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Zwischen American Dream und American Nightmare: Die Wahlen in den USA im pazifischen und atlantischen Spiegel

Am 3. November 2020 finden in den USA die 59. Präsidentschaftswahlen statt. Mit den Wahlen verbinden sich insbesondere in Europa Hoffnungen auf eine Verbesserung der Beziehungen zu den USA. Übersehen wird dabei, dass trotz der harschen Tonalität der derzeitigen Administration unter Präsident Donald Trump, die Probleme in der Sache weiterbestehen werden und eine Fokusverschiebung in den pazifischen Raum notwendig und angebracht ist. Dies mit all den Nebeneffekten für die Europäer, wie beispielsweise eine auch finanziell größere Beteiligung der Europäer an den Verteidigungsanstrengungen des Nordatlantischen Bündnisses.

Wie die Wahlen ausgehen werden, ist nach wie vor offen, auch wenn ein Ende der Amtszeit von Donald Trump in den Medien immer öfter prognostiziert wird. Aber wie wahrscheinlich ist ein wiedererstarkter Pivot to Europe auch nach den Wahlen? Wie steht es nun aus, um die Perspektiven eines Wiederauflebens der guten alten Zeiten unter einer möglichen Amtsführung von Joe Biden? Wir wollen einen Blick nicht nur über den Atlantik, sondern auch darüber hinaus auf den Pazifik werfen. Welche Optionen bieten sich einem neuen Präsidenten in diesen Regionen?

09:00 Uhr
Dr. Andrew B. Denison
Direktor von Transatlantic Networks
Explosive Stimmung und ungewisser Ausgang – Amerika vor den Wahlen

10:30 Uhr
Dr. Gerlinde Groitl
Akademische Rätin a.Z. an der Professur für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen der Universität Regensburg
Die Ära Trump und die transatlantische Partnerschaft – ein irreparabler Schaden?

Nach den Vorträgen können Sie sich gerne an der Diskussion beteiligen.

 

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Veranstaltungsdetails

Datum:
26. September 2020
Zeit:
9:00 – 12:00
Website:
https://www.kas.de/de/web/hessen/veranstaltungen/detail/-/content/zwischen-american-dream-und-american-nightmare

Veranstalter

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung
Zu Gast:

Prof. Dr. Gerlinde Groitl

Helmut Schmidt Distinguished Visiting Chair, Henry A. Kissinger Center for Global Affairs, Johns Hopkins University, Washington, D.C.

Prof. Dr. Gerlinde Groitl ist Politikwissenschaftlerin und beschäftigt sich im Schwerpunkt mit Sicherheits- und Strategiestudien, den transatlantischen Beziehungen und Weltordnungsfragen. Sie hat derzeit den Helmut-Schmidt-Gastlehrstuhl an der Johns Hopkins University in Washington, D.C., inne. Ansonsten leitet sie das ISS Institut für Sicherheit und Strategie in München und lehrt Internationale Politik an der Universität Regensburg. Ihre letzte Monografie befasste sich mit Russlands und Chinas Kampf gegen die westliche internationale Ordnung. Aktuell arbeitet sie an einem Buch zur Krise und Erneuerung der transatlantischen Partnerschaft und des Westens.

Dr. Andrew B. Denison

Direktor von Transatlantic Networks

Dr. Andrew B. Denison promovierte an der Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins Universität in Washington D.C., seinen Magister machte er an der Universität Hamburg und seinen “Bachelor of Arts” an der University of Wyoming. Der überzeugte Transatlantiker Andrew Denison, aufgewachsen und tief verwurzelt im Cowboystaat Wyoming, ist passionierter Fahrradfahrer und Bergwanderer, Ehemann und Vater zweier Söhne. Er wirkt seit über 15 Jahren regelmäßig als Kommentator und Experte in Funk und Fernsehen mit und ist Gast in Talkshows wie Presseclub (ARD), Internationaler Frühschoppen (Phoenix), Quergefragt (SWR), Hart aber fair (WDR), Talk in Berlin (n-tv), Talk vor Mitternacht (NDR), Phoenix Runde, Morgenmagazin (ARD/ZDF), Talk im Hangar 7 (servus tv), DeutschlandRadio Kultur, NDR Info, Maybrit Illner (ZDF) und Anne Will (ARD).