Generalleutnant a.D. Heinrich Brauß: Kaufentscheidung Tornado-Nachfolge Die deutsche Rolle in der nuklearen Teilhabe der NATO

Deutschland wird ab 2025 seine Tornado-Kampfflugzeuge ersetzen müssen. Bislang prüft die Bundesregierung den Kauf von US-Flugzeugen des Typs F‑18 oder die Umrüstung des Eurofighter, nicht aber die Anschaffung hochmoderner F‑35. Angesichts der Stationierung von neuen Mittelstreckenraketen im Westen Russlands muss diese Entscheidung überdacht werden.

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Germany’s Role in NATO’s Nuclear Sharing – The Purchasing Decision for the Tornado’s Successor Aircraft

Germany will need to replace its aging »Tornado« combat aircraft from 2025. To date, the federal government is considering purchasing F‑18 aircraft from the United States or refitting Eurofighter planes. Buying state-of-the-art F‑35 planes has been ruled out. Given Russia’s deployment of new intermediate-range missiles on its Western territory, this decision should be reconsidered.

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Ein Beitrag von:

Lieutenant-General (retd.) Heinrich Brauss

Deutsche Atlantische Gesellschaft

Heinrich Brauss ist Generalleutnant a. D. der Bundeswehr und war von Oktober 2013 bis Juli 2018 Beigeordneter NATO-Generalsekretär für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung (Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning) im Internationalen Stab der NATO in Brüssel wie auch Vorsitzender des Defence Policy and Planning Committee des Nordatlantikrats. Seit Oktober 2018 ist Brauss Senior Associate Fellow der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin. Heinrich Brauss ist maßgeblich an der Organisation der NATO Talk-Konferenz beteiligt und Autor der neuen DAG-Publikation "NATO 2030 – Erfahrung · Herausforderung · Zukunft".

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