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Die transatlantischen Beziehungen vor der US-Wahl: Wie geht es weiter?

Aufzeichnung Atlantic Talk Onlinediskussion vom 19. Februar 2024, 18:00 Uhr:

Die Deutsche Atlantische Gesellschaft blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung mit dem deutschen Botschafter in Washington D.C., Andreas Michaelis und einen aufschlussreichen Impulsvortrag im Kaiserin-Friedrich Haus zurück.

Im Anschluss an den Vortrag fand eine tiefgründige Diskussion mit Botschafter a.D. Dr. Klaus Scharioth, Dr. Laura von Daniels (SWP) und Botschafter Michaelis statt. Die Diskussion wurde vom Tagesspiegel-Journalisten Dr. Christoph von Marschall, moderiert. Im Mittelpunkt standen die kommende US-Wahl und darüber hinaus, insbesondere die Frage, wie Deutschland in Zusammenarbeit mit den USA die EU-Mitgliedsstaaten zu einer ernsteren Auffassung ihrer Sicherheit und Verteidigung bewegen kann. Weitere diskutierte Themen waren die transatlantischen Beziehungen in Bezug auf die Unterstützung Israels, der gemeinsame Umgang mit China, die Vorbereitung Europas auf eine mögliche zweite Amtszeit von Präsident Trump und die Unterstützung der Ukraine bei verminderter US-Rückendeckung.

Nach der angeregten Diskussionsrunde konnten wir den Großteil der Präsenzgäste noch zu einem Empfang mit Gelegenheit für persönliche Gespräche begrüßen.

Für diejenigen, die nicht persönlich anwesend sein konnten, wurde die Diskussion live gestreamt, und aufgezeichnet. Die Veranstaltung war ein Teil der virtuellen Veranstaltungsreihe »Road to Election 2024«, einer Zusammenarbeit von über 30 transatlantischen Partnern. Weitere Informationen über das Projekt und andere bevorstehende Veranstaltungen sind unter www.roadtoelection.de verfügbar.

Zu Gast:

Botschafter Andreas Michaelis

Deutscher Botschafter in Washington D.C.

Andreas Michaelis ist seit August 2023 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er trat 1989 in den Auswärtigen Dienst ein und war vor seiner aktuellen Tätigkeit unter anderem Botschafter Deutschlands in Israel, Staatssekretär des Auswärtigen Amts und Botschafter im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland.

Botschafter a.D. Dr. Klaus Scharioth

Deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten (2006-2011)

Dr. Klaus Scharioth schloss sein Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, Freiburg und Genf mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab, bevor er Internationale Beziehungen und Völkerrecht und Internationale Wirtschaft an der Fletcher School of Law and Diplomacy sowie an der Harvard Law School und der John F. Kennedy School of Government studierte. 1976 trat er in den diplomatischen Dienst ein und leitete von 1993 bis 1996 das Büro des NATO-Generalsekretärs in Brüssel. Im Auswärtigen Amt diente er unter anderem als Referatsleiter Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Unterabteilungsleiter für Internationale Sicherheit und Nordamerika sowie anschließend als Politischer Direktor und Leiter der Politischen Abteilung (1999-2002). Vor seiner letzten Verwendung als deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten (2006-2011) war er Staatssekretär des Auswärtigen Amtes (2002-2006).

Dr. Laura von Daniels

Forschungsgruppenleiterin Amerika bei der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin

Dr. Laura von Daniels ist seit 2019 Leiterin der Forschungsgruppe Amerika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Sie hat zuvor als Visiting Assistant Professor of Political Economy an der Central European University Budapest und an der Universität der Bundeswehr in Hamburg unterrichtet. Von 2011 bis 2012 war sie als Thyssen Fellow am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University. Zuvor forschte sie als DAAD-Stipendiatin an der Princeton University. Zwischen 2006 und 2010 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-geförderten Projekt zu Schuldenkrisen in Schwellen- und Entwicklungsländern an der Hertie School of Governance in Berlin. Für 2021/22 wurde sie von der Münchener Sicherheitskonferenz und der Körber-Stiftung als Munich Young Leader ausgewählt.

Moderation:

Dr. Christoph von Marschall

Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion, "Der Tagesspiegel"

Christoph von Marschall schreibt seit 1991 für den Tagesspiegel und ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion. Von 2005 bis 2013 berichtete er aus den USA und war der einzige deutsche Zeitungskorrespondent mit Zugangspass zum Weißen Haus. Sein Buch "Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden" erschien 2018 im Herder Verlag und analysiert die Herausforderungen an die deutsche Außen- und Europapolitik in Zeiten von Trump, Brexit und vielfältigen Krisen der EU aus der Perspektive Europas und der USA.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Dr. Nicolas Fescharek

Referent
Dorotheenstraße 84 · 10117 Berlin
030 20649-134
030 20649-136
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Botschafter Michalis CC BY-NC 2.0 USAID U.S. Agency for International Development
Dr. Nicolas Fescharek Leo Simon
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