Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.

Thanksgiving Dinner 2023 am Nikolaustag in der Wasserburg Rindern/Kleve

Die Deutsche Atlantische Gesellschaft (DAG) hatte zusammen mit der Gesellschaft für Internationale Begegnungen (GIB) und der Sparkasse Rhein-Maas auf die Wasserburg Rindern geladen.

Terminzwänge machten die Verlegung des eigentlich am 4ten Donnerstag im November traditionell stattfindenden Thanksgiving-Dinners auf den Nikolaustag notwendig. Das Thema Konfliktherd Naher Osten – Herausforderung für unshatte die Gäste gerade wegen seiner Aktualität neugierig gemacht und sie konnten sich auf einen hochspannenden, informationsreichen Vortrag freuen. So begrüßte Dr. Kurt Kreiten (GIB) für die miteinladenden Mike Urban (DAG) und Wilfried Röth (Sparkasse) den bekannten Journalisten und Buchautor, Werner Sonne, als Dinnerspeaker. Mike Urban führte dann auch gleich ins Thema ein und stellte den Referenten vor. Er betonte, dass er auf die Vorlesung der sonst üblichen WIKIPEDIA-Vita verzichten und lieber auf seine persönlichen Begegnungen und Erfahrungen mit Werner Sonne zurückgreifen wolle. Sonne zeichnet als Motor zahlreicher Veranstaltungen der DAG maßgeblich mitverantwortlich für die Veranstaltungsformate „NATO-Talk“-Konferenz in Berlin, die „NATO-Talk-Podcasts“, die „Opinion-On-Security“-Briefe und zahlreiche andere Präsenz- oder Internetformate.

Sonne ist aber vor allen Dingen den Radio- und Fernsehzuhörern und ‑sehern wegen seiner Israel- und Nahostberichte bekannt. Er hat unzählige Male den Nahen Osten bereist und von dort berichtet. So spielte Urban dann auch zu Beginn einen Radiomitschnitt des WDR ein, in dem Sonne am Telefon über den soeben begonnen Yom Kippurkrieg am 6. Oktober 1973 berichtete. Sonne war jetzt nach Israel gereist, um am 6. Oktober 2023, also exakt 50 Jahre nach Jom Kippur erneut aus Israel zu berichten, um dann den grausamen Überfall der Hamas auf Israel quasi miterleben zu müssen. Diese persönlichen Eindrücke und auch die vielen Kontakte und Gespräche ließ Sonne in seinen fesselnden Vortrag einfließen. Die aufmerksam zuhörenden Zuschauer bezog er somit in die Geschehnisse ein. Seine Ausführungen zum Thema, gespickt mit teilweise unbekannten Informationen, umfassten militärische wie auch politische Aspekte und bezogen die gesellschaftlichen Auswirkungen auf die Israelis, die Palästinenser und auch die Europäer und Weltbürger mit ein. Besonders schwierig war es auch für ihn eine Prognose zur Zukunft der Situation im Nahen Osten abzugeben, er teilte aber sehr wohl seine persönliche Meinung mit. Im Anschluss wurden noch einige Fragen der Zuhörer aufgenommen und beantwortet. Langanhaltender Applaus war der unüberhörbare Dank der Gäste an einen wirklichen Experten Werner Sonne.

Nachdem der „Hauptgast“ des Abends, der Thanksgiving-Puter, der wiedermal köstlich zubereitet von der Metzgerei Quartier angeboten, aufgetischt wurde, verblieb noch Zeit für Mike Urban das deutsch-atlantische Jahr mit seinen Höhepunkten (u.a. Vorträge Reul und Gauck) Revue passieren zu lassen, um dann von der NATO-Talk Konferenz etwas ausführlicher zu berichten.

Helmut Vehreschild informierte anschließend von seinen Aufenthalten auf Ameland und vor allem seiner Begegnung mit dem niederländischen Königspaar auf der Insel. Dr. Kurt Kreiten berichtete zum Schluss von den Aktivitäten der GIB, um dann Raum und Zeit für persönliche Gespräche zu ermöglichen. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung am zusammengefassten Thanksgiving- und Nikolaustag.

Zu Gast:

Werner Sonne

Journalist und Autor

Werner Sonne begann seine Karriere 1964 als Zeitungsredakteur und Reporter beim Kölner Stadtanzeiger. Im Anschluss daran arbeitete er für United Press International (UPI) in Bonn, bevor er zwischen 1968 und 1981 dreizehn Jahre lang als Korrespondent für den WDR in Bonn und Washington tätig war. Im Jahr 1982 wurde Sonne Stellvertretender Chefredakteur der Landesprogramme im WDR-Fernsehen in Köln. Nach 1984 war er zwanzig Jahre lang als Korrespondent der ARD in Warschau, Bonn, Washington und zuletzt in Berlin tätig. Von 2004 bis 2012 war er Berliner Studioleiter des ARD-Morgenmagazins.

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Michael Simon

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