiftungen, im NGO-Sektor sowie im Deutschen Bundestag. Bis 2025 war sie VizeprĂ€sidentin der Jungen DAG und der Youth Atlantic Treaty Association (YATA international).

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Dario Weilandt

Leiter Kommunikation und Digitale Medien
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