Am 24. und 25. Juni 2025 wurden beim NATO-Gipfel in Den Haag historische Entscheidungen getroffen. Der Vorstand der Jungen DAG â Leonhard Simon, Mariam Kublashvili und Lars Niel â verfolgte das aktuelle Geschehen vor Ort im Rahmen des NATO Public Forums, der offiziellen Veranstaltung der NATO.
Das NATO Public Forum bot mit zahlreichen Podiumsdiskussionen, Debatten und Interviews eine vielseitige Plattform zur Auseinandersetzung mit den zentralen Themen des Gipfels. Im Mittelpunkt standen unter anderem strategische Fragen der Abschreckung und Verteidigung innerhalb der NATO sowie die Notwendigkeit höherer Verteidigungsinvestitionen, einschlieĂlich des Ausbaus der industriellen Verteidigungsbasis. Zudem wurden eine vertiefte sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit der EuropĂ€ischen Union, Perspektiven fĂŒr einen dauerhaften Frieden in der Ukraine, der Ausbau des öffentlichen VerstĂ€ndnisses fĂŒr sicherheitspolitische Fragestellungen sowie die stĂ€rkere Einbindung der jungen Generation in die Gestaltung internationaler Sicherheitspolitik thematisiert.
Eröffnet wurde das Forum vom NATO-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte. Auf der BĂŒhne kamen unter anderem Staats- und Regierungschefs, Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien und Parlamenten, aus der Wissenschaft sowie verschiedene Stakeholder und junge Menschen zu Wort. FĂŒr unsere Mitglieder war das NATO Public Forum eine einzigartige Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung â direkt in Den Haag, nur wenige Meter von dem Ort entfernt, an dem zentrale Weichenstellungen fĂŒr die Zukunft der Allianz beschlossen wurden.



Der Gipfel brachte folgende wegweisende Entscheidungen hervor:
- Bis 2035 sollen 5âŻ% des Bruttoinlandsprodukts fĂŒr Verteidigung aufgewendet werden â davon 1,5âŻ% fĂŒr verteidigungsrelevante MaĂnahmen wie den Schutz kritischer Infrastruktur, die StĂ€rkung der zivilen Resilienz und die Förderung von Innovation sowie 3,5âŻ% fĂŒr die Kernanforderungen der kollektiven Verteidigung.
- Mit dem klaren Bekenntnis zu Artikel 5 des NATO-Vertrags bekrĂ€ftigte das BĂŒndnis seine Geschlossenheit und Entschlossenheit, Verantwortung fĂŒr die Sicherheit von ĂŒber einer Milliarde Menschen zu ĂŒbernehmen â im Dienst von Freiheit und Demokratie.
- DarĂŒber hinaus bestĂ€tigte die NATO ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine und hob hervor, dass die Sicherheit der Ukraine direkt zur kollektiven Sicherheit der Allianz beitrĂ€gt.
Das NATO Public Forum wurde in diesem Jahr gemeinsam von der NATO und der niederlĂ€ndischen Regierung organisiert â in Zusammenarbeit mit der Atlantischen Kommission, dem Clingendael Institut und dem Den-Haager Zentrum fĂŒr Strategische Studien.
Am Rande des Gipfels organisierte unser Dachverband YATA eine Roundtable-Diskussion mit dem Titel âNATOâs Strategic Outlook After the Summitâ â als Teil des Dialogue Hub in Zusammenarbeit mit der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz, dem Clingendael Institute und YATA Netherlands.
Die Diskussion mit Dr. Benedetta Berti, Head of Policy Planning im BĂŒro des NATO-GeneralsekretĂ€rs, moderiert von Mariam Kublashvili, bot die Gelegenheit, die GipfelbeschlĂŒsse in ihrer strategischen Bedeutung fĂŒr das BĂŒndnis einzuordnen und gemeinsam zu reflektieren.
Ein weiterer bedeutender Moment fĂŒr unsere Community war die Wahl des neuen internationalen Vorstands von YATA. Mariam Kublashvili, VizeprĂ€sidentin der Jungen DAG, beendete nach zwei Amtszeiten ihre TĂ€tigkeit als Vice President for Public Diplomacy. YATA Germany bleibt jedoch weiterhin im internationalen Board vertreten: Leonhard Simon, PrĂ€sident von YATA Germany, wurde zum neuen Secretary General von YATA gewĂ€hlt.
Wir setzen uns auch kĂŒnftig intensiv fĂŒr die Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern und fĂŒr die Mitgestaltung einer zukunftsfĂ€higen Sicherheitspolitik ein â stets mit besonderem Blick auf die Interessen junger Menschen und im Geiste der in Den Haag getroffenen Entscheidungen.









