Zum transatlantischen BĂŒndnis gibt es fĂŒr Europa keine sinnvolle
sicherheitspolitische Alternative. Die ost- und mitteleuropÀischen Staaten,
die vor 30 Jahren noch in den Warschauer Pakt integriert waren, leisten
mittlerweile einen wichtigen Beitrag zur gemeinsamen europÀischen und
transatlantischen Verteidigung.
So war es fĂŒr unseren PrĂ€sidenten, BM a.D. Christian Schmidt MdB, eine groĂe
Ehre und Freude, dass er fĂŒr seine Verdienste um die transatlantischen
Beziehungen und die Integration der mitteleuropÀischen Staaten in das
transatlantische BĂŒndnis den Czech and Slovak Transatlantic Award
ausgezeichnet wurde. Dieser wird von den tschechischen und slowakischen
Partnerorganisationen der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, Jagello 2000
und Globsec, verliehen.
Die Verleihung fand am 18. September im Rahmen der jÀhrlich stattfindenden
NATO days and Czech Air Force Days in Ostrava in Tschechien statt.
Coronabedingt wurden die Veranstaltungen, die sonst in der Bevölkerung regen
Zuspruch finden, in der Teilnehmerzahl stark zurĂŒckgefahren.

In seiner Dankesrede erinnerte Christian Schmidt an die freiheitliche
Tradition des Prager FrĂŒhlings und der samtenen Revolution in der damaligen
Tschechoslowakei. Die Begleitung eines deutsch-tschechoslowakischen Vertrags
gehörte in den frĂŒhen 90er Jahren zu seinen ersten Berichterstattungen als
Abgeordneter. Aktuell ist er Ko-Vorsitzender des von den Regierungen
eingesetzten Deutsch-Tschechischen GesprÀchsforums.
Der zweite PreistrÀger in diesem Jahr war Miroslav Lajcak, ehemaliger
slowakischer AuĂenminister und seit dem FrĂŒhjahr 2020 Sondergesandter der
EuropĂ€ischen Union fĂŒr den serbisch-kosovarischen Dialog. Bei der Befriedung
der Konflikte auf dem Balkan haben Amerikaner und EuropÀer in der
Vergangenheit gut zusammengearbeitet. In der Region muss sich das
transatlantische BĂŒndnis auch in Zukunft bewĂ€hren.








